Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Er hat nicht unrecht» – das sagt Christoph Blocher zu SVP-Glarners Handy-Terror

In der neusten Folge von Teleblocher verteidigt der Alt-Bundesrat die Meinung, nicht aber das Verhalten des SVP-Nationalrates: Andreas Glarner störte sich zurecht daran, dass muslimische Kinder an Feiertagen frei bekommen. Der Aufruf gegen die Lehrerin war aber zu viel.

Jocelyn Daloz / ch media



Bild

Teleblocher

Im Hintergrund das Benediktiner-Kloster Rheinau, das alt Bundesrat und Geschäftsmann Christoph Blocher besitzt und seit fünf Jahren als Hotel betreibt. Ihm gegenüber der Verleger Matthias Ackeret, der ihn schon seit über 600 Folgen und 12 Jahren wohlwollend interviewt.

Dieses Mal erwähnt Ackeret neben dem Frauenstreik und dem Rahmenabkommen den Namen von Andreas Glarner und will Blochers Meinung zur Kritik wissen, die der Aargauer Nationalrat letzte Woche auslöste.

Glarner hatte sich daran gestört, dass eine Lehrerin aus Dietikon ihren muslimischen Schülerinnen und Schüler am letzten Tag des Ramadans ohne Joker frei geben wollte. Sie handelte dabei konform mit dem Schulgesetz. Ohne darüber Bescheid zu wissen oder sich erst darüber zu informieren, hatte Glarner dies als inakzeptable Eigeninitiative der Lehrerin interpretiert.

Er veröffentlichte ihre private Telefonnumer auf Facebook und forderte seine Follower auf, der Lehrerin anzurufen und die Meinung zu sagen. Was Dutzende auch taten. Der folgende Medienaufruhr mit Kritik auch aus den eigenen Reihen brachte den SVP-Nationalrat dazu, sich zu entschuldigen. Sogar die Aargauer SVP-Parteispitze distanzierte sich von seinem Verhalten.

«Er ist auf die Lehrerin los»

Auch alt Bundesrat Christoph Blocher gibt zuerst zu: «Er hat da ein bisschen Mist gemacht, ist klar. Das weiss er auch und er hat sich dafür entschuldigt.»

Gleichzeitig verteidigt er Glarners Ansicht: «Im Grunde genommen hat er ja nicht Unrecht. Ich finde auch, dass man Grenzen setzen muss. Moslems können sich hier aufhalten und ihren Glauben ausleben. Aber sie müssen sich an der staatlichen Ordnung beteiligen und sich an Regeln halten: Wenn Schule ist, ist Schule. Will man an einem religiösen Feiertag teilnehmen, dann sollte man freinehmen müssen.»

Deswegen billigt er aber die Facebook-Aktion von Andreas Glarner nicht. «Er ist auf die Lehrerin los, das ist nicht in Ordnung. Sie kann ja nichts dafür, weil die Rechtsordnung das mit dem freien Tag erlaubt.»

«Es war ein Fehler»: Andreas Glarner bittet diffamierte Lehrerin um Entschuldigung

Video: © Tele Züri

Da will Ackeret wissen, ob sich ein solcher Fall unter der Parteiführung von Blocher ereignet hätte. «Ich weiss auch nicht, wie ich diese Situation gelöst hätte.» Der Parteiübervater soll auch in letzte Zeit nicht mit Glarner gesprochen haben. «Ist ja nicht mehr meine Verantwortung. Im Grunde genommen ist es seine, er ist Nationalrat. Das ist kein Kindergarten.»

Zum Schluss der Diskussion wirft Blocher den Medien vor, die Sache aufzublasen: «Die Geschichte ist ja eigentlich fertig. Aber die Presse pflegt das weiter, ist ja klar: es geht gegen die SVP. Man will wahrscheinlich, dass er zurücktritt oder der Partei schaden.»

Der Fall Glarner im «TalkTäglich»:

«Ich bitte die Lehrerin um Entschuldigung, es tut mir wirklich leid!» Hat der SVP-Nationalrat Andreas Glarner den Eklat provoziert, um davon zu profitieren? Und ist es mit einer Entschuldigung getan? Video: © CH Media Video Unit / TalkTäglich

Die SVP Aargau steckt in der Krise

Play Icon

Mehr zum umstrittenen SVP-Politiker Andreas Glarner

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

Link zum Artikel

Glarner kriegt seine eigene Medizin verabreicht – und verträgt sie nicht

Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Lehrerin leitet rechtliche Schritte gegen SVP-Glarner ein

Link zum Artikel

«Lieber 10 Flüchtlinge als ...» Schon wieder Sprayereien gegen Andreas Glarner

Link zum Artikel

Andreas Glarner: Vom Chindlifrässer zur Mutter Teresa?

Link zum Artikel

Dieser Hobby-Musiker rechnet mit den Burka-Plakaten ab – und mit Andreas Glarner

Link zum Artikel

So verbannt ein Seenotretter Andreas Glarner aus der Migrationspakt-Arena

Link zum Artikel

Wieder Knatsch in Oberwil-Lieli: Flüchtlingsschreck Andreas Glarner liess anonymes Flugblatt drucken

Link zum Artikel

SVP-Glarner lässt Telefon von Zürcher Lehrerin Sturm läuten – und kriegt Retourkutsche

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Mehr zum umstrittenen SVP-Politiker Andreas Glarner

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

262
Link zum Artikel

Glarner kriegt seine eigene Medizin verabreicht – und verträgt sie nicht

193
Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Lehrerin leitet rechtliche Schritte gegen SVP-Glarner ein

113
Link zum Artikel

«Lieber 10 Flüchtlinge als ...» Schon wieder Sprayereien gegen Andreas Glarner

52
Link zum Artikel

Andreas Glarner: Vom Chindlifrässer zur Mutter Teresa?

31
Link zum Artikel

Dieser Hobby-Musiker rechnet mit den Burka-Plakaten ab – und mit Andreas Glarner

43
Link zum Artikel

So verbannt ein Seenotretter Andreas Glarner aus der Migrationspakt-Arena

299
Link zum Artikel

Wieder Knatsch in Oberwil-Lieli: Flüchtlingsschreck Andreas Glarner liess anonymes Flugblatt drucken

0
Link zum Artikel

SVP-Glarner lässt Telefon von Zürcher Lehrerin Sturm läuten – und kriegt Retourkutsche

209
Link zum Artikel

Mehr zum umstrittenen SVP-Politiker Andreas Glarner

Nach Handy-Terror: Betroffene Mutter rechnet mit SVP-Glarner ab – und wie

262
Link zum Artikel

Glarner kriegt seine eigene Medizin verabreicht – und verträgt sie nicht

193
Link zum Artikel

Nach Handy-Terror: Lehrerin leitet rechtliche Schritte gegen SVP-Glarner ein

113
Link zum Artikel

«Lieber 10 Flüchtlinge als ...» Schon wieder Sprayereien gegen Andreas Glarner

52
Link zum Artikel

Andreas Glarner: Vom Chindlifrässer zur Mutter Teresa?

31
Link zum Artikel

Dieser Hobby-Musiker rechnet mit den Burka-Plakaten ab – und mit Andreas Glarner

43
Link zum Artikel

So verbannt ein Seenotretter Andreas Glarner aus der Migrationspakt-Arena

299
Link zum Artikel

Wieder Knatsch in Oberwil-Lieli: Flüchtlingsschreck Andreas Glarner liess anonymes Flugblatt drucken

0
Link zum Artikel

SVP-Glarner lässt Telefon von Zürcher Lehrerin Sturm läuten – und kriegt Retourkutsche

209
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

91
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
91Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Buddy1234 16.06.2019 12:15
    Highlight Highlight Ich habe gestern mit einem gejasst. Der hat sich für jeden Mist, den er gejasst hat, immer entschuldigt. Ich habe es ihm nicht abgenommen, sage dem aber von jetzt ab „Glarner“ und spiele nicht mehr mit oder gegen ihn.
  • pun 16.06.2019 01:29
    Highlight Highlight Ein Mitglied des Parlaments und Vertreter der Bevölkerung ruft dazu auf, eine junge Lehrerin im ersten Berufsjahr am Telefon zu terrorisieren und Blocher so: "Er hat da ein bisschen Mist gebaut." FU! Unwürdige Scheisse nennt man das.
    (...gut, im Gegensatz zu Blochers Heldentaten, mit dem rassistischen Apartheidregime zu Geschäften oder gegen die Strafbarkeit von Vergewaltigung in der Ehe zu stimmen mag Glarners Idiotie relativiert wirken...)

  • Magnum 15.06.2019 18:33
    Highlight Highlight Als Dr. Iur. sollte Christoph Wolfram Blocher wissen, dass es bei dieser Frage nicht um so etwas abstraktes wie die "Rechtsordnung" geht, sondern um die Bundesverfassung, die Religions- und Kultusfreiheit sowie ein Gebot zur Gleichbehandlung als grundlegende Prinzipien beinhaltet. Und um eine geltende, kantonale Schulordnung, welche das Volk abgesegnet hat an der Urne.

    Das Alteisen vom Herrliberg randaliert mal wieder gegen grundlegende Elemente der Schweiz, die ihm nicht in den Kram passen. Es fragt sich, mit welchem Recht er sich als Überschweizer inszeniert.
  • Bike-to-Work-Biker 15.06.2019 14:43
    Highlight Highlight Jemand an den Pranger stellen ist immer problematisch: es gefährdet jemand und damit ist die Schwelle zur Kriminalität überschritten.
  • Stambuoch 15.06.2019 13:45
    Highlight Highlight Sorry Herr Blocher, wir haben eine Verfassung und diese garantiert die Religionsfreiheit. Und diese Verfassung erlaubt es, Katholiken an Fronleichnam frei zu geben, aber ebenso Juden und Moslems an ihren höchsten Feiertagen frei zu geben.

    Wer das nicht akzeptiert, ist gegen die Verfassung somit gegen die Schweiz und alles, nur kein Patriot!
  • sherpa 15.06.2019 11:50
    Highlight Highlight ja ja, der Blocher muss auch erkennen, dass Alter vor Torheit nicht schützt
  • Beat-Galli 15.06.2019 11:22
    Highlight Highlight Zusammenfassung:
    Mann erwartet von den Muslime Rechtsstaatliches verhalten.

    Und dies soll mit allen Mitteln durchgesetzt werden.

    Also auch nicht rechtsstaatliche Mittel?
    Na dann: Prost

  • irgendwie so: 14.06.2019 22:13
    Highlight Highlight Aus welcher Gruft habt Ihr den Stöffeli B. denn wieder herausgeholt?

    Muss das sein?

    Fragt doch mal Bernhard Russi, was er zum Fall meint, oder Beatrice Egli - oder sonst wen, wäre sicher interessanter.
  • Drachenherz 14.06.2019 21:38
    Highlight Highlight Ich steh dazu, dass ich nicht der klügste bin und mit grosser Intelligenz geschlagen bin.
    Aber wenn dies unsere so genannte Elite ist, welche auch sonst überparteiisch an der „Macht“ ist, und wenn ich aus meiner Sicht denke, was DIE bis jetzt bewirkt haben, bin ich nicht begeistert. Egal welchen Hintergrund man hat: Respekt und (Sozial)Kompetenz setze ich einfach voraus.
  • Christian Börner (1) 14.06.2019 21:14
    Highlight Highlight Ah, der nächste Irgendwas-mit-Migranten-Skandal der SVP, der bei genauer Betrachtung nur heisse Luft ist. Und im Hinterzimmer wird fleissig an der nächsten Unternehmens-/Kapitalgewinn-/Vermögenssteuersenkung gebastelt, während die Reallöhne seit zwei Jahrzehnten bestenfalls stagnieren und die Kantone und Gemeinden Mühe haben, selbst die wichtigsten Leistungen finanziert zu bekommen.

    Wann wachen die SVP-Stammwähler auf und merken, dass sie grossmehrheitlich gegen ihre eigenen Interessen und für einen knallharten, kurzsichtigen und menschenverachtenden Neo-Liberalismus stimmen?
  • franky_fix 14.06.2019 20:31
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • cgk 15.06.2019 13:39
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 15.06.2019 14:37
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • max_bruppbacher 14.06.2019 20:16
    Highlight Highlight „sie müssen sich an der staatlichen Ordnung beteiligen und sich an Regeln halten“ - ausser wenn die Regeln im Interesse der Moslems sind? solche verlogenheit ist grässlich
  • UrsK 14.06.2019 20:06
    Highlight Highlight Blocher hat seinen Zenit eigentlich schon lange überschritten. Dass er noch da ist, beweist, dass wir mit der Alterspyramide ein echtes Problem haben. Es betrifft nicht nur die Sicherung der Altersvorsorge...
  • Blitzesammler 14.06.2019 20:04
    Highlight Highlight wen interessierts denn noch was der Blocher sagt!? Meine Grossmutter sagt auch interessante sachen, sogar interessantere als ,,de blöchli,, und das interessiert auch (fast) niemanden☺😢
    • Kruk 15.06.2019 19:18
      Highlight Highlight Ich finde es schon wichtig das wir von der Erfahrung der Alten profitieren und sie mit respekt behandeln. Die meisten Alten sprechen ja sehr weise Worte, die Aussnahme (C. B.) bestätigt die Regel.
  • Don Alejandro 14.06.2019 19:37
    Highlight Highlight Ich habe mir das 30minütige Interview angetan. 30 Minuten verloren. Bei allen Verdiensten Herr Blocher, wir leben nicht mehr in den frühen 80er Jahren.
    • Masche 15.06.2019 10:55
      Highlight Highlight @Don Alejandro: "Verdienste Herr Blocher"? Welche, ausser den Milliarden in seine Tasche.
    • ja, mein Herr 15.06.2019 17:19
      Highlight Highlight masche
      Die verhinderung des EU Beitritts zB. Und zwar im Alleingang, gegen alle anderen Parteien. Das thematisieren von Asymissbrauch und Asylindustrie. Die MEI, die später vom Parlament nicht umgesetzt wurde.
      Alles gegen den Mainstream der Presse.
    • Don Alejandro 16.06.2019 08:46
      Highlight Highlight @Masche. Auch wenn er nicht meine politische Meinung vertritt, so hat er doch immer klar analog seinen Prinzipien gekämpft. Eine gewisse Authentizität kann man ihm nicht absprechen. Mit der EMS hat er im Bündnerland einen soliden Arbeitgeber aufgebaut, bildet jährlich mehr als 100 Lernende aus. Dass er soviel Geld verdient hat, finde ich nicht problematisch. Eher, dass er dieses oft versteckt in Webekampagnen für die SVP einsetzt. Generell sollte das Budget bei Wahlkämpfen gleichverteilt sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Grossmaul 14.06.2019 19:32
    Highlight Highlight Oh, der lebt noch?

    Toll, dass er sich in seinem Alter noch so einbringt. Nimmt bei wichtigen Sachen immer noch teil und kriegt voll mit was so läuft.

    *😁*
  • banda69 14.06.2019 19:18
    Highlight Highlight An die tolle Lehrerin. 🙏
    Benutzer Bild
  • bruno.zehr 14.06.2019 19:10
    Highlight Highlight Einer, der ein Hotel in einem Kloster betreibt, sollte nicht über Feiertage im Generellen werten und urteilen.
  • Picker 14.06.2019 19:08
    Highlight Highlight Einfache Lösung der Schultage: Jedes Kind bekommt einen Jokertag mehr (wären bei uns dann 3) und kann diese für alle religiösen Feiertage, etc. einsetzen, an denen sonst Schule wäre.
    • Blitzesammler 14.06.2019 20:10
      Highlight Highlight und was ist mit Weihnachten und so? Das wäre wieder so eine Ungerechtigkeit! Ich finde es sowiso krass, dass wir aufgrund von an ,,etwas GLAUBEN,, so viele Feiertage (Frei-Tage) haben!? Ich ,,glaube,, ich bin krank und mache morgen frei😃
    • WID 14.06.2019 20:15
      Highlight Highlight @Picker: guter, pragmatischer Vorschlag. 2 JT wie bisher reichen aber auch.
    • Hoopsie 14.06.2019 23:46
      Highlight Highlight Also Weihnachten, Stefanstag, Ostern 2x, Pfingsten, Auffahrt und dann noch alle für die Innerschweiz. Da sind aber drei Jokertage ziemlich wenig ...
  • Denk Mal 14.06.2019 19:08
    Highlight Highlight Wen interessiert denn überhaupt noch, was dieser C. B. noch laviert. Ist seit 30 Jahren nur Wiederholung......
  • Natürlich 14.06.2019 18:59
    Highlight Highlight Meine bescheidene Meinung zu diesem Thema:
    Natürlich sollen Kinder frei bekommen für „wichtige“ Tage.

    Allerdings sollen sie dafür Joker-Tage beziehen müssen wie alle anderen Kinder auch.
    Dachte diese Tage seien genau für solche Dinge (Geburtstagsfest, Familienfete etc)

    • WID 14.06.2019 20:17
      Highlight Highlight @Natürlich: eben, das ist ja das Problem. Die religiöse Sonderbehandlung.
    • strieler 14.06.2019 21:58
      Highlight Highlight nein religiöse feiertage sind davon eben ausgenommen. hauptsächlich wegen der katholischen feste, welche im kt. ZH ja keine feiertage sind.
    • Der Soziale 14.06.2019 22:26
      Highlight Highlight Die christlichen Kinder müssen für Religiöse Feiertage keinen Jokertag beziehen.
      Kinder mit anderer Glaubensrichtung sollten für Religiöse Feiertage ebenfalls keinen Jokertag nehmen müssen.
      Das ist sonst nicht Fair.

    Weitere Antworten anzeigen
  • rüpelpilzchen 14.06.2019 18:53
    Highlight Highlight Sehr witzig "Will man an einem religiösen Feiertag teilnehmen, dann sollte man freinehmen müssen."

    Ausserdem hat sich die Lehrerin ja eben an das Gesetz gehalten. Weshalb wurde Blocher nicht damit konfrontiert?
    • Binnennomade 14.06.2019 19:16
      Highlight Highlight Weshalb wurde Blocher nicht damit konfrontiert? Vielleicht weil die Sendung Teleblocher heisst?

      Die Frage ist doch, wieso berichtet Watson darüber, was ein Milliardär auf seinem Propagandasender plappert?
    • LouisvanGaal 14.06.2019 19:22
      Highlight Highlight Er hat ja gesagt, sie hätte sich gesetzeskonform verhalten. Er findet einfach das Gesetz falsch. Diese Meinung kann er ja haben..
    • Selbst-Verantwortin 15.06.2019 00:25
      Highlight Highlight @rüpel...: Restliche Antworten nicht gelesen oder nicht verstanden? Er hat exakt dazu Stellung genommen, inkl. dass die Lehrerin nichts falsch gemacht hat.
  • banda69 14.06.2019 18:50
    Highlight Highlight @glarner und alle anderen Unanständigen von der SVP.
    Benutzer Bild
    • WID 14.06.2019 20:18
      Highlight Highlight @banda69: was ist unanständig wenn man religiöse Sonderbehandlungen schlecht findet?
    • Masche 15.06.2019 11:00
      Highlight Highlight @ WID: Unanständig ist, dass man dafür eine Unschuldige verantwortlich macht und belästigt.
    • banda69 15.06.2019 11:16
      Highlight Highlight @WID

      Unanständig ist, wenn die SVP-Führung gegen eine junge Lehrerin, die sich an das Gesetz hält, hetzt und den Parteisoldaten ganz bewusst zum Frass vorwirft. Es ist leider nicht das erste Mal, dass die SVP dies macht. Und ja, die SVP ist eine unanständige Partei und sie schadet der Schweiz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Trasher2 14.06.2019 18:35
    Highlight Highlight Billige Stimmungsmache um in den Wahlen im Herbst nicht noch mehr Stimmen zu verlieren....

    Ist auch dringend nötig, sonst merkt die Haupwählerschaft noch, dass ihre Helden während den letzten 4 Jahren den Sozialstaat weiter ausgehöhlt haben...
  • TanookiStormtrooper 14.06.2019 18:20
    Highlight Highlight Entweder die Muslime, Juden oder sonst wer dürfen an ihrem höchsten Feiertag frei nehmen, oder wir verzichten auf Ostern, Weihnachten usw.
    Es geht ja nur um einen Schultag pro Jahr, da versäumt man meiner Erfahrung nach nicht viel, resp. muss es nachholen. Aber für die SVP ist das natürlich schon der erste Schritt zur Islamisierung... 🙄
    • Selbst-Verantwortin 15.06.2019 00:27
      Highlight Highlight Wieso nur die Gläubigen? Was ist mit Spaghetti-Monster, Atheisten, Uriella etc?
      Ah, genau dafür gibt’s Jokertage...
    • TanookiStormtrooper 15.06.2019 10:35
      Highlight Highlight @E7#9

      Das mit den Christlichen Feiertagen ist aber auch von Kanton zu Kanton unterschiedlich, je nachdem ob Katholisch oder Protestantisch. Sogar der 1. Mai ist nicht überall ein freier Tag.
      Konsequent wäre es, wenn auch die Christlichen Feiertage keine offiziellen Feiertage wären. Als "ungläubiger" ist es aber auch das Einzige, was ich am Christentum ganz ok finde. 😉
    • Nony 15.06.2019 13:11
      Highlight Highlight @ WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis.
      Sachkenntnis ist bei dir leider nicht wirklich vorhanden. Lies §29 VSV, dann weisst du es besser. Dann wüsstest du auch, dass ein Muslim nicht mehr Rechte hat, als ein atheistischer schlechter Fussballspieler.
  • Zahlenheini 14.06.2019 18:19
    Highlight Highlight Ohne den Drang nach dieser medialen Aufmerksamkeit diverser SVPler gäbe es keinen Kindergarten.
  • Binnennomade 14.06.2019 18:19
    Highlight Highlight Watson, an diesem Punkt des SVP-Skandalproduzierzyklus sollte man spätestens aufhören, darüber zu berichten, remember?

    1. Skandal produzieren
    2. Halbherzig zurückrudern
    3. "Es ist aber schon was dran.."

    Ihr helft der SVP gerade dabei, vor den Wahlen auf ein Thema zu wechseln, das vorher überhaupt nicht diskutiert wurde. Ungenügend, setzen!
  • Jamaisgamay 14.06.2019 18:19
    Highlight Highlight Auch Blocher hat nicht begriffen, dass es in dieser Regelung nicht nur um muslimische Feiertage geht.
    • Kruk 15.06.2019 05:19
      Highlight Highlight Das ist so, aber ihm und seiner Partei geht es nur um Muslime.
  • DasEndeDerEwigkeit 14.06.2019 18:18
    Highlight Highlight Meine Güte, lasst den Kids ihren freien Tag.... Es ist EIN Tag und ohnehin es ist ja nicht so, dass die Kinder den Schulstoff dieses Tages nicht nachholen müssen und das machen sie dann in ihrer Freizeit. Die SVP ist echt kläglich und niveaulos! Solches Zeug und sie machen Drama wenn aber reale und teils grosse Probleme angesprochen werden (Klima, Gleichberechtigung/Gatterurlaub etc etc) dann ist's einfach ein unnötiger Hype und von den Medien aufgebauscht.... Mich würde wirklich interessieren, wie gross deren Minderwertigkeitskomplexe sind....
  • Tom T. 14.06.2019 18:10
    Highlight Highlight Mir platzt der Kragen! Glarner hat durch seinen Aufruf unkontrolliert unbekannte Anhänger auf eine rechtschaffene junge Frau und ihre Schüler gehetzt. Die Lage war nicht abschätzbar.
    Auf der Schule herrschte Angst, und die Lehrerin war so klug sich allfälligen Übergreifern zu entziehen.

    Glarner ist Parlamentarier und hat viel mehr Mittel als wir, Missstände anzugehen.
    Stattdessen wählt er Volksverhetzung und gezielte Gefährdung von Einzelpersonen. Das ist mehr als "Mist", Herr Blocher. Nämlich Terror.
    • Dogbone 14.06.2019 19:17
      Highlight Highlight Auf den Punkt, Danke!
    • Nony 15.06.2019 13:13
      Highlight Highlight Wenn ich tausend Herzen geben könnte... du hättest sie.
    • esclarmonde 15.06.2019 16:51
      Highlight Highlight Das ist genau do. Schlimm, dass weder er (vor allem er) noch seine Groupies recherchiert haben, was Sache ist. Um Zürcher Volksschulgesetz wären sie fündig geworden. Und hätten sehen können, wie alt das Gesetz ist. Sehr viel älter als die Ankunft der ersten muslimischen Menschen.
  • Matrixx 14.06.2019 17:56
    Highlight Highlight Vielleicht findet Herr Glarner es besser, wenn sämtliche religiöse Feiertage von Muslimen, Juden, Buddhisten und was es sonst noch alles gibt, als eidgenössischer Feiertag behandelt, wie man das bei den meisten christlichen Feiertagen tut.
    • bibaboo 14.06.2019 18:06
      Highlight Highlight Genau genommen ist der 1. August der einzige eidgenössische Feiertag.
    • Kris 14.06.2019 18:19
      Highlight Highlight Nope. Weihnachten und Ostern...?
    • Baba 14.06.2019 18:45
      Highlight Highlight @Matrixx: Oder wir streichen konsequenterweise sämtliche christliche Feiertage aus dem öffentlichen Leben! Das wäre dann echte Säkularisierung.


      Ich frage mich einfach, ob Blocher und Konsorten unsere Verfassung auch schon mal gelesen haben. Alleine schon die Präambel spricht von Solidarität, Achtung, Rücksichtnahme und leben in der Vielfalt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 14.06.2019 17:52
    Highlight Highlight Jawohl, und überhaupt, Frauen gehören hinter den Herd. Der kommt dann in der nächsten Ausgabe des Satiremagazins Blocher.
  • Kruk 14.06.2019 17:28
    Highlight Highlight "Im Grunde genommen ist es seine, er ist Nationalrat. Das ist kein Kindergarten." dann benehmt euch endlich mal nicht mehr so als ob es einer wäre.
    Ver ****tnochmal.
  • Kruk 14.06.2019 17:26
    Highlight Highlight Es ist ja so schwer den Kindern einen freien Tag zu gönnen, an ihrem höchsten Feiertag.
    • DerRaucher 14.06.2019 17:39
      Highlight Highlight Für viele scheinbar schon.
    • pamayer 14.06.2019 18:02
      Highlight Highlight Neid. Neid. Neid. Und viel Dummheit.
    • Dominik Treier 14.06.2019 19:57
      Highlight Highlight Missgunst... Man wählt meist nur ultrarechts weil man mit dem eigenen Leben nicht zufrieden ist, die Welt ungerecht findet und keinen Weg zur Besserung sieht. Statt etwas zu ändern ist man dann neidisch auf das Glück anderer, vor allem dann, wenn man denkt, man selbst habe es ja so viel mehr verdient und versucht als Reaktion alle auf sein miserables Niveau an Zufriedenheit herunterzuziehen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • runthehuber 14.06.2019 17:25
    Highlight Highlight Kaum verwunderlich für mich. Selten die Fakten checken und ständig provozieren und das in einer Art, da hätte ich als Kind die Ohre langgezogen bekommen.
    Und das ist die Partei mit dem grössten Wähleranteil. Arme Schweiz!
  • Ueli der Knecht 14.06.2019 17:21
    Highlight Highlight «Im Grunde genommen hat er ja nicht Unrecht. Ich finde auch, dass man Grenzen setzen muss. Moslems können sich hier aufhalten und ihren Glauben ausleben. Aber sie müssen sich an der staatlichen Ordnung beteiligen und sich an Regeln halten: Wenn Schule ist, ist Schule. Will man an einem religiösen Feiertag teilnehmen, dann sollte man freinehmen müssen.»

    Das ist doch genau das, was die Lehrerin kommuniziert hat: Liebe Eltern, wenn Sie mit Ihrem Kind an Bayram feiern wollen, dürfen Sie gerne ein Dispens-Gesuch stellen, welches wir gemäss den kantonalen Vorgaben ohne weiteres gutheissen können.
  • Tom T. 14.06.2019 17:21
    Highlight Highlight Hätte Glarner einen Lehrer statt einer Lehrerin attackiert, wär er nicht mehr Nationalrat.
    Wenn Blocher es ok findet, sagt das alles über Blocher.
    • LouisvanGaal 14.06.2019 19:26
      Highlight Highlight So ein Quatsch, wie kommen Sie denn auf diese Idee? Eine genau gleich unsachliche Antithese: Hätte es sich um einen Lehrer gehandelt, hätte das viel weniger mediales Echo ausgelöst.
    • Tom T. 14.06.2019 21:35
      Highlight Highlight Ich hoffe nur, dass die Stadt Zürich sich vor ihre Angestellten stellt Glarner anzeigt, als Gefährder und und unerwünschte Person identifiziert.
  • Randalf 14.06.2019 17:19
    Highlight Highlight
    "Man will wahrscheinlich dass er zurücktritt".

    Ja, Herr Blocher, man will!

    "Er hat ein wenig Mist gemacht, sich aber dafür entschuldigt".

    Glarner ist kein Kind mehr und seine Entschuldigung dafür war jämmerlich, Herr Blocher!

  • FrancoL 14.06.2019 17:17
    Highlight Highlight Würde man alle Religionen in den privaten Bereich zurücknehmen, hätten wir eine klare Grundlage und kein herumeiern rund um die Feiertage.
    • Tilman Fliegel 14.06.2019 17:47
      Highlight Highlight Fände ich auch gut: Ich hätte lieber 2 Wochen mehr Ferien und dafür gar keine Feiertage mehr. Aber in der Schule muss man natürlich eine Regelung finden, wo meistens alle anwesend sind.
    • FrancoL 14.06.2019 17:51
      Highlight Highlight Die Regelung ist klar und deutlich und die Lehrerin hat diese Regelung gestützt. Was gibt es da auch nur annähernd zu diskutieren ausser das Glarner wie üblich neben dem Ziel vorbei schiesst?
    • Garp 14.06.2019 18:26
      Highlight Highlight Die Wirtschaft würde sich freuen, wenn man alle religiösen Feiertage abschafft.
    Weitere Antworten anzeigen

Oktoberfest 2019 in der Schweiz: Alle Bierpreise, Tickets und Termine

Lasst euch vom Namen Oktoberfest nicht täuschen, bereits im September heisst es an unterschiedlichen Orten der Schweiz bereits O'Zapft is. Wo du in den Genuss von massenweise Bier und Brezl kommst, erfährst du hier.

Das traditionelle Oktoberfest findet natürlich auf der Wiesn in München statt. Wer aber nicht in eine Touristenfalle tappen so weit fahren möchte, findet auch in der Schweiz unzählige Wiesn, Oktoberfeste und andere Gelegenheiten, ordentlich Bier zu trinken. Wir haben euch hier 27 Anlässe im September und Oktober dazu aufgelistet.

Ihr findet jeweils die Datumsangabe, den Ort des Events, den Preis für ein Mass Bier und einen Link zu Tisch- und Ticketreservationen. Die Feste sind nach dem Datum …

Artikel lesen
Link zum Artikel