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Emmi verwirrt Veganer mit «Oat Milk» – und ändert nun Verpackung

07.12.2020, 12:2207.12.2020, 12:33

Die grossen Detailhändler machen mit veganen Produkten ein Millionen-Business. Besonders beliebt sind Milchalternativen. Der Umsatz mit Ersatzzutaten wie Hafer, Soja oder Reis ist im Jahr auf 7,5 Millionen Franken gestiegen. 2014 waren es noch 5,7 Millionen.

Auch Milch-Produzenten beginnen umzusatteln. Im März dieses Jahres lancierte der grösste Schweizer Milchverarbeiter Emmi eine pflanzenbasierte Produktlinie. Mit Jogurt, Drinks und Shakes auf Mandel- oder Haferbasis will man den veganen Produkten die Stirn bieten.

Neben reinen veganen Produkten bietet Emmi ebenfalls eine Mischform aus Kuh- und Hafermilch an. Das Produkt stösst aber nicht bei allen Konsumentinnen und Konsumenten auf Begeisterung. In einem Beitrag auf Facebook warnt die Vegane Gesellschaft Schweiz vor der Good Day Oat Milk. «Achtung, diese Milch wird als Hafermilch verkauft, besteht aber aus 50% Kuhmilch», heisst es darin.

Beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen ist man bezüglich Produktbeschreibung ebenfalls kritisch. «Dieses Produkt mit der Bezeichnung ‹Oat Milk› kann irreführend sein, da daraus nicht klar wird, dass das Produkt auch 50 Prozent Kuhmilch enthält», so eine Sprecherin gegenüber nau.ch.

Nun krebst auch Emmi zurück. Bis Ende Jahr soll die Verpackung einen neuen Namen erhalten. «Aufgrund von einzelnen Konsumentenbeanstandungen haben wir den Namen des Produkts auf ‹Oat & Milk› angepasst», so Emmi-Sprecherin Sibylle Umiker. (ohe)

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Wenn Essen Angst macht – 14 sehr spezifische Food-Phobien

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Wenn Essen Angst macht – 14 sehr spezifische Food-Phobien
quelle: chicken.ca / chicken.ca
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