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Alt-Nationalratspräsident Max Binder (SVP) posiert neben einer Holzstatue von sich und seiner verstorbenen Berner Sennenhündin Zora auf dem neu eröffneten Max-Binder-Platz in Illnau-Effretikon ZH.

Max Binder (2.v.r.) freut sich sichtbar über die Statue von ihm und seiner verstorbenen Berner Sennenhündin Zora. Bild: facebook.com/stadtilef

Max Binder und seine tote Hündin als Statue: Personenkult um Alt-Nationalrat 😉



Max Binder musste gestern um Worte ringen. Den Nationalratspräsidenten des Jahres 2004 machte die grosse Ehre sprachlos, die ihm zuteil wurde: Die Stadt Illnau-Effretikon ZH benannte den neugestalteten Platz unter der Bahnhofsbrücke nach dem langjährigen Nationalrat der SVP. Der Geehrte selber sowie die Bevölkerung wusste von nichts, denn eingeladen wurde lediglich zur «Eröffnung des Brückenplatzes»

Stadtpräsident Ueli Müller von der SP sagte gegenüber dem «Landboten», Illnau-Effrektikon habe schon lange vorgehabt, Max Binder zu ehren. Die Eröffnung des Platzes sei die ideale Gelegenheit dazu. Schliesslich liege der Platz ja auf Max Binders Weg, wenn er vom Bahnhof zu Fuss nach Hause gehe.  

Max-Binder-Platz in Illnau-Effretikon ZH:

Max Binder hat jetzt seinen eigenen Platz. Bild: facebook.com/stadtilef

Landwirt Binder durfte sich neben dem nach ihm benannten Platz auch noch über eine Holzstatue von sich mit seiner verstorbenen Berner Sennenhündin Zora freuen. Gestaltet wurde sie vom Illnauer Toni Troxler, der hauptberuflich als Polsterer arbeitet.

Nachdem er die Überraschung verdaut hatte, fand der 2015 als Nationalrat zurückgetretene Binder schliesslich doch noch Worte. Der Platz habe für ihn schon seit frühster Kindheit Bedeutung gehabt. In der Jugendzeit sei hier der Nachwuchs  aus den verschiedenen Dorfteilen gegeneinander «zur Sache gegangen». Und als Bub habe er immer aus dem Brunnen auf dem Platz Wasser getrunken. Die Statue von ihm und Hündin Zora findet Binder «gelungen». (cbe)

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