Schweiz
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ARCHIVBILD --- ZUR STAENDERATSKANDIDATUR VON CEDRIC WERMUTH FUER DEN KANTON AARGAU AM DONNERSTAG, 9. AUGUST 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Cedric Wermuth, SP-AG, spricht zur Debatte um die Selbstbestimmungsinitiative an der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 6. Juni 2018 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Will für den Aargau in den Ständerat: SP-Nationalrat Cédric Wermuth. Bild: KEYSTONE

Was Alexandria Ocasio-Cortez und Cédric Wermuth jetzt gemeinsam haben

In den USA hat Alexandria Ocasio-Cortez den vielleicht bemerkenswertesten Wahlkampf der vergangenen Jahre geführt. Nun hat Ständeratskandidat Cédric Wermuth für seine Wahlkampagne dieselben Leute engagiert, die hinter dem Erfolg der jungen Demokratin stehen.



Was steht an?

2019 ist nationales Wahljahr. Für die Parteien und Kandidierenden bedeutet dies: Ein knackiges Plakat und ein prägnanter Slogan muss her.

Den ersten Volltreffer diesbezüglich hat die BDP gelandet, deren Spruch «langweilig, aber gut» für viel Echo gesorgt hat. Der Spruch ist zwar etwas gewagt, doch bei Wahlkampfexperten und Werbern kommt er gut an.

Neue Wege wagt dieses Jahr auch Nationalrat Cédric Wermuth. Er will den Sprung von der grossen in die kleine Kammer schaffen und Ständerat werden. Ihm fällt die schwierige Aufgabe zu, für die SP den freiwerdenden Sitz von Pascale Bruderer zu verteidigen.

Dies dürfte im traditionell bürgerlichen Kanton Aargau nicht einfach werden. Zumal der 33-Jährige deutlich weiter links politisiert als Bruderer und der Ständerat nach dem Majorz-System gewählt wird.

Ein hoffnungsloses Unterfangen also?

Nicht wenn es nach Wermuth geht. Er glaubt an seine Chancen und hat sich mit jenen Leuten zusammengetan, die wissen müssen, was es für eine Überraschung braucht. Er hat mit jenen Menschen zusammengearbeitet, die mitverantwortlich für einen der grössten Polit-Coups der letzten Jahre waren. Mit jener Design-Agentur, die hinter dem sensationellen Aufstieg von Alexandria Ocasio-Cortez (AOC) steckt.

Noch vor einem Jahr war die 29-jährige Demokratin kaum bekannt. Heute ist Alexandria Ocasio-Cortez eine der einflussreichsten US-Politikerinnen überhaupt. Am Anfang ihres Erfolgs stand der überraschende Sieg in den Vorwahlen gegen Joe Crowley. Ein mächtiges Urgestein der Demokraten. Ocasio-Cortez wurde im Vorfeld der Wahlen nicht der Hauch einer Chance eingeräumt, gewonnen hat sie trotzdem.

Und was soll das Wermuth nützen?

Der Aargauer beobachtet den Werdegang des amerikanischen Polit-Shootingstars ganz genau. «Sie ist die grosse Hoffnung für die internationale Linke», sagt Wermuth gegenüber watson. «Noch vor drei, vier Jahren hätte ich nie mit einem linken Aufbruch in den USA gerechnet.»

Vom Know-How, welches das Team von AOC im vergangenen Jahr gesammelt hat, will nun auch Wermuth profitieren. Das Corporate Design für seine neue Kampagne und das Wahlplakat hat wie bei Ocasio-Cortez die New Yorker Firma Tandem entworfen.

Bild

Das neue Wahlplakat von Cédric Wermuth. bild: zvg

Bei den Werbern und den Designern der Firma handle es sich um gute Freunde von Ocasio-Cortez, sagt Wermuth. Erst nach einem langen Gespräch hätten sie Ja gesagt zur Zusammenarbeit. «Sie wollten genau wissen, welche politischen Ziele ich verfolge. Am Ende sagten sie zu, da sie mein Projekt cool fanden.»

Seit Beginn dieses Jahres wurde in New York gearbeitet. Immer im engen Austausch mit Wermuth und seinem Team in der Schweiz. Entstanden ist eine Kampagne unter dem Motto «Equity», «Gleichheit und Gerechtigkeit» also.

Für den SP-Politiker ist die Zusammenarbeit mit dem Team von AOC auch ein politisches Statement: «Die aktuellen Probleme – Klima, Rechte, Flucht, Finanzkrise – brauchen eine Generation, die ernsthaft global zusammenarbeitet. Das soll die Kooperation auch unterstreichen.» Sowohl Ocasio-Cortez als auch er versuchten, Politik mit und bei den Menschen zu machen, sagt Wermuth.

Die Vorlagen wird der ehemalige Juso-Präsident nun einsetzen. Das neue Design wird auf Flyern, Instagram, Facebook und dergleichen ab sofort zu sehen sein. Die Plakate dürfen im Kanton Aargau indes erst acht Wochen vor den Wahlen aufgehängt werden.

War Tandem für den Erfolg von AOC tatsächlich so wichtig?

Nach dem Wahlerfolg von Ocasio-Cortez erhielt Tandem viel mediale Aufmerksamkeit. «Fast so bemerkenswert wie ihr politischer Umsturz sind die radikal gestalteten Poster und Knöpfe ihrer Kampagne», schrieb etwa die Washington Post. CNN, Vox und Politico bliesen ins gleiche Horn.

Auch in der kürzlich erschienenen Netflix-Dokumentation über AOC kommt die Arbeit der Agentur zur Sprache. Die junge Demokratin vergleicht darin ihren Wahlflyer mit jenem von Crowley – mit einem vernichtenden Resultat für letzteren. Bei ihrem Konkurrenten sei nicht einmal das Wahldatum vermerkt, stellt AOC kopfschüttelnd fest.

Diesen Fehler wird Wermuth schon mal nicht begehen, das Wahldatum vom 20. Oktober ist deutlich erkennbar. Auch ansonsten sind die Parallelen in der Bildsprache deutlich sichtbar. Etwa der vorwärtsgerichtete Blick der beiden Kandidaten, der einen Aufbruch signalisiert.

Wieviel AOC steckt sonst noch in Wermuths Kampagne?

Mindestens einen weiteren Aspekt der AOC-Kampagne hat Wermuth ebenfalls übernommen: So stattet er in diesen Tagen Dutzenden Aargauer Familien einen Besuch ab und spricht mit ihnen über ihre Bedürfnisse. Auch Ocasio-Cortez ging während des Wahlkampfes von Tür zu Tür und sprach mit zahlreichen Bewohnern ihres Quartiers.

«Die Grassroot-Kampagnen, die sie, aber auch schon andere Mitglieder der ‹Justice Democrats› vor ihr aufgebaut haben, waren sicher eine Inspiration für meine Tour durch den Aargau», so Wermuth.

Nun stellt sich die Frage, ob das Erfolgsrezept aus der Bronx und Queens auch im Aargau einschlagen wird. Angst, dass er wegen der Zusammenarbeit mit AOCs Team in eine linksextreme Ecke geschoben wird, hat Wermuth keine. Ocasio-Cortez wird in den USA von Kritikern zwar als Kommunistin bezeichnet, doch Wermuth meint: «Die Positionen, welche sie vertritt, sind in den europäischen Sozialdemokratien längst Mainstream.»

Ob das die Wähler ebenfalls so sehen und Wermuths Rechnung aufgeht, wird sich weisen. Spätestens am 20. Oktober wissen wir mehr.

25 Bilder zeigen unsere Classe politique beim Schaffen in Bern

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64Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 30.05.2019 18:51
    Highlight Highlight Zum Bild 'EINER FÜR ALLE':

    Die schauen ja drein wie die Mitglieder einer Sekte,
    die ihrem Guru zuhören.
  • Schneider Alex 30.05.2019 07:01
    Highlight Highlight Wermuth stand noch nie in einem fordernden Berufsleben. Sein Politwissen stammt aus Büchern. Dieses kann in Diskussionen schnell und auf Knopfdruck abgerufen werden. Der Wahlkampf ist eine gute Gelegenheit, die Theorien des Berufsrevolutionärs auf ihren Gehalt abzuklopfen. Diese haben durchaus Gehalt. Es gibt aber Punkte in seinem System, die ich nicht nachvollziehen kann: 1. Sein uneingeschränkter Internationalismus und 2. Sein Glaube, dass der Kapitalismus nicht gezähmt werden kann.
  • Pinkerton 30.05.2019 00:34
    Highlight Highlight Benützen sie garamänd auch die gleiche Zahnpasta-Marke?
  • Walser 29.05.2019 22:59
    Highlight Highlight Wermuth erteilt einer US Agentur den Auftrag für seine Kampagne. Herrlich!
  • wasps 29.05.2019 22:23
    Highlight Highlight Linker Aufbruch in den USA? Wo?
  • Peter R. 29.05.2019 19:21
    Highlight Highlight Da hilft auch ein teures Design nichts - Wermuth wird es sicherlich nicht in den Ständerat schaffen.
    • FrancoL 29.05.2019 20:51
      Highlight Highlight Wenn die Grünen noch zulegen und die SVP weiter etwas einknickt könnte Wermuth zu Deinem Aerger in den SR einziehen. Natürlich bin ich mir im klaren, dass die Bürgerlichen alles unternehmen werden und zB mit dem Thema, dass er ja aus Sicht der "immer arbeitenden" Bürgerlichen keiner richtigen Arbeit nach geht.
      Alleine diese immer von Bürgerlichen angeführten unsinnigen Aussage zeigt, dass Wermuth für sie eine klare Gefahr darstellt.
    • Magnum44 30.05.2019 02:05
      Highlight Highlight @FrancoL: im Aargau wählen fast 40% (!) SVP, Wermuth wird da nicht gewählt, Punkt.
  • Liselote Meier 29.05.2019 18:49
    Highlight Highlight Oh nein, nein, der BDP Spruch ist sicherlich kein Volltreffer.

    Der Spruch ist sooo Langweilig, dass ich ihn doch glatt vergessen hatte obwohl er so dumm und inhaltslos ist.

    Da hat der gute Chregi sicherlich den Werber geschmiert und der BDP untergejubelt um ihnen eins auszuwischen ;)
  • Sanchez 29.05.2019 18:49
    Highlight Highlight Ich als Aargauer wähle sicher keinen, dessen Lieblingsbuch das kommunistische Manifest von Karl Marx ist.
    Think about..
  • P. Silie 29.05.2019 17:40
    Highlight Highlight Das braucht Wermuth nicht. Er ist ein intelligenter und gebildeter Mensch der nicht auf's Maul gefallen ist (im Vergleich zu AOC die wahrlich nicht die hellste Kerze im Raum ist). Er vertritt so ziemlich genau eine 180 Grad andere Position von mir, dennoch habe ich höchsten Respekt für ihn übrig.
    • P. Silie 29.05.2019 17:44
      Highlight Highlight Anhang: Ohhhh crap... sollte heissen nicht die hellste Kerze auf der Torte.
    • FrancoL 29.05.2019 18:16
      Highlight Highlight Gratuliere, ein ehrlicher und lobenswerter Kommentar, den ich, der wesentlich näher an Wermuth stehe, ohne ihn aber in allen Belangen zu verstehen oder immer seiner Meinung zu sein, sehr schätze (Deinen Kommentar).
    • Schlumpfinchen 29.05.2019 18:53
      Highlight Highlight Ich verstehe ihn nicht. AOC ist alles andere als dumm und die Beleidigung unnötig.
      Dass du hingegen Wermuth respektierst finde ich gut. Aber weshalb AOC nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • asdf1692 29.05.2019 17:35
    Highlight Highlight Was hat dieser Spass wohl gekostet? 🌚
  • Mutbürgerin 29.05.2019 17:24
    Highlight Highlight Lässt sich Wermuth in Österreich wählen oder wozu das seltsame Logo?
    • FrancoL 29.05.2019 18:17
      Highlight Highlight Mal kurz überlegen was die beiden Striche übereinander heissen könnten, denk nach auch Du warst ja einmal in der Schule.
  • inmi 29.05.2019 16:54
    Highlight Highlight Wermuth ist ein selbstgerechter humorloser Typ. Wer AOC ein Bisschen auf Social Media folgt, sieht dass sie eine sympathische Person ist, die auch pber sich selbst lachen kann. Viel Charisma. Ein weiterer Unterschied. Im Gegensatz zu Wermuth hat AOC auch mal richtig gearbeitet. Sie war vor ihrer Wahl Barkeeperin.
    • FrancoL 29.05.2019 18:22
      Highlight Highlight Naja wenn man das Arbeiten mit dem Kopf nicht in Betracht zieht, dann habe ich auch über 30 Jahre nicht gearbeitet, allerdings habe ich Arbeitsplätze geschaffen, Menschen ausgebildet und noch einiges mehr, aber das scheint ja dann keine Arbeit zu sein.
      Und natürlich arbeitet ein Politiker wie Wermuth ja nicht, es ist ja im NR keine Arbeit angesagt.

      Dümmlicher Kommentar den Du da zu Besten gegeben hast, der bestens aufzeigt wieso man Arbeit mit dem Kopf auch schätzen sollte, dann kommen hoffentlich intelligentere Kommentare ins Netz, gleich welcher politischen Färbung.
  • R. Peter 29.05.2019 16:49
    Highlight Highlight Einer für alle? Mich vertritt Wehrmut nicht. In praktisch keiner Vorlage...
    • FrancoL 29.05.2019 18:24
      Highlight Highlight Naja, da können 70% auch bei der SVP sich nicht vertreten fühlen und doch spricht sie von Volk. Aber vielleicht meinst Du auch nicht Wermuth sondern Wehrmut und den kenne ich nicht.
    • pun 29.05.2019 19:21
      Highlight Highlight @R. Peter: Vielleicht vertritt Wermuth nicht deine Meinung, aber wenn du nicht raffgieriger Multimillionär bist, dürften seine Inhalte trotzdem deine grundsätzlichen Interessen vertreten.
    • FrancoL 29.05.2019 19:35
      Highlight Highlight Als Nachtrag zu Wermuth; Seine 1:12 Initiative hat für mich in die richtige Richtung gezeigt und eine menge meiner Kollegen mit mittleren und kleineren UN haben sie nicht gestützt aber den Wink verstanden. Wir haben dieses Thema heute noch immer wieder am Gesprächstisch und die Reaktionen gehen die Richtung dieser Initiative bei etlichen mit dem Bewusstsein, dass die unteren Löhne mehr zu stützen sind, eben auch mit den nötigen Einbussen der oberen Lohnskala.
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 29.05.2019 16:29
    Highlight Highlight "Was Alexandria Ocasio-Cortez und Cédric Wermuth jetzt gemeinsam haben"
    Das watson über beide sehr häufig berichtet, im Wissen, das es dank Köpfen wie mir Klicks und Kommentare gibt?
    Mal schauen, es käme einem kleinen Erbeben gleich, würde Wermuth gewählt werden.....
    Und wüde natürlich auch von grossem politischen Geschick zeugen.
  • kettcar #lina4weindoch 29.05.2019 16:27
    Highlight Highlight Das Cederic Wermuth Logo gefällt mir. Ich denke damit hat er gute Chancen um die Nachfolge von Sebastian Kurz anzutreten.


    Ansonsten: Finde die Kampagne gelungen und mit der Zeichensetzung gegen Lobbyismus sicher auch ein "sexy" Thema über die SP-Stammwählerschaft hinaus.
    • Menel 29.05.2019 16:51
      Highlight Highlight Ja, kann mich jemand über das Logo aufklären? Ich verbinde es auch automatisch mit Österreich in Verbindung...
    • dokkaebi 29.05.2019 17:17
      Highlight Highlight Wahrscheinlich etwas mit Gleichheit (=).
    • asdf1692 29.05.2019 17:33
      Highlight Highlight Das hat möglicherweise mit seinem Wohnort Zofingen zu tun 🤷🏿‍♀️
      Benutzer Bild
  • Magnum44 29.05.2019 16:23
    Highlight Highlight AOC wäre niemals in den Senat gewählt worden und genau so wird es auch bei Wermuth sein.
    • Sandro Lightwood 29.05.2019 16:43
      Highlight Highlight AOC wäre ja eigentlich sowieso gar nicht gewählt worden.
    • pun 29.05.2019 19:23
      Highlight Highlight Wäre AOC nicht angetreten wäre sie nichtmal in den Kongress gewählt worden!!!
  • ATHENA 29.05.2019 16:20
    Highlight Highlight Also ... meine persönliche Meinung: AOC's Plakat ist gut gestaltet. Die relevanten Details zur Wahl gross auf dem Plakat, vor allem ihr Name, ihr Bezirk, das Datum etc. Und dann steht unten ganz klein das "One of Us". Eine politische Message aber nicht gross aufgetragen. Auf der anderen Seite ist Cédric Wermuth auf wessen Plakat "Einer für Viele" "prangert". In einer Meute von Menschen, die aber alle ziemlich unscharf gemacht wurden, damit er herausragt. Sieht fast so aus, als sei er mit Photoshop hineingefügt worden. Tut mir leid, aber sein Plakat finde ich nur selbstdarstellend, mehr nicht.
    • Lucida Sans 29.05.2019 18:16
      Highlight Highlight @ Rhabarber. Kenne die Branche ebenfalls aus eigener Erfahrung und kann Ihrer Einschätzung nur beipflichten.Für mich ist Wehrmuth mit seinen Äusserungen einer der Gründe, nicht mehr SP zu wählen. Werde mich wahrscheinlich Ihrem Vorschlag anschliessen
    • FrancoL 29.05.2019 18:29
      Highlight Highlight @Rhabarber; Grün ist gut, aber nur so gut wie es von der Mehrheit gestützt wird und die Mehrheit wird über die nächsten Jahre den Effekt der Grünen entweder mittragen und stützen oder das Grün verblassen lassen. 20 bis 30% sind keine Macht, das sieht man an der SVP und da gilt es Kräfte zu stützen und zu beflügeln, die der grünen Welle helfen, das mitschwingen ist zwar nett bringt aber auf die Länge kein Erfolg.
    • pun 29.05.2019 19:26
      Highlight Highlight @Rhabarber: Ist dir beim aufgefallen, dass Wermuth auch für den Ständerat kandidiert? Da wird er auch von den Grünen Aargau unterstützt und ohne ihn wird die Aargauer Ständestimme sicher nicht grüner.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Whitchface 29.05.2019 16:20
    Highlight Highlight Den Wahlkampf von AOC habe ich nur am Rand verfolgt, von Tandem höre ich zum ersten Mal. Kann mir jemand sagen, was an dem Design speziell sein soll? M.M.n. ist die BDP da massiv besser bedient. Was das bei Tandem wohl kostet?
  • Tobi-wan 29.05.2019 16:18
    Highlight Highlight Ich beobachte Cédric Wermuth schon eine ganze Weile. Er setzt sich im Kanton Aargau regelmässig durch und hat Erfolg was zeigt, dass er nicht auf dem falschen Weg ist. Er steht für seine Positionen klar ein, hat einen Plan und eine Idee, die er konsequent verfolgt. Etwas was der SP Schweiz heute fehlt.
    Ich traue ihm die Wahl zu und ich habe mich schon weiter herausgewagt und gewettet, dass Wermuth eines Tages Bundesrat werden wird. Gelingt ihm der Sprung ins Stöckli ist der nächste Schritt nicht mehr so weit.
    • Fabio Haller 29.05.2019 16:29
      Highlight Highlight Ja ich traue Ihm auch vieles zu. Ich unterstütze ihn auch aktiv und man darf sagen er engagiert unglaublich und dass nicht weil einfach nur Wahljahr ist.

      Als Bundesrat muss ich dich leider aus meiner Sicht vorerst enttäuschen. Ich durfte mit ihm ein Interview führen von meiner Schule aus und er sagte dort genau warum er nicht in den Bundesrat möchte. 1. weil er momentan keine Chance hätte gewählt zu werden von der Versammlung und 2. weil er sich nicht einer Kompromisslogik unterwerfen kann bzw. andere Positionen nicht nach aussen vertreten kann. Er betont dass es diese Menschen aber braucht.
  • dunou 29.05.2019 16:10
    Highlight Highlight Naja, die Österreich-Flagge müsste nicht sein... ;)
    • RumCola 29.05.2019 18:13
      Highlight Highlight Naja, es ist ziemlich offensichtlich, dass es sich um ein Gleichheitszeichen handelt.
      Steht sogar im Artikel: "Entstanden ist eine Kampagne unter dem Motto «Equity», «Gleichheit und Gerechtigkeit» also."
    • Tschüse Üse 29.05.2019 23:10
      Highlight Highlight @RumCola: Jain, ohne Hintergrund Info, tippt wohl die Mehrheit auf Austria.
    • es isch wies isch (Love & Peace Edition) 30.05.2019 01:41
      Highlight Highlight Tja, da kann er machen was er will. Meine aargauer Stimme bekommt er auf keinen Fall.
      Yvonne Feri hätte sie gekriegt.
      Nun geht meine Stimme an Ruth Müri.

Nachbarschafts-Streit: Aargauer Hanfbauer gibt 30 Schuss mit Schreckschuss-Pistole ab

Da er Einbrecher auf seinem Grundstück fand, gab in Kölliken AG ein Hanfbauer mehrere Schreckschüsse aus einer Pistole ab – und löste damit einen Grosseinsatz der Polizei aus.

Auf einem Hanf-Bauernhof in Kölliken wurden am Samstagabend zwischen 20 und 30 Schuss abgefeuert. Mehrere Bewohner der umliegenden Häuser hätten daraufhin den Notruf gewählt und die Polizei gerufen.

«Da wir nicht genau wussten, was da passiert war, schickten wir mehrer Polizeiwagen zum besagten Hof», sagt Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau auf Anfrage. Da die eingegangenen Anrufe von einer regelrechten Schiesserei berichtet hätten, seien die Patrouillen mit schwerer …

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