DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Portrait von Filippo Lombardi, Staenderat der CVP des Kantons Tessin, aufgenommen am 8. Dezember 2015 in Bern. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Wurde abgewählt: CVP-Urgestein Filippo Lombardi Bild: KEYSTONE

Tessiner Anwalt rekurriert gegen Ergebnis des Ständeratwahlgangs



Ein Tessiner Anwalt und CVP-Politiker hat Rekurs gegen den zweiten Wahlgang für den Ständerat eingelegt. Die Wahlunterlagen seien teilweise zu spät bei den im Ausland lebenden Tessinern eingetroffen, kritisiert er.

Gianluca Padlina, Rechtsanwalt und CVP-Gemeinderat in Mendrisio TI, verlangt eine Überprüfung der administrativen Abläufe des zweiten Wahlgangs im Kanton Tessin. Dies berichtete am Donnerstag die Tessiner Zeitung «La Regione». Demnach verlangt Padlina die Annullierung des zweiten Wahlgangs. Die Wahl müsse wiederholt werden.

Das kantonale Verwaltungsgericht hat gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA den Rekurs von Padlina bestätigt. Padlina selber war wegen eines Auslandaufenthalts nicht erreichbar.

Der Anwalt verlange vom kantonalen Verwaltungsgericht eine Überprüfung der «Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung des zweiten Wahlgangs», wie «La Regione» schreibt. Einige im Ausland lebende Tessiner hätten sich beschwert, dass sie das Wahlmaterial für den zweiten Umgang nicht rechtzeitig erhalten hätten. Bei manchen Stimmbürgern sei das Abstimmungscouvert erst am 15. November eingetroffen.

Der zweite Wahlgang der Ständeratswahl fand im Tessin am 17. November statt. Das Gesetz schreibt vor, dass die Abstimmungscouverts mindestens zehn Tage vor dem zweiten Wahlgang bei den Abstimmenden eintreffen müssen. Die Tessiner Regierung hat bis am Freitag Zeit, sich zum eingegangenen Rekurs zu äussern.

Im zweiten Wahlgang vom 17. November flogen CVP und FDP aus dem Ständerat. Gewählt wurden Marco Chiesa (SVP) und Marina Carobbio Guscetti (SP). CVP-Urgestein Filippo Lombardi wurde nach zwanzig Jahren im Ständerat abgewählt - jedoch betrug der Stimmenunterschied zwischen Lombardi und der gewählten Carobbio lediglich 46 Stimmen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Wenn Kantonswappen ehrlich wären

1 / 30
Wenn Kantonswappen ehrlich wären
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das Wallis schickt die erste Frau in den Ständerat

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Rahmenabkommen: Die EU wollte beim Lohnschutz entgegenkommen, doch die Schweiz winkte ab

Die EU-Kommission hat der Schweiz im Februar und März angeboten, über Verbesserungen beim Lohnschutz zu verhandeln. Doch die Schweiz winkte ab. Das Angebot war ihr nicht substanziell genug.

Die EU-Kommission hat der Schweiz im Februar und März angeboten, beim Rahmenabkommen über Verbesserungen beim Lohnschutz zu verhandeln. Brüssel hatte das zuvor kategorisch ausgeschlossen.

Beim sogenannten Protokoll 1 – es beinhaltet die flankierenden Massnahmen – wollte die EU-Kommission mit der Schweiz über konkrete Änderungen diskutieren. So bot die EU Garantien an, dass der Schweizer Lohnschutz nicht abgesenkt werden soll.

Bern lehnte jedoch ab: Das Angebot war zu wenig substanziell. Das …

Artikel lesen
Link zum Artikel