DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Es wird extrem» – so reagiert die watson-Community auf die Dreadlocks-Diskussion

Ein abgebrochenes Reggae-Konzert in Bern bringt die watson-User an ihre Grenzen. Das Problem ist vielschichtig. Wir versuchen zu helfen.
27.07.2022, 11:1628.07.2022, 12:29

Die letzten Stunden auf der watson-Redaktion glichen einem Kommentar-Freischalt-Marathon. Denn der Artikel «Berner Beiz bricht Reggae-Konzert ab, weil sich Besucher unwohl fühlen» fachte die Diskussionsfreude der watson-Community so richtig an.

In der Kommentarspalte des Artikels geht es um das Ausloten von richtig und falsch, um die Frage, was Rassismus ist – und zwar nicht per Wort-Definition, sondern als gesellschaftliches Phänomen – und darum, ab wann etwas kulturelle Aneignung ist.

Und dann geht es noch darum, dass einige User die «Wokeness» anderer als beleidigend empfinden und Woke-Sein als Beleidigung per se verwenden.

Für alle, die bei über 900 Kommentaren den Überblick verloren haben, gibt es hier eine Auswahl eurer Meinungen gebüschelt und auf einen Blick:

Der Kommentar mit den meisten ❤️

Über 1200 User stimmen Clank zu. Und nur knapp 50 haben seinen Kommentar mit einem Blitz bestraft:

Jetzt gehen «die Woken» zu weit

Differenzierung ist das Zauberwort

Musik und Kultur verbindet

Die Rassismus-Debatte

Eine von vielen thematisch gleichen Reaktionen auf diesen Kommentar:

Die Dreadlocks-Debatte

Dann darf man aber auch keine Pizza mehr essen

Eine von vielen thematisch gleichen Reaktionen auf diesen Kommentar:

Danke für die vielen Kommentare und danke für die angeregte Diskussion – ihr seid die Besten.

Unter diesem Artikel könnt ihr weiterdiskutieren.

Und denkt bitte immer daran: Seid lieb zueinander, denn erst, wenn es mindestens zwei Meinungen gibt, ist eine Diskussion möglich. Und nicht alle mit einer anderen Meinung haben eine falsche Meinung.

(yam)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

553 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Don't look up!
27.07.2022 11:43registriert Juni 2021
Ich finde das vor allem den Musikern gegenüber eine Frechheit.
4028
Melden
Zum Kommentar
avatar
code-e
27.07.2022 11:43registriert November 2018
Wir haben diese Thema gestern im Freundeskreis intensiv diskutiert und wir kamen alle zum selben Schluss. Das Ganze ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten. Da sagt man uns seit Jahren, seid wie ihr sein wollt, tragt was euch gefällt und steht zu eurem Stil. Und macht man das dann kommen so ein paar hergelaufene Hohlbirnen und motzen über die Frisuren. Die Brasserie Lorraine hat sich damit ins eigene Fleisch geschitten, man schaue nur auf die Google Bewertung. Wer Wind sät wird Sturm ernten
3739
Melden
Zum Kommentar
avatar
BG1984
27.07.2022 11:35registriert August 2021
Das kommt halt davon, wenn linke Verschwörungstheoretiker mit Rechtsextremen Faschisten an Corona Demos gehen.
32248
Melden
Zum Kommentar
553
Max-Havelaar-Chef: «Es wäre schön, wenn auch die SBB Fair-Trade-Kaffee servieren würden»
Seit 30 Jahren engagiert sich die Stiftung Fairtrade Max Havelaar für fairen Handel. Geschäftsleiter Renato Isella kritisiert im Interview Nestlé und Lindt – für andere Unternehmen spricht er viel Lob aus.

Zu den Fair-Trade-Klassikern zählen Kaffee, Schokolade und Bananen. Doch die Produktpalette ist inzwischen viel breiter und umfasst etwa Sportbälle. Ist der offizielle Ball der WM in Katar Fair-Trade-zertifiziert?
Renato Isella: Der WM-Ball ist kein Fair-Trade-Ball. Fairerweise muss man aber sagen, dass Sportbälle diesbezüglich noch eine sehr geringe Bedeutung haben und nicht unsere Priorität sind. Mit unseren begrenzten Ressourcen fokussieren wir uns auf Produkte, die im Massenmarkt eine grosse Wirkung erzielen können.

Zur Story