Bärin Tamar zeigt im Tierpark Goldau erstmals ihren herzigen Nachwuchs 😍
Ihre ersten Lebenswochen verbrachten die Kleinen noch gut geschützt in der Winterhöhle. Nun werden sie zunehmend aktiver. Die beiden Jungbären, die noch keinen Namen haben, haben über Ostern zusammen mit ihrer Mutter immer wieder ihre Winterhöhle verlassen und die Aussenanlage des Tierparks erkundet.
Noch sind die Ausflüge allerdings sporadisch: «Zu welchen Zeiten unsere Jungbären in der Aussenanlage für die Gäste sichtbar sind, lässt sich natürlich nicht voraussagen», sagt Pascal Marty, Kurator des Natur- und Tierparks Goldau, in einer Mitteilung. Es variiere von Tag zu Tag. «Aber mit etwas Glück sind die Chancen intakt, sie zu sehen», so Marty.
Erstmals Nachwuchs seit 18 Jahren
Im Natur- und Tierpark Goldau wurde seit 2008 bewusst auf die Zucht von Braunbären verzichtet. Europaweit gibt es jedoch immer wieder Tiere aus Auffangstationen, die nicht mehr ausgewildert werden können und ein dauerhaftes Zuhause benötigen. So kam im Jahr 2024 auch die Bärin Tamar nach Goldau.
Derzeit wird in Europa ein neues Erhaltungszuchtprogramm speziell für die syrische Unterart des Braunbären aufgebaut. Dieses Programm ermöglicht nun auch wieder eine gezielte Zucht im Natur- und Tierpark Goldau – und führte so erstmals seit 18 Jahren zu Nachwuchs.
Der Syrische Braunbär gilt als stark bedroht: In vielen Teilen seines ursprünglichen Verbreitungsgebiets ist er bereits ausgestorben oder die Bestände sind stark rückläufig. (ome)
