Schweiz
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Wahlen in St. Gallen: SVP-Angriff scheitert



Im zweiten Wahlgang der St. Galler Regierungsratswahlen können FDP und SP ihre zweiten Sitze behalten. Die SVP, die ein zweites Mandat anstrebte, ist gescheitert. Gewählt sind Beat Tinner (FDP) vor Laura Bucher (SP). Michael Götte (SVP) schaffte es knapp nicht.

Beat Tinner (FDP) erhielt 56'028 Stimmen, Laura Bucher (SP) 54'328 Stimmen. Nicht gewählt wurde der SVP-Kandidat Michael Götte mit 52'696 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 34.4 Prozent.

Bereits im ersten Wahlgang am 8. März waren die bisherigen Regierungsmitglieder Bruno Damann (CVP), Marc Mächler (FDP), Fredy Fässler (SP) und Stefan Kölliker (SVP) wiedergewählt worden. Als einzige neue Kandierende hatte es die Wiler Stadtpräsidentin Susanne Hartmann (CVP) ins Gremium geschafft.

Regierungsrats-Kandidatin Laura Bucher (SP), Mitte, verfolgt Resultate, bei den Wahlen im Kanton St. Gallen, am Sonntag, 8. Maerz 2020, in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Laura Bucher (Mitte). Bild: KEYSTONE

Damit setzt sich die siebenköpfige St. Galler Regierung weiterhin aus je zwei Mitgliedern von CVP, FDP und SP sowie einem Mitglied der SVP zusammen.

Bei einem wegen der Corona-Massnahmen schwierigen Wahlkampf gelang es der SP, den Sitz der abtretenden Gesundheitschefin Heidi Hanselmann zu verteidigen. Neu gibt es zwei Frauen in der St. Galler Regierung.

Die FDP behält den Sitz des bisherigen Kulturchefs Martin Klöti, der nicht mehr antrat. Als stärkste politische Kraft im Kanton hatte die SVP ihren Anspruch einen zweiten Regierungssitz angemeldet. Im ersten Wahlgang lag Michael Götte noch an der Spitze der Kandidierenden, die die absolute Mehrheit nicht erreicht hatten. Nun fiel er hinter die Konkurrenz zurück. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 21.04.2020 06:02
    Highlight Highlight Der SVP-Angriff in St. Gallen ist gescheitert.

    Mit ihrem Parteiprogramm verärgert die SVP jene Wählenden, welche ihr wegen ihrer guten EU- und Migrationspolitik zugeflogen sind. Oder kann sie sich vorstellen, dass sich diese Leute für weniger Umverteilung, weniger Steuerprogression, höheres Rentenalter begeistern? Die SVP wird auch in Zukunft die notwendigen Mehrheiten für ihre guten Positionen in den Schwergewichtsthemen EU und Migration nicht zusammenbringen und Wahlen verlieren, wenn sie es darauf anlegt, einen Grossteil ihrer Sympathisanten mit solchen Forderungen zu irritieren.
  • Black Cat in a Sink 19.04.2020 22:33
    Highlight Highlight In diesen Zeiten ist das eine richtig gute Nachricht!
  • Saerd neute 19.04.2020 20:13
    Highlight Highlight Schade
    Gerade in St. Gallen bildet es die politische Begebenheit nicht ab.
    Zumal Laura Bucher nicht Anhand ihres Leistungsausweises sondern weil sie eine Linke ist gewählt wurde.
    • Juliet Bravo 19.04.2020 21:10
      Highlight Highlight Was ist mit ihrem Leistungsausweis nicht in Ordnung?
    • DerLettant 19.04.2020 21:52
      Highlight Highlight Was sind denn die politischen Begebenheiten in St.Gallen? Klär uns bitte auf.
      Wenn der Leistungsausweis von Kandidaten ausschlaggebend für Wahlen wäre, dann hätte die SVP schweizweit einstellige Stimmenanteile.

      PS: Es gibt definitiv schlimmere SVP-Exponenten als Götte.

    • FrancoL 19.04.2020 21:58
      Highlight Highlight Also alle die links wählen tun was denn genau? Die Leistungsausweise nicht berücksichtigen?

      Oder wer rechts wählt, wählt Leistungsausweis, wer links wählt hält links, soooo einfach scheinst Du zu denken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Makatitom 19.04.2020 16:54
    Highlight Highlight Ein gewisser KR aus Bülach hat aber bereits wieder die Lüge getwittert dass die "faulen Sozis" weg wären. Er nennt sich auch sehr gerne christlich ubd die st Mitglied in einer Freikirchler, also ein Evangelikalextremist. Die Homepage des Kt St. Gallen scheint ihn nicht zu interessieren
    Benutzer Bild
    • Fichtenknick 19.04.2020 20:16
      Highlight Highlight Der Typ geht mir so was von auf den S... Wann immer man falsch liegen kann, macht er es, mit der typischen selbstgefälligen Arroganz der Rechten.
    • Juliet Bravo 19.04.2020 20:59
      Highlight Highlight Das war am 8. März - und er lag da schon daneben. 😉
  • Lars mit Mars 19.04.2020 16:49
    Highlight Highlight Da hat das #tinnergate doch die Richtigen getroffen. Oder wie man auch sagen könnte: Dä Schuss isch hinäussä
  • LURCH 19.04.2020 15:58
    Highlight Highlight Oldie but goldie und weil es in so einer Situation halt immer wieder schön passt.
    https://www.srf.ch/play/tv/news-clip/video/emil-der-wahlverlierer?id=71137677-2731-4fb2-9632-ed25d33879ef
  • Prometheuspur 19.04.2020 15:39
    Highlight Highlight Die SVP machte eine Ansage.
    Die SVP machte einen Anspruch auf nen Regierungssitz geltend und keinen interessierst. Ja gut, fast keinen  ˆ▿ˆ

    Richtig so!
  • banda69 19.04.2020 14:26
    Highlight Highlight SVP gescheitert. Einmal mehr.
    Und das ist gut so.

    Das Volk verliert mehr und mehr das Vertrauen in diese menschen- und umwltfeindliche Partei.
    • Samurai Gra 19.04.2020 14:47
      Highlight Highlight Dafür hat die FDP ihren Kandidaten durchgebracht -.-
    • Makatitom 19.04.2020 16:55
      Highlight Highlight Gut sind die Kapitalfaschisten jetzt weg, die Kapitalfeudalisten werden nächstes mal abgewählt
    • Peter von der Flue 19.04.2020 17:46
      Highlight Highlight Ist heute schon erster Mai oder gerade die Baubrwilligung für den Schützengraben erhalten. Trottel hüben wie drüben. Viel Spass beim Klassenkampf. Gibt evtl. viel Zeit dank fehlender Arbeit nach dem Corona Sturm.
    Weitere Antworten anzeigen

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