DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Corona-Hunde einsam zu Hause – Aargau verzeichnet vermehrt Tierschutzfälle

24.11.2021, 11:5024.11.2021, 12:11

Im Kanton Aargau sind vermehrt Meldungen eingegangen, dass Hundebesitzerinnen- und besitzer ihre Hunde alleine zu Hause lassen würden. Weitere Tierschutzfälle betreffen «auffällige» und «unerzogene» Hunde. Dies hängt gemäss dem Aargauer Veterinärdienst mit der Corona-Pandemie zusammen.

Ein Shih Tzu.
Ein Shih Tzu.Bild: shutterstock.com

Viele Personen hätten sich während der Covid-Pandemie Haustiere angeschafft, darunter insbesondere Hunde, hiess es in der Medienmitteilung des Aargauer Departements für Gesundheit und Soziales vom Mittwoch. Das belegt die nationale Hundedatenbank Amicus, die für das Jahr 2020 einen Rekord an Neuanmeldungen von Hunden verzeichnete, wie das Departement auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

«Die betroffenen Halter haben sich oftmals zu wenig Gedanken über die Betreuung des Hundes nach Beendigung des Homeoffice gemacht», hiess es in der Mitteilung weiter. Dadurch seien viele Hundewelpen nicht daran gewöhnt, alleine zu sein, wenn der Halter oder die Halterin wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren müsse. Viele Hunde seien auch ohne Hundeschule aufgewachsen und wenig sozialisiert.

Der Veterinärdienst überprüft aufgrund von Meldungen, ob gegen das Tierschutzgesetz verstossen worden sei. In schwerwiegenden Fällen können Hunde beschlagnahmt und dem Besitzer ein Tierhalteverbot ausgesprochen werden.

Die grosse Nachfrage nach Hunden seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie habe vermehrt auch zu Meldungen über illegale Importe geführt, weil der Bedarf nicht mit inländischen Hunden gedeckt werden könne, hiess es weiter in der Mitteilung. Es warnte, wenn Händler Importvorschriften nicht beachteten, könne dies zu einer Verzeigung und Beschlagnahmung der Hunde führen. (yam/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Dads, die froh sind, haben sie NUN DOCH ein Haustier

1 / 23
Dads, die froh sind, haben sie NUN DOCH ein Haustier
quelle: imgur
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Dieser Hund läuft auf zwei Beinen und verblüfft das Internet

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Impfpflicht light: Bundesrat will nochmals über die Bücher
Die obligatorischen Impftermine sind nicht ganz vom Tisch. Bundesrat Alain Berset kündigt an, diese Idee nochmals anschauen zu wollen.

Wir erinnern uns: Vor ziemlich genau einer Woche preschte die Junge GLP mit dem Vorschlag vor, anstatt einer richtigen Impfpflicht, eine Art «Impfpflicht light» einzuführen. Ihre Idee kennt man bereits in Ländern wie Portugal oder Spanien: Der Staat verschickt allen Bürgerinnen und Bürgern einen Brief, in dem er sie zu einem Impftermin einlädt. So soll einerseits die «Impf-Faulheit» bekämpft werden, andererseits sollen sich Ungeimpfte mit ihren Ängsten und Befürchtungen einer Fachperson stellen können.

Zur Story