Schweiz
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Nach Abstimmung – Innerschweizer geben hunderte Schusswaffen freiwillig ab

In Luzern, Nidwalden und Obwalden hat die Polizei eine gross angelegte Waffensammelaktion durchgeführt.



Grosse Waffensammelaktion in der Innerschweiz: Auf sieben Polizeiposten im ganzen Luzerner Kantonsgebiet sowie in den Kantonen Nidwalden und Obwalden konnten am Samstag nicht mehr benötigte oder neu aufgrund der Gesetzgebung nicht mehr legale Waffen gratis abgegeben werden.

Insgesamt kamen rund 670 Feuerwaffen zusammen, davon 540 im Kanton Luzern, wie die Luzerner Polizei in einer am Samstag veröffentlichten Mitteilung schreibt.

Bild

Zahlreiche Bürger nutzten die Aktion und entsorgten Schusswaffen. bild: kapo luzern

Ausserdem seien mehrere Kilogramm Munition, 8 Kilogramm Sprengstoff und rund 200 Sprengkapseln abgegeben worden.

Die Luzerner Polizei zieht über die Waffensammelaktion und das Ergebnis ein positives Fazit. Wer weiterhin Waffen bei sich zu Hause habe und diese entsorgen wolle, könne dies jederzeit auf einem Polizeiposten im Kanton Luzern tun.

Die gesammelten Waffen, Waffenzubehör und Munition würden nun fachgerecht entsorgt und vernichtet.

Aktueller Anlass für die grosse Aktion war die Annahme des neuen Schweizer Waffengesetzes durchs Stimmvolk.

(dsc)

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48
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    Alle Leser-Kommentare
  • manhunt 26.05.2019 10:57
    Highlight Highlight hilfe! jetzt sind wir freiheits- und friedensliebenden schweizer völlig schutzlos! bald werden wir überrannt von bewaffneten verbrechern und terroristen! und danach besetzt uns die eu und versklavt uns! das ist der untergang!
  • Nüübächler 26.05.2019 10:00
    Highlight Highlight Darf man dort auch Waffen holen?
  • Staatsgebeutelter 26.05.2019 05:50
    Highlight Highlight Nun ist es Zeit dass die Polizei ihre Waffen auch abgibt, wenn schon die Bürger keine mehr haben sollen braucht die Pozilei eh auch keine denn diese scheissen statistisch gesehen immer zu schnell
    • Wander Kern 26.05.2019 10:17
      Highlight Highlight Kommata sind übrigens weiterhin erlaubt, Sie Klugschiesser. 😂
    • dho 26.05.2019 11:53
      Highlight Highlight Und es heisst auch für @Staatsgebeutelter (...) diese schiessen statistisch etc. (...) und nicht: scheissen 🥶
  • Rasti 26.05.2019 00:52
    Highlight Highlight Nur weils ums Schüssen geht: ihr unterstützt ja bestimmt dass junge leite einen Sport ausüben und dabei Kameradschaftlich sind. Wer bezahlt mir jetzt die Sonderbewilligung für das stgw 90 und das Zubehör wie Zweibeinstützen Irisblende und co? Insofern das Oberhaupt noch ein Gewehr vom Staat zur Verfügung gestellt wird. Diese kosten dürften dann jährlich auftreten sind aber auch ohne Probleme für einen Lehrling zu bewältigen.
    Ach wisst ihr was, ich hohl mir eine Packung Chips und sitze vor den PC.
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 26.05.2019 05:42
      Highlight Highlight Wie wäre es wenn du dein Hobby, wie andere Leute, selbst finanzierst?
    • Mugendai 26.05.2019 07:52
      Highlight Highlight @Hinkypunk: Der Jungschützenkurs ist eine vordienstliche Ausbildung umd untersteht dem Militär. Schiessen an sich ist ein teures Hobby und muss selbst berappt werden. Ein auswärtiger Schiessanlass kostet mich zwischen 20 und 30 Franken, Gewehr selbst bezahlt. Zubehör selbst bezahlt. Fahrtkosten selbst bezahlt.
    • Midnight 26.05.2019 09:32
      Highlight Highlight @Rasti 1. gibt es Sportarten wie Sand am Meer.

      2. gibt es neben dem STGW90 auch noch andere Gewehre, soll sogar Kleinkaliber (mit entsprechenden Vereinen) geben.

      3. weshalb soll jemand für deine Waffen und dein Zubehör aufkommen? Ich bin in meiner Freizet gerne handwerklich tätig, muss mir mein (sehr teures Werkzeug) aber auch selber kaufen. So what?

      Wenn deine Alternative Chips und PC heissen, dann klingt das für mich ein bisschen nach fehlender Leidenschaft. 🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple 25.05.2019 21:29
    Highlight Highlight Entsorgt wird erst, nachdem geprüft wurde ob etwas seltenes dabei ist.
  • Armend Shala 25.05.2019 19:09
    Highlight Highlight Solche Einsammelaktionen gibt es immer wieder, das hat nichts mit der Abstimmung zu tun. „Nicht mehr legal sind“ stimmt doch gar nicht, ihr könnt es einfach nicht lassen mit der Stimmungsmache! Ich sehe einige Langgewehr 11 und Kar. 31 sowie Sturmgewehr 57, handelt sich wohl einfach um ältere Leute, welche keine andere Verwendung mehr dafür sahen. Aber ja mit dem K31 wurden in Paris unschuldige Menschen niedergemetzelt von Schweizer Sportschützen... Nicht etwa mit vollautomatischen AK47 und sich in Europa illegal aufhaltenden, wo auch Seriennummer nichts nützt, sowieso die Feile benutzt worden
    • @schurt3r 25.05.2019 19:30
      Highlight Highlight Falsch!

      Das schreibt die Luzerner Polizei selbst, in ihrer Medienmitteilung. Darin heisst es: «... nicht mehr benötigte oder neu aufgrund der Gesetzgebung nicht mehr legale Waffen ...»

      https://polizei.lu.ch/
    • Mugendai 25.05.2019 19:41
      Highlight Highlight Ausnahmsweise muss ich da Watson recht geben, das hat die Luzerner Polizei so veröffentlicht.
    • Caturix 25.05.2019 20:07
      Highlight Highlight Naja, das Gesetz ist ja noch gar nicht umgesetzt. Also schreibt die Polizei nicht die ganze Wahrheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • irgendwie so: 25.05.2019 19:06
    Highlight Highlight Bedenklich, bedenklich wenn ich daran denke, wie viel Sicherheit Schusswaffen geben und wie viel Frieden man mit ihnen stiften kann...
    Zynismus off

    Tolle Aktion, da in der Innerschweiz, nachahmenswert!
    • Spooky 26.05.2019 05:12
      Highlight Highlight irgendwie so:
      Mit Waffen kann man nicht nur Unheil stiften, sondern auch drohen und damit Unheil vermeiden.
    • Midnight 26.05.2019 09:34
      Highlight Highlight @Spooky Wer droht, der stiftet auch Unheil.
  • Jazzdaughter 25.05.2019 19:01
    Highlight Highlight Innerkantone, ich bin so stolz auf euch ❤️
  • Werner Zwahlen 25.05.2019 18:51
    Highlight Highlight Aber in Luzern findet jedes Jahr die grösste Waffenbörse in der Schweiz statt...
    • specialized 26.05.2019 08:43
      Highlight Highlight @analuzern: Ich liebe solche Pauschalaussagen, die triefen immer so von Wahrheit. 🤦‍♂️
    • AngelitosHE 26.05.2019 09:59
      Highlight Highlight Ales criminele!

      Leben und leben lassen
  • Mugendai 25.05.2019 18:20
    Highlight Highlight Sturmgewehr 57, Karabiner und Kleinkalibergewehre. Die Welt ist wieder sicherer lol. Hat sicher auch wider jemand seine Jubiläums 210er abgegeben, die einige Tausend Franken wert hat.
    • Scott 26.05.2019 00:43
      Highlight Highlight Schade um die schönen Stücke. 😭
  • wasps 25.05.2019 18:17
    Highlight Highlight Gute Sache. Der EU sei Dank.
    • P. Hodel 26.05.2019 09:50
      Highlight Highlight Ich denke, diese Aussage ist ironisch gemeint?
  • Magnum 25.05.2019 18:09
    Highlight Highlight Soso: Die Schweizer Polizei entwaffnet unbescholtene Bürger im Auftrag der EU. Oder so ähnlich.
    • Juliet Bravo 25.05.2019 18:19
      Highlight Highlight Polizei als Knechte der Brüsseler Diktatur😱😅
    • äti 25.05.2019 19:25
      Highlight Highlight Damit hätte man viele Kindersoldaten ausrüsten und einsetzen können. So eine Verschwendung. :)
    • undduso 26.05.2019 09:46
      Highlight Highlight Leuten, die ihre Waffe nicht mehr wollen die Gelegenheit zu geben, diese sicher entsorgen zu lassen als Entwaffnung zu bezeichnen ist nicht gerade geistreich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • paco95 25.05.2019 17:43
    Highlight Highlight Wieso hat jemand Sprengstoff Zuhause?
    • Magnum44 25.05.2019 18:16
      Highlight Highlight Konnte man ja früher frei erwerben. Oder auch in der Armee kann man sich an der Schachtel voller Knete bedienen...
    • Mugendai 25.05.2019 19:17
      Highlight Highlight Schwarz- un Nitropulver, was bei der Patronenherstellung verwendet wird (Wiederladen) geht zuweilen auch unter Sprengstoff.
    • AdvocatusDiaboli 25.05.2019 19:17
      Highlight Highlight Manche erben eben auch andere Dinge als nur Geld.
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Wieso Verbrecher der Schweizer Polizei voraus sind

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Die Schweizer Kantonspolizeien sind im letzten Jahrhundert stecken geblieben: Ihnen fehlt eine zentrale Datenbank über Verbrechen. «Wenn heute ein Terrorist gesucht wird, muss in 26 Kantonen nachgefragt werden, was über diese Person bekannt ist», sagt Roger Schneeberger gegenüber der «NZZ». Er ist Generalsekretär der Konferenz der kantonalen Polizeidirektoren (KKJPD).

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