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Hier entschuldigt sich Andreas Glarner für seinen Aufruf, eine Lehrerin mit Nachrichten und Anrufen zu traktieren.
Hier entschuldigt sich Andreas Glarner für seinen Aufruf, eine Lehrerin mit Nachrichten und Anrufen zu traktieren.telezüri

«Es tut mir wirklich leid» – SVP-Glarner entschuldigt sich für sein Fehlverhalten

09.06.2019, 23:0410.06.2019, 12:21

Andreas Glarner krebst also doch noch zurück. Der SVP-Nationalrat hatte diese Woche eine Zürcher Lehrerin öffentlich an den Pranger gestellt, weil diese – korrekterweise – die Eltern von muslimischen Kindern darauf hingewiesen hatte, dass ihre Kinder für das Bayram-Fest schulfrei erhalten.

«Ich habe einen Fehler gemacht. Ich möchte mich bei dieser Lehrerin in aller Form entschuldigen»
Andreas Glarner, SVP-Nationalrattelezüri
Der «SonnTalk» mit Andreas Glarner: Gleich zu Beginn erfolgt die Entschuldigung.Video: kaltura.com

Glarner legte dann auch grossen Wert darauf, zu verdeutlichen, dass er davon ausgegangen sei, dass es ein Schulhandy gewesen sei – dieses könne man nach 17 Uhr ausschalten. Bei einem privaten Handy würde man dies nicht tun.

Ein Aber hatte Glarner jedoch auch noch im Köcher: Die Lehrer könnten «fast keine Schule mehr geben während dem Ramadan», denn, und so höre er es von den Lehrern:

«Die Schüler liegen während dem Ramadan rum wie tote Fliegen»
Andreas Glarnertelezüri

Das, was Glarner hier moniere, stehe in der Verordnung der Volksschule und im Reglement für Dispensationen, klagte Moderator Gilli. «Intelligente Leute» hätten einmal gefunden, dass ein Kind einen religiösen Feiertag feiern darf. «Und Du gehst auf eine einfache Lehrerin los? Das ist primitiv.»

«Es war falsch, ja» reagierte Glarner. Aber dass diese Schulverordnung im Kanton Zürich existiere, hätte er nicht wissen können. Und überhaupt: Dass christliche Kinder diesen Joker-Tag nicht erhalten würden, sei eine «völlige Ungleichbehandlung».

Andreas Glarner wurde bereits vor dem Vorfall für den «SonnTalk» bei «TeleZüri» eingeladen. (bal)

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Video: srf

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231 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Pitefli
09.06.2019 23:07registriert April 2019
Zu spät, zu wenig!
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bossac
09.06.2019 23:14registriert Juni 2014
Es wäre besser gewesen Glarner hätte es bei einer einfachen Entschuldigung belassen. So wirkt es mehr wie Schadensbegrenzung ohne jegliche Einsicht.
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Murky
09.06.2019 23:18registriert März 2015
Never ask for permission, ask for forgiveness. Die Devise des Herrn Glarner, seit eh und je.
Es ist die übliche Farce, das sollte allen klar sein. Das ist eiskaltes Kalkül.
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