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Tierschutzorganisationen wollen schrittweise Tierversuche beenden

Tierschutz-Organisationen wollen schrittweise Tierversuche beenden

29.04.2024, 11:3929.04.2024, 14:13

Tierschutzorganisationen haben beim Bund am Montag eine Petition gegen Tierversuche eingereicht. Es seien über 40'000 Unterschriften für das Anliegen zusammengekommen, teilten die Organisationen mit.

Zum vierten Jahr in Folge ist die Zahl der Tierversuche in der Schweiz 2019 gesunken. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 572'069 Tiere f
Tierversuche in der Schweiz sollen beendet werden, fordern Tierschutzorganisationen.Bild: sda

Sie fordern einen schrittweisen Ausstieg aus Tierversuchen in der Schweiz. Dazu braucht es aus Sicht der Tierschutzorganisationen einen Ausstiegsplan mit konkreten Meilensteinen, bis wann welche Tierversuche durch tierfreie Methoden ersetzt werden.

Heute werde ein Grossteil der Tierversuche in der Schweiz unkritisch bewilligt und massiv durch Steuergelder unterstützt, hiess es von den Tierschützerinnen und Tierschützern. Nach Ansicht der Tierschutzorganisationen handelt es sich dabei um einen Irrweg. Sie argumentieren, dass Forschung an Tieren nur limitiert auf Menschen übertragen werden könnten. Eine Abkehr von Tierversuchen würde ihrer Ansicht nach auch die Forschung effizienter machen.

Immer wieder auf politischer Agenda

Lanciert wurde die Petition von Animalfree Research, Schweizer Liga gegen Tierversuche und für die Rechte des Tieres (LSCV), Stiftung für das Tier im Recht (TIR), Associazione svizzera per l'abolizione della vivisezione (Atra) und dem Zürcher Tierschutz. Ausserdem wird das Anliegen auch von einigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterstützt.

Die Forderung nach einem Verbot von Tierversuchen kommt in der Schweiz immer wieder auf die politische Agenda. Letztmals scheiterte im Februar 2022 die damals bereits vierte Tierversuchsverbotsinitiative an der Urne: Das Schweizer Stimmvolk sagte mit gut 79 Prozent Nein zur Tierversuchsverbotsinitiative. (saw/sda)

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