Schweiz
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«Ich werde gefragt, ob ich Immigrantin bin» – so erleben diese Schweizer Rassismus



Der Tod von George Floyd hat weltweit eine Protestwelle ausgelöst. Nicht nur in den USA, auch in der Schweiz ist die «Black Lives Matter»-Bewegung im Vormarsch. Denn auch hierzulande werden Dunkelhäutige nicht immer gleich behandelt wie Weisse.

Wie nehmen Betroffene die ganze Situation derzeit wahr? Wie erleben sie die Debatte in den Vereinigten Staaten? Und haben sie selbst in der Schweiz auch schon Rassismus erleben müssen? Wir haben vier Betroffene zu diesem Thema befragt – ihre Antworten gibt's hier im Video.

Video: watson/lea bloch

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BLM-Demonstrationen in der ganzen Schweiz vom vergangenen Wochenende

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563Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Baccaralette 17.06.2020 09:31
    Highlight Highlight Ich empfehle wirklich jedem hier mitlesenden oder mitschriebendem ein Buch:

    Exit Racism von Tupoka Ogette

    Dir wird ein Licht aufgehen während und nach dem Lesen bzw. hören (gratis auf Spotify) des Buches. Du wirst bestimmt zuerst wütend werden und sagen, das betrifft mich alles nicht. Je weiter du eintauchst, desto mehr wird dir klar - Rassismus betrifft auch dich!
  • noon 16.06.2020 22:06
    Highlight Highlight Empathie ist die grösste gabe der Menschheit.
    Leider ist sie nicht verbreited.
    Empathie ist die güte. Ist die Zukunft.

    Aber ich bin ich und ich werde immer sein.
    Ich weis wie Rassismus funktioniert weil ich die Erfahrung dazu habe. Ich bin ich. und ich bin kein Rassist. weil ich das sage.
    Ich weis und ich herrsche. ich bin das Zentrum des Seins.

    Zum Glück geht es heute nicht um mich
    :)
  • subreena 16.06.2020 13:19
    Highlight Highlight Bitte live und life nochmal nachschlagen liebes Watson Team :)
  • Roy Eugster 16.06.2020 12:43
    Highlight Highlight Wenn ich jemanden frage, woher er kommt, hat das überhaupt nicht mit Rassismus zu tun, sondern ist Neugierde und Interesse an der Person. Oft ergibt sich daraus ein interessantes Gespräch.
  • Sarkasmusdetektor 16.06.2020 12:24
    Highlight Highlight Ich werde in Bern dauernd gefragt, wo ich herkomme mit meinem Züri-Land-Dialekt. Werde in Zukunft wohl auch "Rassismus" schreien müssen...
  • tipsi 16.06.2020 11:08
    Highlight Highlight Ich werde oft gefragt wo ich herkomme aufgrund des Aussehens. Da ich aus der Schweiz komme, ist es höchstens mühsam, dies allzuoft zu beantworten. Meine Schwester wurde einmal von einem Passanten nach dem Herkunftsland gefragt, danach beschimpfte er sie als Papierli-Schwizer. Tja, wenn man die Frage nur stellt, um seine Vorurteile zu bestätigen und dann andere abwerten zu können ist das Rassismus. Eine spezielle Situation, wenn man als Schweizer mit Rassismus konfrontiert wird, wie schlimm ist es wohl, wenn man tatsächlich Ausländer ist und man öfters Rassismus erlebt. Daher habt Mitgefühl.
  • Mon Alisa 16.06.2020 09:07
    Highlight Highlight Spannendes Video. Jedes Jahr verbringe ich im WK 4 Wochen mit irgendwelchen Schweizer*innen jeglicher Couleur (damit ist nicht die Hautfarbe gemeint). In Gesprächen mit den anderen habe ich schnell mal nach den Wurzeln der Familie gefragt. Bis jetzt hat sich aus der Frage immer ein sehr spannendes Gespräch über eine etwaige Migration von Vorfahren, über das Aufwachsen der Grosseltern in einem Bergkaff, über Kulturen oder verschiedene Gebräuche gegeben. Dass die Frage rassistisch ist war mir nicht bewusst, muss mich aber wohl belehren lassen und sie nicht mehr stellen. Schade.
    • Kruk 16.06.2020 10:40
      Highlight Highlight Nein, die Frage ist nicht rassistisch und schon gar nicht anszändig gefragt.
      Lass dich nicht beirren.
    • Maracuja 16.06.2020 12:26
      Highlight Highlight @Mon Alisa: und sie nicht mehr stellen. Schade

      Wieso nicht einfach zur Kenntnis nehmen, dass mache Menschen diese Frage so viel öfter als andere hören, dass sie sich ausgegrenzt/genervt fühlen? Stellen kann man die Frage immer noch, aber muss es gleich zu Beginn einer Bekanntschaft sein? Ist Herkunft wirklich das wichtigste, was uns anderen interessiert?
    • Mon Alisa 16.06.2020 12:57
      Highlight Highlight @Maracuja
      1. Wie in meinem Kommentar geschrieben nehme ich zur Kenntnis, dass die Frage rassistisch ist und ich sie nicht mehr stellen werde. Wieso deine vorwurfsvolle Gegenfrage?

      2. Persönlich finde ich, dass unsere soziale, geographische und kulturelle Herkunft uns geprägt hat. Sie hat unser Denken und Handeln stark mitgeformt. Deshalb finde ich die Herkunft einer anderen Person spannend. Wie du mir aber unterstellen willst reduziere ich das Gegenüber nicht auf die Herkunft, sondern die Frage war ein Ausgangspunkt für einen spannenden Austausch beim interessierten Kennenlernen des Anderen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Steam in the snail hole 16.06.2020 09:03
    Highlight Highlight Ich bin sehr hellhäutig, blond und habe blaue Augen. Oft werde ich gefragt, ob ich ursprünglich aus einem nordischen Land oder Irland komme. Nie war mir bewusst, dass ich bei dieser Frage rassistisch angegangen werde, danke für die Info...
    • Basler444 16.06.2020 10:04
      Highlight Highlight In deinem Fall ist es ein Kompliment :)
      Ich bin selber Auslender und habe diese frage immer als Positiv empfunden und nicht als Rassimus. Naja jedem das seine, mich darf man ruhig weiterhin Fragen.
    • Bartli, grad am moscht holä.. 16.06.2020 12:50
      Highlight Highlight John, same here, ausser rote haare... und russischer vorname. Habe mich noch nie darüber aufgeregt wenn ich nach meiner familiären herkunft gefragt wurde. Deute das eher als interesse oder smalltalk, je nach situation. Und mein nachname ist in einer region in der ch sehr verbreitet. Schlussendlich fanden wir so oft noch gemeinsame bekannte, weil der fragende wusste aus welcher region der name kommt. Mich graut vor einer zukunft in der man nur noch über das wetter sprechen darf.
  • Go4it2 16.06.2020 04:51
    Highlight Highlight Der Titel des Artikels ist gut. Die Forderungen sind zu 99% berechtigt. Der Titel des Videos ist aber einfach nur falsch.
    Ich lebe als weisser Schweizer in einem abgelegenen Teil Thailands und werde täglich nach meiner Herkunft gefragt und habe das noch nie als Rassismus verstanden. Hier in Asien bin ich offensichtlich ein Migrant und die Leute sind neugierig. Viele fragen was ich esse und wieso ich hier leben kann.
    Natürlich kommt es auch zu Vorurteilen, doch mit Humor kann man viele Dinge richten.
    • Saraina 16.06.2020 07:04
      Highlight Highlight Du lebst freiwillig in einem anderen Land, und siehst dich als Schweizer. Was ist mit Leuten, die nicht aus Wahl hier leben, sondern weil sie hier, von Schweizer Eltern gezeugt und grossgezogen, genauso redend wie jede/r SchweizerIn, sowas gefragt werden? Die sind nicht aus einem anderen Land. Sie sind auch keine seltene Ausnahme, dienSchwriz ist farbig geworden. Das sind Schweizer, genauso wie du offensichtlich auch... das Vorurteil hier ist nicht, dass sie schlechtere Menschen sind, sondern dass sie keine Schweizer seien!
    • Gubbe 16.06.2020 08:44
      Highlight Highlight Saraina
      Sehr lange her, mein Grossvater wurde hier geboren, seine Eltern zugewandert, vor 170 Jahren aus Italien. Mein Name ist also italienischen Ursprungs. Auch ich werde immer noch gefragt, Tessin, Italien? Weil ich auch Französisch spreche, verstehe ich Italienisch recht gut. Im Kopf allerdings, bin ich wohl mehr Schweizer als viele Bünzlis die glauben, keine Deutschen Vorfahren zu haben. Nun, ich gebe Antwort und der Fragende ist/soll zufrieden sein.
    • Gawayn 16.06.2020 09:31
      Highlight Highlight @Saraina
      Wo man geboren wurde, das nennt sich Schicksal. Oder Fakt.
      Kann niemand ändern.

      Menschen sind neugierig. Das ist menschliche Natur.

      Nicht jede Frage ist rassistisch motiviert. Aber in Jeder kann man das interpretieren.

      Was wäre das richtige Verhalten?
      Soll man wirklich jede Frage meiden, Menschen Kontakte ablehnen, nur weil man jemand verletzen oder verletzt werden könnte?

      Wahrlich... in so einer Welt will ich nicht leben....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pointer 16.06.2020 00:58
    Highlight Highlight Vereinfacht gesagt:
    Frage eine nicht weisse Person nichts, nein noch besser, sage gar nichts zu ihr. Denn es könnte ja falsch aufgefasst werden.

    Wäre aber natürlich auch wieder nicht recht.
  • Der Rückbauer 16.06.2020 00:56
    Highlight Highlight Gedanken und Fragen sind frei. Für alle.
  • La14b011 15.06.2020 23:40
    Highlight Highlight Oh diese Kommentare stimmen mich traurig! Hier teilen Menschen mit, wie sie schwierige Situationen erlebt haben und jeder hat sofort wieder Angst vernachlässigt zu werden und muss sich rechtfertigen und zeigen, dass Weisse es imfallll auch nicht immer einfach haben. Ein bisschen Mitgefühl schadet echt nicht. Und Bildung, aber item.
  • Statler 15.06.2020 23:33
    Highlight Highlight Die Individualisierung unserer Gesellschaft trägt langsam wirklich Früchte, dochdoch.

    So viele Kommentare und Blitzer hier zeugen von NULL Empathie deren Mitmenschen gegenüber. Ich-ich-ich.

    Ihr führt Euch auf wie Pausenhof-Bullys, die das Gefühl haben, die Welt drehe sich nur um sie.
    Ihr bestimmt, was für andere verletzend ist. Und wenn sich die Adressaten Eurer Gemeinheiten endlich ein Herz fassen und Euch sagen, dass Ihr das doch bitte lassen sollt, lacht Ihr sie aus und sagt ihnen, sie sollen sich nicht so haben.
    [/Rant off]
    • BlauerPulli 16.06.2020 07:39
      Highlight Highlight Es gibt einen Unterschied zwischen Rassismus und sich verletzt fühlen. Nicht jede Meinungsverschiedenheit ist Rassismus. Und nur wegen der Hautfarbe / Ethnie jemanden die moralische Oberhand zu geben ist auch nicht korrekt. Jeder darf im Rahmen des Gesetzes seine Gedanken äussern und jeder darf sich darüber aufregen wenn er will. Leben und Leben lassen
    • Kruk 16.06.2020 18:35
      Highlight Highlight Ob es verletzend oder nervend ist, ist das eine ob es Rassismus ist das andere.

      Rassismus gehört bestraft, Menschen die jemanden Fragen woher sie kommen nicht.

      Wenn wir so weiter machen, werden wir nie wieder ernst genommen wenn wir gegen Rassismus demonstrieren.
    • Statler 16.06.2020 21:20
      Highlight Highlight @Kruk: Es ist also ok, jemanden zu nerven oder sogar zu verletzen? Interessante Sichtweise.
      Es geht um Einfühlungsvermögen. Sprich, nicht mit der Tür in's Haus fallen, sondern vielleicht erst fragen, ob eine persönliche Frage erlaubt ist und somit signalisieren, dass die darauf folgende Frage wirklich von Interesse zeugt und es auch ok ist, wenn man darauf nicht antworten möchte.
      Es gibt so viele Möglichkeiten, freundlich miteinander umzugehen. Es wäre schon viel gewonnen, wenn wir uns das wieder zu eigen machen würden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • geissenpetrov 15.06.2020 23:29
    Highlight Highlight Der Mensch ist aus krummem Holze geschnitzt. Vorurteile und Missgunst sind uns angeboren.
    Jedoch sind wir (und das unterscheidet uns vom Tier) vernunftbegabte Lebewesen. Das heisst, wir können uns in jeder Situation selber züchtigen, (wobei wir die Züchtigung von aussen eh nicht mögen).

    Für ein friedliches zusammenleben, ist der kategorisch Imperativ essentiell. Dabei stellt man sich die Frage, wie man das eigene Handeln erleben würde, wenn jemand anderes es täte.

    Rassismus ist eine Ideologie, die nicht nur die Opfer trifft. Es ist auch eine Entmenschlichung seiner selbst.
  • noon 15.06.2020 23:07
    Highlight Highlight Ich Frage mich wie ihr wissen könnt wie dass ist ständig gefragt zu werden woher man kommt, wen ihr gar nicht wisst wovon ihr sprecht, weil ihr nicht betroffen seit.
    Im eigenen Land ständig wie von aussen behandelt zu werden ist demütigend.
    Von wo bist du weil du bist ja offensichtlich nicht von hier.

    Ich glaub ihr seit so empört weil ihr genau wisst das ihr das schon zig mal gemacht habt.
    Und das ist nicht schlim. Bis jetzt wussten viele nicht das es nicht cool ist als erstes zu fragen wo du herkommst.
    Aber jetzt wissen wir es. Und sollten uns dementsprechend verhalten. Peace Love Unity
  • Für bessere Tage 15.06.2020 22:38
    Highlight Highlight In dem Teil vom Video, wo über die Situation in der Schweiz berichtet wird: etwas wirklich schlimmes ist ihnen nicht widerfahren. Klar, das mit der Putzfrau ist unschön, aber das könnte auch einer Schweizerin passieren. Es war ja auch nicht böse gemeint - aber das darf man ja auch nicht sagen... "Fragt einfach nicht immer, wo her kommst du": was genau soll daran schlimm sein? "Alle gleich behandeln": das geschieht nicht mal unter Landsleuten. Auch das ist normal; jeder hat seine Ansichten, Ideen, Werte. Wenn ich einen Deutschen antreffe, spreche ich auch automatisch hochdeutsch.
    • satyros 16.06.2020 00:32
      Highlight Highlight "aber das könnte auch einer Schweizerin passieren." Sie ist Schweizerin. Das ist mitunter der Punkt.
    • Für bessere Tage 16.06.2020 13:28
      Highlight Highlight Wir hatten die letzten drei Monate mit der Corona-Pandemie zu kämpfen. Jetzt - in einer Zeit wo Versammlungen mit mehr als 300 verboten sind und sich aber 10'000 an Demos in Zürich ansammeln: wie viel Verantwortung übernehmt ihr? Der Zeitpunkt für Demos ist falsch und wenn ich noch lese, wie empfindlich hier viele sind anhand den Beispielen, dann bin ich kurz vor dem Verzweifeln.
      @Sytyros: von mir aus, dann ist sie halt Schweizerin
    • Lord_ICO 16.06.2020 17:41
      Highlight Highlight Sorry aber du hast den Alltagsrassismus mit deinem ersten Kommentar schön aufgezeigt. Auch für dich ist sie keine Schweizerin, weil sie eine Woman of Color ist. Anstatt diesen Fehler dir selbst einzugestehen, reagierst du auf die Zurechtweisung mit Gleichgültigkeit. Vielleicht würde dir mal etwas Selbstreflektion gut tun.
  • deejay sensation 15.06.2020 22:33
    Highlight Highlight Inverser Rassismus

    "Du siehst aus wie Chris Brown und kannst sicher gut tanzen "

    "Hey hallo gahz no. Ich bin im fall en schwiizer"
    Lol

    ✌🏽️ an alle!
  • Nelson Muntz 15.06.2020 22:25
    Highlight Highlight Als nicht-weisser CH-Bürger werde ich gelegentlich auch gefragt, was für Wurzeln ich habe, Dies ist in 99.9% der Fälle weder rassistisch noch abwertend. Sondern mit Neugier und Interesse zu bewerten.

    Auch werd ich am Flughafen oft auf Englisch angesprochen. Stört mich nicht, ist ja eigentlich gut gemeint, zumal sehr sehr viele Passagiere kein Deutsch sprechen.

    All die verbitterten Vanillafaces die hier urteilen wollen wie was warum ist: Fresse halten und nicht alles mit Rassismus erklären.
  • noon 15.06.2020 22:24
    Highlight Highlight Ich frage ungeniert eine person woher sie kommt wen sie kein Deutsch kann oder klar nicht von hier ist, und das ist absolut ok.

    Ich frag aber nicht eine Person die ganz offensichtlich von hier ist, von wo sie ist. Weil sie von hier ist.

    Ein paar einfache tips wie du herausfindest von wo jemand herkommt:

    Schweizerdeutsch, Kleidung, Style, Autokennzeichen, Verhalten usw. es gibt tausend Merkmale.

    Eine schwarzharige Asiatin im Chinesischen Restaurant kann 100 Mal mehr Schweizerin sein als ein blonder Mann in der Bank.

    Sie Schweizerin seit Generationen
    Er Deutscher in den Fehrien
    :)
    • Kruk 16.06.2020 18:54
      Highlight Highlight Ja der Romand oder Tessiner wird dir auch einfach sagen dass er aus Lausanne oder Lugano ist und keine beleidigte Wurst spielen.
    • noon 16.06.2020 22:17
      Highlight Highlight Lieber Kruk

      ich habe schon im Ausland gelebt und gearbeited zum Beispiel in Lateinamerika.
      Sobald ich herausgefunden habe wie der Hase läuft,
      im Bezug auf Verhalten, Kleidung und Auftreten,
      wurde ich plötzlich auf spanisch angesprochen anders behandelt und integriert.

      Das ist der unterschied zu einem Turisten den man auf meilen weit erkennt.

      Auch hier erkennt man Touristen schnell, das gleiche ist mit z.B. Flüchtlinge die seit 2 Wochen hier sind.
      Auch erkennt man Menschen die schweizerInnen sind.
      Anhand des Verhaltens der Kleider und der Sprache.
      Und eben nicht anhand der Hautfarbe.
    • Kruk 17.06.2020 12:30
      Highlight Highlight Liebe/r Noon,
      ich halte genau so wenig davon Menschen auf Grund ihres auftreten und ihrer Kleidung zu kategorisieren wie nach der Hautfarbe.
  • Ana64 15.06.2020 22:07
    Highlight Highlight Ja gut .. dann werde meine Gespräche mit Menschen mit nicht weisser Hautfarbe gründlich überdenken. Werde sicherlich nie einen fragen woher er/ kommt. Und sie sollen mich aber auch nicht fragen woher ich komme usw. Punkt.
    • Der Rückbauer 16.06.2020 00:52
      Highlight Highlight Nein, ich lasse mir Fragen nicht verbieten.
    • Kruk 16.06.2020 18:42
      Highlight Highlight Genau das ist der Haken an der Debatte, am Schluss wollen die Leute gar nicht mehr reden weil sie denken sie könnten etwas falsches sagen.
      Ein bisschen Lockerheit soll doch möglich sein.
  • JackMac 15.06.2020 22:02
    Highlight Highlight Ich bin etwa 3-4 MonTe im Jahr geschäftlich unterwegs. Meist in Europa, auch in Asien, Afrika und Amerika.
    Ich weiss gar nicht mehr, wie oft ich zu meiner Herkunft befragt wurde. Vielleicht wegen meiner Hautfarbe, meinem Akzent, der schlechten Fremdsprache wegen. Nie hätte ich das Gefühl gehabt, dass ein rassistischer Hintergrund vorliegt, eher Interesse, Anteilnahme und der Unterhaltung wegen.
    Man kann auch alles übertreiben.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 16.06.2020 05:24
      Highlight Highlight In gewissen Ländern sagst du besser nicht, du seist Franzose, Holländer oder Engländer oder Amerikaner.

      In der Schweiz ist es eventuell vorteilhaft, wenn du vielleicht nicht sagst, dass du Eritreer bist. Jemand aus dem Togo wird möglicherweise schon anders betrachtet und behandelt.

      Als Schweizer hast du Glück, dass die Schweizer Schandtaten für viele in anderen Ländern kaum bekannt sind. Würde man den Leuten überall vermitteln, dass die Schweiz Unternehmen wie Glencore ein supergünstiges Zuhause bietet und daran reich wird oder fast nichts gegen Geldwäsche macht, sähe es sicher anders aus.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 15.06.2020 21:17
    Highlight Highlight Es kann auch beleidigend sein, wenn man gar kein Schweizer ist und jemand einem sagt, man sehe voll aus wie ein Schweizer.
    • dodo, dodo? 15.06.2020 21:58
      Highlight Highlight hat dir schonmal jemand gesagt, dass du wie ein schweizerischer mensch aussiehst? wie sieht man denn da aus? & schonmal deswegen verletzt worden, diskriminiert? wie sieht man denn da aus???
      was ist da verletzend, diskriminierend? mein papa, nach 40 retour in seiner heimat nervst wenn er als tourist gesehen wird. aber diskriminiert?
      sorry, aber das bringt mich nur zum lachen...
    • Für bessere Tage 15.06.2020 23:32
      Highlight Highlight @dodo: wenn jemand sagt man sehe aus wie ein Schweizer, dann hat man die Arschkarte :-) Schweizer sehen langweilig aus, sind "Buenzli", überkorrekt (PS1: ich bin übrigens Schweizerin und darf das also sagen). PS2: natürlich sind nicht alle Schweizer so. Fazit: Vorurteile gibt es überall
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 16.06.2020 05:11
      Highlight Highlight Weil du dir's nicht vorstellen kannst, ist es so, dass das nicht sein kann? Na dann hast du eine Ahnung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • soulpower 15.06.2020 21:06
    Highlight Highlight "Hört auf zu fragen wo die Leute her sind, hört auf."
    Oder, wenn einem die Frage stört, könnte man auch sagen: "Du, ich rede lieber über etwas anderes." Problem gelöst. Ich sage auch nicht jedem woher ich komme, und wenn die Frage mir unangenehm ist werde ich sie auch nicht beantworten. Sonst habe ich selber ein Problem, und nicht die Person welche mich danach fragt. Hier ein Rassismusproblem herbeireden zu wollen soll wohl eher die eigenen Schwachstellen in Sachen Kommunikation überdecken.
  • cheeky Badger 15.06.2020 20:29
    Highlight Highlight Ich habe eine Weltreise hinter mir. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich nach meiner Herkunft gefragt wurde, als ich unterwegs war. Sehr sehr oft auf jeden Fall. Rassismus habe ich allerdings nie vermutet, sondern einfach Neugierde.
    • Pachyderm 15.06.2020 21:35
      Highlight Highlight Und wie oft wirst du das zuhause gefragt, wo du aufgewachsen bist?
    • JackMac 15.06.2020 21:48
      Highlight Highlight @Dickhäuter ..... oft!
    • cheeky Badger 15.06.2020 21:57
      Highlight Highlight Wo ich aufgewachsen bin nie. Da kennen mich die meisten.

      In der Stadt in der ich lebe, werde ich das hin und wieder gefragt, wobei mein Dialekt schon ziemlich preisgibt, wo ich herkomme. Ich fasse das aber trotzdem nie als Aufforderung auf, in mein Kuhkaff zurückzukehren.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Lord_ICO 15.06.2020 20:03
    Highlight Highlight Was genau ist denn so wichtig daran zu wissen woher jemand kommt? Wieso finden das so viele eine legitime Frage bei einem ersten Gespräch? Es ist doch nichts anderes als die Suche nach Unterschieden...wenn ich jemanden kennen lerne, will ich vor allem erst mal über Gemeinsamkeiten sprechen. Da ist mir nichts egaler als die Herkunft, denn diese definiert einen Menschen nicht. Seine politische Einstellung, sein Humor usw. definieren ihn umso mehr, das sollte uns interessieren. Das viele nicht verstehen, dass bei Minderheiten die Suche nach Unterschieden verletzen kann, zeigt die Priveligiertheit
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 15.06.2020 20:14
      Highlight Highlight Schön dass du uns schreibst was dir wichtig ist.
      Deinem Nachbarn ist vielleicht etwas anderes wichtig und auch das ist schön zu hören.

      Und der Nachbar vom Nachbarn sieht das nochmals anders und auch das ist schön zu lesen.
    • DuhuerePanane 15.06.2020 20:25
      Highlight Highlight Was genau ist so wichtig daran zu wissen, welchen Job man ausübt? Scheint hier in der Schweiz auch die zweite Frage zu sein, wenn man eine Person kennenlernt.
    • Lord_ICO 15.06.2020 20:56
      Highlight Highlight Danke für die Belehrung, dachte immer eine Kommentarspalte sei dazu da, die eigene Meinung wiederzugeben und darüber zu diskutieren...mein Fehler. Aber schön, dass dich meine Meinung triggert.

      War mir schon bewusst, dass ich ein Blitzgewitter erhalten werde. Hört doch mal der Minderheit zu. Meine Ex-Freundin wurde meist in ersten Gesprächen danach gefragt, wo sie denn wirklich herkomme, weil die fragenden mit der Antwort Bern (in breitem Berndeutsch) nicht zufrieden waren. Mir wurde diese Frage kaum gestellt, der Unterschied? Sie ist eine POC. Immer auf der Suche nach Unterschieden :(

    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 15.06.2020 19:53
    Highlight Highlight Vielen Dank an die vier jungen Menschen, die im Video offen über ihre Erfahrungen berichten. Traurig stimmen mich viele der Kommentare hier. Wann ist es endlich möglich, einfach mal zuzuhören, ohne sich gleich angegriffen zu fühlen und reflexartig in eine Abwehrhaltung zu fallen?
    • Maikel 15.06.2020 20:13
      Highlight Highlight Vielen Dank den vier jungen Menschen und für deinen Kommentar. Das waren auch meine Gedanken – du hast sie in Worte gefasst.
    • soulpower 15.06.2020 22:18
      Highlight Highlight Alle 4 teilen negative Erfahrungen über die Schweiz. Es wäre es interessant, mal von Menschen zu hören, welche etwas Gutes über unser Land zu sagen hätten. Ich war jahrelang im Asylbereich tätig und weiss, dass ihnen von jeder Seite nur geholfen wurde. Ein Freiwilliger hat in der Region gebrauchte Velos beschafft und ihnen Unterricht gegeben wie man die repariert. Jeder hatte sein eigenes Velo und am Ende wurde das Zentrum geschlossen, weil jeder seine eigene Wohnung bekam. Später habe ich einige von ihnen getroffen, und deren Frau und Kinder waren auch eingetroffen. Sie waren alle dankbar!
  • dodo, dodo? 15.06.2020 19:36
    Highlight Highlight finde diese statements wichtig! wir sollten zuhören! aber kinder fragen nach um die wellt zu verstehen, sie sind nicht rassistisch. und wenn mich jemand fragt, woher ich komme, berichte ich stolz über meine wurzeln und das ich schweizerin und nordafrikanern bin. die frage nach der herkunft empfinde ich per se nicht als rassistisch, sondern als interesse, an mir, meine geschichte! aber verstehe schon, dass sich schweizer angegriffen fühlen mit dieser frage. vielleicht wäre besser zu fragen was die wurzeln sind? weiss es nicht🤷🏽‍♀️
    • Ueli der Knecht 15.06.2020 20:32
      Highlight Highlight "aber kinder fragen nach um die wellt zu verstehen, sie sind nicht rassistisch."

      Stimmt. Kinder sind nicht rassistisch. Trotzdem gibt es Rassismus bereits im Kindergarten, und zwar manchmal ganz deftig. Ursache sind aber nicht rassistische Kinder, sondern deren rassistischen Eltern.
    • dodo, dodo? 15.06.2020 23:16
      Highlight Highlight @ueli der knecht
      deiner meinung! aber...
      kinder kopieren was sie bei erwachsenen abschauen. aber kinder hinterfragen auf ihre art und weise, teils für uns bizarr, unverständlich. und sie müssen erforschen!
      beispiel: ein kind meines freundeskreises, fragte meinen cousin (dunkelhäutig) ob er nach schokolade schmecke. ein ablecken seines handrückens zeigte dem kind das alle salzig sind...
    • Hirngespinst 16.06.2020 06:15
      Highlight Highlight Mega härzig von deinem Cousin👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 15.06.2020 19:34
    Highlight Highlight Für die jungen Leute hier zeigt sich der Rassismus auf verschiedene Weise. Ich sehe keinen Grund, sich jetzt deswegen in eine leicht aggressive Verteidigungsstellung zu begeben im Sinn von "Ach hört doch auf, "So schlimm ist das ja gar nicht", "Sicher frage ich weiter woher jemand kommt", "Ich bin kein Rassist".....

    Einfach mal zuhören, es sacken lassen und akzeptieren und weiterhin kein Rassist und keine Rassistin sein.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 15.06.2020 19:22
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • dodo, dodo? 15.06.2020 20:23
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • Für bessere Tage 15.06.2020 22:47
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Weiterdenker 15.06.2020 19:12
    Highlight Highlight Also ich bin Weiss und sehe nicht besonders exotisch aus (Obwohl ich auch fremdländische Wurzeln habe) und werde in Zürich trotzdem immer wieder gefragt, woher ich bin. Das ist aber relativ normal so bei uns, da wir in der Sekundarschule nur 2 Schweizer ohne mindestens einem Elternteil mit Migrationshintergrund haben. Das ist aber nicht einmal böse gemeint. Bei uns waren die meisten sehr stolz auf ihre Herkunft. Das macht das Thema allerdings auch nicht viel einfacher.
  • SeboZh 15.06.2020 19:06
    Highlight Highlight Ich hab vor einigen jahren (2003)schon zeit mit Musikern der Band Living Colors verbracht. War eine super Zeit, ich als jugendlicher von hier durfte ihnen ein wenig die Schweiz zeigen. Und wurde dann von J.T. Lewis (Drummer) nach New York eingeladen...
    Hautfarbe spielt doch keine Rolle
  • DaAlex 15.06.2020 18:47
    Highlight Highlight Toller Beitrag - da kann die Arena noch was lernen von Watson, Arena setzt Titel, Watson setzt um ;-)

    An all die Rassismus-Blinden hier: take it easy, wir haben alle Vorurteile und sind somit “rassistisch”, ich eingeschlossen. Aber wir können draus lernen unser Verhalten nicht von diesen bestimmen zu lassen. Das braucht Selbstreflexion. Und auch mal in ein Fettnäpfchen treten. Nicht so schlimm, wenn man draus lernen kann.

    Bei diesem Video genau zuhören ist ein erster Schritt bei dem man lernen könnte.
    • Corto Maltese 15.06.2020 19:38
      Highlight Highlight Danke für die mutigen Worte. Rassismus ist immer da und es ist wichtig sich hinzustellen und sich unbeliebt zu machen und sagen:bis hierhin und nicht weiter. Alles was passiert ist kann wieder passieren. Dies gilt vorallem für hochentwickelte oder disziplienerte Länder wie Deutschland (2. Weltkrieg), Jugoslawien und Ruanda.
    • Maikel 15.06.2020 19:49
      Highlight Highlight Danke für deinen Kommentar. Einfach mal zuhören und sich nicht gleich wieder angegriffen fühlen. Nicht immer gleich die Verteidigungshaltung einnehmen. Relax. :)
  • Aruma 15.06.2020 18:46
    Highlight Highlight Als wir ins Dorf zogen wurden wir sofort gefragt, woher wir seien. Als "eine vo üs" akzeptiert wurde, wer seit vielen Generationen väterlicherseits in einem Umkreis von einigen km von hier war. Ich bin zwar im Kanton aufgewachsen, meine Vorfahren grösstenteils auch, aber meine Sprache ist städtischer. Ich bin nicht "eini vo üs". Unsere Nachbaren erklärten uns, kaum waren wir da, sie seien keine echten ..., weil erst seit 2 Generationen im Dorf.
    Ich spreche mit den Tessiner Verwandten Hochdeutsch. Als ich mit einem nicht weissen Mann wie er Hochdeutsch sprach, fand er das ausgrenzend.
  • Antiypanikmacher 15.06.2020 18:45
    Highlight Highlight Zum Glück habe ich mir das Video angeschaut, sonst hätte ich wegen dem reisserischen Titel falsch reagiert. Um den altags Rassismus zu bekämpfen braucht es das gegenseitige Interesse und Neugier. Den Rassismus entsteht aus der Angst vor dem Fremden.
    • Garp 15.06.2020 19:23
      Highlight Highlight Ja, dann frag Dein Gegenüber, was ihm wichtig ist im Leben, was es mag und liebt und gerne macht und was ihm Angst und Sorgen bereitet, dann lernst du den Menschen kennen.
    • Antiypanikmacher 15.06.2020 23:33
      Highlight Highlight Du fragst nie jemanden woher er kommt? Ich mach das mehrmals in der Woche, immer dann wenn ich den Dialekt nicht genau einordnen kann. Gibt meistens sehr gute und informative Gespräche. Ich reise gerne und habe so schon ganz gute Tips erhalten. Bin ich deshalb also ein Rassist auch wenn meine Gesprächspartner zu 95% Weisse sind? Muss vielleicht noch erwähnen, dass ich im Verkauf arbeite und ich wohl nichts verkaufen könnte, wenn sich meine Kunden von mir rassistisch behandeln fühlen würden. Ich denke Rassismus ist ein Problem. Aber lösen wir so das Problem?
  • anundpfirsich 15.06.2020 18:40
    Highlight Highlight Ich werde auch oft gefragt woher ich komme Türkei, Saudi Arabien usw.? und das mit dem Namen Ursina 😂 Ich kann drüber lachen.
    • Fairness 15.06.2020 19:27
      Highlight Highlight Das ist das einzig Richtige. Da muss man doch einfach drüber stehen.
    • Kruk 15.06.2020 21:24
      Highlight Highlight Das musst du als Lob verstehen, schliesslich sind Saudis sehr schöne Menschen...

      😁
    • Für bessere Tage 15.06.2020 22:51
      Highlight Highlight Man muss doch einfach drüber stehen -- wenn man gefragt wird, woher man kommt? Meint ihr das jetzt ernst? Leidet ihr bereits aufgrund solcher Fragen? Und dafür geht ihr an Demos? Ich hoffe, da steckt mehr dahinter.
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  • noon 15.06.2020 18:37
    Highlight Highlight Ich würde am liebsten weinen.
    Ich hoffe dieses Video weckt auch Leute die hier so verständnislos kommentieren.
    Habt ihr euch jemals versucht in die Situation anderer als euch selbst zu versetzen?
    :(
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    • Statler 15.06.2020 19:35
      Highlight Highlight Wow - heartbreaking...
    • Maracuja 15.06.2020 20:10
      Highlight Highlight @noon

      So traurig und leider Realität, hab meiner kleinen schwarzen Nichte mal auf Weihnachten ein schwarze Puppe geschenkt, sie war enttäuscht.
    • Vecchia 15.06.2020 20:34
      Highlight Highlight Sehr traurig. Ist das in der Schweiz heute auch so?

      Weil ... wir kleinen Zürcher Mädchen wollten unbedingt ein schwarzes (damals anders genannt) Bäbi, weil es viel schöner war, als die "normalen" Weissen. Ich weiss nicht, wie wir Ende 60er/Anfang70er gesellschaftlich geprägt waren, wäre noch interessant zu erkennen, wieso es damals diesen "Hype" gab. Jedenfalls wurde es unser Lieblingsbäbi nebst den Sascha-Puppen, die ebenfalls nicht schneeweiss waren. Und die kleinen Puppenmütter verschwendeten keinen Gedanken daran, dass sie selbst gar nicht schwarz waren. Eigentlich erstaunlich...
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  • Fretless Guy 15.06.2020 18:33
    Highlight Highlight Ich werde mit etwas Sonne, sehr schnell ziemlich dunkelbraun, wohl irgend ein rezitives Gen. Ja unsere Familie lebt schon länger hier als es die Eidgenossenschaft überhaupt gibt. Also ein Papierlischwyzer wie aus dem Buch. Und trotzdem, ich weiss nicht mehr, wie viele hunderte male ich gefragt wurde woher ich komme und dass ich bestimmt kein echter Schweizer sei etc. Aber das vor allem von Menschen mit Migrationshintergrund. Manchmal hatte ich das Gefühl dass sie glaubten, ich würde meine Herkunft leugnen.
    Ist das auch rassistisch?
  • Caturix 15.06.2020 18:28
    Highlight Highlight Ich wohne in der Romandie als Deutschweizer, seit etliche Jahren. Viele fragen mich woher ich komme, alles Rassisten ?
  • Joypad 15.06.2020 18:23
    Highlight Highlight Was soll an dieser Frage rassistisch sein? Gibt es nicht genug Probleme? Muss man jetzt auch noch welche erfinden? Ich werde dies desöfteren gefragt und sehe 0.0 Rassismus darin - im Gegenteil es ist Imteresse. Das ein Mann von Polizisten getötet wurde ist schlimm aber jetzt beruhigt euch alle mal wieder! Einfach nur noch lächerlich...
  • Töfflirocker1970 15.06.2020 18:19
    Highlight Highlight C’est le ton qui fait la musique.


    Es kommt doch eher darauf an, wie man die Frage stellt.

    “He Du! Woher Du kommen!”, ist nicht gerade die Anrede.
  • dan2016 15.06.2020 18:13
    Highlight Highlight Von den meisten, welche nicht in der Schweiz geboren sind (sorry für den erklärenden rassistischen Einwurf) höre ich immer wieder, wie kalt und desinteressiert die Schweizer seien, setzen sich in ein leeres Viererabteil. Dabei versuchen wir ja nur nicht rassistisch zu sein....
  • M.ax 15.06.2020 18:13
    Highlight Highlight Wenn ich (weiss) in Italien (aber auch in Griechenland oder Frankreich) bin und ein Gespräch anfange, dann fragen die mich immer von wo ich bin. Alles Rassisten also in Italien. All diese Befindlichkeiten werden ad absurdum geführt. Das ist doch das normalste der Welt zu fragen und zeigt Interesse. Nur wenn man was zu verheimlichen hat, will man nicht gefragt werden. Alle anderen Menschen haben überhaupt kein Problem mit dieser Frage.
    • Saraina 15.06.2020 19:09
      Highlight Highlight Das kann ich nicht bestätigen. Alle in der Schweiz ansässigen Deutschen, die ich kenne, nerven sich grausam, wenn man sie fragt, woher sie kommen.

      Zudem ist es schon ein Unterschied, wenn man einen Touristen fragt, woher er kommt, oder ob es jemand ist, der hier ansässig ist, oder hier geboren wurde. Die Frage suggeriert nämlich immer, dass man eben nicht von „hier“ ist. Das kann nerven, wenn du Schweizer mit dunkler Hautfarbe bist, und noch nie anderswo gelebt hast.
    • Statler 15.06.2020 19:38
      Highlight Highlight Du bist in einem fremden Land und sprichst - vermute ich mal - die Sprache, wenn überhaupt, mit einem Akzent. Dann ist die Frage «woher kommst Du» durchaus angebracht.

      Bei Menschen, die perfektes Schweizerdeutsch sprechen, zu fragen, woher sie stammen, ist dann doch noch mal eine andere Liga.

      (oder selbige mit «woher Du kommen» anzusprechen).
    • Lichtblau550 15.06.2020 21:07
      Highlight Highlight @Saraina: wirklich? Die Deutschen nerven sich? Das erlebe ich ganz anders. Die meisten freuen sich über das Interesse von uns wirklich unterkühlten Schweizern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • redeye70 15.06.2020 18:09
    Highlight Highlight So nervig diese Fragen wohl für Betroffene sind, kann ich hier keinen Rassismus erkennen. Viele Leute denken einfach nicht so weit. Gerne würde ich erfahren ob das in ländlichen Gebieten häufiger vorkommt als in urbanen. In den Städten lebt man ja grundsätzlich in einer stärker durchmischten Gesellschaft.
    • soulpower 15.06.2020 18:50
      Highlight Highlight redeye70 Habe lange mit meiner Partnerin (Immigrantin) im Luzerner Hinterland und dann auch im Emmental gelebt. Die Menschen haben sich immer sehr für sie interessiert und auch für ihr Herkunftsland. Abneigung hat sie dabei nie gespürt. Sie hat sich aber auch gut integriert, vielleicht hat es damit etwas zu tun...
  • Maria R. 15.06.2020 18:08
    Highlight Highlight Habe ich ein Glück, dass ich noch fragen darf. Mich darf man schliesslich gerne fragen. Ich bin beispielsweise aus Israel.

    Für mich ist die Frage kein Rassismus.

    Sie ist ein guter Anfang für Smalltalk und zeigt Interesse am Gesprächspartner.
    • Saraina 15.06.2020 19:11
      Highlight Highlight Natürlich hast du kein Problem, wenn du tatsächlich aus dem Ausland kommst. Wenn du aber hier geboren und aufgewachsen bist, und zeit deines Lebens Schweizerin warst, nervt die Fragerei.
    • dan2016 15.06.2020 19:35
      Highlight Highlight Und, liebe Saraina, wie erkennst du ohne zu Fragen, dass Maria R. nicht Schweizerin ist? Ich kann mir beim besten Willen nicht mehr vorstellen, wie du so lebst...
    • DuhuerePanane 15.06.2020 20:31
      Highlight Highlight Saraina, wieso sprichst du für alle? Ich bin hier geboren und meine Eltern sind Ausländer. Und mich stört die Frage kein bisschen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 15.06.2020 18:01
    Highlight Highlight Irgendwann kommt man zu einem Punkt, wo man es den anderen nicht recht machen kann. Und zwar nur, weil sie es gar nicht anders wollen.
    • Ueli der Knecht 15.06.2020 20:54
      Highlight Highlight "Irgendwann kommt man zu einem Punkt, wo man es den anderen nicht recht machen kann. Und zwar nur, weil sie es gar nicht anders wollen."

      jammern genau diejenigen, denen man es nicht recht machen kann, weil es es gar nicht anders wollen.

      Denk mal darüber nach, @Don Alejandro. Da hst du dich nämlich gerade selbst entlarvt.
    • noon 16.06.2020 22:32
      Highlight Highlight Genau entlich seits mal öpert.
      sauerei was da abgaht.
      also dene sieche söt mer mal s handwerch lege.

      die hend alles und reklamiered no.

      also wiso söt es chind in afrika für mich go schuffte das ich no mis iPhone 27 überchum.
      und den muemer ersch no aschtah.
      aso würkli.
      ich find es isch a de ziit das mer jetzt alli en komentar schribed. und zwar gahts so nüm wiiter.
      !Black Lives Matter!
  • Maikel 15.06.2020 17:57
    Highlight Highlight Schon klar, macht es mir nichts aus, wenn ich als Tourist oder wegen der Arbeit z.B. in Senegal gefragt werde, woher ich komme. Ich bin dort auch nicht aufgewachsen. Ich habe keinen Pass von dort. Es ist ein Privileg, dass ich als Schweizer andere Länder besuchen kann, um dann wieder zurück in die Schweiz zu kommen. Wäre ich aber mit dunkler Haut (senegalesische Vorfahren) in der Schweiz geboren und aufgewachsen, so bin ich 'Schweizer' und möchte mich auch 100% so fühlen. Dann wären Fragen, wie 'Was machst du gerne?' 'Was bewegt dich zurzeit?' aus meiner Sicht angemessener.
    • soulpower 15.06.2020 18:54
      Highlight Highlight soso...bei Maikel fängt smalltalk neuerdings damit an jemanden zu fragen, welche Probleme ihn heute beschäftigen....
    • Gawayn 15.06.2020 18:58
      Highlight Highlight Stell dir aber vor...
      Es geht nicht darum wie du es gerne hättest wie die ganze Schweiz dich zu behandeln hat, oder was du gerne gefragt werden willst. Andere haben auch Rechte!

      Es gibt noch immer die Freie Meinungsäusserung.

      Wenn ich jemand was frage, dann weil ich Interesse habe.
      Was auch immer.

      Man muss auch nicht, nur weil man eine andere Hautfarbe hat, sich wegen alles und nichts aufplustern..
      Glaubt es.
      Es ist nicht immer Rassismus!
    • Maikel 15.06.2020 19:37
      Highlight Highlight Hoi soulpower. Das waren nur zwei Beispiele von hunderten Fragen, die man anstatt 'Hey, woher chunsch den du?' auch stellen könnte. Und 'was bewegt dich zurzeit' ist eine offene Frage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 15.06.2020 17:54
    Highlight Highlight Jungs und Mädels...
    Chillt mal!

    Die Amis demonstrieren weil schwarze Passanten kaltblütig ermordet werden!

    Ihr plustert euch auf, weil jemand fragt wo ihr herkommt?

    Echt jetzt?!

    Kommt dringend von dem Trip runter!
    • M.ax 15.06.2020 18:14
      Highlight Highlight Sehr gut.....so lächerlich ist die ganze Sache.
    • redeye70 15.06.2020 18:37
      Highlight Highlight Das Thema wird hier bei uns gerade etwas arg überstrapaziert. Das finde ich nicht hilfreich für ein wichtiges Anliegen. In den vergangenen Jahren gab es in Europa und auch der Schweiz immer wieder Hassverbrechen. Die Täter waren auch nicht immer weisse Einheimische. Da würde ich es begrüssen wenn man die Diskussion etwas breiter führen würde und alle Aspekte mit einbezieht.
    • Vecchia 15.06.2020 19:36
      Highlight Highlight Es gibt Rassismus in der Schweiz

      https://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-schweiz/inneres/rassismus/studien/auswertungsbericht-2019-rassismusvorfaelle-beratungspraxis

      https://www.gra.ch/chronologie/

      Weshalb die Medien diese Fakten aktuell nicht einbringen, verstehe ich nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ueberfluessig 15.06.2020 17:47
    Highlight Highlight die frage sagt halt: du bist nicht von hier. nun ist es aber unterdessen so, dass diese wahrnehmung immer häufiger nicht mehr stimmt: es gibt immer mehr schwarze, die halt nun mal von hier kommen.

    es ist vielleicht auch nicht die erste frage, die stört: aber wenn dann vehement nachgefragt wird, finde ich das nicht ok: vielleicht mag nicht jeder immer seinen ganzen stammbaum erklären.

    und 2. für alle, die hier so absolut nach herkunft/abstammung fragen wollen dürfen:
    wenn die antwort dann nigeria, elfenbeinküste oder kongo ist, welche mehr-information bietet euch das? kennt ihr die länder?
    • ands 15.06.2020 18:41
      Highlight Highlight Nigeria, Elfenbeinküste und Kongo kenne ich nicht. Aber vielleicht ist die Antwort ja auch Bern, Solothurn oder Berlin. Diese kenne ich...
    • ueberfluessig 15.06.2020 18:57
      Highlight Highlight ja ands, eben. wenn das für dich eine ausreichende antwort ist, ist ja alles super.
    • dan2016 15.06.2020 19:38
      Highlight Highlight Überflüssig, aber in diesem Fall ist die Antwort doch Zürich. Deine Annahme wurde hier ja als rassistisch bezeichnet. Zürich kenn ich.
  • Las Palmas 15.06.2020 17:47
    Highlight Highlight Ich finde es noch schön wenn man mich anspricht, da ich einen spanischen Namen habe, dieser jedoch aufgrund der Kolonial_-Vergangenheit meiner zweiten Heimat so ist.. es ist doch schön wenn sich Menschen für die Herkunft interessieren - das ist doch nur bei einem sehr kleinen Teil rassistisch gemein (wenn überhaupt)!

    In den USA gehört die Frage zb. einfach zum Smalltalk und ist recht unwichtig.. („Switzerland!“..“ahh Sweden - nice!“)

    Am liebsten wäre es den Leuten wohl, man würde gar nicht mehr miteinander reden...

    Ich finde wir haben es gut miteinander in der Schweiz!
    • redeye70 15.06.2020 18:44
      Highlight Highlight In den USA betonen sie sogar ihre Herkunft, oft aus vielen verschiedenen Völkern, Ländern und Rassen. Meist der Einstieg zu einem Gespräch. Ich finde es auf jeden Fall immer sehr spannend.
    • cheeky Badger 15.06.2020 21:04
      Highlight Highlight Die USA ist das einzige Land, dass ich kenne, in dem egal welche Hautfarbe man hat als einheimischer durchgehen kann. Das heisst leider nicht dass alle Minderheiten gleich behandelt werden wie die Weissen.

      Aber im Gegensatz zu hier, geht optisch jeder als Amerikaner durch, einfach weil grosse Teile der Bevölkerung Asiatisch, Hispanisch oder Afrikastämmig sind.

      Hier vermutet man bei PoC erst einmal nicht, dass sie schon seit Generationen hier leben und fragt halt mal nach.
  • Knäckebrot 15.06.2020 17:46
    Highlight Highlight Dass man nicht mehr fragen darf, woher jemand ist, habe ich zum ersten Mal von social justice warriors gehört. Die meisten Leute mit Migrationshintergrund haben ein Problem, wenn man abschätzig ist und nicht, wenn man fragt, wo sie her kommen.

    Mit dieser Übersensibilisierung und dem Einimpfen von Triggern, schafft ihr Gräben, wo keine sind.

    Es bringt zudem Unsicherheit in die Gesellschaft, wenn Zwänge gefördert werden, wie und was man sprechen darf und was man sagen darf (s. neusprech 1984)
    • stillerMitleser 15.06.2020 17:54
      Highlight Highlight "Mit dieser Übersensibilisierung und dem Einimpfen von Triggern, schafft ihr Gräben, wo keine sind."
      Ja das ist die Essenz des aktuellen (Medien)hypes.
      Es führt, auch wenn sie sich mit dem Gegenteil anschreiben nur zu mehr Gräben, Spaltung, Zwitracht.
      Das nützt weder "weissen" noch "schwarzen" oder wem auch immer. Höchstens denen die von Spaltung und Ablenkung profitieren...
    • Maracuja 15.06.2020 20:38
      Highlight Highlight @Knäckebrot

      Es gibt keine Sprechverbote, sie dürfen die Frage nach der Herkunft weiterhin stellen. Genauso dürfen aber Menschen frei sagen, dass sie diese Frage nervt. Zudem gibt es durchaus Situationen, wo die Frage klar ausgrenzend ist, hab mal folgende Situation an einem Kita-Elternabend erlebt, zwei neue Mitarbeiterinnen werden vorgestellt, beide sprechen Schweizerdeutsch, ein Vater will von der dunkelhäutigen neuen Betreuerin wissen, woher sie kommt. Wieso wohl stellt er diese Frage nicht auch an die hellhäutige neue Betreuerin?
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 16.06.2020 00:45
      Highlight Highlight @Maracuja...vielleicht weil es bei der weissen schweizerdeutsch sprechenden Person klar ist und er einfach Interesse zeigt woher die Vorfahren der dunklen schweizerdeutsch sprechenden Person kommen. Das ist doch weder ausgrenzen, rassistisch noch diskriminierend.
      Das ist schlicht Neugierde und das Getue darum ist mimimi.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheKen 15.06.2020 17:38
    Highlight Highlight LOL, wisst ihr was krass ist? Du redest schwiizerdütsch und der Gegenüber bleibt im Mix aus Holchdeutsch und Schweizerdeutsch.
    • nur Ich 15.06.2020 18:22
      Highlight Highlight Noch besser: wenn dein Gegenüber erst auch schwiizerdütsch mit dir redet, dann aber wenn du deinen Namen im Formular angeben musstest in das unsägliche "Uusländerdütsch" verfällt.
    • redeye70 15.06.2020 18:46
      Highlight Highlight Usländerdüütsch geht gar nicht! Finde ich sehr respektlos. Das verstehe ich auch überhaupt nicht, selbst wenn das gegenüber tatsächlich nur gebrochen spricht. Wie soll der dann jemals richtig Deutsch lernen wenn alle so mit ihm reden?
  • landre 15.06.2020 17:37
    Highlight Highlight Damals, als blond langhaarig junger "Weisser", vor allem ausserhalb der urbanen Zonen, wurde ich in Afrika auch permanent nach meiner Herkunft gefragt.
    Bei manchen jungen Männer musste ich sogar mein Schniedelwutz zeigen um jegliche Zweifel beräumen und nicht insistent hofiert zu werden.

    Im aktuell medial hyperventilierendem BLM-Hype wird anscheinend immer öfter so manches sachlich deplatziert/ deplatzierend dem absolut abscheulichen Phänomen Rassismus zugeordnet...
    • Statler 15.06.2020 19:42
      Highlight Highlight Es ist ein Unterschied, ob Du als Tourist in einem fremden Land nach Deiner Herkunft gefragt wirst, oder in dem Land, wo Du geboren und aufgewachsen bist.
    • landre 15.06.2020 20:29
      Highlight Highlight "Es ist ein Unterschied, ob (...)"

      Der human epidermal bedingten Pigmentation wegen?
    • Statler 15.06.2020 22:57
      Highlight Highlight Ja, darum geht's ja bei der ganzen Diskussion, oder nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Сédric Wermutstropfen 15.06.2020 17:37
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • stillerMitleser 15.06.2020 17:57
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • BlauerPulli 15.06.2020 17:34
    Highlight Highlight Ich bin vollblut Schweizer mit Stammbaum bis ins 16. Jahrhundert.
    .
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    .
    .
    .
    .
    .
    Wer jetzt bereits gierig aufs Blitzchen klicken wollte nach dem lesen meiner Aussage, der ist nicht besser als jemand der nach der Herkunft fragt :)
    • G.Oreb 15.06.2020 18:14
      Highlight Highlight Ich wollte dich nicht Blitzen. Blitz ist für mich negativ assoziiert. Dass du einen Stammbaum bis ins 16. JH hast hat nichts negatives. Tatsachen können selten negativ sein. Es ist einfach etwas unpassend, dies an einer Diskussion über Rassismus zu erwähnen. Hat damit eigentlich gar nichts zu tun.
    • Globidobi 15.06.2020 18:30
      Highlight Highlight Hast du einen Stammbaum bis soweit zurück.(finde ich bemerkenswert) Ich hoffe, da gab es nie ein Kukukskind, somst bist du vielleicht noch eine andere Nationalität.
      Aber nicht böse gemeint, habe durch österreichische Wurzeln auch einen langen Stammbaum(Arierschein), doch laut Familiengeschichten wurde da ab und zu beim Vater beschissen 😉
    • Saraina 15.06.2020 19:13
      Highlight Highlight Ja gut, aber who cares...?
    Weitere Antworten anzeigen
  • smartash 15.06.2020 17:33
    Highlight Highlight An alle die sich so sehr für die Herkunft ihrer Mitmenschen interessieren:

    Wieso fragt ihr mich nie woher ich komme? Nur weil ich weiss bin und schweizer Dialekt spreche, heisst das nicht, dass ich keinen interessanten Hintergrund habe.
    Wo ist euer aufrichtiges Interesse bei Menschen mit blonden Haaren und blauen Augen?
    Ich habe noch keines erlebt...
    • DerHans 15.06.2020 17:57
      Highlight Highlight Woher kommst du denn?
      Nur damit du jetzt auch mal gefragt worden bist.
      Als wäre jemand mit blonden Haaren und blauen Augen nie gefragt worden woher sie/er kommt.
    • dan2016 15.06.2020 18:02
      Highlight Highlight Ehrlich gesagt werde ich dies als Schweizer oft gefragt, aber ich spreche halt nicht Schweizer Dialekt, sondern einen regionalen Dialekt.
    • mascot_mash 15.06.2020 18:22
      Highlight Highlight Hmmm..., wenn du einen anderen Dialekt als ich sprechen würdest, würde ich dich wahrscheinlich schon fragen, woher du denn kommst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maikel 15.06.2020 17:31
    Highlight Highlight Ob man jemand fragen sollte woher er kommt, hat wahrscheinlich viel mit dem Kontext zu tun. Und wie man fragt. Einer schwarzen Person zum Beispiel an einer Busshaltestelle oder in einer Bar diese Frage zu stellen (ohne, dass man sich kennt), scheint mir schon unangebracht. Hingegen, wenn man sich etwas besser kennt, dann zeigt die Frage ehrliches Interesse an einer Person.
  • S.Potter 15.06.2020 17:30
    Highlight Highlight Wenn ein woher kommst Du rassistisch ist , ist auch die Frage nach dem Namen rassistisch.
  • Roland Bach 15.06.2020 17:27
    Highlight Highlight Diese Leute scheinen sich Rassismus geradezu herbeizuwünschen, anders kann ich mir so Sachen nicht erklären.
    Mich Fragen die Leute auch oft woher ich komme
    (ja, ich heisse nicht wirklich Roland Bach).
    Ich antworte immer das ich hier geboren, aufgewachsen und Schweizer bin. Spätestens dann, kapieren sie es.
    Da irgendwas rassistisches reinzufantasieren ist absurd.
  • smartash 15.06.2020 17:25
    Highlight Highlight Die ganze Komplexität, die hinter einer simplen Frage wie: „Woher kommst du?“, wird in diesem Video wunderbar erklärt
    Play Icon
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 15.06.2020 18:23
      Highlight Highlight Hab ich auch schon gepostet. Wollen die leute nicht wahrhaben.
    • Statler 15.06.2020 19:56
      Highlight Highlight Wer blitzt sowas?

      Die Frau ist grossartig (auch zu empfehlen ist ihr Video über Corona).
    • Ueli der Knecht 15.06.2020 21:12
      Highlight Highlight Wow. Tolles Erklärvideo. Danke dafür, @smartash.

      Zusammenfassung: Ihre vier Punkte, über die wir uns alle einig sein können:

      #1 Wir können nicht wissen, wie andere sich fühlen.

      #2 Die Absicht ist wichtig.
      ("Wenn wir Unbeholfenheit und Fremdenhass in den gleichen Topf werfen, ist das unfair.")

      #3 Das ewige Ping-Pong-Spiel hilft niemandem weiter.
      ("Nachfragen ist nicht zielführend. Mit jedem Nachfragen werdet ihr nur mehr Missmut oder mehr Verwirrung stiften.")

      #4 Aufklärung ist die einzige Lösung gegen Unwissenheit.
      ("Wenn wir, die wir es persönlich erleben, nicht aufklären, wer dann?")
  • BlauerPulli 15.06.2020 17:22
    Highlight Highlight Die Geissel der Globalisierung. Menschen aus allen Ecken der Welt wechseln den Wohnort. Anschliessend reklamieren sie, dass nicht jeder Fremde mag. Auch als Schweizer werde ich in kleinen Dörfern ausgegrenzt, da ich dort nicht geboren bin und ein "Aussenseiter" bin. Es liegt in der menschlichen Natur sich in Gruppe aufzuteilen. Trotzdem sind rassistische Beschimpfungen nicht in Ordnung. Wie sich dieses Problem lösen lässt entzieht sich mir. Toleranz kann man nicht erzwingen und wenn es doch versucht wird, endet das meist in einer starken Gegenreaktion
    • satyros 15.06.2020 18:11
      Highlight Highlight Dass Schwarze als Fremde bezeichnet werden und Du hier einen Unterschied zu Schweizern machst, ist eben genau ein Teil des Problems. Jemand, dessen Grosseltern aus Deutschland zugezogen sind, akzeptieren wir einfacher als Schweizer als jemanden, dessen Grosseltern aus Nigeria kamen.
    • ands 15.06.2020 18:50
      Highlight Highlight Im kleinen Dorf zeigt sich die Problematik schön. Wurdest du in diesem kleinen Dorf geboren, gehörst du dazu. Ob deine Eltern aus Schweden, Frankreich, Deutschland oder England stammen, spielt dabei keine Rolle. Ob deine Eltern aus Ghana, Serbien, China oder Kolumbien stammen, spielt aber eine sehr grosse Rolle. Dann bleibst du nämlich ein Aussenstehender...
    • Ueli der Knecht 15.06.2020 21:17
      Highlight Highlight "Jemand, dessen Grosseltern aus Deutschland zugezogen sind, akzeptieren wir einfacher als Schweizer als jemanden, dessen Grosseltern aus Nigeria kamen."

      Ich (Schweizer) akzeptiere und respektiere jedenfalls den tollen und vorbildlichen Manuel Akanji mit seinen nigerianischen Grosseltern deutlich viel mehr, als den Rechtspöbler Christoph Blocher mit seinen deutschen Grosseltern, den ich eher verachte.
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  • murrayB 15.06.2020 17:19
    Highlight Highlight Üblicherweise ist ein Schweizer weiss, ein Afrikaner braun oder schwarz...

    Nun gibt es Ausnahmen und das kann zu Fragen führen, ganz normal... What's the problem?
  • Jacob Crossfield 15.06.2020 17:16
    Highlight Highlight Die Kleine meiner Freundin (ihr Vater stammt aus Ghana) hatte mit 6 schon die passende Antwort auf die Frage nach ihrer Herkunft: Us em Buuch vom Mami, dank!
    • Saraina 15.06.2020 19:18
      Highlight Highlight Ja klar, Mitdenker. Weil, die armen Frauen sind ja völlig unfähig, sich von sich aus von einem Kindsvater zu trennen. Nein, im Gegenteil, hilflos, verletzt und allein bleiben sie zurück, wenn der Partner weiterzieht...
    • Saraina 15.06.2020 21:32
      Highlight Highlight Sorry, Jacob. Offensichtlich hat die Redaktion den Beitrag, auf den sich mein Beitrag bezog, spurlos verschwinden lassen, ohne meinen auch gleich mit zu löschen. S‘ ist nicht schade um den Beitrag von Mitdenker, aber sauber ist das auch nicht.
  • mätschli 15.06.2020 17:15
    Highlight Highlight Ich wurde am Tag Xx siebenmal von der Kantons - Polizei kontrolliert. Übrigen sehr anständig befragt, dabei hatte ich nie das Gefühl die Polizisten seien Rassisten, ich hatte einfach Pech.
    • Sebi Schacher 15.06.2020 17:44
      Highlight Highlight Als wir jung waren, passierte uns das auch ständig, wir wurden immet wieder von der polizei kontrolliert, manchmal auch mehrnals am tag. Und das, obwohl wir nicht negativ aufgefallen waren. Aber wir hatten halt lange haare.
  • Locutus70 15.06.2020 17:15
    Highlight Highlight «Ich werde gefragt, ob ich Immigrantin bin» - wurde ich auch des öfteren auf Teneriffa. Und wo ist nun das Problem?
    • satyros 15.06.2020 18:13
      Highlight Highlight Bist Du Spanier? Falls nein, siehst Du den Unterschied schon, oder?
    • Locutus70 15.06.2020 21:02
      Highlight Highlight @satyros - Da mir die Hauptfarbe oder sexuelle Orientierung von Menschen vollkommen egal ist, sehe ich da keinen Unterschied.

      Da du da aber einen Unterschied zu machen scheinst sei dir folgendes geschrieben: Ich bin ein relativ hellhäutiger Halbspanier. Es gibt aber noch viele viele Hautschattierungen mehr, da auf den Kanaren neben den Einheimischen auch zugezogene Festlandspanier, Menschen aus Mittel- und Südamerika und Afrika leben. Und stell dir vor: Die allermeisten leben ganz friedlich mit sich und ihren unterschiedlichen Hautschattierungen.
      Und sehr hellhäutige Russen gibts auch noch.
    • soulpower 15.06.2020 22:58
      Highlight Highlight Locutus70: me encantan los Canarios...mitad de mi corazon..un pueblo muy especial...
      (ich mag die Kanarier sehr...die Hälfte meines Herzens gehört dort hin...ein sehr spezielles Volk...)
  • baba1906 15.06.2020 17:14
    Highlight Highlight Ich bin selbst in Südamerika aufgewachsen und ich liebe es wenn mich Leute fragen woher ich kommen. Ich finde es auch interessant zu wissen woher andere kommen. Zum Teil ergeben sich so auch extrem interessante Gespräche. Ich find das Thema sehr schwierig, weil es tatsächlich Personen auch nervt. Ich meine es niemals rassistisch wenn ich es frage. Logischerweise frage ich die Frage mehr wenn die Person "fremde" Eigenschaften besitzt, ob das nun die Sprache ist, der Dialekt, oder halt auch manchmal das Aussehen. Ich frage auch Deutsche woher sie kommen. Ich finde unsere Vielfalt halt spannend.
    • soulpower 15.06.2020 18:10
      Highlight Highlight solches Interesse wird von den "social correctness warriors" aber anscheinend immer mehr verpöhnt. Zeige weiterhin dein Interesse an den Mitmenschen, solang man dies noch darf..
  • Beat Stocker 15.06.2020 17:13
    Highlight Highlight Warum kann man nicht einfach stolz auf seine Herkunft sein? Ich bin Schweizer und (Heimweh-)Brasilianer; trotzdem fühle ich mich nicht diskriminiert, nur weil jemand in Brasilien mich fragt, woher ich komme. Ist doch schön, wenn mein Gegenüber sich sosehr für mich interessiert, das es meine Herkunft kennen möchte. Dieses Wissen ist doch ok; die (allfällig negative) Reaktion darauf vielleicht nicht.
  • soulpower 15.06.2020 17:09
    Highlight Highlight Aha...und nun sollte man Menschen nicht mehr fragen dürfen aus welchem Land sie kommen? Ist ja eigentlich nur "small talk" und hat rein gar nichts mit Rassismus zu tun. Rassismus wäre wenn man eine Person wegen ihrer Herkunft nicht mag! Ich finde diese ganze Bewegung streut zur Zeit mit solchen Debatten mehr Hass als dass sie Lösungen bringt.
    • satyros 15.06.2020 18:17
      Highlight Highlight Wieso soll man Schweizer fragen, aus welchem Land sie kommen? Ist doch in der Schweiz ziemlich witzlos.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 15.06.2020 20:36
      Highlight Highlight Wenn ich einen Schweizer frage woher er kommt frage ich das auf Grund des Dialektes und das ist unter CH sehr üblich. Gut integrierte CH mit Migrationshintergrund Wissen das und geben als Antwort z B. Luzern und eben nicht Nigeria.
  • Garp 15.06.2020 17:08
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, ich wurde in der Schweiz nur selten gefragt, woher ich komme. Man hörte es mir an: aus Zürich.

    Dunkelhäutig geboren , wäre ich garantiert oft gefragt worden, bei gleichem Dialekt. Es hätte mich garantiert genervt, auf Grund meiner Hautfarbe gefragt zu werden, obwohl doch jeder hören kann, woher ich komme.

    Es gibt Schweizer, die sind dunkelhäutig und es werden mehr. Das geht nicht in die Köpfe.

    Lernt man sich besser kennen, kann man immer noch nach der Familiengeschichte fragen, das tut aber kein Mensch in den ersten 3 min. das ist mehr als unhöflich und übergriffig.

    • Tabeah 15.06.2020 17:35
      Highlight Highlight Ach ja? Ich komme vom Aargau und wohne im Kanton Fribourg, im Senseoberland. Ein "bisschen" ein anderer Dialekt. Die Frage "woher kommst Du" fällt meistens schon nach den ersten drei Minuten, und wenn man auch über was ganz anderes spricht. In 90% der Fälle. Ich will damit nur illustrieren, dass diese Frage auch von Schweizer zu Schweizer (auch von denen, die so aussehen, wenn wir es genau nehmen wollen) sehr oft vorkommen kann.
      Nervt es mich? Manchmal. Sollen sie aufhören zu fragen? Nein.
    • Kruk 15.06.2020 17:48
      Highlight Highlight Ja es kann nerven, aber den Fragenden Rassismus zu unterstellen geht einfach zu weit.
      Andere freuen sich ab dem Interesse.
      Es gibt noch vieles das nerven kann, besonders bei überempfindlichen.
    • Tilia 15.06.2020 17:52
      Highlight Highlight Gut erklärt Garp. Das ist genau was man sich bewusst werden muss. Es geht um den unbewussten Rassismus. Warum das so viele nicht verstehen können ist mir schleierhaft. Es gibt PoC die sind eben Schweizer. Seit Generationen. Halt noch nicht seit 10 Generationen. Wann ist es denn normal dass Schweizer PoC sind? Wir könnten jetzt damit beginnen.
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  • David2000 15.06.2020 17:06
    Highlight Highlight Interessant ist auch, wie weit verbreitet der Rassismus gegenüber alten weissen Männern ist. Das ist genauso ein Problem, aber darüber spricht niemand.
    • Garp 15.06.2020 22:52
      Highlight Highlight Manche ernten die Früchte, die sie gesät haben.
  • Kruk 15.06.2020 17:02
    Highlight Highlight Echt man, das regt einfach nur noch auf.

    Wir haben in der Schweiz richtigen Rassismus, es gibt jeden Monat gewalttätige Übergriffe aus rassistischen Motiven. Verbale angriffe gehören zum Alltag, erwiesene Benachteiligungen gibt es auch.
    Eine durch und durch Fremdenfeindliche Partei mit etlichen Rassisten in ihren Reihen, die sich bei der Gestaltung ihrer Plakate gerne vom 3. Reich inspirieren lässt, kommt auf beinahe 30% Wählerstimmen.

    Und dann kommt man mit "ich werde gefragt woher ich komme, ihr seid Rassisten" und fragt sich dann wenn das Thema nicht mehr ernst genommen wird?
  • Stinkstiefel 15.06.2020 16:51
    Highlight Highlight Ich werde das aufgrund meines Nachnamens auch ab und zu gefragt. Umgekehrt frage ich auch. Nicht jede flüchtige Bekanntschaft, aber die Leute die ich näher kennenlernen möchte. "Wo kommst du WIRKLICH her?" ist tatsächlich eine Scheissfrage.

    Aus ehrlichem Interesse und in freundlichem Ton nach ausländischen Vorfahren zu fragen ist aber nicht gleich rassistisch. Rassismus liegt vor, wenn jemand kategorisiert UND durch diese Kategorisierung bewertet (abgewertet) wird. Die Annahme, dass jemand wegen der Hautfarbe oder dem Namen einen Migrationshintergrund hat, ist alleine noch nicht rassistisch.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 15.06.2020 20:39
      Highlight Highlight Ja also wenn du dich mit Stink Stiefel vorstellst würde ich eher die Frage stellen, wie du zu deinem Vornamen gekommen bist;-)
    • Stinkstiefel 15.06.2020 21:39
      Highlight Highlight Mir wurde von einem Kommentator hier mal ein gehässiger Umgangston vorgeworfen, daher der Name ;)

      In der Realität bin ich ganz umgänglich und habe einen einigermassen geläufigen Vornamen. Bloss den Nachnamen können viele nicht einordnen, weshalb ich auch häufig nach der Herkunft gefragt werde. Stört mich aber nicht im geringsten und ich finde es irgendwie witzig, weil ich trotz ausländischer Vorfahren der Schweiz wahrscheinlich verbundener bin als so mancher Müller oder Meier.

  • iudex 15.06.2020 16:50
    Highlight Highlight Schon krass, wenn in einem Land, dessen Sprache man nicht spricht, nach der Herkunft gefragt wird.
    • Mutzli 15.06.2020 17:17
      Highlight Highlight Schon krass, wenn man Kommentare schreibt, ohne das Video anzuschauen.

      Die Frau welche die Frage ob sie Immigrantin sei als unangenehm bezeichnete, hat dies alles in Züridütsch erzählt.

      Oder auch schon nur der Titel des Artikels: So erleben diese SCHWEIZER Rassismus.

      Von vier Personen hat eine nicht Mundart geredet, doch, schockschwerenot, auch die vierte Person redete mit Deutsch eine Landessprache...

      Wer hat nun genau wo nicht eine Sprache des Landes gesprochen und sich anschliessend darüber geärgert, nach der Herkunft gefragt zu werden?
    • iudex 15.06.2020 19:51
      Highlight Highlight Merkst du selbst, oder?
  • RichiZueri 15.06.2020 16:49
    Highlight Highlight Eine Möglichkeit Rassismus zu bekämpfen ist, nicht überall Rassismus zu sehen und zu suchen. Der eine Teil muss zwingend aufhören, rassistisch zu denken und handeln. Der andere Teil muss aber ebenfalls damit aufhören, überall Rassismus reinzuinterpretieren.
    • Knäckebrot 15.06.2020 17:57
      Highlight Highlight Ich denke, dass es ihnen nicht im geringsten bewusst ist, dass sie es gut meinen, aber die Gräben nur grösser machen, mit diesem Social Justice Warrior verhalten.
    • Garp 15.06.2020 18:33
      Highlight Highlight Jeder muss sich zuerst einmal hinterfragen, ob er nicht Vorurteile hat, gegenüber Menschen anderer Hautfarbe, Nation usw. . Und dabei muss er knallhart ehrlich mit sich sein. Wer nicht erkennt, kann auch sein Verhalten nicht ändern.
    • Knäckebrot 15.06.2020 21:13
      Highlight Highlight Einverstanden. Diese Selbstreflexion setze ich bereits voraus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ScreamingLord 15.06.2020 16:44
    Highlight Highlight Als Thurgauer werde ich auch häufig wegen meinem Dialekt angemacht, komischerweise ist das dann in Ordnung und man macht noch lustige Videos welche auf diversen Portalen auch noch veröffentlicht werden, mich störts nicht :-) - Auch als Raver wurde ich schon oft als Drogensüchtiger abgestempelt, ich war aber stark genug dem keine Beachtung zu schenken, da ich weiss was ich bin und was nicht...
    Wenn man eine Person fragt woher man kommt finde ich jetzt auch nicht dramatisch, vorallem da ja die meisten auch stolz auf ihre Herkunft sind. kommt immer auf den Kontext und den Ton an.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 15.06.2020 20:47
      Highlight Highlight Also ob jemand Thurgauer ist, ist schon noch wichtig .
      Ich muss doch wissen ob ich meine Wertsachen weg schliessen muss wenn du auf besuch kommst
      Hahahahaha
  • Chili5000 15.06.2020 16:44
    Highlight Highlight Die Leute scheinen es einfach nicht zu begreifen. Nur weill jemand eine Dunklere Hautfarbe oder Mandelförmige Augen hat assoziert man sofort das jemand nicht einheimisch ist. Obwohl man hier Geboren und sein ganzes Leben gelebt hat. Man ist nie Einheimischer! Egal wie sehr man sich anstrengt. Genau dieses Gefühl schmerzt Menschen und lässt einen aussen vor. Der Peter dessen Urgrossvater möglicherweise von Deutschland eingewandert ist und seine Oma aus Österreich stammt ist natürlich ein Einheimischer, weill er weisse Haut hat und sein Name Peter lautet.
    • soulpower 15.06.2020 17:23
      Highlight Highlight Ich habe auch jahrelange im Ausland gelebt und wurde oft auf meine Herkunft angesprochen, und zwar sehr freundlich. Ich war darauf auch vorbereitet und habe nicht jedes Mal gleich ein "Rassistengeheul" losgelassen. Wichtig ist, ob man anständig behandelt wird!
    • Hans Jürg 15.06.2020 17:31
      Highlight Highlight "Die Leute scheinen es einfach nicht zu begreifen."

      Nein, wenn man die Blitzer/Herz-Quote anschaut, dann begreifen die das tatsächlich nicht. Oder wollen es einfach nicht begreifen.
    • Titho 15.06.2020 17:35
      Highlight Highlight Und genau diesen Peter frage ich in meinem ersten Gespräch auch woher er kommt, da ich ihn kennenlernen mächte. Und es ist mir völlig egal welche Hautfarbe oder welche Augenform er hat. Es spielt mir auch keine Rolle ob er dick oder dünn, ob Mann oder Frau, sowie Hetero- oder Homosexuell ist.
      Es geht mir um den Menschen vor mir, um den persönlichen Kontakt und das zählt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • stillerMitleser 15.06.2020 16:44
    Highlight Highlight Ach Gottchen. Bin selber dunkel genug dass ich schon alles Mögliche als spekulierte Herkunft gehört habe, obwohl ich komplett Schweizer bin.
    Sich für jemanden zu interessieren und zu fragen woher er/sie kommt soll Rassismus sein?
    Tja, dann haben wir Rassismus in der Schweiz vielleicht schon überwunden wenn das das grösste "Problem" sein soll...
    • soulpower 15.06.2020 18:02
      Highlight Highlight Danke...stillerMitleser...
  • Toni.Stark 15.06.2020 16:42
    Highlight Highlight Rassismus ist real und ein Problem, aber das mit der Herkunftsfrage muss durchgehen.
  • Realtalk 15.06.2020 16:30
    Highlight Highlight Sehe hier echt kein Problem, ich finde es interessant zu wissen woher die Menschen kommen.
  • pop_eye 15.06.2020 16:30
    Highlight Highlight Einmal ist es Greta mit dem Klima, dann ist es das Covid Desaster, nun ist es die Rassismus-Debatte und in ein paar Wochen die ach so herbeigesehnte 2. Covid-Welle!

    Mittels Mainstream-Medien werden seit Jahren Katastrophen geradezu herbeigeschworen. Es werden ständig News hineininterpretiert, es öffnen sich Gräben wo keine sein müssten und gewisse Gruppierungen "wetzen" die Messer.

    Was zum Henker ist der Sinn dieser dauernden und masslosen Übertreibungen?

    • struppine 2.0 15.06.2020 16:53
      Highlight Highlight ...und mit dem Abstempeln als völlige Übertreibung haben wir die perfekte Ausrede einfach alles so zu lassen wie es ist und uns bloss nicht zu bewegen...
    • soulpower 15.06.2020 19:18
      Highlight Highlight struppine Euer Gehetze ist äusserst kontraproduktiv, wie man an den (meisten) Kommentaren ersehen kann. Diese herbeigeredete Debatte spricht nicht mal ansatzweise die tatsächlich existierenden Probleme an, sondern bringt die Thematik auf Nebenschauplätze , öffnet neue Gräben und Hass, und schwört Probleme herbei welche gar keine sind! Und ja, so ändert sich tatsächlich nichts, denn dazu braucht es Pragmatik und politische Lösungen, mehr Respekt und Toleranz, statt "social correctness" Vorschriften....
    • struppine 2.0 15.06.2020 19:56
      Highlight Highlight Soulpower, ähhhem Ich bin mir nicht bewusst, hier irgendwelche Hetze betrieben zu haben. Wenn ich aber schon im kleinen nicht bereit bin, mich zu fragen, warum denn so manch einer automatisch denkt, wenn eine schwarze Frau eine Wohnung putzt ist es logischerweise die Putzfrau und sicher nicht die neue Nachbarin, wie will ich dann etwas ändern. Und das eigene Verhalten reflektieren kann jeder, ohne das es eine politische Lösung braucht. Dann wird man Teil einer gesellschaftlichen Entwicklung hin zu mehr Tolleranz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 15.06.2020 16:30
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass man mit dieser Frage dem Gefragten unterstellt, dass er nicht von hier ist und ihn als anders wahrnimmt.
    Das mag für uns Weisse schwierig sein, zu verstehen. Aber das ständig als anders wahrgenommen zu werden ist eben in der Menge dieser kleinen Nadelstiche schwierig zu ertragen.
    • stillerMitleser 15.06.2020 16:46
      Highlight Highlight Ja unterschiede werden unterschiedlich wahrgenommen.
      Und jetzt willst du die Realität verbieten? Könnte schwierig werden.
    • geisit 15.06.2020 16:58
      Highlight Highlight Was für Nadelstiche? Zu erklären, wo die Vorfahren herkommen? Was ist denn mit den Weissen, die keinen deutschstämmigen Nachnamen haben? Ich als -ić, werde noch immer (bin Mitte 30) nach meiner Herkunft gefragt. Die Antwort ist immer dieselbe: Schweiz. Dies wiederhole ich so lange, bis die Frage richtig gestellt wird: Woher kommen deine Vorfahren. Daraus entwickeln sich sehr interessante Gespräche. Warum sich immer gleich empören? Ab und zu Kontra geben und provokativ-ironisch sein. Dies regt sogar den Konservativsten zum denken und lachen an.
    • Fairness 15.06.2020 17:18
      Highlight Highlight Sind das denn alle Mimosen? Über gewisse Dinge muss man einfach drüberstehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerHans 15.06.2020 16:26
    Highlight Highlight Hier wird wieder der selbe Blödsinn betrieben wie bei #metoo. Das eigentliche Problem wird völlig in den Hintergrund gedrängt, weil jede/jeder seine Opferrolle ausspielen möchte. Da reicht plötzlich ein Blick, eine Frage um ein Rassist oder Sexualstraftäter zu sein. Und wehe einer wagt es nicht der selben Meinung sein.
  • Notabik 15.06.2020 16:24
    Highlight Highlight «Ich werde gefragt, ob ich Immigrantin bin» Ähm. In Europa waren die Menschen nunmal, bis vor einer Generation, vorwiegend weiss. Weshalb soll nun die Frage nach der Herkunft plötzlich rassistisch sein? Das verstehe ich nicht. Wenn ich in der Arktis einen Braunbären sehe, dann würde ich das auch hinterfragen.
    • Inspektor 15.06.2020 17:13
      Highlight Highlight 😂😂
  • skisandtrail 15.06.2020 16:23
    Highlight Highlight Naja, und ich als Schweizerin mit saftigem Oberländerdütsch, werde auch öfter gefragt, woher ich denn sei - lediglich wegen des Dialektes. Ihr Rassisten, ihr. 🙄.
    • Hillary Clinton 15.06.2020 16:34
      Highlight Highlight Geh mal als Zürcher nach Basel arbeiten oder umgekehrt 😁
    • Pollo Loco 15.06.2020 16:56
      Highlight Highlight @Hillary Clinton
      Diskriminierung pur ;-)
    • skisandtrail 15.06.2020 17:30
      Highlight Highlight @Hillary, naja, als Zürcher ist man ja auch selberschuld 😂 (8-ung: enthält Spuren von Rassismus).
      Aber eben ich fühle mit dir.
    Weitere Antworten anzeigen
  • eddie_c 15.06.2020 16:16
    Highlight Highlight Bin ich auch ein Rassist, wenn ich den Dialekt einer Person nicht zuordnen kann und danach frage?
    • Stefan Morgenthaler-Müller 15.06.2020 16:51
      Highlight Highlight Gegenfrage: Was geht es dich überhaupt an, woher eine Person kommt?
    • skisandtrail 15.06.2020 17:31
      Highlight Highlight Stefan, es geht auch niemanden was an wie du heisst oder was für Hobby's du hast.
      Allerdings wäre das dann doch eine etwas gar langweilige Welt..
    • DerElch 15.06.2020 17:43
      Highlight Highlight @stefan
      Ich will nicht wissen, wie Sie einen Partner/eine Partnerin kennenlernen... Wenn man nicht mal fragen darf, wo der Gegenüber wohnt/herkommt bleibt ja nur noch Ronaldos Ficki Ficki-Taktik. Was bei der aktuellen metoo-Debatte auch suboptimal ist. ... Good luck!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Titho 15.06.2020 16:12
    Highlight Highlight Diese Diskussion führt langsam aber sicher in die falsche Richtung.
    Beim ersten Treffen frage ich jeden Menschen woher er kommt. Ich möchte die Person ja kennenlernen. Wenn dies zukünftig nicht mehr möglich ist, dann gibt es überhaupt kein Gespräch mehr.
    Wenn ich in Asien, Indien, Nordamerika, etc. unterwegs bin, fragen mich die Gesprächspartner doch auch, woher ich komme.
    Habe dies bis anhin noch nie rassistisch aufgefasst und werde es auch zukünftig nicht tun, sondern stufe dies als reines Interesse an meiner Person ein.
    • Saraina 15.06.2020 19:25
      Highlight Highlight Kommst du dir dann ein bisschen blöd vor, wenn die Person, die du kennenlernen möchtest, antwortet: „vo Höngg“ oder „us Wohlhuuse“?
    • DerElch 15.06.2020 20:04
      Highlight Highlight @Seraina
      Nein, wieso? Das interessiert mich ja genau so wie seine Hobbies, Interessen und Beruf oder das Herkunftsland seiner Eltern.

      Das macht einen Menschen doch aus und prägt ihn, egal ob bewusst oder unbewusst. Und etwas davon zu ignorieren bedeutet doch, nicht am ganzen Menschen interessiert zu sein.
  • Baccaralette 15.06.2020 16:11
    Highlight Highlight Es geht nicht darum, das man fragt, woher jemand kommt. Es geht darum, dass man annimmt, die Person kommt nicht von hier.

    Es geht darum, dass man automatisch annimmt, eine Schwarze kann nur die Putzfrau sein. (das hat nix damit zu tun, dass ich denke, Putzfrauen sind weniger wert)

    Denkt ein wenig weiter und hört auf gleich überall anzumerken ja wenn das Rassismus ist - ja vieles, was wir Weisse machen ist rassistisch, ohne dass wir darüber nachdenken!
    • struppine 2.0 15.06.2020 16:59
      Highlight Highlight Finde ich auch. Es ist der Automatismus und die Leichtigkeit wie das geschieht ohne dass wir uns bewusst sind, wie wir uns gerade verhalten, vor allem in Bezug auf solche "putzfrau" - Geschichten. Sicher denkt die Dame selber auch dass Sie gar nicht rassistisch ist, bzw. hat sie nicht darüber nachgedacht. Mit solch "übertriebenen" Wiederholungen (wie von manchen hier wahrgenommen) wird das hoffentlich dauerhaft ins Bewusstsein sickern und sich irgendwann ändern.
    • Sogsehichs 15.06.2020 22:16
      Highlight Highlight Hm wenn am Vortag eine Frau mit Staubsauger etc. eine Wohnung putzt und am nächsten Tag, eine andere Frau aus dieser Wohnung kommt, welche sagt, dass sie frisch eingezogen sei, ist die Annahme legitim, dass die Dame vom Vortag die Putzfrau war. Dass die Dame dunkelhäutig ist, war dann wohl eher Zufall.

      Wenn man jemand kennen lernt, ist die Frage nach der Herkunft doch nichts schlechtes. Werde ich auch regelmässig gefragt. Nennt sich Smalltalk.
    • struppine 2.0 16.06.2020 10:21
      Highlight Highlight Dass die Mitbewohnerin sich als neue Nachbarin vorgestellt hat ist Deine Interpretation, nicht die Aussage der Frau im Video.
      Es ist genau dieses unbedingt Erklären wollen, dass wir NICHT rassistisch sind, das die junge FAU in dem Video meint. Wir sind uns so sicher, dass wir erstmal eine andere Erklärung suchen ehe wir uns fragen ob wir vielleicht am Ende dasselbe gedacht hätten, weil es einfach so drinnen ist in uns Weissen...
  • ostpol76 15.06.2020 16:11
    Highlight Highlight Wegen meinem Nachnamen werde ich oft gefragt ob ich Deutscher bin (obwohl Schweizer und hier geboren).

    Dank der Berichterstattung in den letzten Tagen weiss ich jetzt entlich das ich mich diskriminiert fühlen muss.

    Ich probiere mir dann krampfhaft einzureden, dass es mir deswegen jetzt schlecht gehen muss. Irgendwie schafe ich es aber nicht auf die Welle der Empörung aufzuspringen. Kann mir jemand einen Tip geben wie ich es trotzdem hinkriege?
    • derWolf 15.06.2020 16:43
      Highlight Highlight Hier auf jeden Fall dranbleiben, das hilft schon enorm. Twitter und C. versteht sich von selbst. Wenn das alles nicht reicht kann ich noch ARD/ZDF empfehlen und als Lektüre den Volksverpetzer. Dann sollte sich das Gefühl bald einstellen. Viel Erfolg dabei ;)
    • noon 16.06.2020 21:58
      Highlight Highlight du bist weiss :)
  • P. Meier 15.06.2020 16:10
    Highlight Highlight Wegen meinem Originalnamen werde ich regelmässig gefragt, ob dieser Holländisch ist. Muss ich mich da auch gleich aufregen, weil der Name nicht aus den Niederlanden stammt oder weil sich das Gegenüber erdreistet hat dies zu fragen?
    • felixJongleur 15.06.2020 16:33
      Highlight Highlight Kommt auf Deine Hautfarbe an.
    • SeboZh 15.06.2020 19:16
      Highlight Highlight Kommt es auf die Hautfarbe an? Wer so denkt ist selber Teil des Problems
  • Scalina58 15.06.2020 16:08
    Highlight Highlight wo fängt Rassismus an? gute Frage!

    ich (62j.) bin eine italienische Seconda, seit 57 Jahren lebe ich in der Schweiz, besitze seit 43 Jahren den Schweizer Pass!
    aber wenn ich mich z.Bsp. über ein Gesetz/Politiker ärgere oder über die teure KK-Prämie schimpfe, bekomme ich immer wieder die Frage gestellt: meinst du in Italien ist es besser? dann geh doch wieder nach Italien!

    darf man als “Ausländer” (wobei ich mich nicht als Ausländer fühle!) der in der Schweiz lebt, arbeitet, seine Steuern bezahlt, etc. keine eigene Meinung haben, ohne gleich angegriffen zu werden?


    • code-e 15.06.2020 16:44
      Highlight Highlight @Scalina58: Ich (Tessiner Wurzeln, spreche kein Italienisch sondern breites Berndeutsch) wurde auch schon mehr oder weniger nett gebeten, in mein Land zurück zu gehen, wenn es mir hier nicht passt. Wenn ich dann erwidere, dass ich bereits in meinem Heimatland bin, werde ich nur noch blöd angeschaut. Oder wenn ich Tschingg genannt werde, auch immer herrlich.
    • Scalina58 15.06.2020 17:54
      Highlight Highlight @ code-e
      ich bin in der Schweiz eine Italienerin und in Italien eine Svizzera 🤦🏻‍♀️

      obwohl ich hier Basler-Dütsch und in
      Italien Italienisch spreche!
    • code-e 15.06.2020 19:27
      Highlight Highlight @Scalina58: Das geht leider vielen Secondos so 😕
  • du_bist_du 15.06.2020 16:07
    Highlight Highlight Ich persönlich frage selten nach der Herkunft und rede meistens Schweizerdeutsch. Damit fahre ich in der Regel gut.

    Was mich aber sauer macht ist, wenn mein gegenüber dann plötzlich anfängt über die eigene Herkunft zu reden, oder deutsch schlecht versteht und nichts sagt. Im Anschluss hat man Missverständnisse.

    Das passiert natürlich nicht so oft. Prägt sich aber ebenfalls negativ ein.

    Ansonsten sehe ich kein Grund jeden meiner Mitmenschen nach seiner Herkunft zu fragen.
  • James Smith 15.06.2020 16:06
    Highlight Highlight Über welche Schulter soll ich mich schlagen, wenn ich mich für meine Sünden bestrafen will?
    • struppine 2.0 15.06.2020 17:32
      Highlight Highlight typisches Beispiel von ¨überzogener Reaktion" ich verstehe die Proteste und Posts nicht so als sollten wir "Normalos" uns geisseln sollen, vielmehr einfach ein bisschen unseren Horizont erweitern und uns mal Fragen wie wir uns wohl fühlen würden in der Haut des anderen. Vielleicht achtet ja dann der eine oder andere in Zukunft eher darauf und das miteinander wird besser? Mal daran gedacht das dass auch funktionieren könnte?
  • loree_n 15.06.2020 16:05
    Highlight Highlight Wir hatten diese Frage auch schon im Freundeskreis diskutiert. Weisse empfinden die Frage als voll oke, weil kein Rassismus erwartet wird. Alle die offensichtlich ganz oder teilweise andere Ursprünge haben empfinden die Frage als unangenehm / unangebracht.

    Jeder kennt die Frage. Ob beim Reisen oder zu Hause.
    Aber ich denke man kann auch akzeptieren dass diese Frage nicht bei jedem gut ankommt.

    Irgendwie kommt es auch nicht so drauf an woher man kommt. Und irgendwie ist es spannend wenn jemand verschiedene kulturelle Einflüsse hat.

    Schweizer kommen halt in allen "Farben" & "Formen"
    • Chey123 15.06.2020 16:24
      Highlight Highlight Duuu, wenn du die Kommentare hier durchliest, gibt es einige, die eine andere Herkunft haben und gerne danach gefragt werden und darüber erzählen, es betrifft nicht alle, wie von dir geschrieben!

      Vermutlich ist das genau der Knackpunkt, wir sehen dem Gehenüber nicht an was er mag und was nicht, wir können miteinander reden und Dinge ansprechen und wenn dies respektvoll gemacht wird, sollte dies kein Problem sein! Wir erwarten Dinge von anderen wonsie gar nicht erfüllen können, da sie es nicht wissen...
      Love, Peace und Respekt für ALLE!
    • loree_n 15.06.2020 16:38
      Highlight Highlight Meine Verallgemeinerung hat sich schlicht auf meinen Freundeskreis beschränkt.
      Und ja die Verallgemeinerung hat in unserem Falle zu 100% gestimmt.

      Jeder versteht eben auch immer alles anders oder so wie es ihm gerade passt, oder er es empfindet.

      Vlt. sollten wir einfach alle aufhören zu reden. Wäre bestimmt ultra friedlich! Weniger raum für Missverständnisse wäre dadurch alle mal geboten.

      :)
    • Chey123 15.06.2020 16:57
      Highlight Highlight Stimmt sorry, falsch verstanden!

      Mein Text bezieht sich also nicht mehr auf deinen, sondern allgemein; manche mögens darauf angesprochen zu werden, manche nicht....
  • fidget 15.06.2020 16:04
    Highlight Highlight Ist es rassistisch, wenn man jemanden fragt, woher er sei, weil er nicht wie ein Einheimischer aussieht? Der erste Eindruck ist nun mal der optische, und es lässt sich auch nicht abstreiten, dass die Menschen optische Charakteristika in jeder Region dieser Welt aufweisen.
    Angenommen ich lebe seit meiner Geburt in Thailand, weil meine mitteleuropäischen Eltern dorthin auswanderten, würde ich auch nie wie ein Thai aussehen, auch wenn ich mein ganzes Leben nie wo anders verbrachte und ansonsten perfekt assimiliert bin.
    • bruuslii 15.06.2020 16:24
      Highlight Highlight fidget: "Ist es rassistisch, wenn man jemanden fragt, woher er sei, weil er nicht wie ein Einheimischer aussieht?"

      ja!

      auch wenn es nicht böse gemeint ist. wenn du andere anders behandelst, als du deinesgleichen behandelst, hast du diese personen in deinen gedanken nicht als schweizer integriert.

      damit wird integeration gehemmt statt gefördert, obwohl das sicher nicht in deinem interesse ist.

      nicht dass die frage "verboten" wäre. sie sollte sich einfach auf natürliche weise stellen und nicht erzwungen werden. genau gleich wie wenn du deinesgleichen kennenlernst.
    • ScreamingLord 15.06.2020 16:33
      Highlight Highlight ja und auch dort wirst du trotzdem immer der Ausländer bleiben....
    • struppine 2.0 15.06.2020 17:38
      Highlight Highlight und stell Dir vor wenn Du gefragt wirst wo Du herkommst in Thailand gäbe es etliche darunter die Dich als Sex-Touristen abstempeln und dich komisch anschauen nur weil Du aussiehst wie Du aussiehst. Dann würdest Dir sowohl nette als auch nicht so nette Gesichtsausdrücke mit der Frage begegnen...und Du würdest es sicher auch merken ob die Frage aus ehrlichem Interesse kommt oder nicht...
  • Stefan Morgenthaler-Müller 15.06.2020 16:04
    Highlight Highlight Es kommt immer darauf an, welche Absicht dahinter steckt.

    Bsp. Weisser Schweizer fragt schwarzen Schweizer:

    "Woher kommst du?" - "Aus Zürich." - "Woher kommst du wirklich?"

    Und spätestens diese zweite Frage vermittelt dem schwarzen Schweizer die Botschaft, dass er fremd ist und gar nicht aus Zürich sein kann, denn wäre er weiss, würde man nicht so fragen.

    "Ich komme aus Zürich" - "Ich meine, woher kommst du ursprünglich" - "Aus Zürich!"

    Es gibt auch schwarze Schweizer, die in Zürich geboren sind und da das ganze Leben lang leben. Warum ist das für einige ein Problem?
    • Dr no 15.06.2020 16:23
      Highlight Highlight es ist für einige kein Problem. Wie du suggerierst. Es ist einzig ein Problem für einige die gefragt werden. Wenn du sagst du kommst aus Zürich aber einen Walliserdialekt hast, dann kommt immer auch eine Nachfrage... und niemand fühlt sich diskriminiert.
    • Nekomana 15.06.2020 16:26
      Highlight Highlight Dann wechsle ich die Frage: Woher kommen deine Eltern? Wenn es mich wirklich interessiert - z.B bei einem Date. Es wäre schön zu wissen welche Wurzeln mein evt. zukünftiger Freund hat. Ich lege meine Wurzeln ja auch sozusagen frei für ihn. Aber einen Stranger auf der Strasse würde ich bei der Frage: "Woher kommst du" nur fragen in welchem Ort er lebt. Es kommt immer auf die Situation an. Ich persönlich denke nicht, dass dies Rassistisch ist, sondern normal(?)
    • Stefan Morgenthaler-Müller 15.06.2020 16:50
      Highlight Highlight @Nekomana. Gegenfrage: Warum ist es für dich wichtig, woher jemand kommt? Wird die Person dann für dich interessanter oder weniger interessant? Kannst du seine Vorurteile dann abchecken? Was genau soll dir die Herkunft der Eltern der Person aussagen? Eben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • code-e 15.06.2020 16:04
    Highlight Highlight Bei mir klingt es des öfteren so: Woher kommst du? Schweiz. Nein ich meine ursprünglich? Schweiz. Aha Papierlischwiizer? Nein, von Geburt an. Aha aber deine Eltern, voher sind die ursprünglich? Schweiz. Aha, sind die in dem Fall eingebürgert? Nein, sind beide Schweizer. Aber du hast einen italienischen Nachnamen! Ja und, bin trotzdem Schweizer. Ungläubige Blicke. Wo spricht man denn noch Italienisch ausser in Italien? öhhh...grübel...grübel...weiss nicht! Jedes Mal zum tod lachen
    • Chey123 15.06.2020 16:14
      Highlight Highlight echt jetzt?!! Kennen die das Tessin nicht!😳
    • code-e 15.06.2020 16:29
      Highlight Highlight @Chey123: Keine Ahnung, ich staune immer wieder darüber wie lange gewisse nachdenken müssen
    • Chey123 15.06.2020 16:38
      Highlight Highlight Schön kannst du es mit Humor sehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 15.06.2020 15:59
    Highlight Highlight Ich frage oft und gerne nach der Herkunft. Bei "Eidgenossen" (wenn mir der Dialekt auffällt), aber auch bei Schweizern mit Migrationshintergrund. Nicht nur, wenn mir deren Hautfarbe auffällt, sondern auch das Aussehen. Frage bei Ländern, die ich einigermassen kenne, auch gerne detaillierter nach.

    Noch nie hatte ich das Gefühl, dass meine Fragen als unanständig empfunden worden sind.

    Mir ist es auch egal, wenn ich in Deutschland trotz meiner Hochdeutsch-Bemühungen bei der Bestellung im Restaurant immer zuerst "Schweizer?" höre.
  • LooTerror 15.06.2020 15:59
    Highlight Highlight Eigentlich Krass.. Hier diskutieren wir über Formele Sachen wie man es auf keinen Fall Formulieren darf oder Fragen darf...

    In anderen Ländern wird immer noch schamlos Menschenhandel betrieben oder Gastarbeiter von anderen Ländern eingeflogen / geschifft und unter Desaströsen Arbeitsbedingungen ausgenutzt und genötigt bis sie sogar vor Erschöpfung sterben..

    Aber ja lasst uns lieber darüber reden ob man dies oder das Fragen darf...
    • bruuslii 15.06.2020 16:27
      Highlight Highlight looterror: ich glaube "dies oder das" bestimmt nun mal unseren alltag.

      den schändlichen menschenhandel, den du ansprichst, können wir nur äusserst am rande beeinflussen.

      unsere handlungs- und denkweise können wir aber hier und jetzt beeinflussen.
    • LooTerror 15.06.2020 16:53
      Highlight Highlight @bruuslii da haben sie vollkommen recht wir könne gegen Ungerechtigkeiten ihn unseren Land was tun.
      Aber ab und zu gefragt zu werden woher ich komme auf Grund meines Nachnamens macht mir nichts aus. Denn ich weis das mein Vater vor 40 Jahren in dieses Land kam und wohl alle nachteile hatte aber dennoch gab ihm dieses Land alle Möglichkeiten und er konnte sich all seine Träume erfüllen.
      Also meine Familie verdankt diesem Land sehr viel.
      Aber leider hat nicht jeder Mensch solche Privilegien um hier zu leben. Also sollte man es doch Schätzen hier zu sein es könnte echt schlechter sein..
    • bruuslii 15.06.2020 19:22
      Highlight Highlight looterror: das ist ein starkes statement! 👍
  • simiimi 15.06.2020 15:58
    Highlight Highlight Nun ja, wer Rassismus sehen will, der wird ihn auch überall hineininterpretieren. Diese „Debatte“ führt lediglich dazu, dass Gräben aufgeschüttet werden wo keine sein müssten, und sich für gewisse Gruppen eine institutionelle Opferrolle herauszubilden beginnt.
    • bruuslii 15.06.2020 16:31
      Highlight Highlight Nun ja, wer latenten Rassismus ausblenden will, der wird ihn auch überall (und bei sich selbst) verneinen. Diese „Debatte“ führt aber dazu, dass Gräben erkannt werden wo keine sein müssten, und für gewisse Gruppen die institutionelle Täterrolle sichtbar wird.
    • derWolf 15.06.2020 18:07
      Highlight Highlight Nein bruusli, was jetzt hier in der Schweiz geschieht schadet der gerechten Sache nur, dass man dies nicht erkennt wundert mich immer wieder. Wie oft schreibst Du noch dasselbe und wirst niedergeblitzt bis Du begreifst dass dies einfach völlig über's Ziel hinaus schiesst? In den USA hättest Du Recht damit, hier ist es gesucht. Das zeigen schon die ganzen "Italiener" Vergleiche hier. Meine Frau kommt aus Kalabrien. Ein Sohn ist "dunkel", der andere hell und Blond. Weder meine Frau (40), noch meine Söhne 18/22 haben auch nur eine schlechte Erfahrung gemacht. Und das im Kt. Schwyz...
    • bruuslii 15.06.2020 19:08
      Highlight Highlight derwolf, ich schreibe von mir selbst. ich bin ein bünzli. ab kleinen ungereimtheiten bin ich ab mir selbst erschrocken. kleine unachtsamkeiten hier und dort.

      "dunkle sind statistisch gesehen krimmineller" - wenn es statistisch so ist, ist es leider so. dass etwas dagegen unternommen werden muss, ist doch nur logisch.
      dass ich einen farbigen menschen zuerst mal auf hochdeutsch anspreche, ist doch nur höflich.
      nach der herkunft zu fragen, ist doch nur interesse bekunden.

      es hat mich traurig gemacht. ich habe menschen klassiert und anders behandelt.

      das ist für mich struktureller rassismus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sensei 15.06.2020 15:58
    Highlight Highlight Und dabei sind die wenigsten stolz aufs Schweizer-Sein und alle finden es cooler, zu betonen, dass sie im Fall halb das und ein Viertel das sind...
    • Ja_du 15.06.2020 16:09
      Highlight Highlight Das sieht anders aus wenn du im Ausland bist. Da sind alle dann stolz darauf halb-schweizer zu sein. Man will anders sein als die Masse. Das musst du nicht persönlich nehmen.
    • Freedoom Fighter 15.06.2020 16:23
      Highlight Highlight Ich bin stolz ein Schweizer zu sein. seit Generationen. bin ich nu rassistisch nein? bin ich mehr schweizer als ein Schwarzer aus Zürich der den schweizer pass hat? nein.
    • blueberry muffin 15.06.2020 16:28
      Highlight Highlight Natürlich. Wer stolz ist, auf etwas das er per Zufall erhielt, hat sowieso ein trauriges Leben.
  • karima 15.06.2020 15:56
    Highlight Highlight Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber manches hier ist überzogen.

    Ich mag Opfermentalität nicht.



  • Hillary Clinton 15.06.2020 15:55
    Highlight Highlight Was meint mein dunkelhäutiger Kollege, der eher ländlich aufgewachsen ist / wohnt zu diesem Video?

    "Linke, verweichlichte Städter die konstant in der Opferrolle rumlaufen. Die denken weil sie dunkelhäutig sind, dass sie automatisch das tragische Schiksal der Afroamerikaner teilen - dabei leben sie im überprivilegiertesten Land der Welt - ohne Polizeigewalt oder inst. Rassismus."
    • karima 15.06.2020 16:44
      Highlight Highlight Ja, und die linken Parteien fördern diese Opferrolle, weil dies Stimmen bringt.

      Ist ja nicht nur jetzt so, sondern auch bei MeToo
  • Chris69 15.06.2020 15:55
    Highlight Highlight Ja, es ist halt leider so, dass man immer unsicherer bei diesem Thema ist und lieber schweigt als etwas falsches zu sagen. Letzte Woche hat eine Kollegin die harmlose Bemerkung gemacht "Schwarze haben Musik im Blut, sie machen die beste Musik". Zuerst wollte ich reagieren, weil meine Lieblingsmusik Hard(rock) und Irish Folk ist und ich mit Soul, Gospel, Jazz, Rapp und Hipp Hopp nichts anfangen kann. Nachdem ich lange überlegt habe, wie ich das jetzt sagen soll ("nein, Weisse machen bessere Musik", "mir gefällt Black Music nicht") habe ich entschieden nichts zu sagen.
    • blueberry muffin 15.06.2020 16:39
      Highlight Highlight Naja, Rock kam ursprünglich von Schwarzen, von dem her ist es wahr. ;)

      Aber ja, am besten einfach ehrlich sein und antworten was du magst. Wobei in Europa von Weissen zu reden ist etwa gleich wie in Afrika von schwarzen zu reden.
    • AdiB 15.06.2020 16:46
      Highlight Highlight Soul ist hammer, du verpasst so wundervolle stimmen.
      Zum grundkern, es ist ein fakt dass die kräftigsten, besten und schönsten soulstimmen schwarze frauen hervor brachten. Ich kenne viele dunkelhäutige die stolz drauf sind und es selbst gerne betonnen dass sie musikalisch mehr zu bieten haben als wir weisse.
      Ich verstehe diesen jungen mann deshalb überhaupt nicht. Im ganzem video haben alle legitime dinge geäussert bis auf ihn. Er ist mir irgendwie so rein gekommen wie einer der ein perfektes leben führte aber irgendwie doch das opfer sein möchte, wieso auch immer.
    • Raber 15.06.2020 17:50
      Highlight Highlight Rap und Hip Hop schreibt sich jeweils nur mit einem p am Ende... Soweit zur tüpflischiiserei. Lustigerweise höre ich zurzeit sehr viel Blackmusic die von weissen Europäern gemacht wird. Vieleicht läuft es deshalb jetzt mehr unter der Kategorie "Urban".
  • felixJongleur 15.06.2020 15:48
    Highlight Highlight Krass, das soll die neue Freiheit und Gleichheit sein, wenn man permanent aufpassen muss, niemandem auf den Schlipps zu treten, being offended als Massstab was zulässig ist und was nicht, wer gut und wer schlecht ist. Halleluja.

    Play Icon
  • micki 15.06.2020 15:48
    Highlight Highlight Also mein Name ist auch nicht typisch schweizerisch. Vielleicht zeigt es einfach auch nur Interesse wenn mich jemand fragt woher denn mein Name kommt.
  • Vecchia 15.06.2020 15:46
    Highlight Highlight Jetzt bin ich plötzlich Rassistin, wenn ich im sympathischen Gespräch, aufgrund des Akzents meines Gegenübers, frage, ob er z.B. aus der Surselva, Fribourg oder dem Waadtland kommt?

    Und ich bin Rassistin, weil ich an einem multikulturellen Frauentreff die Afrikanerinnen (uf Schwiizertütsch) frage, aus welchem Land die Trachten sind, die sie mit Stolz tragen - Achtung ist auch ihre Herkunft! - ?

    Bin sprachlich sehr interessiert und frage manchmal sogar nach der Herkunft eines Namens. Also auch falsch?

    ???

    (Zoll u. Putzfrau - s.Video - sind natürlich daneben)
    • Superreicher 15.06.2020 16:29
      Highlight Highlight Nein, so wie du das hier beschreibst, wirkt das überhaupt nicht rassistisch.
    • bruuslii 15.06.2020 16:37
      Highlight Highlight vecchia: an einem anlass, an dem die herkunft zelebriert wird, ist es sicher nicht unpassend sich über die wurzeln zu unterhalten.

      im alltag kann dies aber für einige störend sein, weil sie eben nicht zum hundersten-ten mal erklären wollen, "dass sie aus pfäffikon und ja sicher aus pfäffikon und ja auch die eltern lebten schon in pfäffikon und halt doch einfach mal pfressi..."
    • blueberry muffin 15.06.2020 16:41
      Highlight Highlight Nein, Waadtländer sind keine Rasse. Ich denke es ist auch weniger schlimm, wenn man die Person kennenlernen will und nicht nur abstempeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bratansauce 15.06.2020 15:46
    Highlight Highlight Es hat für mich nichts mit Rassismus zu tun wenn man feststellt, dass jemand anders aussieht, als die meisten Leute die im Land leben. Das passiert uns ja auch ständig in südlicheren Gebieten.
    Wichtig ist zu verstehen, dass anders nicht schlechter oder besser ist. Im Übrigen gilt dies nicht nur bezüglich der Hautfarbe.
    People different from you are still people.
    • bruuslii 15.06.2020 16:46
      Highlight Highlight bratansauce: und wenn jemand sich nicht als anders fühlt als die anderen und dann trotzdem so behandelt wird?

      "aber neinei - anders ist auch nicht schlechter oder besser. macht nüt wenn es bitzeli schwarzer bisch..."
    • Bratansauce 16.06.2020 08:44
      Highlight Highlight Ich sage ja: Man muss sich nicht anders fühlen und soll definitiv auch nicht anders behandelt werden.
      Aber die Hautfarbe ist nun mal etwas, was einem ins Auge sticht. Insbesondere, wenn es im Umfeld wenige gibt mit dunkler oder heller Haut.
      Aus deinem Kommentar werde ich also nicht wirklich schlau, was dein Problem ist, bleibt mir schleierhaft.
  • TanookiStormtrooper 15.06.2020 15:45
    Highlight Highlight Also den jungen Mann hätte ich jetzt primär wegen seines Hochdeutschs nach der Herkunft gefragt und auch nachgefragt, ob Schweizerdeutsch für ihn ok sei oder er es lieber hätte, wenn ich Hochdeutsch mir ihm spreche.
    Man kann auch überall Rassismus hineininterpretieren... 🤷‍♂️
    • Ueli der Knecht 15.06.2020 16:09
      Highlight Highlight "Also den jungen Mann hätte ich jetzt primär wegen seines Hochdeutschs nach der Herkunft gefragt und auch nachgefragt, ob Schweizerdeutsch für ihn ok sei"

      Beide Fragen wirken ausgrenzend, weil die Frage "woher bist du?" impliziert, dass jemand nicht von hier ist, obwohl er vor dir steht, und weil die Frage "ist Schweizerdeutsch okay?" signalisiert, dass man schweizerdeutsch zumindest verstehen soll, falls man dazu gehören will, bzw. dass du es anangehm fändest, ihm in seiner Sprache zu antworten.

      Vielleicht ist es nicht rassistisch. Auf alle Fälle sind solche Fragen aber unhöflich.
    • Statler 15.06.2020 20:21
      Highlight Highlight Also, ich hätte den jungen Mann vielleicht gefragt, wo aus Deutschland er kommt. Dann wäre klar, dass ich ihn wegen seiner Sprache danach frage und nicht wegen seiner Hautfarbe. Und die Frage impliziert dann auch nicht, dass er ja «ursprünglich» bestimmt nicht aus Europa ist.
      Und wenn man mit einem Deutschen Schweizerdeutsch spricht, merkt man entweder relativ schnell, ob man verstanden wird, oder man wird vom Gegenüber darauf hingewiesen.
  • mrz 15.06.2020 15:42
    Highlight Highlight Was den Rassismus so unglaublich schwer macht zu beseitigen ist, meiner Meinung nach, dass es von jedem Individuum anders aufgenommen wird was rassistisch ist und was nicht. Wenn ich jemanden Frage von wo er ist wird es 50% stören und die anderen 50% finden dies in Ordnung. NATÜRLICH ist da kein böser Hintergedanke bei dieser Frage dabei.
    Was dabei Schade ist, dass ich mich als weltoffener Typ nicht mehr getraue auf diese Menschen offen zuzugehen. Weil ich nie weiss was von der anderen Seite falsch interpretiert wird. Und schon haben wir uns wieder ein Stückchen weiter voneinander entfernt :(
    • Superreicher 15.06.2020 16:48
      Highlight Highlight Wenn wir Europäer und insbesondere die Amerikaner früher nicht so extrem rassistisch vor allem gegen Afrikaner gewesen wären, dann gäbe es dieses Problem gar nicht. Niemand würde sich heute noch wegen Bagatellen rassistisch behandelt fühlen. Und die Fälle, wo auch heute noch Menschen durchaus rassistisch beleidigt werden, würden isoliert betrachtet werden.
  • Donald 15.06.2020 15:40
    Highlight Highlight Das ist ein Interessantes Thema. Speziell weil dies in den USA ganz anders ist. Dies scheint bei der aktuellen Diskussionen oft vergessen zu gehen. Da ist es normal, die Leute einer "Community" zuzuordnen und nach der "Heritage" zu fragen. Ich weiss nicht was besser ist. Ich verstehe auch, dass es mühsam ist, wenn man keine Verbindung zu dem Ort hat, wo man ethisch teilweise herkommt und man immer wieder danach gefragt wird.
    • Chili5000 16.06.2020 07:13
      Highlight Highlight @Donald: vor allem wenn die Menschen nach der Antwort glauben Sie wüssten dan irgendwas über dich.
  • Ian Cognito 15.06.2020 15:33
    Highlight Highlight Zur allgemeinen Differenzierung: Ich pers. glaube nicht, dass es ein Problem ist, wenn man jemand nach der Herkunft fragt, wenn man diese Tatsächlich wissen möchte. Das Problem ist, dass viele Leute nach der Herkunft fragen, jedoch eigentlich die Ethnie meinen. Nach der getrauen sie sich aber oft nicht direkt zu fragen, woraus sich dann dieser xenophobe Eiertanz entwickelt.
    Ich habe schon öfters (mit Verweis auf Neugier/Berufskrankheit) Nicht-weisse direkt nach der Ethnie gefragt, was mir jetzt noch nie als rassistisch vorgeworfen, sondern dann klar als kulturelles Interesse gewertet wurde...
    • Baccaralette 15.06.2020 16:02
      Highlight Highlight Du hast es erfasst.

      Wenn jemand meine Freundin fragt, woher sie kommt und sie antwortet aus Basel, wird meist weiter gebohrt. Und ist so nicht okay.
    • Ueli der Knecht 15.06.2020 16:13
      Highlight Highlight Die Leute Fragen auch oft scheinheilig, "was machst du?", weil sie über den Beruf eigentlich vielmehr die Einkommensklasse und den sozialen Status erfahren wollen.
  • Medizinerli 15.06.2020 15:33
    Highlight Highlight Ich persönlich empfinde die Frage nach der Herkunft nicht als Rassismus (werde oft gefragt, vor allem im Ausland). Kommt aber wahrscheinlich, wie so oft, auf den Tonfall und den Kontext an.
    • Baccaralette 15.06.2020 16:06
      Highlight Highlight ..eben..im Ausland.

      Diese Menschen sind Schweizer.

      Merksch öppis?
    • Medizinerli 15.06.2020 16:12
      Highlight Highlight Steht mir auf der Stirn geschrieben, dass ich z.B. in England keine Engländerin bin, nur weil ich mit Akzent spreche? Merksch öbbis?
    • Ueli der Knecht 15.06.2020 16:14
      Highlight Highlight "Ich persönlich empfinde die Frage nach der Herkunft nicht als Rassismus (werde oft gefragt, vor allem im Ausland)."

      Es sind ja nicht Ausländer, die sich stören, wenn man sie nach ihrer Herkunft frägt, sondern Einheimische, denen man mit eben dieser Frage signalisiert, dass sie keine richtigen Einheimische seien. Das ist daher unhöflich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chey123 15.06.2020 15:33
    Highlight Highlight Krass, ich frage gerne nach der Herkunft und hatte so schon viele, längere, sehr interessante Gespräche! Jetzt hier zu lesen das dies rassistisch sei, schockiert mich und macht mich traurig... ich interessiere mich sehr für Menschen, wo sie herkommen und deren Sitten, war schon immer so.
    Erst gerade im Dorf mit einer Kassiererin, einer Kroatin, sie hat mir viel von sich und ihren Landsleuten erzählt, hoffe schwer das sie es nicht als rassistisch gesehen hat.
    Aber ich mach das auch bei Schweizern, je nach Dialäkt z.B. die Bündner dürfen sich dann meine Schwärmerei anhören, auch rassistisch?
    • TheKen 15.06.2020 16:01
      Highlight Highlight Einfach weiter machen. So wie sie es schildern ist es nur nett gemeint.
    • Chey123 15.06.2020 16:47
      Highlight Highlight merci @luegeLose: ja das auf jeden Fall, viele Menschen haben so viel zu Erzählen, ich mag das, da braucht es oft nur einen kleinen Anfang und dann wird einfach geredet....
      Es kann halt schon sein, das dies nicht alle mögen... aber in den Kommentaren hat es einige die es mögen. Man kann es nicht allen recht machen...
      Vielleicht frage ich das nächste Mal zuerst ob es ok ist🤔
  • DuhuerePanane 15.06.2020 15:31
    Highlight Highlight Wenn ich eine Person frage, woher die Eltern ursprünglich sind, bin ich eine Rassistin??? Mich fragen die Leute wegen dem Nachnamen auch immer wieder, woher ich stamme. Wo ist das Problem??
    • Ueli der Knecht 15.06.2020 16:18
      Highlight Highlight Das Problem liegt in der Motivation der Frage.

      Wenn ein dunkelhäutiger Berner gefragt wird, "woher bist du?", dann gibt man ihm zu verstehen, dass er nicht von hier sei. Ausgrenzung. Wenn man auf seine Antwort, "ich bin Berner" dann nachfragt, "woher bist du wirklich?", dann impliziert das, dass ein richtiger Berner nicht dunkelhäutig sein kann. Und das ist nunmal rassistisch.

      Da liegt das Problem. Vielleicht fehlt es dir an Sensibilität für solche Feinheiten.
    • DuhuerePanane 15.06.2020 16:45
      Highlight Highlight 🤦‍♀️ 🤦‍♀️ 🤦‍♀️
    • DuhuerePanane 15.06.2020 16:47
      Highlight Highlight Ueli, deine künstliche Empörung ist einfach nur peinlich. Und diese Sticheleien, von wegen dass mir und anderen Leute die Sensibilität für Feinheiten fehlt, kannst du für dich behalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lezzelentius 15.06.2020 15:31
    Highlight Highlight Finde ich schon sehr geil, wenn auf einmal Rücksicht zu nehmen und Interesse zu zeigen, damit in Verbindung gebracht wird, dass man Rassist sei.

    Rassismus wird als Begriff ziemlich inflationär verwendet. Ich bin Albaner, inzwischen näher an der 30 und habe noch keinen Führerschein - ihr könnt ahnen, was man da für Sprüche hört, die alle mal nicht bös gemeint sind.

    Soll ich jetzt von Rassismus sprechen? Bullshit.

    Von Rassismus kann ich vielleicht sprechen, wenn ich ohne nähere Gründe eine Stelle oder Wohnung nicht erhalte.

    Rassismus =/= Klischees =/= Vorurteile.
    Differenziert mal.

  • drüber Nachgedacht 15.06.2020 15:28
    Highlight Highlight Wer nicht fragt wird keine Antwort erhalten.

    Und wird dann wohl unwissend bleiben....


    Unwissenheit ist die Grundlage der Angst vor Fremdem.
    Und somit auch dem Fremdenhass.....




    • Chey123 15.06.2020 17:09
      Highlight Highlight Finde ich eine wichtige Aussage; und wenn sich Jemand gestört fühlt an so einer Frage oder ganz einfach nicht Antworten mag, kann er dies sagen, je nach dem erklären wieso er ein Problem damit hat, so kann Verständnis wachsen...
  • Bloody Mary 15.06.2020 15:27
    Highlight Highlight Ok die Nachbarin hält die neue Nachbarin für die Putzfrau weil diese Schwarz ist.. okay sorry aber.. ist das jetzt wirklich "schlimm"? Ist es unwürdig eine Putzfrau zu sein... finde ehrlich gesagt das meiste komplett übertrieben. Klar viele Menschen sollten sich nicht in fremde Angelegenheiten mischen, aber das ist nicht Rassismus.

    Ich bin definitiv dafür, dass der M***kopf umbenannt wird. Ich bin definitiv dafür das wir im Alltag respektvoller miteinander umgehen.
    Aber immer gleich die Rassismuskeule schwingen finde ich falsch
    • Medizinerli 15.06.2020 15:38
      Highlight Highlight Eine Reinigungskraft zu sein ist nicht schlimm, aber automatisch anzunehmen dass die schwarze Frau eine Reinigungskraft sein muss wiederum schon.
    • Fairness 15.06.2020 15:39
      Highlight Highlight Ich habe nie jemand das Wort „M*****kopf“ verwenden gehört, „Schoggikopf“ jedoch sehr selten mal.
    • Amateurschreiber 15.06.2020 15:47
      Highlight Highlight Putzfrauen sind toll!
      Wer je seine Wohnung oder zumindest das Klo selber putzen musste, weiss, wie wichtig Reinigungspersonal ist!