Schweiz
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Bellinzona

Wird aus Bellinzona bald Grossbellinzona? Bild: wikipedia

Aus 17 mach 1: Bellinzona soll zur zehntgrössten Stadt der Schweiz werden



Am 18. Oktober ist es so weit. Dann soll über das wohl gigantischste Gemeindefusionsprojekt in der Geschichte der Schweiz abgestimmt werden: 17 Gemeinden und 52'000 Einwohner sollen in Bellinzona vereint werden, wie der «Tages-Anzeiger» am Mittwoch schreibt. Um die Bevölkerung zu überzeugen, hat der Kanton 52,6 Millionen Franken in die Waagschale geworfen. 

Der Anstoss zum Projekt kam von den Agglomerationsgemeinden. So hatten Giubiasco und Sementina 2011 unter dem Motto «Gemeinsam sind wir stark» die Initiative ergriffen. Giu­biascos Gemeindepräsident Andrea Bersani (FDP), zweiter Co-Präsident im Fusionskomitee, sagte gegenüber dem «Tages-Anzeiger»: Weil das nördliche Tessin traditionell strukturschwach sei und dem Südtessin wirtschaftlich hinterherhinke, brauche es eine einheitliche Sicht. Nur so könne man vernünftig planen und einen kleinen Gegenpol zum wirtschaftlich starken Luganese bilden.

Gegen die Fusion spricht sich eine überparteiliche Gruppe in Sant'Antonino aus. Die Gemeinde verfügt über eine wichtige Industriezone und einen Steuerfuss von 65 Prozent. In Grossbellinzona würde er voraussichtlich bei 90 Prozent liegen. (dwi)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 15.07.2015 06:09
    Highlight Highlight Die Grösse einer Stadt ist für einen Anbieter von Gütern und Dienstleistungen völlig belanglos. Ihn interessiert die Grösse seines Markteinzugsgebiets und das ist weitgehend identisch mit der Agglomeration. Eine Gemeindefusion anstreben sollen jene Gemeinden, welche keine Behördenmitglieder mehr finden; keine besonderen Qualitäten zu verteidigen haben; finanziell an die Wand gefahren wurden; ihre Ortsplanung nicht mehr selbständig bestimmen wollen; keine Energie mehr für Zusammenarbeitslösungen mit den Nachbargemeinden aufbringen; von grösseren Gemeinden majorisiert werden wollen.

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