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Schweiz
Sport

Basel hat jetzt ein Federer-Drämmli

Roger Federer bei der Taufe und der Jungfernfahrt des Roger Federer-Trams in Basel, am Freitag, 22. Oktober 2021. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
Federer-Drämmli ab sofort in Basel unterwegs.Bild: keystone

Basel hat jetzt ein Federer-Drämmli / Federer hat jetzt ein Basel-Drämmli

22.10.2021, 14:4522.10.2021, 15:39

Tennisstar Roger Federer kurvt neuerdings in der Region Basel herum: Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) widmen dem Tennisspieler ein eigenes Tram, das Federer am Freitag höchstpersönlich einweihte.

Das blau lackierte Flexity-Tram zeigt Bilder von Federers Grand-Slam-Siegen und von seinem letzten Sieg 2019 an den Swiss Indoors Basel, wie die BVB am Freitag vor den Medien in Basel bekanntgaben. Im Innern des «Federer-Express »erfahren die Passagiere zudem Fakten über den Tennisstar – beispielsweise wo er aufwuchs und dass er 2003 eine Stiftung für arme Kinder gegründet hat.

Das Tram haben die BVB gemeinsam mit Roger Federer gestaltet. «Es ist mir eine grosse Ehre, ein eigenes Tram in Basel zu erhalten», sagte Federer bei der Einweihung. Er sei früher sehr viel mit dem «Drämmli» unterwegs gewesen und habe den Traumchauffeuren als Kind immer über die Schultern geschaut.

Federer-Express mit Halt beim FC Basel

Es sei höchste Zeit gewesen, dass man Roger Federer ein «fahrendes Denkmal» setze, sagte der Basler Regierungspräsident Beat Jans (SP). Federer sei ein eindrücklicher Sportler, in der Region Basel aufgewachsen und habe hier gelernt Tennis zu spielen.

«Er ist einer von uns und hat den Namen Basel immer auf eine positive Art und Weise in die Welt hinausgetragen. Ich kann mir keinen besseren Botschafter für Basel vorstellen», sagte Jans weiter.

Und BVB-Direktor Bruno Stehrenberger ergänzte: «Roger Federer gehört zu Basel wie die Trams auch.» Er verbinde die Region mit der Welt.

An der Einweihung und Jungfernfahrt des Trams durch die Basler Innenstadt, wo der Tennisstar zwei Mal ausstieg und für Verblüffung bei den Passantinnen und Passanten sorgte, nahmen auch Federers Frau Mirka und Eltern teil.

Das Tram hielt zudem beim Stadion St.Jakob-Park. Dort wurde Federer von der Crew des FC Basel begrüsst. So plauderte er mit Trainer Patrick Rahmen, Spieler Fabian Frei und FCB-Botschafter Marco Streller. (aeg/sda)

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Wen der schon alles traf … Roger Federer und die Stars

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Wen der schon alles traf … Roger Federer und die Stars
quelle: ap/ap / andrew brownbill
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Junge will wissen, von wo Roger den Spitznamen «The GOAT» hat

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Miphos
22.10.2021 18:03registriert August 2016
Ohne Federers Leistung schmälern zu wollen, aber dieses Tram müsste eher von Wollerau nach Rapperswil fahren. Er bezahlt ja dort seine Steuern und nicht in seiner angeblich geliebten Stadt Basel.
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Regisseur Marc Forster: «Ich würde gerne einmal etwas in der Schweiz drehen»
Der Regisseur erzählt im Gespräch, warum er in seinem neuen Film ausgerechnet den netten Tom Hanks als Grantler besetzt hat. Und er sagt, was es bräuchte, um einen Blockbuster wie «The Lord of the Rings» in den Schweizer Bergen zu drehen.

Sie sind in Deutschland geboren, als Kind in die Schweiz gezogen, dort im Internat gewesen und mit Anfang 20 in die USA ausgewandert. Was bedeutet Heimat für Sie? Wo fühlen Sie sich zu Hause?
Marc Forster: Meine ursprüngliche Heimat war Davos. Dort bin ich zur Grundschule gegangen, dort habe ich mich in die Berge und die Natur verliebt, dort aufzuwachsen, war ein Traum. Nach der Matura bin ich in die USA ausgewandert, war zuerst in New York, dann in Los Angeles. Ich habe Kalifornien wahnsinnig gerne, aber ich würde nicht sagen, dass das meine Heimat ist. Während ich Filme drehe, bin ich schliesslich meist woanders auf der Welt und nur zwei, drei Monate hier. Insofern sehe ich in meinem Herzen immer noch die Schweiz als Heimat an.​

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