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Wegen ETH-Forscherin: US-Behörden drohten Swiss mit Landeverbot

03.02.2017, 08:5003.02.2017, 09:41

Die Swiss tat gut daran, Anfangs der Woche nicht mit der iranischen ETH-Forscherin Samira Asgari von Zürich nach Boston zu fliegen: Die US-Behörden hätten der Schweizer Maschine keine Landegenehmigung und zudem eine Busse von 50'000 Franken erteilt, wenn die Genetikerin an Bord gewesen wäre.

Dr. Samira Asgari darf derzeit nicht in die USA einreisen.
Dr. Samira Asgari darf derzeit nicht in die USA einreisen.screenshot: youtube

Asgari hatte zuvor vergeblich versucht, von Frankfurt aus nach Boston zu reisen. Wie schon bei den Deutschen verhinderte auch in der Schweiz die amerikanische Grenzwacht, dass die Frau ein Flugzeug in die USA besteigen kann. Vorausgegangen war eine Anweisung des Justizministeriums, berichtet das Magazin Politico.

Asgaris Visum war am 27. Januar ausgestellt worden – am selben Tag, als Trump eine Verschärfung der Einreiseregeln verkündete. Die Wissenschaftlerin will nun juristisch gegen ihr Einreiseverbot vorgehen.

Die 30-jährige Bioinformatikerin forscht seit fünf Jahren an der ETH in Lausanne. Ihre Arbeit wurde mehrere Male ausgezeichnet. (phi)

26 Gründe, auf keinen Fall in den Iran zu reisen

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26 Gründe, auf keinen Fall in den Iran zu reisen
quelle: mohammad reza domiri ganji (http://gravity.ir)
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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Triumvir
03.02.2017 09:42registriert Dezember 2014
Sie soll doch lieber in Lausanne bleiben. Wenn die dummen Amis eine derart intelligente Frau nicht in ihr "great - but racist - Country" einreisen lassen wollen, dann soll sie lieber bei uns weiter forschen. Denn wir sind nicht so dumm und diskriminieren unbescholtene Menschen nur aufgrund ihrer Herkunft oder Passes.
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Charlie B.
03.02.2017 09:27registriert November 2015
So was von Absurd.
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pamayer
03.02.2017 10:14registriert Januar 2016
"... forscht seit fünf Jahren an der ETH in Lausanne. Ihre Arbeit wurde mehrere Male ausgezeichnet."

Als Frau etwas zu viele Auszeichnungen für den US Präsidenten.
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