Schweiz
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ZUR REAKTIVIERUNG VOM AKW BEZNAU NACH DREIJAEHRIGEM STILLSTAND, STELLEN WIR IHNEN HEUTE, 06. MAERZ 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - The cover weighing 83 tons is again placed on reactor 2 at the nuclear power plant Beznau after renovation works have been carried out, pictured on September 23, 2011, in Doettingen in the canton of Aargau, Switzerland. The nuclear power plants Beznau 1 and 2 produce power all around the clock. The only exception being a two to four weeks stop in summer for the yearly renovation and inspection and the changing of the fuel elements. Beznau 1 and 2 went into operation in 1969 and 1971 respectively. Benznau 1 was the first nuclear power plant in Switzerland. The facility provides around 6 bilion kilowatt hours per year. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Der 83 Tonnen schwere Deckel wird nach der Revision wieder auf dem Reaktor 2 im Atomkraftwerk Beznau plaziert, aufgenommen am 23. September 2011 in Doettingen. Die Atomkraftwerke Beznau-1 und Beznau-2 erzeugen Strom rund um die Uhr. Dies mit Ausnahme von jeweils zwei bis vier Wochen im Sommer, in denen die Anlagen für die Jahresrevision und den Brennelementwechsel abgestellt sind. Beznau-1 und Beznau-2 gingen 1969 bzw. 1971 in Betrieb. Beznau-1 war damit das erste Kernkraftwerk der Schweiz. Die Anlage liefert rund 6 Milliarden Kilowattstunden Strom im Jahr. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Beznau geht wieder ans Netz: Die Arbeiten seien vorschriftsgemäss und korrekt ausgeführt worden, teilt das Ensi mit. Bild: KEYSTONE

AKW Beznau 1 darf nach Revision wieder ans Netz



Das Atomkraftwerk Beznau I in Döttingen AG darf nach der Jahresrevision wieder ans Netz. Dies hat das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) entschieden. Die Arbeiten seien vorschriftsgemäss und korrekt ausgeführt wurden.

Das Kraftwerk erhielt nach der Schlussinspektion am Sonntag nach der fünfwöchigen Revision die Freigabe zum Wiederanfahren, wie das Ensi auf seiner Webseite mitteilte. Der Energiekonzern Axpo könne seine Anlage wieder in Betrieb nehmen.

Der Block 1 in Beznau war am 3. Mai für die Jahresrevision vom Netz gegangen. Die Schwerpunkte der Revision waren Instandhaltungsarbeiten, wiederkehrende Prüfungen und Inspektionen sowie die Inbetriebnahme von neuen Systemen.

Von den insgesamt 121 Brennelementen wurden 20 durch neue ausgetauscht und in den Reaktorkern eingesetzt, wie Axpo mitteilte. Während der Revisionsarbeiten unterstützten mehrere hundert externe Fachkräfte aus dem In- und Ausland die rund 450 AKW-Mitarbeitenden.

Der Bund rechnet laut der

Bild: KEYSTONE

Gleichzeitig mit der Revision im Block 1 wurde auch die Erneuerung des Witterungsschutzes an der Containment-Kuppel von Block 2 in Angriff genommen. Zu diesem Zweck und aus Gründen der Arbeitssicherheit wurde eine Einhausung des Blocks vorgenommen, wie die Axpo mitteilte. Die Arbeiten sollen mehrere Monate dauern.

Block 1 produzierte vor der Revision an rund 400 Tagen mehr als 3.4 Milliarden Kilowattstunden Strom. Dies entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von 700'000 Haushalten. Beznau 1 ist seit 1969 in Betrieb und damit einer der weltweit ältesten Atomreaktoren. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Peter Sager 10.06.2019 22:34
    Highlight Highlight Nun kommt Beznau schon in das 51 Altersjahr und wir alle machen ein Experiment, wie länger halt ein Reaktordruckbehälter dem Neutronenbeschuss stand?
  • Posersalami 10.06.2019 17:15
    Highlight Highlight Klimadebatte hin oder her, die AKWs müssen weg!

    Alleine wegen der weiter ungelösten Frage für ein sicheres und bezahlbares Endlager müssten wir so schnell wie möglich aussteigen. Weil das nicht von heute auf morgen geht bräuchte es wenigstens einen Plan! Langfristig brauchen wir eh irgendwie 100% erneuerbare Energie. Da keine Alientechnologie in Aussicht ist, müssen wir mit dem arbeiten, was wir haben. Man müsste also beginnen.
    • Nachbarino 10.06.2019 18:25
      Highlight Highlight Ich denke Fusionsenergie ist da extrem vielversprechend. Geht leider bestimmt noch eine Weile. Aber träumen darf man wohl :).
    • Dominik Treier (1) 10.06.2019 18:52
      Highlight Highlight Es wäre schon mal etwas wenn man auf jedem Neubau eine Solaranlage bauen müsste und dann aber entscheiden könnte, ob man nur eine ansprechende Subvention, gewährt aus einer CO2-Abgabe und höhe bemessen je nach Finanzkraft möchte, oder ob der Staat die Anlage finanzieren und die Stromkonzerne sie betreiben sollen. Ohne das der Hausbesitzer dann dazu schauen müsste... Allein in meiner Stasse stehen ein halbes Dutzend Neubauten an bester Südhanglage und alle ohne Solaranlage...
    • Eine_win_ig 10.06.2019 21:45
      Highlight Highlight So sehr ich damit übereinstimme:
      Es läuft die Gefahr, dass wir überhastet auf z.B. Solar umsteigen, obschon das Recyclingproblem veralteter/unbrauchbarer Solarzellen genau so wenig gelöst ist, wie die des Atommülls. Wir brauchen aber zwingend neue Lösungen, da gebe ich recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 10.06.2019 16:26
    Highlight Highlight Mal aufräumen mit dem Mythos erneuerbare Energien wären nicht ausreichend. Klar wenn man nur an grosskraftwerke denkt. Die Zukunft sollte klein sein, Gemeinden oder Häuser die ihre eigenen kraftwerke sind sonnenkollektoren für Tags, Wind und Wasser (pumpspeicher) für nachts, Energie die nicht gebraucht aber erzeugt wird, speichern als Hitze oder Wandlung von wasserstoff oder Methan. Elektroautos, die ebenfalls Batterien sein könnten, sinnvolle Verwendung von Energie (standby Modus, intelligente strassenbeleuchtungen usw) und es würde reichen... Aber nein wir brauchen den tödlichen schmeiss...
  • Gipfeligeist 10.06.2019 13:08
    Highlight Highlight Seit ich "Chernobyl" gesehen habe, wächst meine Besorgniss bezüglich AKWs...
    auch wenn sie uns als "100% Sicher" verkauft werden, kein Schweizer AKW ist gegen Erdbeben oder internen Terrorismus geschützt
    • Ökonometriker 10.06.2019 15:42
      Highlight Highlight Alle sind bis Erdbeben der Stufe 7 auf der Richterskala geschützt. Aber kann man wirklich ausschliessen, dass es mal ein stärkeres Beben gibt?
    • Heinzbond 10.06.2019 16:17
      Highlight Highlight Das Problem bei Fukushima war auch nicht das erdbeben, der Tsunami hat das kraftwerk das den Reaktor! Mit Strom versorgt ausgeschaltet. Dadurch konnte die ganze Anlage nicht gekühlt werden und es kam zum GAU. Nun Stelle ich mir die Fragen, ich baue etwas was Strom erzeugt, das brauch als erstes Mal selber Strom, der "brennstoff" wächst sicher auf Bäumen und den Dreck kann ich dann in der kita abgeben... Weg mit dem Schrott.
    • Dominik Treier (1) 10.06.2019 16:30
      Highlight Highlight Und die des Hochwasserschutzes ist 35cm über Boden der Aareinsel und das Contaiment würde wohl nicht einmal dem Absturz eines kleineren Passagierflugzeugs standhalten... Wenn man mit gleichen Ellen messen wollte müsste Beznau sofort abgeschaltet werden, schon wegen des Alters, aber man fragt sich da schon lange nicht mehr ob genügend Sicherheitssysteme da sind um einen Ernstfall bewältigen zu können, sondern eher, ob es so wenige sind, dass man mit einem katastrophalen Unfall rechnen müsste...
    Weitere Antworten anzeigen
  • grumit 10.06.2019 12:41
    Highlight Highlight Was sieht man im Titelbild? Ist das der Reaktordeckel?
  • Sophon 10.06.2019 08:40
    Highlight Highlight Ältester noch betriebener Reaktor der Welt!

    2015 wurden bei der Überprüfung 1000 Schwachstellen im Reaktordruckbehälter gefunden.

    War nun 3 Jahre nicht am Netz.

    Ich find es Verantwortungslos.
  • Ökonometriker 10.06.2019 08:38
    Highlight Highlight Warum baut man nicht 1 neues Kraftwerk und ersetzt damit die 3 ältesten Reaktoren der Schweiz? Das wäre statistisch gesehen 600 mal sicherer als der unbefristete Betrieb dieser Nuklearmuseen. Zudem hätte man noch einen halben Gigawatt Zusatzleistung oben drauf.
    • weissauchnicht 10.06.2019 10:04
      Highlight Highlight Wer bezahlt‘s?
    • sheimers 10.06.2019 10:08
      Highlight Highlight Ganz einfach: Es gibt kein neues KKW weil es nicht rentiert und weil es ausser ein paar Ewiggestrigen niemand will.
    • Bowell 10.06.2019 10:21
      Highlight Highlight Der Bau neuer Kernkraftwerke ist in der Schweiz verboten. Beznau hätte schon vor Jahren ersetzt werden sollen, aber das geht jetzt nicht mehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zeit_Genosse 10.06.2019 06:24
    Highlight Highlight Atomkraft wird wegen der Klima-CO2-Diskussion wieder vermehrt ein Thema. Die neusten Generationen von Anlagen sind nicht mit Beznau vergleichbar. Jede Energiequelle hat Schattenseite. Die der Atomkraft ist die Sicherheit vor der Strahlung und das Endmaterial, das nicht wirklich entsorgt werden kann. Die Meere sind voller alter entsorgter Fässer. Ein Dilemma, weil es nicht alleine mit „erneuerbaren“ Energien geht und der Welthunger nach Strom vor einer Explosion steht.
    • weissauchnicht 10.06.2019 10:11
      Highlight Highlight Auch hier, wer bezahlt‘s?
      Die angepriesene Sicherheit der neuen Kernkraftwerke hat ihren Preis. Und der ist mittlerweile deutlich höher als Strom aus erneuerbaren Energien. Zudem sind Grosskraftwerke technische und ökonomische Klumpenrisiken, die niemand mehr gerne eingeht, wenn es günstigere skalierbare Technologien gibt.
    • sheimers 10.06.2019 10:12
      Highlight Highlight Ja, das ist mir kürzlich an einer Klimademo auch aufgefallen, dass die Atomlobbyisten Morgenluft wittern. Der Atom-Werni ist aber ziemlich vereinsamt am Rand gestanden und wurde nur belächelt. Die Klimabewegung wird den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben, es wird keine Renaissance der Kernkraft geben. Zumal die Industrie gar keine Lust hat ihr Geld in dieses Verlustgeschäft zu investieren.
    • Leider Geil 10.06.2019 10:33
      Highlight Highlight Von wegen CO2 neutral, schauen Sie mal wie Uran abgebaut, angereichert und die Abfälle müssen tausende Jahre kontrolliert endgelagert werden, von möglichen Unfällen mal ganz abgesehen. Da bleibt nicht mehr viel vom CO2 Argument übrig, so lange andere ressourcen nicht mal ansatzweise ausgeschöpft sind.
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