Schweiz
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Konrad Langhart praesentiert sich den Delegierten an der Delegiertenversammlung der SVP des Kanton Zuerich in Pfungen am Donnerstag, 28. April 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Konrad Langhart ist nicht mehr Mitglied der SVP des Kantons Zürich. Bild: KEYSTONE

Knatsch innerhalb der Partei: Konrad Langhart tritt aus SVP des Kantons Zürich aus



Der Ex-Präsident hat genug: Konrad Langhart hat am Freitag seinen Rücktritt aus der SVP des Kantons Zürich bekanntgegeben. Er vermisse die Kompromissbereitschaft in der Partei, heisst es in einer Medienmitteilung.

Als Präsident sei es ihm nicht gelungen, die SVP wieder näher zu den ursprünglichen Wählerinnen und Wählern zu bringen - insbesondere zu den Gewerbetreibenden und den Bauern, schreibt Langhart. 2016 war er in einer Kampfwahl gegen Nationalrat Claudio Zanetti zum Zürcher SVP-Präsidenten gewählt worden.

Langhart trat nach der Schlappe der Zürcher SVP bei den Kantonsratswahlen im Frühling 2019 - «und gewissen Vorkommnissen» zurück. Er spüre, dass die Basis wie er ticke, sagte er vor den Delegierten im April. Aber gegen «die auf der höheren Ebene» könne er nicht ankämpfen. Viele in der Partei sahen ihn als Bauernopfer.

Auf Langhart folgte interimistisch Patrick Walder. Am 7. Januar 2020 wählen die Delegierten dann schon wieder einen neuen SVP-Präsidenten im Kanton Zürich.

Der 55-jährige Langhart ist Agronom und Biobauer in Oberstammheim. Acht Jahre war er für die SVP im Kantonsrat. Ein Rücktritt aus dem Kantonsrat steht für ihn allerdings nicht zur Diskussion. Die eindeutigen Wahlergebnisse im Bezirk Andelfingen bei den kantonalen und nationalen Wahlen seien für ihn Motivation genug, um das Zürcher Weinland weiterhin zu vertreten. (sda)

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16 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Maria Cardinale Lopez
21.12.2019 08:43registriert August 2017
Zu diesem Entscheid kann man ihm nur Gratulieren👏
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Hüendli
21.12.2019 08:32registriert January 2014
Trotz der obligaten Krokodilstränen überrascht das hoffentlich niemanden. Was man mit Langhart gemacht hat, ist astreines Mobbing, orchestriert vom Capo und seinen Vasallen. Die eine Szene im Dokfilm ist bezeichnend.
Langhart wusste wohl, auf welchen Menschenschlag er sich einlässt, hat es dennoch versucht und musste einsehen, dass sein Unterfangen aussichtslos ist.
Wenn es in einer Partei für gemässigte Kräfte keinen Platz mehr hat, ist sie totalitär.
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Bluestar Bannen
21.12.2019 08:56registriert November 2018
Bin wirklich alles andere als SVP Fan.
Nur muss ich sagen, alles was ich von Herrn Langhart gelesen habe. Mir als Linker viel Symphatischer war als die der Betonköpfe. Vor allem hatte ich den Eindruck mit Leuten wie Hr. Langhart kann man Kompromisse finden. Das was unser Land so Erfolgreich machte!
Die Wahlniederlage ist nicht seine Schuld sondern der der Schweizerischen SVP Führung und des Besitzers!
Nur vor dieser Tatsache Verschliesst die Partei Elite die Augen! Was mir mehr als recht ist.
12013
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