Schweiz
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epa08364459 A picture taken with a drone shows empty basketball court and Synthetic football pitches  in Cossonay, Switzerland, 15 April 2020. Switzerland is under lockdown till 26 April in a bid to quell the spread of coronavirus.  EPA/LAURENT GILLIERON ATTENTION: This Image is part of a PHOTO SET

Ein leeres Fussballfeld. Ein Bild, das uns wohl oder übel noch etwas erhalten bleibt. Bild: EPA

Trotz grünem Licht des Bundesrates: Viele Fussballplätze und Sporthallen bleiben zu

Ab dem 11. Mai erlaubt der Bundesrat Trainings im Mannschaftssport. Doch die wenigsten Vereine können den Betrieb unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder aufnehmen. Viele Sportanlagen bleiben geschlossen.



So manch Mitglied eines Sportvereins dürfte aufgehorcht haben, als der Bundesrat vergangene Woche ankündigte, dass Trainings ab dem 11. Mai wieder erlaubt sind. Doch nachdem die verschiedenen Sportverbände jetzt ein Schutzkonzept erarbeitet und publiziert haben, winken viele Vereine ab. Die Hygienevorschriften sind schlichtweg zu streng, um den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen zu können. Die meisten Sportlerinnen und Sportler müssen sich weiterhin in Geduld üben.

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Der Schweizerische Fussballverband informierte seine Mitglieder am Montag über den Inhalt seines Schutzkonzeptes. Darin heisst es, dass ein Training nur in Kleingruppen bis zu fünf Personen und ohne Körperkontakt stattfinden darf. Die Zwei-Meter-Distanz muss eingehalten werden und pro 10 Quadratmeter darf sich eine Person aufhalten.

Während und nach dem Training müssen die Hände desinfiziert werden, Duschen auf dem Trainingsgelände ist untersagt. Die Trainingsanlage muss jeden Tag gereinigt werden und ein Covid-19-Beauftragter hat zu prüfen, ob die Regeln eingehalten werden.

Philipp Felber, Präsident des Fussballclubs Meggen im Kanton Luzern sagt: «Den Trainingsbetrieb unter diesen Bedingungen wieder aufzunehmen, wäre ein riesiger Aufwand. Das ist momentan nicht umsetzbar.» Für die Mitglieder der 22 Junioren- und 5 Erwachsenenteams ist das bitter. Nach zwei Monaten haben sich viele gewünscht, am 11. Mai endlich wieder auf dem Fussballplatz zu stehen.

Dazu Felber: «Das einzige Training, das unter Einhaltung des Schutzkonzepts möglich wäre, sind Übungen zur Steigerung der Kondition oder technische Drills. Das können unsere Mitglieder auch auf dem Vitaparcours im Wald machen.» Felber hofft, dass der Bundesrat im Juni weitere Lockerungen bekannt gibt, sodass ein Training im Verein mit machbarem Aufwand wieder möglich wird.

Auch Benjamin Benz, Geschäftsführer beim Zürcher FC Herrliberg findet die Voraussetzungen nicht die einfachsten. Aber er wolle es zumindest versuchen, selbst wenn die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs mit grossem Aufwand verbunden sei. «Die Jugendlichen sollen die Möglichkeit haben, sich wieder sportlich zu betätigen», so Benz.

Der FC Herrliberg ist einer der grössten Clubs im Kanton. Ob jetzt die Trainings wieder beginnen oder nicht, habe aber nicht mit der Vereinsgrösse zu tun, sagt er. «Es ist eine Frage der Platzverhältnisse, der Struktur und der Logistik. Und auch, ob die Gemeinden kulant sind. Denn sie bestimmen, ob die Sportanlagen wieder öffnen oder eben nicht.»

Benz kann sich vorstellen, dass vorerst nur ein Teil der Mannschaften wieder trainiert und dass die Trainings anstatt 90 nur 60 Minuten dauern würden. Zuletzt müsse aber der Vorstand über diese Frage entscheiden. Die Diskussion sei noch ausstehend, sagt er.

Kompliziert klingt auch das Schutzkonzept für das Basketballtraining. Der nationale Verband hält unter anderem fest: «Alle Spieler müssen ein Desinfektionsmittel auf sich tragen. Alle benutzten Materialien müssen vor und nach dem Training desinfiziert werden. Jede Spielerin hat ihren eigenen Ball und wechselt ihn während des ganzen Trainings mit keiner anderen aus. Die Übungen finden ohne Gegner statt.»

Ähnliche Empfehlungen gibt der Dachverband des Schweizer Volleyballsports ab: Pro Feldhälfte dürfen maximal vier Spielerinnen trainieren, die benützte Infrastruktur muss nach dem Training gereinigt werden, es wird komplett ohne Körperkontakt gespielt. Für Claudio Becca, Präsident des Kantonsschulclubs Wiedikon in Zürich, ist klar, dass weder die Basketball- noch die Volleyballteams seines Vereins den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen können: «Für einen Club wie unseren ist das Schutzkonzept schlicht nicht umsetzbar.» Ohne Körperkontakt lasse sich bei solchen Sportarten kaum trainieren.

«Ausserdem ist mir schleierhaft, wie man Materialien wie ein Volleyballnetz nach Benützung desinfizieren soll», so Becca. Entscheidend sei aber, dass Kantonsschulclubs wie der KSC Wiedikon so oder so nicht trainieren können, solange die Gymnasien und damit auch deren Sporthallen geschlossen bleiben. Becca: «Da sind uns die Hände gebunden.»

Einfacher sieht es für Nicht-Kontaktsportarten wie Tennis aus. Dort ist das vom Fachverband verabschiedete Schutzkonzept relativ einfach umsetzbar. Die Garderoben bleiben geschlossen, es wird nur mit eigenen Bällen gespielt, die benutzten Geräte müssen nach dem Training desinfiziert werden. Fussballerinnen, Basketballspieler, Volleyballerinnen oder auch Handballer und Unihockeyspielerinnen können wohl erst wieder richtig trainieren, sobald der Bundesrat die Abstandsregelung gelockert hat.

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Raber 07.05.2020 10:48
    Highlight Highlight Da gab es doch den jungen, deutschen Virologen,der recht zu Beginn der Corona Kriese, in ein Altersheim gegangen ist,um festzustellen wie und ob das Virus sich auf Oberflächen verhält. Damals kam er zur Erkenntnis,dass er nirgends das Virus nachgewiesen hat,dass für andere eine Gefährdung bestand. Hat dies niemand verifiziert unterdessen, auf der ganzen Welt? Wäre nämlich jetzt noch ne wichtige Erkenntnis,ob es überhaupt sinnvoll ist, zwingend alles zu desinfizieren nach den Trainings.
  • P. Meier 07.05.2020 10:30
    Highlight Highlight Sicher wird es anspruchsvoll ein Training mit den aktuellen Vorgaben anzubieten. Ich habe mich entschieden mit der Jugendriege ein eingeschränktes Training aufzunehmen. Leichtathletik, Kraft, Kondition usw. benötigt wenig Material und die Distanzen können auch eingehalten werden.
  • Nkoch 07.05.2020 10:28
    Highlight Highlight Macht doch Sport im Expozelt, da darf man fast alles 😅
  • P. Meier 07.05.2020 10:25
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären warum Volleyballtraining ohne Körperkontakt unmöglich ist? Genau Volleyball ist ja ohne Körperkontakt zu Gegner. Nur mit eigenen Mitspieler könnte es zu Kontakt kommen.
    • P. Meier 07.05.2020 11:50
      Highlight Highlight Könnten mir die Blitzer eine Erklärung geben? Wäre wirklich noch wissenswert für mich.
    • Nkoch 07.05.2020 12:52
      Highlight Highlight Die blitzen halt einfach gern. Ich nehme an es geht um den Ball und dass man ihn mit den Händen spielt. Ist aber nur ne Vermutung.
    • derWolf 07.05.2020 16:10
      Highlight Highlight Ich denke weil Du die Abstandsregel nicht bedenkst oder erwähnst. Die gelten ja auch beim Sport, Körperkontakt ist nicht zwingend notwendig.

      Die Blitzer kann man nicht verstehen. Ich schrieb zBsp. nur was die Vorgaben sind und wurde niedergeblitzt. Kann also auch wegen früherer "Auseinandersetzungen" 😉 sein..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michele80 07.05.2020 09:42
    Highlight Highlight Für alle die, die mit dem Schul- und Schwimmsportargument kommen: pauschalisieren will ich nichts, da unser Schulsystem zu föderalistisch aufgebaut ist dafür, ABEr zumindest in unserer Gemeinde findet KEIN Sport-und schon gar kein Schwimmunterricht statt bis mind. 8. Juni und das trotz Halbklassenunterricht. Die sportliche Betätigung wird in den Fernunterricht verlegt, der noch immer halbtags stattfindet. Nix mit Turnhalle etc.
  • Notabik 07.05.2020 09:18
    Highlight Highlight Keinen Sport ausüben zu können ist ein Luxusproblem. Unsere Grosseltern kamen noch ohne aus, weil sie körperlich hart genug arbeiten mussten. So gesehen ist Sport ein Produkt unserer verweichlichten Gesellschaft. Liebe Sportler, geht auf die Felder und helft unseren Bauern die Ernte einzufahren. Somit wäre Allen gedient.
    • Raembe 07.05.2020 12:20
      Highlight Highlight Unsere Grosseltern bekamen auch schon früh starke Rückenschmerzen wegen der zu harten Arbeit. Das würde ich gerne vermeiden.
  • schnupperi 07.05.2020 08:53
    Highlight Highlight kenne als Vorstandsmitglied eines FC das SFV-Konzept. Kann den Meinungen oben nur beipflichten. Ein enormer Aufwand, den Vereine kaum stemmen können. Teile der Regelungen schiessen m. E. über das Ziel hinaus. Nur eine Person darf das Trainingsmaterial berühren und alles muss danach desinfiziert werden. Zum Vergleich: Im Supermarkt nebenan habe ich noch nie jemanden gesehen, die Einkaufskörbe oder -wagen zu desinfizieren. Hinzu kommen viele weitere Vorschriften, mit denen versucht wird, eine 100% Sicherheit zu erreichen, die es aber nirgends im Leben gibt.
    • SturdyKitten74 07.05.2020 13:26
      Highlight Highlight Ich bin auch in einem FC im Vorstand und sehe es genau so. Der SFV will einfach jegliche Verantwortung von sich abweisen. So das keine rechtliche angriffsfläche gegenüber dem Verband besteht. Bin gespannt auf die Info am 27. Mai....
    • wurzelpanzer 07.05.2020 20:52
      Highlight Highlight Also hier in der Migros werden die Griffe der Einkaufswagen nach der Benutzung vom Personal desinfiziert.
  • PlayaGua 07.05.2020 08:47
    Highlight Highlight All diese Massnahmen sind obsolet, solange der ÖV kein geeignetes Schutzkonzept vorlegen muss.
  • Terraner 07.05.2020 08:39
    Highlight Highlight Schade das einige Vereine den Aufwand scheuen und lieber auf Juni hoffen. Wohl noch nicht erkannt, dass die Schutzkonzepte wohl solange bleiben bis das Virus verschwunden ist? Besser Die Zeit nutzen und das Schutzkonzept an die Möglichkeiten des Vereins anpassen und bestmöglich umsetzen. Vieles wird doch in der Praxis weniger streng angewendet als es auf dem Papier steht. Nicht gleich denken man müsse auch das Basektballnetz desinfizieren, so war das sicher nicht angedacht.
    • Damo Lokmic 07.05.2020 09:11
      Highlight Highlight Du hast‘ den Aufwand wohl nicht ganz verstanden.

      Es wird von den Vereinen erwartet, dass jeder Gegenstand und jede Person genug desinfiziert, Protokoll geführt und der Abstand eingehalten wird. Bei 60-90 Minuten Training geht da zu viel Zeit verloren, da kann man genau so gut im Vit Parcour trainieren, wie oben beschrieben.
    • Maria Cardinale Lopez 07.05.2020 09:21
      Highlight Highlight Lesen Sie das Konzept des SFV durch bevor Sie irgendwas behaupten.

      https://www.football.ch/sfv/corona-news/covid-19-das-schutzkonzept-des-sfv.aspx

      Hier nachzulesen
    • schnupperi 07.05.2020 09:42
      Highlight Highlight Finde auch, dass das Möglichste gemacht werden soll. Aber einiges geht einfach zu weit. Auch bzgl. Verantwortung eines Covid-Vereinsbeauftragten. Schon klar muss jemand das Ruder in der Hand haben. Aber was wenn dann mal was passiert? Kann sich dieser einen Anwalt suchen? Es ist immer noch ein Hobby, das neben dem momentan schonst schon schwierigen Alltag gemeistert werden muss. Da fragt man sich schon, was man als Verein alles ermöglichen will und kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bitsundbites 07.05.2020 08:18
    Highlight Highlight Ist ja auch klar. Jeder der selber als Coach oder Trainer funktioniert weis das er die teils total übers Ziel geschossenen Schutzkonzepte gar nicht einhalten kann. Da diese Job's im Breitensport zudem noch alle auf Freiwilligkeit basieren sagen sich viele. Lassen wir es gleich bleiben.
  • koalabear 07.05.2020 07:57
    Highlight Highlight 2. Klar kann nicht alles bis ins kleinste Detail klappen. Doch bei solch klaren Widersprüchen kann man ja leicht Anpasssungen vornehmen. Z.B. Juniorentrainings können unter den normal geltenden Hygienemassnahmen durchgeführt werden, wie sie auch in der Schule gelten.
  • koalabear 07.05.2020 07:55
    Highlight Highlight 1. Bei uns hätten die Trainings ab Montag wieder beginnen sollen. Alles wurde so organisiert, dass die Richtlinien eingehalten worden wären. Jetzt haben einige Gemeinden beschlossen, ihre Hallen für die Vereine noch nicht zu öffnen. Im einen Dorf darf jetzt trainiert werden, im nächsten nicht. Es gibt sowieso so viele Fragezeichen. Die Kinder dürfen in der Schulpause normal miteinander spielen. Im Schulsport und in der Freizeit darf jedoch kein Sport mit Körperkontakt ausgeübt werden.
    • Anilu 07.05.2020 08:17
      Highlight Highlight In der Schule wird eben auch nicht ganz normal gespielt. Die Kinder dürfen nur klassenweise in die Pause. Da wird ziemlich streng darauf geachtet, dass sich die Klassen nicht vermischen. Schwimmen wurde bei uns abgesagt, u. a. weil die Niveaugruppen klassenübergreifend sind.
    • koalabear 07.05.2020 12:33
      Highlight Highlight Bei uns darf, gemäss Erziehungsdepartement, die Pausen gemischt verbracht werden. Es gibt Schulen, die von sich aus weitergehen.
  • Der Kritiker Bernd 07.05.2020 07:37
    Highlight Highlight Als Junioren Fussball Trainer nicht nachvollziehbar, weshalb die Richtlinien so verhängt wurden, auch für Kinderfussball. Kein Amateur Verein kann dies umsetzen. Und die Kids können sich in der Schule wieder in enge Schulzimmer zwängen, dürfen sich aber nicht zusammen an der frischen Luft frei bewegen.. Lieber Bundesrat.. Zum Wohle der Kinder (Bewegung) bitte hier rasch nachbessern.. Es ist inkonsistent!
    • Glaedr 07.05.2020 09:22
      Highlight Highlight Klar macht nicht alles Sinn aber es geht halt darum das Risiko so gering wie möglich zu halten.
      Da die Schule halt wichtiger ist als jetzt Fussball, erlaubt man jetzt die Schule.
      So hat man nur das Risiko sich in der Schule anzustecken und nicht Schule und Verein.
      Ich verstehe das es manche gibt die es nicht verstehen aber man muss halt auch die Sicht des Bundesrates beachten und nicht nur seine eigene.
      Was würden sie den machen?
      Einfach alles wieder erlauben oder nur die wichtigsten Sachen?
  • schnupperi 07.05.2020 07:33
    Highlight Highlight Als Vorstandsmitglied eines FC's kann ich den Berichten nur zustimmen. Das SFV-Konzept beinhaltet einen enormen, für einen Verein kaum tragbaren Aufwand. Dies v. a. durch Regelungen, welche m. M. viel zu weit gehen. Nur eine Person darf das Material aufstellen und alles muss nachher desinfiziert werden. Zum Vergleich, im Supermarkt nebenan habe ich noch nie jemanden gesehen, die Einkaufskörbe oder -wagen zu desinfizieren. Aber der Trainer soll jedes einzelne Markierungshütchen? Es wird versucht eine 100% Sicherheit zu vermitteln, die es im Leben nun mal nirgends gibt.
    • Michele80 07.05.2020 09:38
      Highlight Highlight Liebe Grüsse aus der Migros, wir haben 2 Mitarbeiter, die Einkörbe und -wagen, Knöpfe bei den Waagen und Lifts, Handlauf bei der Rolltreppe und den Kassenbereich mehrmals täglich desinfizieren. Nur weil mans nicht sieht, heisst es nicht, dass es nicht gemacht wird...
  • Benjamin Goodreign 07.05.2020 07:31
    Highlight Highlight Wir haben für unsere Primarschule entschieden (ich bin in der Behörde), Schulbad und Turnhalle bis Am 7. Juni geschlossen zu halten. Vereine und Kursveranstalter dürfen die Anlagen eh noch nicht nutzen und der Halbklassenbdtrieb würde eh höchstens eine Lektion pro Woche und Gruppe erlauben. Ausserdem ist die Reinigung und Desinfektion der Hallen und der Geräte viel zu aufwändig nach jeder Gruppe.

    Jetzt gibt’s halt Spiele auf der Wiese oder dem Hartplatz oder einen kleinen Spaziergang.
  • Maria Cardinale Lopez 07.05.2020 06:57
    Highlight Highlight Eine absolute Sauerei. Z. B. Dürfen die Personen beim Fussball den Ball nicht mit den Händen anfassen. Jeder Trainer weiss, das dies nicht möglich ist vor allem bei den kleinsten.
  • Der Bademeister 07.05.2020 06:48
    Highlight Highlight Das Versammlungsverbot (5 Perseonen) gilt auch fürs Schwimmbecken. Aus meiner Sicht ist es schon stossend, dass in der Badibeiz mehr Personen sitzen dürfen als sich Personen im Wasser aufhalten dürfen... Kein Verständnis habe ich bei den Kindern. Im Schwimmunterricht dürfen es nur 5 sein mit 2 Meter Abstand. Kommt aber die Schulklasse ins Bad (Schwimmsport Shcule) gilt das alles nicht.
    • Soly12 07.05.2020 07:38
      Highlight Highlight Einfach überlegen wo die Kontaktrückverfolgung einfacher ist
    • Militia 07.05.2020 07:47
      Highlight Highlight Gibt es denn im Moment überhaupt Schulen, welche Schwimmunterricht durchführen (dürfen)?
    • Hummingbird 07.05.2020 07:47
      Highlight Highlight Das verstehe ich auch nicht. Im Schulsportunterricht dürfen sie alles spielen, aber in der Freizeit nicht ins Fussballtraining :-(.
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