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Antifeminist Roosh V. ruft zum internationalen «Meet-Up-Day» auf.
screenshot: youtube

«Vergewaltigungen sollen legalisiert werden» – Hardcore-Sexist organisiert Treffen in Basel



Was ist nur in Basel los? Es scheint, als würden sich am Rheinknie derzeit alle «Zu-Kurz-Gekommenen» der Schweiz versammeln wollen: Pegida, Eric Weber und seine rechtsextremen «Getreuen» und jetzt auch noch die Anhänger des umstrittenen Antifeministen Roosh V.

Roosh V., mit vollem Namen Daryush Valizadeh, ist ein US-amerikanischer Autor und Pick-Up-Artist, sein skurriles Weltbild verbreitet er vor allem über Social Media. Unter anderem vertritt er die Meinung, dass Vergewaltigungen an Frauen auf privatem Grund legalisiert werden sollen. «Dann würden Frauen, die keinen Sex wollen, nämlich erst gar nicht mit den Männern nach Hause gehen», so die Begründung des 36-Jährigen. «Insgesamt würde die Anzahl Vergewaltigungen dadurch zurück gehen.»

Mehr verbalen Durchfall von Mister Valizadeh gefällig? Voilà: «In der westlichen Welt gibt es eine Vergwaltigungshysterie! Männer werden wie Kriminelle behandelt, Frauen wie Kinder.» 

Eigentlich wäre die Meinung dieses Irren ja keine Meldung wert, doch nun hat der Mann mit der Andrea-Pirlo-Gedenkfrisur am 6. Februar zum internationalen «Meet-Up-Day» aufgerufen. In 165 Städten in 45 Ländern sollen sich Herren wenn würde es wundern, wenn Eric Weber auch aufkreuzen würde?, die sich von seinen Ideen angesprochen fühlen, treffen und sich austauschen. So auch in Basel, wo sich die Truppe am Barfüsserplatz versammeln und von dort zu einem geheimen Ort weitergehen wird.

Die Kantonspolizei Basel ist informiert, kann jedoch nichts unternehmen. watson-Userin J. Roost, die uns auf dieses Treffen aufmerksam gemacht hat, teilt uns mit: 

«Ich finde das ziemlich besorgniserregend, dass Anhänger einer Gruppierung, die zu sexuell und rassistisch motivierten Übergriffen aufruft sich in der Schweiz treffen wollen und frage mich, ob es dabei zu Übergriffen kommen könnte. […] Der Polizei (ich habe nachgefragt) ist die Webseite und das Treffen bekannt, weil aber hier noch keine strafrechtlich relevanten Handlungen bekannt sind und es sich nicht um eine Kundgebung, sondern ein privates Treffen handelt, können Sie scheinbar nichts dagegen machen.»

Sorgen macht sich auch der Veranstalter selbst. So warnt Roosh V. seine Leute vor Störaktionen, es sei damit zu rechnen, dass «durchgeknallte Feministinnen» auftauchen werden. (cma)

Wirst du an das Treffen von Roosh V. gehen?

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