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Die Natur kommt zurück – Ameisenbär vor Bundeshaus gesichtet

16.04.2020, 20:0016.04.2020, 20:46
Falschmeldung
Satire - (fast) kein Wort ist wahr!

Seit Jahrzehnten kann man den flauschigen Rüssel des grossen Ameisenbären nur noch im Zoo bestaunen, lange vorbei die Zeiten, in denen die zahnarmen Säugetiere die Ameisenhügel an den Ufern der Aare absaugten.

Doch nun erobert sich der Brenodurum tridactyla sein ursprüngliches Habitat zurück – Coronavirus und #Stayathome sei dank. Einem mutigen Naturfotografen gelang es, einen Ameisenbären vor dem Bundeshaus abzulichten. Ein klares Zeichen dafür, dass sich die Natur nach einem langen Monat des Lockdowns ohne Autos auf den Strassen und Flugzeugen in den Lüften erholt. Das Tier wurde übrigens Ameisenbärn getauft.

Ein rarer <em>Brenodurum tridactyla</em> vor dem Bundeshaus.
Ein rarer Brenodurum tridactyla vor dem Bundeshaus.
Bild: watson/shutterstock/keystone

Doch das ist nicht das einzige Anzeichen davon, dass wir in Wahrheit das Virus sind, und nicht das Coronavirus das Virus ist. Moment ... egal. Nach wenigen Wochen Menschenarmut auf und rund um den Lago Maggiore wurde in Ascona ein lange für ausgestorben gehaltenes helvetisches Alpenkrokodil gesichtet.

Ein helvetisches Alpenkrokodil in Ascona.
Ein helvetisches Alpenkrokodil in Ascona.
Bild: watson/shutterstock/keystone

Was sich im Hallwilersee schon andeutete, ist nun Wahrheit geworden. Die Rückeroberung der Natur hat begonnen.

Nach den ersten beiden Sichtungen rarer, urschweizerischer Tiere in urbanen Gebieten folgten weitere historische Tier-Comebacks: Auf dem Munot in Schaffhausen wurden zwei Exemplare des grossen Röstipapageis entdeckt, auch bekannt als Psittaciformes Probatopolis.

Der grosse Röstipapagei erhielt seinen Namen aufgrund seiner Grösse und seines röstifarbenen Bauches.
Der grosse Röstipapagei erhielt seinen Namen aufgrund seiner Grösse und seines röstifarbenen Bauches.
Bild: watson/shutterstock/keystone

Selbst in der grössten Schweizer Stadt, in der die voranschreitende Urbanisierung bereits für unumkehrbar gehalten wurde, bahnt sich eine Sensation an: Ein Zwingli-Säbelzahntiger wurde auf einem Streifzug durch die Altstadt gesichtet. Wissenschaftler sind sich jedoch noch nicht einig, ob es sich beim Foto des Smilodon Turicum um einen Fake handelt.

Bild: watson/shutterstock/keystone

WAS QUASSELT IHR DA BITTE?

Okay, wir geben es zu: Alle Bilder sind Fake. Wir sind auf den «We are the Virus»-Zug aufgesprungen. Auf Twitter machen gerade unzählige Bilder die Runde, die sich über die vermeintliche Rettung der Umwelt lustig machen.

Stein des Anstosses waren Berichte über Delfinsichtungen in den Kanälen Venedigs, die sich als fake herausstellten. Oder das klarer werdende Wasser in den Flüssen dieser Welt und die Berge des Himalayas, die man von Indien aus plötzlich wieder sehen kann.

Auch wenn die verringerte Mobilität der Menschen kurzfristig für verbesserte Luft oder klareres Wasser sorgen kann, die Umwelt retten wir damit nicht.

Aber wenigstens haben wir dank der Langeweile der Daheimbleibenden etwas zu lachen. Bitteschön:

Hast du auch eine längst ausgestorbene Tierart in der Stadt gesichtet? Oder siehst du den Kaukasus von deinem Fenster aus? Ab in die Kommentare damit!

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