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Erschossene Reisebüro-Mitarbeiterin in Altendorf SZ – ZDF macht «Aktenzeichen XY»-Beitrag



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Bild: zdf

Der Fall einer erschossenen 22-jährigen Reisebüro-Mitarbeiterin in Altendorf SZ vom Februar 2004 kommt ins Fernsehen. Die Schwyzer Ermittler erhoffen sich dank der Sendung «Aktenzeichen XY ungelöst» Ermittlungsansätze. Es ist nicht das erste Mal.

Beim Prüfen von Ermittlungsansätzen habe man Kontakt mit den Sendungsverantwortlichen beim ZDF aufgenommen, sagte ein Sprecher der Schwyzer Kantonspolizei am Dienstag auf Anfrage. Die Ermittlungen zum Gewaltdelikt vor über 15 Jahren hätten nie geruht. Allerdings ist es bis heute ungeklärt.

Die 22-jährige Reisebüro-Angestellte war am 27. Februar tot an ihrem Arbeitsort in Altendorf SZ aufgefunden worden. Zwei Kundinnen hatten am Freitagnachmittag das Reisebüro aufgesucht. Da sich längere Zeit kein Personal bemerkbar machte, hielten sie im Geschäft Nachschau. Sie stellten eine Blutspur fest und alarmierten sofort die Polizei.

Weil im Geschäft eine Geldkassette fehlte, schloss die Polizei ein Raubdelikt nicht aus. Bei der Spurensicherung am Tatort wurden unter anderem zwei Patronenhülsen sichergestellt, die auf eine Faustfeuerwaffe mit Kaliber 7.62 als mögliche Tatwaffe schliessen lassen. Die Munitionsteile stammen aus den Jahren 1952 und 1956.

Belohnung noch aktuell

Zudem ging die Polizei dem Hinweis nach, dass am Freitagnachmittag ein roter Mittelklassewagen vor dem Reisebüro an der Zürcherstrasse in Altendorf geparkt hatte. Das Justizdepartement des Kantons Schwyz setzte daraufhin eine Belohnung von 5000 Franken aus für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen.

Diese Belohnung sei noch immer aktuell, sagte der Sprecher. Es sei in dem Falle zwar einmal eine Person kurzzeitig in Haft gewesen. Doch hätte dies nicht zur Klärung des Falles geführt.

Weil bei der Waffe und dem Delikt ein möglicher Bezug zum Ausland bestehe, setze man nun auf die ZDF-Sendung als Instrument für das internationale Umfeld. Die Ermittler erhoffen sich Informationen rund um das Gewaltdelikt, wie die Vorgehensweise der Täterschaft, die mutmassliche Tatwaffe und die gestohlenen Gegenstände.

Zu Gast im Fernsehstudio sind der für den Fall zuständige Staatsanwalt Paul Schmidig sowie Stephan Grieder, Chef der Kriminalpolizei der Kantonspolizei Schwyz. Die Sendung wird am Mittwoch um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

Verbrannter Metzger

Es ist nicht das erste Mal, dass es ein Gewaltdelikt aus dem Kanton Schwyz ins deutsche Fernsehen schafft. Im Januar 1990 widmete sich eine «Aktenzeichen»-Folge dem Raubmord an einem Metzger aus Freienbach.

Die Leiche des 33-Jährigen war im März 1989 auf dem Areal einer Bauunternehmung zwischen Pfäffikon und Schindellegi gefunden worden. Dem Mann wurden Schussverletzungen zugefügt, bevor er angezündet wurde. Der Fall blieb ungeklärt.

Die ZDF-Fahndungssendung unterstützt seit 1967 die Verbrechensbekämpfung. Die Zuschauer können dabei helfen, ungelöste Kriminalfälle aufzuklären. (aeg/sda)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Natürlich 27.08.2019 21:07
    Highlight Highlight Aktezeichen XY ist eine der ganz wenigen Sendungen im Fernsehen, welche ich regelmässig schaue.
    Auch wenn manchmal schlechter Schlaf die Folge ist...
  • Nelson Muntz 27.08.2019 16:15
    Highlight Highlight Wie hoch ist die Erfolgsquote der Sendung? Wenn zB gefragt wird, wem am 31. März 2013 um 08:34h ein roter Golf aufgefallen ist, hät ich keine Ahnung mehr.
    • Die_andere_Perspektive 27.08.2019 16:48
    • thedario1111 27.08.2019 16:53
      Highlight Highlight Sie haben eine Erfolgsquote von 40,2%. Das ist ziemlich hoch da es mehr als 4500 gab bisher die bisher behandelt wurde
    • PlayaGua 27.08.2019 17:07
      Highlight Highlight Bei solch alten Fällen geht es oft auch darum, den Täter aufzuschrecken oder Mitwisser dazu anzuregen, doch noch auszupacken. Dies indem die Polizei zeigt, dass sie nach wie vor am Fall dran ist und vielleicht auch ans Gewissen appelliert.
      2011 wurde ein Mordfall aus 1984 dank XY aufgeklärt, weil endlich jemand der Polizei eine Geschichte erzählte, die scheinbar im Dorf viele kannten ("Lolita-Mord").
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