Schweiz
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Des personnes passent devant des affiches des candidats du Parti des Verts aux elections au Conseil National, ce dimanche 30 aout 2015 a Geneve. Les citoyens et les citoyennes suisses se rendront aux urnes pour les elections federales suisses de 2015, qui auront lieu en octobre. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Wahlplakate der Grünen in Genf: Im Gegensatz zu den grossen bürgerlichen Parteien zeigt sich die Linke offener und macht Angaben über ihre Wahlkamp-Budgets.   
Bild: KEYSTONE

Bürgerliche Parteien machen grosses Geheimnis um ihre Millionen für Plakate, Flyer & Co.



Seit Wochen stellen die Parteien an den Strassenrändern Wahlplakate auf und schalten Inserate in den Zeitungen. Wie viel der Wahlkampf aber kostet, bleibt ein Geheimnis, weil in der Schweiz gibt es keine Regeln zur Offenlegung der Kampagnenfinanzierung. Ein bisschen Transparenz hat nun das Schweizer Radio und Fernsehen SRF in die Finanzen gebracht.

Per Mail erkundigten sich SRF und das Westschweizer Fernsehen RTS bei 193 kantonalen Parteisektionen nach deren Wahlbudget und trug die Angaben auf einer interaktiven Seite zusammen. Allerdings sind die Lücken gross, denn über Geld wird in der Schweiz nur ungern gesprochen, wie die SRG-Journalisten feststellen.

Wie bei solchen Umfragen nach dem Wahlbudget üblich, zeigten sich die linken Parteien offener. Die Sektionen der SP und der Grünen gaben laut SRF mit wenigen Ausnahmen ihre Finanzzahlen bekannt. Der SP stehen total über vier Millionen Franken zur Verfügung.   

Noch deutlich grösser dürfte das Total bei den Bürgerlichen sein. Weil aber rund zwei Drittel der befragten Sektionen von SVP und FDP keine Auskunft geben wollten, lässt es sich nicht berechnen.  

Wer die Wahlbudgets selbst erkunden will, kann dies auf der SRF-Seite tun. (trs)

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