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Was macht eigentlich Oskar Freysinger? – «Ich war in der Hölle»

Oskar Freysinger spricht in der Diskussionssendung «Talk Täglich» über sein neues Buch, das einen tiefen Einblick in den Leidensweg des gescheiterten Walliser SVP-Politikers offenbart. Im Gespräch mit Moderator Markus Gilli rechnet er auch mit den Medien und seinen politischen Feinden ab.



Oskar Freysinger im Interview

Der ehemalige Chef-Provokateur der SVP über die traumatischen Ereignisse nach seiner Abwahl. Video: © telem1

Oskar Freysinger hatte nur eine Bitte, als er als Diskussionsgast für die Sendung «Talk Täglich» auf Tele Züri eingeladen wurde: er wolle das Gespräch mit einigen Zeilen eines Gedichts aus seinem neuen Buch «Die dunkle Seite des Lichts» eröffnen. 

«Doch wie komm' ich als Maus aus diesem Nest heraus? Da nehm' ich mir, ich Tor, die grösste Schlange vor. Bald streckt das Biest mich nieder, sein Gift lähmt meine Glieder. Ich zittere und erbebe, aber ich überlebe. Die Wahrheit, die ich seh', tut wie der Biss sehr weh. Doch braucht es dieses Weh, damit ich neu entsteh», rezitiert der Walliser aus seinem Werk und bringt seinen Leidensweg als gescheiterter SVP-Politiker damit auf den Punkt. 

Bereits nach seinem grössten Sieg, der Wahl in die Walliser Regierung, haben seine Ängste begonnen. Er habe damals gleich gewusst, dass sich seine politischen Feinde dafür rächen werden, dass er der FDP den Sitz nach gut 80 Jahren Verteidigung weggeschnappt hatte. «Alle negativen Energien haben sich gegen mich gebündelt», klagt Freysinger und ergänzt: «Ich habe dies vier Jahre lang jeden Morgen bezahlt, bis sie mich zuletzt zermürbt haben.»

Doch Freysinger geht während des Gesprächs mit Markus Gilli nicht nur mit seinen Politgegnern hart ins Gericht. Auch mit den Medien rechnet er ab. Er sei für die Medien stets ein «ertragreiches Element, das man ausschöpfen kann» gewesen. Der SVP-Politiker kritisiert: «Ein Mensch, der es heute wagt, das zu sagen, was er wirklich denkt, geht automatisch unter.» Die Medien hätten aus einem kleinen Sandkorn wie etwa der Reichsflagge in seinem Haus ein Monster gemacht und ihn damit erdrückt. Paradoxerweise habe er lange mit diesem Monster getanzt, doch am Ende sei er daran fast zugrunde gegangen. (luk)

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 12.10.2018 11:42
    Highlight Highlight Bei Melania Trumps Mobbing-Story musste ich schon mit den Tränen kämpfen. Und jetzt heule ich beim Oski Freysinger, dem Ärmsten, dann gleich los.
  • Darkside 11.10.2018 19:06
    Highlight Highlight Kommt ein bisschen weinerlich rüber, oder?
  • Rim 11.10.2018 19:02
    Highlight Highlight oh.oh. Durch die "Hölle" gegangen und kein bisschen weiser geworden? Das bisschen Reichsflagge, die kleinen Auftrittchen bei Gesinnungsfreunden ....das bisschen bullen gegen Meinungsgegner, das bisschen grössenwähndlen, gehört doch - wie die Poesie - zu meiner Vulgärnatur. Zu meinem narzisstischen Selbst." Die bösen, bösen Medien und all die bösen andern haben nicht begriffen, was ich war und was ich immer noch bin: Mehr Schein als Sein.
  • wipix 11.10.2018 18:05
    Highlight Highlight Zuerst jede Möglichkeit nutzen in der Presse zu hetzen, und wenns dann mal ein Boomerang wird losheulen!
    Jöööhhhh!
  • DichterLenz 11.10.2018 18:01
    Highlight Highlight Ich liebe diese Amateur-Lyrik.

    No one ever....
  • Lester McAllister 11.10.2018 17:51
    Highlight Highlight Wusste schon seit dem Tag seiner Abwahl, dass er in der Hölle war🤣
    User Image
  • LeChef 11.10.2018 17:51
    Highlight Highlight Wow, sein „Gedicht“ ist ja nur knapp nicht Schiller Niveau ;)
  • MilfLover 11.10.2018 17:50
    Highlight Highlight Unbelehrbar dieser Öski.
  • The Writer Formerly Known as Peter 11.10.2018 17:37
    Highlight Highlight Freysinger ist einfach der letzte der abrechnen und jammern über die Medien muss. Wenn es darum ging mit dem Zweihänder gegen politische Gegner vorzugehen, waren er und Mörgeli immer der Erste. Es ist gut, wenn diese "Brunnenvergifter" endlich weg ist. Was es gebracht hat, sieht man schon an der neuen SVP Kampagne. Möge das politische Tauwetter länger Bestand haben.
  • kettcar #lina4weindoch 11.10.2018 17:22
    Highlight Highlight Watson, Ihr schuldet mir 25 Minuten Lebenszeit. Alternativ ein Bier mit dem Mitarbeiter meiner Wahl auf Eurer Terasse oder ein #lina4weindoch
  • der_senf_istda 11.10.2018 17:21
    Highlight Highlight Mein Mitgefühl hält sich in Grenzen, er hat ausgeteilt und dementsprechend musste er einstecken. Mit seiner spaltenden Rhetorik hat er zur Vergiftung des politischen Klimas in CH beigetragen, das ist alles was vom Herrn Freysinger bleibt.
    • LeChef 11.10.2018 17:53
      Highlight Highlight Sehe ich auch so. Wer austeilt, soll auch einstecken können.
  • Zerpheros 11.10.2018 17:17
    Highlight Highlight Echt jetzt? Die Medien haben aus der Reichskriegsflagge ein Monster gemacht und dieses Monster, also die Reichkriegsflagge, hat ihn dann erdrückt? Ich sehe die Schlagzeile schon vor mir ...
  • David Rüegg 11.10.2018 16:13
    Highlight Highlight Erbärmlich... Es sind immer nur die anderen Schuld. Ja kein Verantwortung übernehmen, ja keine Überforderung oder gar Unfähigkeit eingestehen. Aber die richtige Partei zu seinem Charakter hat er immerhin gewählt.
  • Zahlenheini 11.10.2018 16:02
    Highlight Highlight Wählen im Wallis die Medien und Politiker? Eigentlich müsste der Geschädigte mit dem Stimmvolk, unserer vierten Gewalt, abrechnen. Dieses war ja nicht klug genug, den echten Oskar wahrgenommen zu haben...
  • Maracuja 11.10.2018 15:47
    Highlight Highlight Als Rache für alles angeblich erlittene Unrecht quält er nun Zuschauer mit „Gedichten“? Ob das sprachliche Niveau wenigstens für einen Job bei der Weltwoche, dem bekannten Endlager für abgewählte svpler, reicht?
  • der_senf_istda 11.10.2018 15:47
    Highlight Highlight Ich nehme Freysinger zwar sein Leiden ab, aber mein Mitleid hält sich in Grenzen. Wer austeilt muss auch einstecken können. Herr Freiysinger erkennt offenbar nicht, dass er seine politischen Erfolge damit erreicht hat, indem er stark polarisiert und systematisch Andersdenkende herabgesetzt und fertig gemacht hat. Das Pendel schlägt halt zurück.
    Er und Seinesgleichen sind für den zunehmend aggressiven und unversöhnlichen politischen Diskurs in diesem Land verantwortlich, das ist das wahre Vermächtnis von Freysinger, Blocher und Co. Lösungen müssen dann die anderen präsentieren...
    • DerMeiner 12.10.2018 01:11
      Highlight Highlight Blocher mit Freysinger gleichzusetzen ist nun etwas gar gewagt. Blocher hat im Vergleich zu sehr vielen (auch polarisierenden) Politikern diverse Lösungen präsentiert oder wichtige Themen angesprochen.

      Eine solche Aussage ist nichts weiter als genauso plakativ polarisiert.
  • Basubonus 11.10.2018 15:10
    Highlight Highlight Hach der Ärmste. Im Austeilen ganz gross, wenns dann um die Quittung geht ein Jammeri.
    Und in Sachen Leistung dann.... lassen wir das sonst muss er noch weinen.
  • saukaibli 11.10.2018 15:06
    Highlight Highlight Wow, so wenig Selbstreflexion und so viel Selbstmitleid habe ich selten gesehen. Dass er vielleicht so stark angegriffen wurde, weil er selber andere ständig krass angegriffen hat, kommt ihm nicht in den Sinn. Vielleicht sollte der wehrte Herr mal zu einem Psychologen, der könnte ihm evtl. helfen, die Schuld nicht nur immer bei den anderen zu suchen. Das meine ich jetzt nicht böse, ich denke es würde dem Mann wirklich besser gehen ohne dieses ewige Sebstmitleid. Dann müsste er vielleicht auch nicht mehr andere angreifen um sich an ihnen - aus seiner Sicht - zu rächen.
  • nJuice 11.10.2018 14:11
    Highlight Highlight Oskar, hör uf lätschte!
  • Hans Jürg 11.10.2018 13:58
    Highlight Highlight Da war der Reimer also beim Schleimer zu Gast... Wobei Gilli um Welten besser schleimt als Freysinger reimt.
  • Makatitom 11.10.2018 13:52
    Highlight Highlight Tja, wer die Hitze nicht erträgt sollte halt nicht in der Küche arbeiten. Genau gleich verhält es sich mit der Hetze
  • Paul_Partisan 11.10.2018 13:49
    Highlight Highlight Als Lehrer nennt er die Reichkriegsflagge ein "Sandkorn". Unfassbar! Der Typ ist ein Faschist, da gibt es nichts zu diskutieren. Und Faschisten gehören zermürbt bis sie aufgeben und sich verkriechen!
    • Scott 11.10.2018 20:14
      Highlight Highlight Solche Konsequenzen wurden bereits in den 30er Jahren angedroht und später dann genauso gnadenlos umgesetzt...
    • Fabio74 11.10.2018 22:32
      Highlight Highlight es brauch dazu Bildung, Aufklärung, Klartext reden, Rückgrat zeigen und Kämpfen.
  • Victor Brunner 11.10.2018 13:48
    Highlight Highlight Ja, Freysinger degeneriert zum Mäuschen. Peinlich dieser Mann, früher immer grosse Klappe, mit verächtlichen Aussagen über den politischen Gegner und plötzlich sind die schuld an seinem Niedergang. Dass WählerInnen ihm aufgrund seiner Arbeit ihm nicht mehr das Vertrauen schenkten kommt ihm nicht in den Sinn. Einmal mehr schuld die Medien und eben der politische Gegner. Peinlich dieser Mann. Dabei ist er mit CHF 6'000 pro Monat vom Steuerzahler gut alimentiert!
  • Nik G. 11.10.2018 13:31
    Highlight Highlight Mmmmh lieber Herr Freysinger, machen Sie einen auf Trump? Läuft es nicht wie sie wollen, sind die linken Schuld. Wird dies Reichsflagge, was sie als Historiker wissen müssen, gezeigt sind die Medien schuld? So wie man in den Wald ruft kommt es zurück. Sie müssen damit zurecht kommen und nicht den anderen Schuld geben.
  • Captn 11.10.2018 13:11
    Highlight Highlight Bitte, bitte Oskar, häng deine Reichskriegsflagge wohin du willst, lege politisches Feuer wo immer du möchtest, besuche deine Nazifreunde wann und wo auch immer es dich gelüstet, alles lässt sich irgendwie ertragen, aber bitte bitte..... verschone uns mit deinen „Gedichten“ 🤢🤮
  • bcZcity 11.10.2018 12:58
    Highlight Highlight 1. Der Wolf im Schafspelz soll bleiben wo der Pfeffer wächst!
    2. Lasst doch mal den Tele Züri Dreck liegen wo er hingehört, sonst räumt den nie einer weg.
    3. Siehe Punkt 2
  • supremewash 11.10.2018 12:52
    Highlight Highlight ...in der Hölle...und dorthin zurück kann er sich auch gleich wieder verziehen.
  • Jol Bear 11.10.2018 12:35
    Highlight Highlight Er war als Politiker Provokateur und Outsider, hat den Walliser-CVP-Filz durchbrochen, ist gebildet und lässt sich nicht verbiegen. Wären seine Überzeugungen links anstatt rechts, würde er hier als Hero gefeiert.
    • Jahla 11.10.2018 12:44
      Highlight Highlight Das ist halt dann der Unterschied den relativ oft Links von Rechts Unterscheidet, wäre er links wäre er nicht so Menschenverachtend und würde nicht mit dem Deutschen Reich symphatisieren...
    • Gähn 11.10.2018 13:46
      Highlight Highlight @Joel
      Nehmen wir mal an, er wäre links und hätte statt der Reichsflagge Bilder von Mao und Pol Pot im Keller.
      Ich würde ihm deswegen trotzdem verbal in den Hintern treten.
      Wenn er dann noch mit einer solchen Opferhaltung, voller Selbstmitleid, weil er gut austeilen aber nicht einstecken kann, Auftritt, würde ich genau gleich über ihn denken wie ich es jetzt schon tue.
      Ein erbärmlicher Möchtegernpolitiker und typische Schneeflocke.
    • Jahla 11.10.2018 14:13
      Highlight Highlight @gähn
      Bei Mao und Pol Pot hört auch bei mir der Spass auf..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Röschtigraben1 11.10.2018 12:25
    Highlight Highlight Vielleicht liegts ja auch an ihm selber?
    Immer dieses gejammere
  • Makatitom 11.10.2018 12:22
    Highlight Highlight Wieso lese ich das überhaupt, ich sollte doch die Heulerei dieser Akademimimimi-besucher gewohnt sein. Das Hauptfach solcher Leute war übrigens Opferrrolle.
    P.S. Reimen kann er auch nicht, das bringt ja ein 12 jähriger besser hin
  • aglio e olio 11.10.2018 12:16
    Highlight Highlight Die anderen sind schuld. War ja klar.
    Riesengrosse Klappe haben, wie die Axt im Walde agieren, austeilen ohne Ende ,und am Ende rumjammern und sich als Opfer darstellen.
    Völlig lernresistent, glaube ich.
  • Jahla 11.10.2018 12:08
    Highlight Highlight „Die Medien hätten aus einem kleinen Sandkorn wie etwa der Reichsflagge in seinem Haus ein Monster gemacht und ihn damit erdrückt. „ in etwa die gleiche “Rhetorik“ wie Gaulands Vogelschiss! 🤮
    • Whitchface 11.10.2018 15:29
      Highlight Highlight Wissen Sie, eine Reichsflagge im Haus zu haben ist ja das Eine. Natürlich lässt es bereits einige Rückschlüsse auf die Person zu, aber wer weis, vielleicht handelt es sich beim Einen oder Anderen Flaggenbesitzer wirklich nur um einen naiven Sammler. Wer die Flagge bei einem Interview mit dem Staatsfernsehen hängen lässt, ist jedoch entweder blöd, oder will provozieren. Beides keine guten Eigenschaften für Politiker.
    • aglio e olio 11.10.2018 17:44
      Highlight Highlight Naja, wer etwas sammelt interessiert sich in der Regel für die Hintergründe des Sammelgutes.
      Angeblich nicht zu wissen was das für eine Flagge ist, war eine schlechte Lüge.
  • arconite 11.10.2018 12:00
    Highlight Highlight Hat er die Zeit auch genutzt um sich auch etwas in selbstreflexion zu üben, oder entnehme ich dem Text dass einfach alle anderen Schuld sind und es für immer bleiben.
  • Brett-vorm-Kopf 11.10.2018 11:50
    Highlight Highlight Ein Narzist kennt keine Selbstreflexion, daher sind an seinem Leid immer die anderen Schuld.
  • AlteSchachtel 11.10.2018 11:47
    Highlight Highlight Aufgrund der Ankündigung des Talktaglich dachte ich tatsächlich, Herr Freysinger habe etwas gelernt (seine psychischen Probleme möchte ich keineswegs verharmlosen, Panikattacken sind die Hölle für Betroffene). So habe ich angefangen die Sendung zu schauen..... bis für mich klar war:

    Der Herr Freysinger, der nach wie vor hinter Ausgrenzung von und die Hetze gegen Andersdenkende (Islam) steht, hat eine Plattform gefunden um sich öffentlich im Selbstmitleid zu baden, weil in andere Andersdenkende (Christen) nicht nett behandelt haben.....
  • Absintenzler 11.10.2018 11:37
    Highlight Highlight Egal, was der arme Oski alles erleiden musste – es gibt KEINEN Grund, die Öffentlichkeit dafür mit solch schlimmen Gedichten zu quälen!
  • manhunt 11.10.2018 11:24
    Highlight Highlight der ärmste. ein wunder ist er noch nicht in selbstmitleid ersoffen.
  • UrsK 11.10.2018 11:18
    Highlight Highlight Austeilen, aber nicht einstecken können? Selbstkritik? Kleines Sandkorn? Armer Oskar...

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