Schweiz
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Moderator Sandro Brotz (dritter von links) lud kurz vor den Wahlen zur Nostalgie-Arena. bild: screenshot srf

«Ueli, es wird nicht wahrer, wenn du schreist» – alle gegen den SVP-Polteri in der «Arena»

Kurz vor den Wahlen lud Moderator Sandro Brotz zur Nostalgie-Arena. Mit abtretenden Politgrössen aus allen Parteien diskutierte er über ungelöste politische Probleme. Inhaltlich heraus kam dabei wenig. Nur eines ist sicher: Polteri bleibt Polteri – bringt aber den nötigen Unterhaltungsfaktor.



Die letzte SRF-Arena vor den Wahlen wartete mit Politurgesteinen auf. Im Ring mit Moderator Sandro Brotz standen Anita Fetz, SP-Ständerätin (seit 24 Jahren im Parlament), Philipp Müller, ehemaliger FDP-Präsident und ebenfalls Ständerat (seit 16 Jahren im Parlament), CVP-Ständerat Konrad Graber, BDP-Nationalrat Hans Grunder (beide seit 12 Jahren im Parlament) und SVP-Nationalrat Ulrich Giezendanner (seit 28 Jahren im Parlament).

Sie alle kehren Bundesbern den Rücken und werden bei den nächsten Wahlen nicht mehr antreten. Die Stimmung an diesem lauen Herbstabend ist wesentlich gelöster im Vergleich zu anderen «Arena»-Sendungen. Man spürt von Beginn weg: Diese Politiker sind nicht mehr im Wahlkampfmodus. Des Debattierens sind sie aber noch lange nicht müde. Doch dazu später.

Zur Erheiterung der Gäste stöberte Moderator Brotz im Bildarchiv. Ein ziemlich schlecht angezogener Philipp Müller, Zitat Müller: «Es hiess einst, ich sei der am schlechtesten angezogene Parlamentarier», ein um einiges bärtigerer Ulrich Giezendanner und ein filmplakatreifes Konterfrei von Anita Fetz sorgen für die ersten Lacher.

Die «Arena»-Gäste anno dazumal:

Doch viel mehr Zeit für freundschaftliches Geplänkel bleibt nicht. Brotz betritt bereits das erste Minenfeld: 12. Dezember 2007. Eveline Widmer-Schlumpf wird von der Vereinigten Bundesversammlung anstelle des amtierenden Bundesrats Christoph Blocher gewählt. Noch bevor Widmer-Schlumpf den Eid schwört, wird sie aus der SVP-Fraktion ausgeschlossen. Hans Grunder, BDP-Mann der ersten Stunde und Präsident der darauf neu gegründeten Partei, erinnert sich zurück: «Ich habe Frau Widmer-Schlumpf nicht gut gekannt. Und auch ich habe für Blocher gestimmt. Aber das Parlament hat entschieden und ich war der Meinung, dass man diesen Entscheid respektieren muss.»

Von Giezendanner, der 2007 bereits vier Amtsperioden hinter sich hat, klingt es ganz anders: «Widmer-Schlumpf war eine Verräterin. Das war unschön von dieser Frau. Das hat mich zutiefst enttäuscht», erinnert sich der SVP-Nationalrat zurück. Doch bevor das SVP-Trauma noch weiter vertieft werden kann, wirft Moderator Brotz bereits den nächsten Köder, Stichwort Milizsystem.

Doch die Politiker beissen nicht an. Es scheint, als überliessen sie es der folgenden Generation, darüber zu entscheiden, ob das Milizparlament noch zeitgemäss ist. Einzig SVP-Giezendanner frotzelt: «Das Berufsparlament ist eine linke Idee, darüber sprechen wir alle Jahre wieder.»

Brotz peitscht die Themen weiter. Nächster Punkt auf der Liste: Die AHV und deren gescheiterte Reformen. Nun legt sich FDP-Ständerat Müller ins Zeug. Aufgeschreckt von den klagenden Worten eines Erstwählers («Ich und meine Freunde gehen davon aus, dass wir keine AHV-Rente mehr haben werden. Es braucht eine Rentenaltererhöhung 66/66») meint Müller: «Wir haben aktuell das Problem, dass Leute über 50 kaum mehr einen Job finden. Dieses Problem müssen wir zuerst angehen.»

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Hoffnungsvoller klingt es aus der Ecke CVP. Der nicht aus der Ruhe zu bringende Konrad Graber sagt zum Erstwähler : «Als ich jung war, hiess es bereits, dass wir nicht mit einer Rente rechnen können. Doch die Politik hat es irgendwie geschafft.» Er sei überzeugt, dass auch zukünftige Generationen mit einer Rente rechnen können.

Wo über die Erhöhung des Rentenalters geredet wird, ist die Diskussion über Frauenrechte nicht weit. Denn, so das Credo vieler Linker: Solange keine absolute Lohngleichheit herrscht, soll das Frauenrentenalter auch nicht dem der Männer angeglichen werden. Wenig von dieser Meinung hält Heidina Jordi, Studiogast und Jung-SVPlerin. Sie liest SP-Frau Anita Fetz regelrecht die Leviten und erntet gar spontanen Applaus. «Was heute abgeht mit dem Feminismus ist eine totale Katastrophe. Wir Frauen haben die gleichen Rechte wie Männer. Wenn wir Frauen nicht wollen, können die Männer auch nichts dafür», setzt Jordi zum Rundumschlag aus.

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Fetz, die während der Sendung in der reinen Männerrunde keineswegs untergeht, scheint plötzlich auf dem falschen Fuss erwischt. Sie versucht zu beschwichtigen: «Viele verstehen den Feminismus falsch. Er ist nicht gegen Männer, sondern für ein gleichberechtigtes Miteinander». Die allermeisten jungen Familien würden sich einfach wünschen, es gäbe mehr und günstigere Krippenplätze oder mehr Teilzeitangebote für Männer, so die SP-Frau.

Nach rund einer Stunde nimmt die eher träge Runde endlich etwas Fahrt auf. Passend dazu schreitet Brotz zum nächsten Thema voran: Verkehr und Umwelt – und trifft damit mitten ins Herz von Verkehrspolitiker Giezendanner. In alter Manier poltert er gegen jeden und alle, die auf den Ausbau des öffentlichen Verkehrs setzen wollen: «Ihr seid doch alle Traumtänzer, wer soll denn das alles bezahlen? Der öffentliche Verkehr kann sich nur zu 40 Prozent selbst finanzieren, für den Rest bürgt der Steuerzahler.» SPlerin Fetz, die nur spitzfindig meint, «Ueli, es wird nicht wahrer wenn du schreist», setzt auf die jüngere Generation. Diese sei viel ökonomischer unterwegs und setzte auf Alternativen wie E-Bikes oder Mobility.

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Dabei fällt ihr FDP-Ständerat Müller ins Wort. «Ja, und dann sollen die mit dem E-Bike bis nach Davos fahren?», nuschelt Müller dazwischen. Fetz, bereits den nächsten Lacher erntend und beinahe in Giezendanner-Manier, meint an Müller gewandt: «Jetzt unterbrich mich nicht immer gopffriedli, ich habs nicht verstanden, aber es war sicher etwas Blödes.»

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In der Abschlussrunde, in der Brotz mit dem Bild der Woche, dem Pilze suchenden Vladimir Putin, eigentlich für etwas Auflockerung sorgen will, setzt Giezendanner noch ein letztes Mal zur flammenden Parteirede an. Und wenn er barfuss durch den Wald rennen müsse, er würde es tun, denn die SVP sei die einzige Partei, «die unsere Schweiz retten wird», so der 65-Jährige.

Eines muss man ihm lassen: Wäre er nicht gewesen, wäre die Sendung ziemlich schnell zu einem lauen Geplänkel verkommen. Und auch wenn der Polteri der Nation und einige seiner Amtskollegen nun abtreten, haben sie gezeigt: Zum leidenschaftlichen Debattieren ist man nie zu alt – im Gegenteil, es kommt sogar der eine oder andere Kraftausdruck mehr dazu.

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#GoWote! Darum machen wir bei den Wahlen mit!

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87Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Caligula 13.10.2019 17:29
    Highlight Highlight Fehler in der Slideshow. Giezendanner vertitt die SVP nicht seit 28 Jahren sondern seit 23 Jahren im Nationalrat. Von 1991 bis 1996 war er Mitglied bei der Autopartei und vertrat dementsprechend diese Partei im Parlament für 5 Jahre.
  • Das Lächeln am Fusse der Leiter 13.10.2019 13:49
    Highlight Highlight This Jenny war der einzige SVPler, den ich mochte. Alle anderen sind dermassen blöd, dass es weh tut. Ulrich Giezendanner ist ein Paradebeispiel dafür.
  • Makatitom 12.10.2019 16:52
    Highlight Highlight es gibt nur eine gute Wahl 2019, und die heisst #WenigerRechts
    • Korrekt 12.10.2019 18:46
      Highlight Highlight Immer gut wenn man nicht mit eigenen Inhalten punkten will.
    • Tenno 12.10.2019 21:15
      Highlight Highlight Es geht in der Demokratie nicht um eine gute oder schlechte Wahl. Das ist alles im Auge des Betrachters.
      Grundstein für eine gute Demokratie ist, dass man sein Privileg zum wählen und stimmen nutzt und das Resultat akzeptiert egal wie es ausfällt. Das ewige links rechts geplänkel nervt nur und versaut schlussendlich den ganzen Demokratiegedanken.

      Also nochmals kurz #GoVote und stehe zur Demokratie auch wenn dir das Resultat nicht passt. Du kannst es selber ändern in unserer Demokratie!
  • Ich mein ja nur 12.10.2019 15:31
    Highlight Highlight Zeit, dass sie jüngeren Platz machen, das beweisen die alten Herren einmal mehr. Aber dafür brauchts keine Arena.
  • Spooky 12.10.2019 13:22
    Highlight Highlight Wenn er mit einem Gegner einverstanden ist,
    schreit Giezendanner noch viel lauter. 😂
  • Baron Swagham IV 12.10.2019 12:42
    Highlight Highlight Typen wie Graber werden fehlen. Man darf inhaltlich gerne anderer Meinung sein (ich zB) aber er war ein Konsenspolitiker und einer dem es um die Sache ging und nicht darum am lautesten ins Mikro zu brüllen.
  • Sam Büsser 12.10.2019 11:54
    Highlight Highlight Super gemacht Heidina!
  • AdiB 12.10.2019 11:07
    Highlight Highlight Kann mir einer erklären vor was uns die svp retten muss?
    • the Wanderer 12.10.2019 11:43
      Highlight Highlight am Besten vor so Schreihälsen wie Giezendanner...
    • Hierundjetzt 12.10.2019 12:43
      Highlight Highlight Irgendetwas mit Ausländer, EU oder Äpfel. So genau weiss das niemand.
    • flausch 12.10.2019 13:07
      Highlight Highlight Davor nicht genau so zu sein wie sie es von uns jeweils erwartet. 😉

      Oder:
      Ist ganz einfach, sie sagen z.B. das wir von der Brücke springen müssen weil die Gesetze der EU sonst einmarschieren würden. Also springen ca. 27% von uns von der Brücke. Nun könnte es sein das wir in wirtschaftliche Schwierigkeiten kommen (sind immerhin ca. 2.2mio der Bevölkerung tot) und wir deshalb Hilfe von aussen brauchen. Die SVP aber wird sich dessen erwehren indem sie alle Landesverräter (also 73%) in Arbeitslager steckt, wo ebendiese sich der Chemischen Industrie widmen können.
      😆
    Weitere Antworten anzeigen
  • MacB 12.10.2019 11:07
    Highlight Highlight Ich mochte Giezendanner immer, da er anders als die ganzen Klientelpolitiker von links bis rechts stets aus innerer Überzeugung gehandelt hat.

    • Unbearable 12.10.2019 12:22
      Highlight Highlight Stimmt. Stets frauenfeindlich und so dass sein Transportunternehmen profitiert.
    • bokl 12.10.2019 12:36
      Highlight Highlight Er war einfach Lobbyvertreter der Fuhrhalter...
    • Hierundjetzt 12.10.2019 13:27
      Highlight Highlight Unbearable: ok. Wieviele Frauen machen jährlich das LKW Brevet? Gibt es dort neuerdings einen numerus clausus?

      Übrigens in der Kanalreinigung, Tunnelbau, Giessereien oder in der Schwerindustrie allgemein fehlen komischerweise überall Frauen

      Also überall dort wo es schmutzig, giftig und gefährlich ist.

      Und das obwohl gerade dort keine Lohnunterschiede herrschen.

      Mysteriös
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pafeld 12.10.2019 10:57
    Highlight Highlight Ausgerechnet Giezendanner, der an seinem Sessel nicht nur klebt, sondern bis auf die Molekularstruktur mit ihm fest verwachsen ist, bezeichnet die Einsicht, dass das Milizparlament eine linke Spinnerei ist? Ich glaube, ohne kompletten Realitätsverlust kann man es in dieser Partei gar nicht zu etwas bringen. Aber vermutlich war es immer Blochers Plan, der einäugige König unter den Blinden zu sein.
  • Kari Baldi 12.10.2019 10:10
    Highlight Highlight Giezendanner scheint darunter zu leiden, dass ihm der intellektuelle Hintergrund als NR fehlt. Er teilt gerne gegenüber Nichtanwesende aus, vor allem im Sonntalk bei Telezüri. Adolf Ogi geriet deswegen oft in die Schussline, hatte aber viel mehr Niveau und Anstand und wurde als Nichtakademiker sogar Bundesrat. Wahrscheinlich wird Giezendanner bei Telezüri weiter poltern dürfen - er scheint dort gar ein Jahreabo zu besitzen.
    • 7immi 12.10.2019 10:54
      Highlight Highlight Weil Akademiker die besten Menschen sind und NIE über nicht Anwesende austeilen und generell perfekt sind? Es sind Volksvertreter und das Volk besteht zum Glück nicht nur aus Akademikern...
      Es grüsst ein Akademiker.
    • P. Silie 12.10.2019 11:20
      Highlight Highlight @ KariBaldi: Sie meinten er gehört nicht zur Inteligancija.. das wird es wohl sein. Völker hört die Signale!! 😂
    • P. Silie 12.10.2019 13:11
      Highlight Highlight Peinlich peinlich 'Inteligancija'.... 😂 Ein mir selten unterlaufener Rechtschreibfehler... Da gehört natürlich ein 'E' hin:

      InteligEncija

      Mea culpa
  • raketenpippo 12.10.2019 09:48
    Highlight Highlight Geht wählen!
  • HugiHans 12.10.2019 09:31
    Highlight Highlight «Ueli, es wird nicht wahrer wenn du schreist»
    -> Doch, das ist das gleiche Prinzip wie bei der Fernbedienung wenn die Batterien alle sind - einfach die Tasten stärker Drücken und es geht 😉 😄
    • Raphael Stein 12.10.2019 11:05
      Highlight Highlight Hugi made my day
    • Swen Goldpreis 12.10.2019 12:40
      Highlight Highlight Funktioniert übrigens auch beim Lift: Einfach mehrmals auf den Knopf drücken, dann kommt er schneller!
    • dho 12.10.2019 18:07
      Highlight Highlight Funktioniert übrigens auch bei der Ampel: Einfach mehrmals auf den Knopf drücken, dann wird's schneller grün!

      Wer hat noch weitere Beispiele?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shelley 12.10.2019 09:26
    Highlight Highlight Seit 30 Jahren rettet die SVP die Schweiz vor Problemen, welche wir ohne die SVP gar nicht hätten. Dafür machen sie das lautstark, bildhaft und wie meistens, abgesehen vom Wählerfang, völlig sinnentleert.
    • Daniel Münger 12.10.2019 11:18
      Highlight Highlight Kaum zu glauben, was hier behauptet wird: Die SVP hatte in den letzten 30 Jahren Politisch gar keine Gelegenheit, Probleme zu schaffen.
    • sowhat 12.10.2019 16:03
      Highlight Highlight Daniel, dafür hat sies aber gut hingekriegt.
  • dorfne 12.10.2019 09:23
    Highlight Highlight Müller von der FDP: Wir brauchen kein CO2-Gesetz, ich bin seit 30 Jahren grün. 🤣 Und wo stehen wir heute?
    • Raphael Stein 12.10.2019 11:05
      Highlight Highlight ich bin seit 30 Jahren grün

      Hinter den Ohren?
  • Yogi Bär 12.10.2019 08:16
    Highlight Highlight Was will diese Partei (SVP) retten? Ihr Ungemach, dass sie bis heute verursachte?
  • Allion88 12.10.2019 07:55
    Highlight Highlight Philipp Müller seit 16 jahren die fahne im wind
  • Schönbächler 12.10.2019 07:39
    Highlight Highlight Müller hat irgendwie schon recht. Die Arbeitslosenquote im hohen alter sollte man schon zuerst in den griff bekommen. Die ganzen ü50 leute müssen wir doch auf dem Arbtismarkt auch irgendiwe berücksichtigen können.
    • dorfne 12.10.2019 09:29
      Highlight Highlight Es geht ja der FDP und der SVP nicht darum, die Leute bis 66 arbeiten zu lassen. Die Leute sollen erst mit 66 die volle Rente bekommen.
    • bibaboo 12.10.2019 09:30
      Highlight Highlight Die Arbeitslosenquote im Alter entspricht jener der Jungen und liegt im tiefen einstelligen Bereich. Ich erachte es kaum als ökonomisch, die ganze Bevölkerung wegen dieser Minderheit früher zu pensionieren. Macht es wirklich einen Unterschied, ob jemand mit 65 oder 66 pensioniert wird, wenn er seit 10/15 Jahren arbeitslos ist (angeblich wird man ab 50 nicht mehr eingestellt)? Führt eine Übergangsrente ein, damit jenen geholfen ist, die es tatsächlich brauchen. Alles andere ist nicht mehr als eine Ausrede der Babybommer, die nach der Erde auch noch die Vorsorge ausbeuten möchte.
    • dorfne 12.10.2019 09:45
      Highlight Highlight @bibaboo. Von "früher pensionieren" war und ist nie die Rede. 65/65 ist mehrheitsfähig. Das wurde schon so oft gesagt und auch durch Statistiken bestätigt: wer mit über 50 die Stelle verliert hat Mühe etwas Neues zu finden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 12.10.2019 07:01
    Highlight Highlight Tolle Sendung! Zum wiederholten Mal alle gegen die SVP!
    • Platon 12.10.2019 09:20
      Highlight Highlight Es ist die SVP, die gegen alle ist, nicht umgekehrt.
    • dorfne 12.10.2019 09:35
      Highlight Highlight SVP-Giezedanner schreit auch, wenn niemand gegen die SVP ist! Dass Widmer-Schlumpf während der Finanzkrise 2008 und danach im Steuerstreit mit den USA die Schweizer Volkswirtschaft gerettet hat erwähnt die SVP nie. Dieser Partei geht es weniger ums Wohl der Schweiz, als um Macht und verletzte Egos.
    • Schneider Alex 13.10.2019 06:27
      Highlight Highlight @Platon
      Stimmt. Das Dumme ist, dass in einer TV-Debatte mit allen grossen Parteien die Dominanz in der Debatte wegen der Überzahl der Mainstream-Vertreter*innen völlig einseitig ist.
  • FITO 12.10.2019 01:48
    Highlight Highlight Wusste ich doch dass es in diesem Parlament einige Komiker gibt.
    Benutzer Bild
  • RowRow 12.10.2019 00:38
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • ingmarbergman 12.10.2019 09:04
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • dorfne 12.10.2019 09:39
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Salvador Al Daliente 12.10.2019 00:31
    Highlight Highlight Allesamt horizontale Schleimspuren hinterlassende pneumatische Druckluftvergaser und etwas Klügeres ist nicht in Sicht, Current Suisse!
  • Third_Lanark 12.10.2019 00:27
    Highlight Highlight Wie kommt man nur auf die Idee, sein Kind "Heidina" zu nennen? Lol
    • Suppentopf 12.10.2019 00:57
      Highlight Highlight Immerhin hat sie etwas rebellisches gesagt und ihr Name hat gleichzeitig etwas heldenhaftes.
    • FITO 12.10.2019 03:34
      Highlight Highlight Passt doch perfekt zu ihrem Dialekt.
    • plusminus 12.10.2019 07:26
      Highlight Highlight Ist dann Adolf besser?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Finöggeli 12.10.2019 00:27
    Highlight Highlight Auch wenn ich politisch überhaupt nicht auf einer Ebene mit Ulrich Giezendanner bin - aber sein Abschlussplädoyer war unglaublich unterhaltsam ;-)
  • Antinatalist 12.10.2019 00:25
    Highlight Highlight Na hoffentlich bleibt mir dieses Horrorszenario erspart und dieser Giezendanner begegnet mir im Wald nicht. Und schon gar nicht barfuss. Igitt!
    • Abu Nid As Saasi 12.10.2019 02:04
      Highlight Highlight Solange Du nicht im Elsass wandern gehet
    • David Rüegg 12.10.2019 08:03
      Highlight Highlight Obwohl... so ein bisschen lustig wär das schon :-)
    • Töfflifahrer 12.10.2019 08:47
      Highlight Highlight Keine Angst, der kommt mit dem LKW
  • Amateurschreiber 12.10.2019 00:20
    Highlight Highlight Ich musste das Wort "Politurgesteinen" dreimal lesen, bevor ich es geschnallt habe! XD
    ("Polit-Urgesteinen" und nicht "Politur-Gesteinen")
    • Marshawn 12.10.2019 08:01
      Highlight Highlight Ich hab Polteri-Urgestein gelesen 😂
    • Panna cotta 12.10.2019 08:03
      Highlight Highlight Ging mir genauso. Ich dachte zuerst, Politur-Gestein sei eine Anspielung auf Ueli Giezendanners Glatze. 🙂
    • Grohenloh 12.10.2019 08:06
      Highlight Highlight Ich auch! Politur!😄
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