Schweiz
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Angeblich eingereicht, aber nie eingetroffen: Mysteriöse Klage der Fifa gegen Sepp Blatter

Vor zwei Wochen will die Fifa eine Klage gegen Sepp Blatter eingereicht habe. Komisch nur: Dieser sagt, bei ihm sei nichts eingegangen.

Henry Habegger / ch media



epa05077573 (FILE) A file picture dated 29 May 2015 of FIFA President Joseph Blatter (R) being congratulated by UEFA President Michel Platini (L) after his election as FIFA president during the 65th FIFA Congress in Zurich, Switzerland. FIFA President Joseph Blatter and UEFA President Michel Platini were banned from football for eight years by the ethics committee of football's world governing body on 21 December 2015.  EPA/WALTER BIERI *** Local Caption *** 52296677

Klagt die Fifa, oder klagt sie nun doch nicht? Sepp Blatter, hier auf einem Archivbild, mit Michel Platini, hat keine Klage-Post erhalten. Bild: EPA/KEYSTONE FILE

Am 16. Dezember 2019 teilte der in Zürich domizilierte Weltfussballverband mit: «Die Fifa hat heute bei den zuständigen Schweizer Gerichten Klage gegen sowohl den ehemaligen Fifa-Präsidenten Joseph Blatter als auch den ehemaligen Fifa-Vizepräsidenten Michel Platini eingereicht, um die CHF 2 Millionen zurückzufordern, die im Februar 2011 ungerechtfertigt an Michel Platini gezahlt worden waren.» Zwei Wochen ist das nun her.

Recherchen zeigen zwar, dass gegen Platini tatsächlich eine Zivilklage eingegangen ist. Er hat eine Kopie der Klage erhalten, die bei einem Gericht in Lausanne deponiert wurde. Aber von der Klage gegen Sepp Blatter (83) fehlt bis heute jede Spur. Der angeblich Beklagte hält jedenfalls fest: «Bisher ist nichts eingetroffen.» Weder er selbst noch seine Anwälte wüssten etwas von einer Klage der Fifa. Für Blatter ist die Situation ungemütlich, weil er nicht weiss, woran er ist.

Fifa schweigt – Funktionäre sind in den Ferien

Wo ist die Klage gegen Blatter – existiert sie überhaupt? Von der Fifa reagierte seit Freitag niemand auf eine Anfrage zur Sache: Die Fussball-Funktionäre sind in den Ferien.

Hintergrund des Streits ist die umstrittene Zahlung in der Höhe von 2 Millionen Franken, die der ehemalige Uefa-Präsident Platini im Jahr 2011 erhalten hatte. Laut Platini und Blatter handelte es sich um die Nachzahlung eines Honorars aus den Jahren 1998 bis 2002. Platini war damals als Berater von Blatter tätig.

Als die Zahlung 2015 Schlagzeilen machte, sperrte die Fifa-Ethikkommission Blatter und Platini für acht Jahre. Blatters Sperre wurde später auf sechs Jahre reduziert. Jene von Platini auf vier Jahre, sie lief im letzten Oktober ab. Blatter stellt sich auf den Standpunkt, die zuständigen Fifa-Gremien inklusive der Fifa-Kongress seien über die Zahlung im Bild gewesen, sie sei vor Jahren ordentlich bewilligt worden.

Infantino hat Platini im Visier

Auch das Umfeld von Platini ist der Ansicht, dass die Klage in erster Linie auf den Franzosen zielt. Platini macht seit Ablauf seiner Sperre keinen Hehl daraus, dass er Infantino vom Fifa-Thron stossen will. 2015 schien die Bahn für Platini an die Fifa-Spitze frei zu sein. Doch da erfuhr die Truppe von Bundesanwalt Michael Lauber über unbekannte Kanäle von den 2 Millionen.

epa08062540 FIFA President Gianni Infantino holds a joint press conference with European Parliament President Sassoli at the European Parliament in Brussels, Belgium, 11 December 2019. Sassoli is expected to raise the issue of racism following a letter sent by some 140 MEPs (Members of the European Parliament) to the European football association, UEFA, calling on the organization to tackle discrimination in European stadiums 'more vigorously'.  EPA/OLIVIER HOSLET

Infantino (im Bild) und Platini sind keine besten Freunde. Bild: EPA

Manche vermuten, dass Infantino hinter dem Manöver steckte. An Platinis Stelle wurde er Fifa-Boss. Schon seit 2015 ermittelt Lauber wegen den 2 Millionen gegen Blatter. Platini ist Auskunftsperson im Verfahren, kann jederzeit auch Beschuldigter werden.

Platini reichte Strafanzeige gegen Fifa

Infantino fürchte Platinis Rückkehr wie der Teufel das Weihwasser, sagen Insider. So sehr, dass die Fifa eine «Lex Platini» plane: Demnach soll, wer einmal gesperrt war, nie mehr ein Fifa-Amt bekleiden dürfen. Platini gibt sich nicht geschlagen. Er hat dieses Jahr in Frankreich eine Strafanzeige eingereicht, die letztlich auf Infantino zielt. Der Franzose wirft der Fifa vor, ihn 2015 im Zusammenhang mit den 2 Millionen wider besseres Wissen bei der Bundesanwaltschaft angeschwärzt zu haben.

Die Pariser Justiz liess die Klage zu und ersucht nun die Schweiz, Infantino und Co. zu befragen. Brisant sind in diesen Wirren die nicht protokollierten Treffen von Bundesanwalt Lauber mit Infantino. Im Umfeld von Platini und Blatter glaubt man, dass es in den Treffen auch um das Verfahren um die 2 Millionen ging, an dem Infantino persönlich interessiert sei. Je länger dieses dauert, desto besser für ihn: Platini ist damit kaltgestellt.

Lauber sitzt auf weiterer Strafanzeige gegen Infantino

In Zeitlupe arbeitet die Bundesanwaltschaft auch in anderem Zusammenhang. Im Mai reichte Theo Zwanziger, ehemaliger Präsident des Deutschen Fussball-Bundes (DFB) bei Lauber Strafanzeige gegen Infantino ein.

Weil Infantino seinen Kumpel, den Walliser Staatsanwalt Rinaldo Arnold, auf Kosten der Fifa mit Geschenken im Wert von etwa 20'000 Franken beglückte. Die Bundesanwaltschaft «prüft» diese Klage nun bereits seit etwa einem halben Jahr. (aargauerzeitung.ch)

Tschau Sepp – Blatters Karriere in Bildern

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fritzfisch 31.12.2019 17:17
    Highlight Highlight Ach die ganze FIFA ist doch ein Misthaufen, wäre schön wenn die endlich aus der Schweiz verschwinden würden
  • Gubbe 31.12.2019 10:54
    Highlight Highlight Dass die Herren Infantino und Lauber noch in ihren Ämtern sind, grenzt für mich an ein Wunder. Die 2 Mio. die Herr Platini hinter dem Rücken erhalten haben soll, spielen bei den hohen Beträgen mit denen die Fifa jongliert, überhaupt keine Rolle. Das Schmierentheater nütz gegenwärtig nur einem, Infantino. Dieser ist in meinen Augen ganz glatt, schmierig eben.
    Infantino und Lauber haben sich mehrmals getroffen und wissen von Nichts. Platini ist weg und Herr Blatter ist zu alt. Es geht um Macht, nicht um Geld.
  • Korrekt 31.12.2019 10:00
    Highlight Highlight Das klingt alles reichlich komisch. Jeder halbwegs vernünftige Anwalt verschickt seine Klagen eingeschrieben. Es wäre somit ein Leichtes, nachzuvollziehen ob die Klage eingegangen ist oder eben nicht.
    • Ueli der Knecht 31.12.2019 15:12
      Highlight Highlight Die Gerichte müssen Klage-Eingänge gegenüber Dritten nicht bestätigen. Sie dürfen sich gestützt auf den Persönlichkeitschutzes bedeckt halten.

      Art. 62 ZGB verlangt zwar, dass den Parteien der Eingang der Klage mitgeteilt wird. Allerdings ist das nicht an Fristen gebunden. Möglich wäre auch, dass ein Gericht auf Eingaben nicht eintritt (zB. weil die Klage formelle Voraussetzungen nicht erfüllt):
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20061121/index.html#a62

      "Der angeblich Beklagte hält jedenfalls fest: «Bisher ist nichts eingetroffen.»"

      Vielleicht lügt Blatter einfach.
  • The Emperor 31.12.2019 09:40
    Highlight Highlight Schon mal daran gedacht, dass auch der Gott aus dem Oberwallis lügen könnte? Oder dass das Gericht eine Verbesserung der Klage verlangt hat?
    • oliversum 31.12.2019 10:42
      Highlight Highlight oder dass Feiertage waren.
  • zombie woof 31.12.2019 09:17
    Highlight Highlight Studier.....wie war das schon wieder mit den Krähen und Augen?
  • Da Fü 31.12.2019 09:03
    Highlight Highlight Nächste Runde des Kasperletheaters. Und wir alle werden uns damit zufrieden geben.
  • roger.schmid 31.12.2019 09:02
    Highlight Highlight Hatte mich damals gefreut, als Blatter den Hut nehmen musste. Leider ist Infantino 10x schlimmer. Was für ein widerlicher Saustall, diese FIFA. Schön beschützt von Staatsanwaltschaft, Politik, teilweise auch Presse (z.b. Weltwoche).
    Wahrlich kein Ruhmesblatt für die Schweiz.
  • Töfflifahrer 31.12.2019 08:47
    Highlight Highlight Ist Infantino nicht der Kumpel von Lauber, an dessen Treffen sich Lauber nicht erinnern mag?
    Nun beginnt alles Sinn zu machen.
    Das alles hat nicht nur äs Gschmäckle, das stinkt bereits zu Himmel und das Parlament hat Lauber wiedergewählt, wow.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 31.12.2019 07:40
    Highlight Highlight Der Beweis, dass Sepp Blatter unschuldig ist, ist der, dass er nicht im Gefängnis sitzt sondern in Freiheit mit allen ihren Annehmlichkeiten geniesst.

    Sepp Blatter kann nach USA reisen und ihm geschieht nichts, weil er eben ein seriöser Geschäfts- und grosser Ehrenmann ist.

    Man sollte mehr dankbar sein, was Sepp Blatter für die Schweiz und mit der FIFA für die Welt gemacht hat.
    • Astrogator 31.12.2019 09:08
      Highlight Highlight Ich habe 5 Jahre für die FIFA gearbeitet, kenne Blatter persönlich und sehe es überhaupt nicht so.

      Nur schon was ich mitbekommen habe hat rein gar nichts mit seriös zu tun und "Ehrenmann" ist der blanke Hohn.
    • Patrik Hodel 31.12.2019 09:26
      Highlight Highlight Ich hoffe, dies sei ironisch gemeint.
    • wildi blotere 31.12.2019 09:39
      Highlight Highlight Ironie?
    Weitere Antworten anzeigen
  • häxxebäse 31.12.2019 06:38
    Highlight Highlight Korruption à la carte....
    könnte man den joggel wenigstens vom bildschirm verbannen? Andere länder ständig anprangern, aber den grösssten lulatsch andauernd in den medien zeigen, ist einfach nur peinlich.
  • Ueli der Knecht 31.12.2019 05:31
    Highlight Highlight "Weil Infantino seinen Kumpel, den Walliser Staatsanwalt Rinaldo Arnold, auf Kosten der Fifa mit Geschenken im Wert von etwa 20'000 Franken beglückte."

    Und da staunt unsereins, dass Infantino und Arnold deswegen nicht längst im Gefängnis sitzen, und warum dieses Offizialdelikte von einem deutschen Fussballfunktionär erst angezeigt werden müssen, damit es dann evtl. einmal in ferner Zukunft vom Bundesanwalt anhand genommen wird.

    Das ist wirklich schäbig. Beide sind offensichtlich korrupt und gehörten längst von ihren Funktionen und Ämtern entfernt.
    • Astrogator 31.12.2019 07:56
      Highlight Highlight Damit solche Leute nicht ins Gefängnis müssen und auch sicher nicht gegen unsere Banken ermittelt wird wurde Lauber wiedergewählt.

      Würde man in der Schweiz Strafverfolgung von Korruption wünschen, wäre Lauber nicht mehr im Amt.
    • Töfflifahrer 31.12.2019 08:50
      Highlight Highlight Da müssen sich einige Parlamentarier schon der Vorwurf der Unterstützung gefallen lassen.

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