Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

So war die Schweiz in den Kolonialismus verstrickt

Die Schweiz und ihre Rolle während der Kolonialzeit wird im Geschichtsunterricht kaum diskutiert. Und doch haben wir vor allem wirtschaftlich davon profitiert. Wie genau, erfährst du im Video.



Video: watson/Helene Obrist, Emily Engkent

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Juneteenth-Gedenken in den USA

So fühlen sich Rassismus-Betroffene in der Schweiz

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

69
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Super8 25.06.2020 11:14
    Highlight Highlight Wie an den Blitzen zu erkennen, ist es für eine Mehrheit von uns Schweizers schwer, eine Mitschuld an der Ausbeutung von Drittweltländern anzuerkennen.
  • Booker 25.06.2020 06:45
    Highlight Highlight Afrika wird auch heute noch ausgebeutet - Rohstofffirmen und asiatische/chinesische Unternehmen welche da Fabriken haben. Und auch wir in der Schweiz werden ausgebeutet und ausgenutzt, z.Bsp. Unsere Sozialsysteme.
    • Super8 25.06.2020 11:12
      Highlight Highlight Die Ausbeutung von Afrika durch die Schweiz nicht vergessen. Z.B. gehen 40% aller Goldexporte über die Schweiz, wo der Rohstoff geschmolzen und zu Barren gemacht wird. Kontrolle, woher das Gold kommt: praktisch 0%. Stand so kürzlich schwarz auf weiss in den Medien.
      Aber leb du nur weiter in deiner heile-Schweizer-Welt-Bubble.
    • geissenpetrov 25.06.2020 11:45
      Highlight Highlight Die Schweiz ist weltweit der wichtigste Rohstoffhandelsplatz. Schätzungen zufolge beträgt der Weltmarktanteil beim Erdöl 35%, bei Metallen 60% und bei Zucker und Getreide je 50%.

      Weitere Infos:
      https://www.publiceye.ch/de/themen/rohstoffhandel/schweiz/rohstoff-drehscheibe

      @Booker
      Unsere wirtschaftliche Elite plündert den afrikanischen Kontinent aus, ruiniert Existenzen und Dein Beitrag: aber die Asiaten auch und dann erst unsere Sozialsysteme. Ernsthaft?
    • next_chris 26.06.2020 06:41
      Highlight Highlight Und warum ist das jetzt schlecht, dass das Gold aus Afrika kommt?
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 25.06.2020 02:18
    Highlight Highlight Profitiert ist gut. Der gesamte Wohlstand beruht auf diesen Praktikten. Bis heute, dem 25.06.2020. Und so geht's auch weiter...
  • Mundos 24.06.2020 22:40
    Highlight Highlight In der Schweiz galt und gilt immer noch, dass als hauptsächliche Referenz das Geld steht. Es gibt kaum ein Korrektiv, dass diese Vormachtsstellung des Geldes brechen könnte. Das ist das Verhängnis dieses Landes, das zu so viel Leid in der Welt beigetragen hat und noch immer beiträgt.
  • rolf.iller 24.06.2020 22:10
    Highlight Highlight Tolles Video, wurde wohl auf einem elektronischen Gerät produziert, dass unter misserablen Arbeitsbedingungen irgendwo in Asien gefertigt wurde. Man sollte nicht heiliger als der Papst tun...
    • geissenpetrov 25.06.2020 11:29
      Highlight Highlight Ein typisches Strohmannargument. Obschon Du damit dein Ziel erreichst und vom Inhalt ablenkst, frage ich trotzdem, auf was für einem Gerät man das Video stattdessen hätte produzieren sollen.
    • rolf.iller 26.06.2020 09:32
      Highlight Highlight @geissenpetrov, was ich meine ist, dass es heute genug Probleme gibt, die es Wert sind zu verbessern.

      Wenn Menschen zu Zeiten Eschers Afrikaner nicht als "gleich" angesehen haben, dann kann man das den Leuten von damals nicht vorwerfen. Das war eine Mainstreamansicht. Ich würd sogar sagen, Xenophobie ist der Normalzustand. Deshalb haben vor nicht so langer Zeit auch die Hutus die Tutsis masakriert.

      Geschichte ist dazu da daraus zu lernen. Will man Denkmäler sturzen, ist man auf einem Auge Blind. Will man was verbessern, dann soll man vorwärts schauen, nicht zurück.
    • geissenpetrov 26.06.2020 11:15
      Highlight Highlight Finde den Widerspruch:
      - "Geschichte ist dazu da daraus zu lernen."
      - "Will man was verbessern, dann soll man vorwärts schauen, nicht zurück."

      Es ist wichtig, dass man die Geschichte kennt. Sonst wird man die gleichen Fehler erneut begehen oder auf künftigen Weggabelungen den falschen Weg einschlagen. Deshalb ist es wichtig, sich mit der Sklavenhaltergesellschaft und dem Kolonialismus (die ihre Legitimation im Rassismus hatten) zu kennen.
  • Hans Nötig 24.06.2020 21:38
    Highlight Highlight Finde den Beitrag etwas problematisch.

    Das Video (vor allem die ersten paar Sekunden) suggeriert mMn. nämlich, dass die Schweizer stark vom Kolonialsmus profitierten. In Wahrheit waren es ein paar wenige Unternehmer. Der einfache Schweizer Arbeiter/Bauer wird wohl kaum davon profitiert haben.
    • geissenpetrov 25.06.2020 11:16
      Highlight Highlight "Der einfache Schweizer Arbeiter/Bauer wird wohl kaum davon profitiert haben."

      Das ist heute nicht anders. Von den Machenschaften von Glencore, Nestle etc. profitiert in erster Linie der Geldadel.
      Unsere halbdirekte Demokratie gäbe uns die Werkzeuge in die Hand, ja, sie verpflichtet uns sogar dazu, diese Ausbeuter zu stoppen.
  • Gegenstromschwimmer 24.06.2020 21:17
    Highlight Highlight Zu der beschriebenen Zeit war die Schweiz grossmehrheitlich ein armes Land. Zweifelsohne haben einige wenige Geschäftemacher profitiert, aber ist dies nun ein Grund dass wir uns kollektiv in's Büssergewand kleiden und uns geisseln? Langsam habe ich genug von dieser schon fast religiös anmutenden Selbstbezichtigung.
    Gnade uns Gott, dass die Forschung herausfindet, dass Ötzi von einem Menschen umgebracht worden ist, welcher aus dem Gebiet der heutigen Eidgenossenschaft über die Berge gewandert ist. Die Kollektivschuld, die uns noch heute aufgeschwatzt würde, wäre kaum zu ertragen!
    • Liselote Meier 25.06.2020 12:24
      Highlight Highlight Nein wenn du es als Selbstbezichtigung tituliertest, zeugt dies von einer Kognitiven Dissonanz.

      Weil deine Identität stark durch unreflektierte Geschichtsmythen geprägt wurde und nicht durch einen kritischen Umgang. Daher dein Abwehrreflex.
    • geissenpetrov 25.06.2020 13:27
      Highlight Highlight @Liselote
      "Weil deine Identität stark durch unreflektierte Geschichtsmythen geprägt wurde..."

      Ich wünschte, Du hättest recht und ein solcher Abwehrreflex liesse sich mit einem mangelhaften Geschichtsverständnis erklären.
      Ursache ist eher der kognitiv flache Erzählrahmen rechtsbürgerlicher Politik. Da wird ein Wir-Gefühl (Schweizer/Eidgenossen/weisse Europäer) erzeugt, die gegen irgendwas Kämpfen (die anderen). Die Folge davon ist, dass Kritik am «Wir», dann zugleich als Kritik am eigenen Weltbild aufgefasst wird. Dazu muss das «Wir» nicht mal in der Gegenwart sein.
    • Freedoom Fighter 25.06.2020 14:13
      Highlight Highlight @Liselote

      und jetzt auf Deutsch?...
    Weitere Antworten anzeigen
  • noon 24.06.2020 21:10
    Highlight Highlight Danke Watson ihr seit immer wieder informativ erfrischend und kritisch... Danke für den Beitrag :)
  • Spooky 24.06.2020 21:03
    Highlight Highlight So ein Stuss! Meine Eltern waren arm.
    Und ich bin auch ein Abgehängter.
  • Adrian Ochsner 24.06.2020 20:47
    Highlight Highlight Es ist einfach, über unsere Grossväter zu schimpfen. Oder mit Fingern auf Glencore zu zeigen. sind wir „frei von Sünde“ und moralisch überlegen? Wer trägt nicht Kleider oder Turnschuhe, die unter fragwürdigen Bedingungen produziert werden? Oder essen Gemüse Früchte aus Spanien und Italien - wie sind die Arbeitsbedingungen da ? Wir alle - da schliesse ich mich selber ein - sind keinen Deut besser als unsere Ahnen. Nicht mehr Mohrenkopf sagen, ist eine lächerliche Scheindebatte, die einzelne sich selbstgerecht als moralisch überlegen fühlen lässt. Ändern tut sich nichts.
  • Lodestone 24.06.2020 20:38
    Highlight Highlight Wow, einpaar Reiche sind reicher geworden...müssen wir unbedingt mehr wissen🙄. Dann lieber einen ,,Wirtschaft und Ihre Opfer,, Fach gründen. Die ganzen öffentlichen Schulen sind doch nur ein Schlachthof des freien Geistes. Wenn dann lieber in den Museen entsprechende Ausstellungen organisieren, Leute die sich wirklich dafür interessieren werden schon kommen.
  • Lumpirr01 24.06.2020 20:24
    Highlight Highlight Nicht die Schweiz als Ganzes (Land & Leute) waren beteiligt, sondern ein paar wenige damals Sachverständige, die ihr Geschäft verstanden.
    Man bedenke:
    Die bis ca. 1900 noch unmechanisierte Schweizer Landwirtschaft schützte ca. 90% der damaligen Bevölkerung vor dem Verhungern, auch nur weil viele ihr Glück in Übersee versuchten.
    Kapitalismus und Kommunismus waren noch 100%ige Fremdwörter.
    Gut, der Beitrag soll ja provozieren und ein schlechtes Gefühl vermitteln.
    Da ich nicht von der eingangs erwähnten priviligierten Gruppe abstamme, finde ich diesen Artikel nicht speziell beachtenswert.
    • ubu 24.06.2020 20:52
      Highlight Highlight "90% am Verhungern". Nonsens. Lies doch mal ein Geschichtsbuch, bevor du hier kommentierst.
    • geissenpetrov 24.06.2020 22:07
      Highlight Highlight Selbst in Sklavenhaltergesellschaften, trifunkionalen (Klerus, Adel & dritter Stand) und anderen feudalherrschaftlichen Strukturen waren die Eliten/Profiteure immer von einem Teil der ausgebeuteten Unterschicht geduldet. So erstaunt es wenig, dass auch die Eliten im Hyper-Kapitalismus ihre Steigbügelhalter haben.
      Die Reichen und Mächtigen plündern nachweisbar den afrikanischen Kontinent aus, sacken allen wirtschaftlichen Mehrwert ab (den Du und ich erwirtschafteten) und trotzdem findet man Kommentare, die diese Tatsachen abstreiten oder sogar gut finden.
    • ingmarbergman 24.06.2020 22:09
      Highlight Highlight Alleine schon dass du in der Schweiz geboren bist, macht dich privilegiert. Ist das so schwer zu verstehen.

      Oder bist du einfach ein Troll?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pepe Le Fart 24.06.2020 20:15
    Highlight Highlight Wer kennt sich mit Briefmarken und Briefen aus vor über 100 Jahren aus, Ja es wurde vor immer Kolonialwaren importiert, bis in letzte Graubündner Dorf! Ab ca. Anfangs 1900 auch schon früher gab es starkten Austausch über England, Indien, Balkanstaaten, bis nach Mexiko, heutige USA etc. , eigentlich alle Länder, die Welt war damals schon gut vernetzt, nur haben die Briefe bisschen länger gehabt bis diese angekommen sind. Den Rest lass ich weg!
  • Pümpernüssler 24.06.2020 18:43
    Highlight Highlight Ach kommt.... Was ist mit der DDR nach dem 2. Weltkrieg? Darüber habe ich in der Schulzeit kein einziges Wort gehört. Dass auch ja die Opferrolle der Juden omnipräsent bleibt. Geschichte wird ja immer aus Sicht der Sieger geschrieben. Von daher wundert es mich überhaupt nicht, dass wir nur einen Bruchteil der Realität in unseren Geschichtsbücher nachlesen können.
    • Wild Turkey 101 25.06.2020 15:08
      Highlight Highlight "Dass auch ja die OpferROLLE der Juden omnipräsent bleibt."

      Rollen werden für gewöhnlich nur gespielt. Damit implizierst du, dass Juden gar nie richtige Opfer waren. Das lassen wir jetzt mal so stehen. ^^

      Dein letzter Satz ist abgesehen davon völlig sinnfrei und falsch. Wer sich seriös mit Geschichte auseinandersetzen will, findet zu jedem nur erdenklichen historischen Aspekt Unmengen an Literatur. Gibt übrigens so eine Erfindung namens Internet, damit lassen sich Informationen viel besser finden.
    • Pümpernüssler 26.06.2020 11:03
      Highlight Highlight Ich meine damit die Geschichtsbücher in der Schule. Geht mir nur darum.
  • Kolo 24.06.2020 18:19
    Highlight Highlight 2/2 ich denke nicht, dass der heutige Rassismus in der Schweiz sehr viel mit Sklaverei oder Kolonialismus zu tun hat. Im gegensatz zu kolonialmächten und Staaten die Sklaverei aktiv betrieben und nach deren Abschaffung noch rechtliche und sonstige Unterschiede nach hautfarbe aufrecht erhielten (USA, karibische Staaten, Südafrika).
    Die BLM Bewegung in Ehren, aber ist das nicht mehr dem "Trend der USA gefolgt"? Ich finde das grösste Rassismusproblem der Schweiz haben wir mit Mitbürger mit Wurzeln im Balkan. Und da schreit ja momentan kein Hahn danach.
  • Kolo 24.06.2020 18:13
    Highlight Highlight 1/2 Ich finde es ein wenig komisch, dass während des Kolonialismus die Schweiz (als nation) beteiligt gewesen ist. Die Forschung der Uni Zürich dürfte dabei wohl noch die direkteste staatliche Beteiligung gewesen sein, die hat aber wiederum wenig mit Kolonialismus zu tun. Dass Firmen mit Sitz in der Schweiz, bis heute einen dreck darauf geben, wieviel Leichen unserem profit zugrunde liegen, ist wohl allen die es wissen wollen bewusst. Aus meiner Warte finde ich das Kapitel Kolonialismus noch eines der wenig dramatischen in dieser Hinsicht. Nicht verharmlosen gemeint.
  • Toni.Stark 24.06.2020 18:09
    Highlight Highlight Ja aber die Schweiz als Staat war nicht daran beteiligt.
  • KnolleBolle 24.06.2020 17:56
    Highlight Highlight Das war doch normal für die damalige Zeit, heute fliegt man mit TUI auf Safari und schaut sich die Dörfer der Eingebohrenen vor Ort an, das ist in etwa das selbe.
  • murrayB 24.06.2020 17:45
    Highlight Highlight Man möchte der Schweiz ein schlechtes Gewissen einreden in Bezug auf den Kolonialismus!

    Wir hatten nie eine Kolonie und waren nie bestrebt dannach!

    Und das was bei uns unter Kolonialismus abgelaufen ist ist nichts im Vergleich was Frankreich oder Großbrittanien geboten haben!

    Darum: 0 schlechtes Gewissen, weder bezüglich Entwicklungshilfe (je nach Definition geht das auch darunter) noch bezüglich Migration!
  • Antichrist 24.06.2020 16:50
    Highlight Highlight Spannend und kann man wohl auf Wikipedia nachlesen. Muss man das unbedingt wissen? Nein. Die Menschheit entwickelt sich laufend weiter. Logisch gab es früher Dinge, die man heute nicht mehr tun würde. Muss sich heute jemand dafür verantwortlich fühlen, was andere vor uns getan haben? Sicher nicht.
  • Martel 24.06.2020 16:37
    Highlight Highlight Die Schweiz hat bei praktisch allem wirtschaftlich profitiert (Söldner im MA und fNZ, Kriegs- und Waffenindustrie im 2. WK, Banken in der Nachkriegszeit, Bankgeheimnis, ...).
    • Pepe Le Fart 25.06.2020 20:23
      Highlight Highlight ahhh Söldner, gruss aus Luzern
      Benutzer Bild
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 24.06.2020 16:22
    Highlight Highlight Beim Thema Ausbeutung des Afrikanischen Kontinents muss nicht mal unbedingt in die Vergangenheit geschaut werden. In Blick in die Gegenwart reicht: Stichwort Glencore.
    • michiOW 24.06.2020 17:13
      Highlight Highlight In 100 Jahren sind dann unsere Nachkommen völlig entsetzt, dass wir so ein Unternehmen dulden konnten.

      Ich nehme an, den Meisten erging es damals mit Schweizer Unternehmungen in den Kolonien wie heute der Mehrheit mit Glencore und Afrika: Es interessiert sie nicht.
    • Wild Turkey 101 24.06.2020 17:16
      Highlight Highlight Das Thema ist aber inwieweit "die Schweiz" im Kolonialismus verwickelt war/ist.
      Glencore ist eine private, internationale Unternehmensgruppe mit SITZ in der Schweiz. Und ja die Schweiz profitiert davon.

      Du jedoch auch! Denn wie ich annehme, hast du deinen Kommentar wohl nicht mit einer Schreibmaschine verfasst. Wie nennt man das schon wieder? Ach ja, Doppelmoral.
    • Edwin Schaltegger 24.06.2020 21:13
      Highlight Highlight Die heutigen Misère in den afrikanischen Staaten ist weitgehend hausgemacht. Der Kolonialismus und die Ausbeutung spielt da nur am Rande mit. Misswirtschaft, korrupte, unfähige Politiker, Stammesfehden sprich afrikanischer Rassismus, archaische Familienstrukturen (die Frauen schuften, die meisten Männer liegen auf der faulen Haut) sind die Hauptursachen. Wer's nicht glaubt der soll mal einige Zeit in Afrika leben oder mit Leuten sprechen die da leben(ten) und nicht irreale Meinungen vertreten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wild Turkey 101 24.06.2020 16:13
    Highlight Highlight Es ist ein Unterschied ob Schweizer Händler, Söldner und Wissenschaftler in den Kolonialismus verwickelt waren oder Staatliche Institutionen.

    Es liegt auf der Hand. Die Schweiz war zu jener Zeit schliesslich nicht eingemauert und trieb mit seinen Nachbarländern Handel. JEDES Land der Welt, welches zu diese Zeit in den globalen Handel involviert war, war automatisch auch in den Kolonialismus verwickelt.

    Für mich entscheidend ist immer noch, dass die Schweiz nie eine KolonialMACHT war! Also hört auf uns ständig einzureden, wir müssten uns für unsere Vergangenheit schämen.
  • Cirrum 24.06.2020 15:23
    Highlight Highlight Die grösste Schwachstelle des Menschen, andere schlechter stellen um sich selber besser zu fühlen.. Und dann noch meinen zu beurteilen, was und wie die benachteiligten zu fühlen haben, obwohl wir keine Ahnung haben, wie es sein muss, tagtäglich zu merken, dass sich eine andere "Rasse" überlegen fühlt...
  • uicked 24.06.2020 15:08
    Highlight Highlight Da steht ja nichts geschrieben, haben wir daher keine Rolle gespielt?
    • Joseph Quimby 24.06.2020 18:19
      Highlight Highlight Natürlich nicht, die Schweiz ist ja neutral...
    • Pepe Le Fart 24.06.2020 20:16
      Highlight Highlight Diese Diskussion ist unnötig, Sorry nur Geblabber.
    • uicked 25.06.2020 11:33
      Highlight Highlight Mittelelbisches Wörterbuch, Band 1, Spalte 1116:

      Geblabber(e) n. ‘ständiges, nichtiges Gerede, Ge-
      schwätz

Kommentar

Wer glaubt, SwissCovid sei eine Spionage-App, hat diese Tweets noch nicht gesehen

Seit Donnerstag steht die Corona-Warn-App SwissCovid offiziell zum Download bereit. Anders gesagt: Nun sind WhatsApp-Gruppen-Benachrichtigungen nicht mehr die schlimmsten Notifications...

Die Schweizer Corona-Warn-App SwissCovid ist endlich am Start. Sie soll mithelfen, eine potenzielle zweite Corona-Welle möglichst flach zu halten. Mit der vom Bund lancierten App sollen Covid-19-Infektionen rasch erkannt und Ansteckungsketten nachverfolgt werden können.

Die Nutzung der Corona-Warn-App geschieht anonym und sie greift zu keinem Zeitpunkt auf den Standort zu. Da alle sensitiven Informationen stets auf dem eigenen Smartphone bleiben, sprich nicht auf einem fremden Server zentral …

Artikel lesen
Link zum Artikel