Schweiz
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Gruppenbild mit Damen (v.l.n.r.): Die Jungparteipräsidenten Uriel Seibert (EVP), Benjamin Fischer (SVP), Sarah Bünter (CVP), Moderator Sandro Brotz, Luzian Franzini (Grüne), Tobias Vögeli (GLP), Remo Zuberbühler (BDP), Ronja Jansen (Juso) und Andri Silberschmidt (Jungfreisinnge).

Ronja Räubertochter und die jungen Milden – das war die Jungparteien-«Arena»

Acht Jungpolitiker stritten über Klimawandel und Altersvorsorge. Manche konnten sich kaum in Szene setzen. Andere spielten sich hingegen in den Vordergrund: Die neue Juso-Chefin Ronja Jansen mit radikalen Parolen, JSVP-Chef Benjamin Fischer mit geschickter Rhetorik – und der Jungfreisinnige Andri Silberschmidt in der Rolle des vernünftigen Erwachsenen.



Gut drei Wochen vor den eidgenössischen Wahlen luden die «Arena»-Macher die Spitzen der Schweizer Jungparteien ein. Inhaltlich hatten sich Moderator Sandro Brotz und sein Team für zwei Themen entschieden, welche die junge Generation besonders betreffen: Zunächst wurde über den Kampf gegen den Klimawandel diskutiert, danach ging es um die Sicherung der Altersvorsorge.

Mit den Präsidentinnen und Präsidenten der Nachwuchsorganisationen von SVP, SP, FDP, CVP, Grünen, GLP, BDP und EVP war die «Arena» personell an ihrer oberen Grenze angelangt. Aus Gründen der Gleichbehandlung und politischen Neutralität ist die SRG so kurz vor den Wahlen dazu verpflichtet.

Dass sich die Sendungsmacher zusätzlich noch dafür entschieden hatten, eine Vertreterin der Klimajugend, die 16-jährige Gymnasiastin Lena Bühler, und den 16-jährigen KV-Lehrling Lucian Schneider einzuladen, überfrachtete die Diskussionsrunde dann endgültig.

Bei KV-Lehrling Schneider stellte sich zudem bald heraus, dass er Mitglied der Jungen SVP ist. Seine Wortmeldungen nutzte er in erster Linie dazu, sich der Meinung seines Parteipräsidenten Benjamin Fischer anzuschliessen. Der Mehrwert dieser Personalie war entsprechend überschaubar – und eine Begründung, warum die JSVP so als einzige Partei quasi zwei Vertreter stellte, blieb aus.

Im Ring durften sich die Präsidentinnen der jungen Bundesratsparteien präsentieren: Ronja Jansen, seit wenigen Wochen Juso-Chefin, die im Mai zur JCVP-Präsidentin gekürte Sarah Bünter, Jungfreisinnigen-Chef Andri Silberschmidt, der nach dreieinhalb Jahren im Amt seinen Rücktritt angekündigt hat und JSVP-Präsident Benjamin Fischer, ebenfalls seit 2016 im Amt und als Zürcher Kantonsrat ein erfahrener Debattierer.

Mit einem Platz in der zweiten Reihe zufrieden geben mussten sich Luzian Franzini (Junge Grüne), Tobias Vögeli, (JGLP), Remo Zuberbühler (JBDP) und Uriel Seibert (JEVP). Sie erhielten weniger Redezeit – und nutzten diese unterschiedlich effizient.

Zu Beginn ein Demo-Aufruf

In der ersten Reihe zeigte sich schon bald, dass sich CVP-Neuling Sarah Bünter in der «Arena» noch nicht ganz heimisch fühlte. Sie konnte hie und da Akzente setzen, indem sie etwa auf die Notwendigkeit von ökologischeren Alternativen hinwies, um individuelle Verhaltensänderungen zu ermöglichen. Doch bei ihrem ersten Auftritt im inneren Ring der «Arena» konnte sie der Sendung (noch) nicht ihren Stempel aufdrücken.

Ihre Konkurrenten links und rechts hingegen nahmen das Heft rasch in die Hand. Wie man es von ihren Amtsvorgängern gewohnt ist, setzte Juso-Chefin Ronja Jansen schon mit ihrem ersten, kämpferisch vorgetragenen Eröffnungsvotum ein frühes Ausrufezeichen.

Im Kampf gegen den Klimawandel brauche es einen Systemwechsel, die im Rahmen des CO2-Gesetzes diskutierten «lauwarmen Lösungen» oder gar ein «Weiter wie bisher» seien völlig unzureichend. Dann rief sie das Fernsehpublikum gleich noch zur Teilnahme an der nationalen Klimademo vom Samstag auf, wofür sie von Moderator Sandro Brotz einen halbherzig vorgetragenen Tadel erhielt.

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Video: srf

Am anderen Ende des ideologischen Spektrums machte JSVP-Präsident Benjamin Fischer seine Sache sehr geschickt. Er kam gut vorbereitet in die Sendung und hatte seine Gegner studiert: Der Slogan «System Change, not Climate Change» zeige, dass die Klimajugend und ihre Verbündeten bei der Juso den Klimaschutz für einen «Angriff auf unser marktwirtschaftliches System» nutzen wollten. Das gefährde den Wohlstand der Schweiz. Dabei seien die Lösungen im Kampf gegen den Klimawandel in der Marktwirtschaft, in Forschung und Innovation zu suchen.

Die ökologischen Vermögensverwalter

Andri Silberschmidt von den Jungfreisinnigen, welcher den öffentlichkeitswirksam vermarkteten Richtungswechsel von FDP-Präsidentin Petra Gössi beim Klimaschutz parteiintern tatkräftig unterstützt hatte, versuchte sich als «vernünftige Stimme» zwischen den Polen zu positionieren. Von Moderator Brotz gefragt, ob er angesichts des neuen «grünen Mäntelchens» der FDP nun «lind- oder blassgrün» sei, verwies Silberschmidt auf die führende Rolle von zwei FDP-Ständeräten beim «Reboot» des CO2-Gesetz in der soeben zu Ende gegangenen Herbstsession. Diese Taten zeigten, dass das neue, ökologischere Gesicht der FDP nicht bloss ein Wahlmanöver sei.

Immer wieder verwies Silberschmidt auf das angeblich bereits erfolgte Umdenken in der Wirtschaft und beim Finanzplatz, welchen er als ZKB-Mitarbeiter von Innen kennt. Als Juso-Chefin Ronja Jansen die verheerende Wirkung von Investitionen des Schweizer Finanzplatzes in dreckige Industrien anprangerte, fragte Silberschmidt sie, ob sie schon einmal mit einem Vermögensverwalter geredet hatte, was diese verneinte. Silberschmidt warf ihr vor, Vorurteile zu pflegen. Jansens Antwort: «Es geht nicht um Vorurteile, es geht um harte Zahlen».

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Video: srf

Silberschmidt konterte, dass jedem Vermögensverwalter die Bedeutung von ökologisch nachhaltigen Investments bewusst sei und diese auch hochprofitabel seien. Staatliche Vorschriften seien deshalb falsch.

Für den grössten Lacher des Abends sorgte ein Dialog zwischen Moderator Brotz und Benjamin Fischer von der JSVP kurz vor Ende des Sendeteils zum Klimawandel: «Die SVP hat schon einen Plan, sie sagt einfach zu allem Nein», warf Brotz Fischer vor. «Nein, das stimmt nicht» konterte dieser, was das Publikum mit Lachen quittierte.

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Video: srf

Der Kuchen in der zweiten Säule

Im zweiten Teil der Sendung zur Altersvorsorge konnten sich interessanterweise die Vertreter der grünen Jungparteien stärker in Szene setzen. JGLP-Co-Präsident Tobias Vögeli begründete die Unterstützung seiner Partei für die Volksinitiative «Vorsorge Ja – aber fair». Diese will eine Subventionierung der Pensionskassenbezüge von Rentnern durch Beiträge von aktuell Arbeitstätigen verhindern.

«Das angesparte Pensionskassenguthaben ist wie ein Kuchen», erläuterte Vögeli. Man wolle mit der Initiative lediglich die Pensionierten darüber entscheiden lassen, in welchen Portionen sie diesen Kuchen essen wollten. Momentan sei die jährliche Grösse des Kuchenstücks per Gesetz festgelegt – und zwar zu gross. Den Vorwurf, damit eine effektive Rentenkürzung zu unterstützen, wies Vögeli weit von sich.

Luzian Franzini von den jungen Grünen hatte den wirkungsvollsten Moment, als er auf das Problem der Altersarmut in der Schweiz verwies. 200’000 Personen seien davon betroffen. Diese Tatsache sei besonders stossend, wenn man bedenke, dass die in den letzten Jahrzehnten massiv gestiegene Produktivität der Arbeitstätigen «in die Taschen der reichsten 10 Prozent» geflossen seien.

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Video: srf

Streit übers Rentenalter

Wie Franzini, plädierte auch Juso-Präsidentin Jansen angesichts der gestiegenen Produktivität und dem Problem der Arbeitslosigkeit von älteren Arbeitnehmenden für einen Ausbau des Rentenniveaus. Insbesondere die AHV müsse gestärkt werden, denn diese sei «der beste Deal in der Altersvorsorge». Eine generelle Erhöhung des Rentenalters lehne sie strikt ab – und auch von einem höheren Frauenrentenalter wollte sie nichts wissen.

JCVP-Präsidentin Sarah Bünter widersprach Jansen hier energisch: «Wir Frauen können nicht – zu Recht – Gleichberechtigung verlangen, aber beim Rentenalter anders behandelt werden wollen».

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Video: srf

Der Jungfreisinnige Andri Silberschmidt erhielt im zweiten Sendungsteil die Möglichkeit, auf die Volksinitiative seiner Partei hinzuweisen, welche eine Erhöhung des Rentenalters auf 66 Jahre für beide Geschlechter verlangte. Damit gingen die Jungfreisinnigen «in die Verantwortung», während die anderen Jungparteien beim Thema Altersvorsorge weiterhin «nur Medienmitteilungen und Positionspapiere» schreiben würden.

JBDP-Präsident Remo Zuberbühler warf Silberschmidt hier einen Alleingang vor. Mehrere Jungparteien hätten sich dazu bekannt, ein gemeinsames Projekt zu entwickeln. Am Ende seien die Jungfreisinnigen einfach mit einer Idee vorgeprescht, welche nur sie unterstützten. Dabei sei «die AHV mit einer Erhöhung des Rentenalters alleine noch nicht gerettet».

Die Leiden der jungen Mitte

Kurz die Aufmerksamkeit des Publikums konnte sich JEVP-Präsident Uriel Seibert sichern, als er die Idee seiner Partei vorstellte, älteren Menschen eine Frühpensionierung zu ermöglichen. Wer nach dem frühen Übertritt in den Ruhestand Freiwilligenarbeit im Dienste der Gesellschaft leiste, dem sollen die bei einer vorzeitigen Pensionierung festgelegten Rentenkürzungen erspart bleiben.

In der personell und thematisch voll bepackten «Arena» blieben die Vertreterinnen und Vertreter der kleinen Mitteparteien, Uriel Seibert und Remo Zuberbühler, unauffällig. Teilweise wegen mangelnder TV-Erfahrung und rhetorischer Schwächen, teilweise aber auch, weil sich ihre abwägenden Positionen zu komplexen Themen schlechter in kurze «Soundbites» verpacken lassen, kamen sie nie recht auf Touren.

Dass sich etwa EVPler Seibert bei einem Drittel der Abstimmungen, bei welchen sich die Jungpolitiker auf Geheiss von Moderator Brotz mit farbigen Karten zu gewissen Fragen positionieren mussten, nicht für ein Ja oder ein Nein entscheiden konnte, spricht Bände. Es war eher ein Abend für die Ronja Räubertöchter, die nein-sagenden Fischers und die geschmeidigen Silberschmidts der Polit-Schweiz. Und weniger für die jungen Milden in der Mitte.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Lumpirr01 29.09.2019 12:18
    Highlight Highlight "ökologisch nachhaltigen Investments" tönt saugut! Und wer getraut sich eine Auflistung nach nachvollziehbaren Kriterien? Wäre doch eine tolle Doktor - oder Diplomarbeit! Wäre doch schön zu sehen, dass die SMI & SPI Titel ein Ökologieranking bekämen, um zu sehen, dass eben zum Beispiel eine Aktie von Meyer Burger vor einer Bell, Lufthansa oder einer Glencore platziert wäre.....
  • Statler 28.09.2019 14:05
    Highlight Highlight «[…] teilweise aber auch, weil sich ihre abwägenden Positionen zu komplexen Themen schlechter in kurze «Soundbites» verpacken lassen […]»

    Und genau darin liegt das Problem dieses Sendeformats. Man kann komplexe Themen nunmal nicht mit «Soundbites» erklären, geschweige denn adäquat analysieren.
    Deshalb leiern die geladenen Gäste auch die immer gleichen Parolen runter, ohne dass wirklich eine tiefergehende Diskussion stattfinden würde.
    Das Format spielt den extremen Vertretern in die Hände, weil die mit markigen Sprüchen in so einer Sendung punkten können; was letztlich nicht förderlich ist.
  • Magnum 28.09.2019 14:02
    Highlight Highlight Ich fand diese Doppelvertretung der jungen SVP sehr erhellend: Hier zeigte sich das konsequent gelebte, hierarchische Führerprinzip dieser Partei. Der Funktionsträger, in diesem Fall Benjamin Fischer, gibt Richtung und Parolen vor, die Parteisoldaten (hier: Lucian Schneider) marschieren folgsam hinterher und plappern nach. Für Freiheit, Souveränität, Selbstbestimmung und Eigenverantwortung, versteht sich. Sieht sonst noch jemand einen Widerspruch zwischen Parolen und Anspruch auf der einen und gelebter Realität auf der anderen Seite?
    • geissenpetrov 29.09.2019 00:30
      Highlight Highlight Definitiv so.
      Wenn von Herliberg her die Parole kommt, "kackt euch in die Hosen", dann fangen die feste an zu drücken.
      Über die Farbe des Outputs gibts dann selten mehr als zwei Meinungen.
  • Jimmy :D 28.09.2019 13:42
    Highlight Highlight bei mir hat das 2. video keinen Ton, liegt das an meinem Gerät oder am Video?
    • Christoph Bernet 28.09.2019 16:49
      Highlight Highlight @Jimmy :D: Danke für den Hinweis, jetzt ist eine Version mit Ton drin.
  • KOHL 28.09.2019 13:41
    Highlight Highlight "Immer wieder verwies Silberschmidt auf das angeblich bereits erfolgte Umdenken in der Wirtschaft und beim Finanzplatz, welchen er als ZKB-Mitarbeiter von Innen kennt".... Ääh what!?

    Nur weil Tiam auf seinem Grundstück 2 Bäume pflanzt heisst das noch lange nicht das der Finazplatz jetzt ökologisch ist😂
  • Bruno Schneiter 28.09.2019 13:29
    Highlight Highlight Tja, wenn dass die politische Zukunft ist,dann hab ich mit meinen 50 jahren nichts verpasst. Die jungen plappern genau so sinnlos ihre Parolen, wie die alten. Aber Konstruktive Lösungsansätze blieb man schuldig. Und wss frsu jansen betrifft, nacj dem sie wegen ihrem aufruf getadelt wurde, wir sind die juso, wir machen das halt so. Der Gipfel der Arroganz. Das Klima ist ihr wichtig. Dann soll Sie bei sich anfangen und aufhören zu rauchen. So von wegem co2 ausstoss.
    • Arthur Philip Dent 29.09.2019 00:56
      Highlight Highlight 😂
  • Jasmin Nyff 28.09.2019 13:15
    Highlight Highlight Zum Thema Klimastreik

    Nur laut schreiend durch die Strassen der Städte nützt dem Klima nicht, nur ein Verzicht jedes Einzelnen auf viele liebgewordene Dinge, wie weniger Reisen, auf verschiedene Bereiche in Freizeit und Vergnügen, keine Grossveranstaltungen in Sport z.B.( Autorennen, Skifahren ) und Musik, aber auch ein Verzicht auf das „Mobil oder iPhones was auch immer„ braucht auch Energie, dazu kommt beim Einkauf im stationären Laden auf langlebigere Produkte zu schauen und nicht millionenfach Onlinebestellungen zu tätigen die dann hin und her gesendet werden, ja auch das belastet
    • Arthur Philip Dent 29.09.2019 00:58
      Highlight Highlight Ja, auch das belastet. Aber es reicht eben nicht, wenn sich nur die Klimastreikenden vorbildlich verhalten (würden). Darum braucht es politische Lösungen und darum braucht es Demos und Streiks.
    • Petitsuisse 29.09.2019 09:47
      Highlight Highlight Naja, und neben den politischen Lösungen braucht es auch neue, nachhaltige Energiequellen, denn die Bevölkerung und der Energiebedarf wächst und wenn wir diesen Aspekt vernachlässigen, stehen wir in wenigen Jahren, trotz aller (hoffentlich erfolgter) Massnahmen wieder vor dem selben Problem.
  • COLD AS ICE 28.09.2019 13:09
    Highlight Highlight schon interessant wie brotz immer ablenkt oder selber anfängt zu sprechen wenn gute argumente vorgebracht werden.
  • Sverige 28.09.2019 12:44
    Highlight Highlight Brotz ist bekannt als linksgeselliger Tropf. Dass man perteiische Moderatoren hinstellt, passt zum gegenwärtigen Polit Bild der Schweiz. Bin absolut kein Fan der SVP, aber im Herbst wähle ich wohl etwas rechter, als nichtsnutzige rot grüne Lemminge, die nicht mal in der Lage sind, die weltweiten Klima Lügen zu erkennen. Dass wir alle was dagegen machen müssen ist allen klar, aber ich lasse mich nicht zu einer Hysterie überreden, wo die CH und allenfalls D zusammen rein gar nichts bewirken kann. In Drittweltländern muss man anfangen. Aber die werden kaum erwähnt. Schlimme Entwicklung
    • Magnum 28.09.2019 17:40
      Highlight Highlight @Sverige Überleg Dir mal ganz scharf, welchen Entwicklungsstand die Drittweltländer anpeilen, wo Du mit Verzicht und Reduktion beginnen willst. Die nachzueifernden Vorbilder sind genau WIR, die CH und allenfalls D. Genau darum - und weil wir pro Kopf mit Abstand am meisten Müll und Treibhausgase produzieren - ist genau in der CH und D anzufangen und eben nicht bei den anderen. Wenn immer nur die anderen anfangen und den ersten Schritt machen sollen, passierte genau gar nichts.

      Die wahren Klimalemminge sind übrigens die, welche für ein «immer weiter so» eintreten.
    • Arthur Philip Dent 29.09.2019 01:02
      Highlight Highlight Ja, die bösen Drittweltländer... Sollen sich erstmal um den Klimaschutz kümmern... Oder vielleicht noch vorher darum, dass nicht mehr täglich Menschen verhungern... Und wenn sie das dann geschafft haben, dann ist dann die Schweiz dran... 😬
    • Petitsuisse 29.09.2019 09:52
      Highlight Highlight @Sverige: Du weisst schon das der Westen inkl. und vor allem von D und CH für die Situationen in den Entwicklungsländern um grossen Teil mitverantwortlich ist? Ausserdem ist die Erde ein in sich geschlossenes System, da die Bringschuld weiter zu reichen ist ziemlich kurzsichtig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tabula23 28.09.2019 12:25
    Highlight Highlight Ich finde Andri Silberschmid hat voll und ganz die Punkte getroffen. Echt super wie er mit Verstand und Vernunft sinnvolle Punkte einbringt!
  • Kari Baldi 28.09.2019 11:39
    Highlight Highlight Eigentlich hätte man auf das Pult, an dem Benjamin Fischer stand, ein Plakat hinstellen können mit der Worten: «Wir sagen zu allen Ideen und Vorschlägen, die das Klima verbessern, konsequent Nein». Es war ein mühsames Unterfangen für die übrigen Jungpartei-VertreterInnen, das populistische Geschwafel von Fischer zu widerlegen das notabene viel wertvolle Zeit verschlang. Wir brauchen initiative Schaffer im Parlament und keine sich selbst darstellenden Querulanten, die die mehr als erforderlichen und dringlichen Massnahmen unterstützen und nicht dauernd torpedieren.
  • redneon 28.09.2019 11:20
    Highlight Highlight Fischer ist ein sehr guter Redner. Hatte aber immer das Gefühl die SVP Spitze hat ihn Gedanklich und Sprachich ferngesteuert. Silberschmidt auch ein guter Redner. Konsensorientiert sagte am Schluss der Sendung genau das richtige. Sie haben Diskutiert wie ihre Mütter Parteien. Muss aber auch Protz in die Pflicht nehmen. Denn man hätte auch andere Themen setzten können um zu sehen das die Jungparteien eben auch mit einander können.. Schade Schade
  • What’s Up, Doc? 28.09.2019 10:48
    Highlight Highlight Wenn ich schon die Worte "radikale Parole" lese, gehe ich an die Decke. Was soll das bringen? Meine Auswertung auf Smartvote meint das wohl das erste mal die JGLP die richtigen für mich sind und so wird's wohl auch kommen. Ich kann das linke und rechte Gehetze echt nicht mehr hören geschweige denn lesen.
    • David Mark 28.09.2019 12:27
      Highlight Highlight Gratuliere! Für mich ist die GLP die einzige Partei, die tatsächlich lösungsorientiert politisiert und kompromissbereit ist.
  • TanookiStormtrooper 28.09.2019 10:13
    Highlight Highlight Ich hab mich schon gefragt, wann ich zum ersten Mal den Flachwitz "Ronja Räubertochter" lesen werde...
    • Christoph Bernet 28.09.2019 12:23
      Highlight Highlight ERSTER 😉
  • Erso 28.09.2019 10:10
    Highlight Highlight Wie kann es sein, dass die Juso hinsteht und davon spricht den Klimawandel aufzuhalten? Das ist doch sehr heuchlerisch! Hier wird die Wahrheit verdreht und die Leute werden hier doch bewusst angelogen.
    Denn, der Klimawandel wird kommen!!
    Ob wir so weitermachen oder nicht. Aufzuhalten gilt es den Teil für den wir verantwortlich sind. Ich finde dies sollte in einer Informativen Sendung klargestellt werden.
    • Erso 28.09.2019 12:44
      Highlight Highlight Wieso den blitzen??
      Dies wird in der Sendung doch genau so gesagt..
      Ich empfinde es als entscheidend, dass wir nicht nur über Massnahmen diskutieren sondern, dass wir uns auch bewusst sind, dass sich der Klimawandel nicht aufhalten lässt. Aufgrund dessen müssten genau so Diskussionen geführt werden, wie wir damit umgehen.
  • rodolofo 28.09.2019 09:49
    Highlight Highlight Ronja Jansen hat mich in jeder Hinsicht begeistert und überzeugt!
    Das "brave Mädchen" von der CVP, nun ja, irgendwie der Klassiker von "es allen recht machen wollen" und immer fotogen lächeln.
    Dann der FDP-Jungfreisinnige der rechten Mitte:
    Überaus sympathisch und ausgewogen "das lösungsorientierte Gespräch suchend", der "brave Musterschüler", der Pappi Investmentbanker stolz macht.
    Und dann eine Art Kreuzung aus Blocher-Ziehsohn und Köppel-Ziehsohn: Fischer,SVP. Bereits wie selbstverständlich den Chef markierend, mit möglichst breiter Gestik.
    Und dann die "Gehülfenzwillinge" von BDP und EVP.
    • Tschüse Üse 28.09.2019 11:22
      Highlight Highlight Du schaust die Arena nicht sehr objektiv, oder?
    • elnino 28.09.2019 11:47
      Highlight Highlight Sorry aber Ronja Jansen wirkte wie ein bissiger, aggressiver Hund und hatte leider wenige fakten- und tatenbasierte Argumente liefern können.

      Schade, dass die Linke nicht den Rechten gegensteuern konnten. Herr Fischer war defintiv der Stärkste in der Runde..
  • Der Rückbauer 28.09.2019 09:25
    Highlight Highlight Nachhaltigkeit Geld: Geld hat weder eine Moral noch eine Ethik. Geld ist "nur" Vertrauen und Tauschmittel. Die Banken haben per se das einzige Ziel, Geld zu verdienen. Daraus abgeleitet haben die Banken also weder eine Moral noch eine Ethik. Die Banken funktionieren als Teil der Oekonomie, bei der es nur ums Geld geht.
    Fazit: Nicht die Oekonomen dürfen entscheiden, was nachhaltig ist, sondern einzig die Oekologen. Wenn Oekonomen entscheiden, ist das nie nachhaltig, weil es denen nur ums Geld geht. Macht der Kapitalismus unsere Erde kaputt?
    • rodolofo 28.09.2019 09:56
      Highlight Highlight Mir hat mal ein Biologielehrer erklärt, dass auch ein Parkplatz eine Ökologie habe, wenn auch eine ziemlich extreme Ökologie...
    • FrancoL 28.09.2019 10:30
      Highlight Highlight Ich denke dass der Kapitalismus, so wie er heute über Hand genommen hat, der Erde einen Bärendienst erweist. Würde man dem Mittel Geld, wie Sie gut beschreiben, den Wert beimessen das es als Tauschmittel hat, dann wären wir schon ein Schritt weiter. Wir sind auf dem falschen Weg wenn wir meinen dass man Geld verdienen und verlieren kann, wenn keine Arbeit oder Leistung erbracht wird oder Sichtweisen den Wert einer Leistung extrem beeinflussen können.
    • Firefly 28.09.2019 11:01
      Highlight Highlight Es gibt einige die uns weissmachen wollen, dass Oekonomie nichts mit Ethik und Moral zu tun haben und fixieren sich alleine auf den Kapitalismus also den Gewinn in Bezug auf das Kapital.

      Aber schon Adam Smith erkannte, dass Oekonomie (anders als die Mathematik zum Beispiel) keine exakte Wissenschaft ist oder auf (Natur)Gesetzen beruht sondern eine kulturelle Idee und Leistung der Menschen ist und von diesem geformt werden kann und muss. Und alles was menschlich ist, hat auch mit Moral und Ethik zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Doppelpass 28.09.2019 09:15
    Highlight Highlight Ausser der Juso, welche der sp liebend gerne mal ans Bein pinkelt, scheinen mir alle schön brav auf ihren Mutterparteikursen getrimmt zu sein.
    Das finde ich enttäuschend und macht wenig Hoffnung.
    Dass Ronja in der Finanzwelt einen radikalen Wandel fordert ist sicher richtig. Dass sie aber bei Massnahmen nur lauwarm ein Inlandflugverbot propagiert , zeigt wenig Visionskraft.
    • rodolofo 28.09.2019 09:58
      Highlight Highlight Also war Ronja auch nur etwas weniger enttäuschend?
      Ziemlich enttäuschend also Dein gestriger Fernsehabend...
    • Pumba 28.09.2019 11:52
      Highlight Highlight @Doppelpass: Ein Inlandflugverbot wäre zumindest ein realistischer Lösungsansatz, welchen man diskutieren kann. Würde sie ein europa- oder weltweites Flugverbot fordern, so würde sie gar nicht ernstgenommen werden, da dies ein ideologischer und komplett unrealistischer Ansatz wäre. Eine strikt ideologische Anschauung führt nicht zum Diskurs.
    • Sverige 28.09.2019 12:53
      Highlight Highlight Pumpa, wie sollen die Klimastreikenden sonst mit dem Billigflieger in die Ferien fliegen können? Ich hab dir den Daumen gegen rauf angeklickt. Mit mir war es 4:2 für dich. Diejenigen die den Daumen gg unten gedrückt haben fliegen in dem Fall nie, diese Lügner.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zugriff 28.09.2019 09:08
    Highlight Highlight Was mich interessieren würde, ist das Durchschnittsalter der Arena-ZuschauerInnen von gestern.

    Die vorletzte Arena hatte insgesamt einen Marktanteil von 22,7 %. Unter 59 Jahren war der Marktanteil 13,7 %. Sprich: Die Arena wird überproportional von Leuten über 60 geschaut. Jetzt ist diesen wieder mal vorgeführt worden, dass es junge Politiker im Land gibt. "Aiaiai, das war dann wohl diese Klimajugend", wird das Müeti dem Ätti gesagt haben.

    Am Ende wählen sie doch wieder Nosers, Bäumles und Humbels, weil sie es schon immer getan haben. Kurz: Alles ein PR-Gag von SRF.
    • dorfne 28.09.2019 09:45
      Highlight Highlight Sie wissen nicht, wieviele die Arena später im Comeback-TV oder im Internet schauen werden. Viele sind am Freitag Abend um 22:25h im Ausgang oder schon im Bett.
    • FrancoL 28.09.2019 10:36
      Highlight Highlight Wenn ich Ausdrücke wie "wird das Müeti dem Ätti gesagt haben" dann weiss ich eines; Der Schreiberling hat so ziemlich keine Ahnung der Gesellschaft und damit zeigt er auf, wieso es zu Fehlleistungen kommt. Fehlleistungen entstehen wenn das ICH überbewertet wird und man denkt das Zentrum zu sein, das verblendet und macht alles andere als lösungsorientiert und dies gilt quer Beet für die ganze Gesellschaft auch für @zugriff.
    • weachauimmo 28.09.2019 11:57
      Highlight Highlight Danke, @FrancoL
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  • Spiegelkopf 28.09.2019 08:49
    Highlight Highlight Irgendwie erfrischend, diese Arena. Die meisten Vertreter der Jungparteien waren sehr gut vorbereitet, redegewandt und haben ihre jeweiligen Standpunkte professionell vertreten, bis vielleicht die Frau der SP die noch nicht so geschliffen wirkte (Uebung macht die Meisterin). Auch der Umgang miteinander war anstaendig aber nicht anbiedernd. Ein Lob auch dem Moderator Sandro Brotz der auch diese Sendung, wie schon bereits die vorangehenden, hervorragend und ausgewogen moderierte. Mit solchem Nachwuchs macht Politik wieder Spass.
  • dorfne 28.09.2019 08:46
    Highlight Highlight SVP Fischer ist gegen Klimamassnahmen weil die JUSO damit die freie Marktwirtschaft abschaffen wollen. Sein SVP-Kollege Köppel redet gar von marxistischem Ökoterror. Fischer redet auch von technischer Innovation, die soll das Klima retten, hofft aber zusammen mit dem neoliberalen Silberschmidt dass die nie in Serie geht. Die Hoffnung ist berechtigt, weil immer noch das allermeiste Geld, weltweit 500 Milliarden Dollar in fossile Brennstoffe investiert werden. Inklusive dem umweltvergiftenden Fracking zur Ölgewinnung.
    • Fairness 28.09.2019 09:42
      Highlight Highlight
      Weltweit muss die Wirtschaft in die Pflicht genommen werden. Nur dann ist noch etwas zu retten. Die wenigen Unternehmen, die es beispielhaft angehen, reichen bei weitem nicht. Der Rest muss, auch wenn es zu Lasten des Profits ist, dazu gezwingen werden. Anstatt Aktienrückkäufe wären Investitionen in neue Technologien einiges nachhaltiger!
    • FrancoL 28.09.2019 10:43
      Highlight Highlight Das Wort "weltweit" ist der Killer für viele Innovationen die vor Ort Vieles bringen würden. Hinter dem Deckmantel "weltweit" versteckt man sich um wenig zu agieren.
      "Weltweit" ist eine Scheine, die man stützen muss, sie ist aber sicher nicht die EINZIGE Schiene. Wir können vor Ort noch vieles für die Umwelt tun ohne immer auf das "weltweit" zu warten und da versagen vernehmlich die eher rechten Kräfte unserer Politik. Wir haben nicht nur das CO2-Problem und die Erderwärmung, wir haben eigene Umweltprobleme die man auch betrachten müsste. Nachhaltigkeit ist gefragt mit oder ohne "weltweit".
  • Cucina 28.09.2019 08:26
    Highlight Highlight Wohl eher Ronja Räubergeschichte..
    • dorfne 28.09.2019 09:47
      Highlight Highlight Ich wünsch Ihnen dann viel Glück mit den Sozialabbauer-Parteien FDP und SVP. Und beten Sie jeden Tag, dass Sie nie dem durch diese Parteien abgeschafften Sozialstaat werden nachtrauern müssen.
    • joevanbeeck 28.09.2019 23:25
      Highlight Highlight @dorfne Sozialstaat ist nur eine Worthülse, um einen funktionierenden Sozialstaat am Leben zu erhalten braucht es Einnahmen und in der Beziehung sind die Sozis nicht gerade Spezialisten, wie man weltweit beobachten kann.
  • revilo 28.09.2019 08:21
    Highlight Highlight Ich habe mit der SVP und Ihren Themen nun wirklich gar nichts am Hut, musste aber gestern gleichwohl eingestehen, dass Herr Fischer gestern rein auftrittsmässig, klar der Beste war! Schade kam da von Mitte-links nicht mehr!
    • Gonzolino_2017 28.09.2019 08:44
      Highlight Highlight Danke für den Beitrag sehe ich auch so! Auch wenn man im Artikel allen wieder etwas anderes Eintrichtern möchte ... soviel zur sachlichen Berichterstattung! Eigentlich schade, dass viele Medien bereits gleich funktionieren, wie unsere Politiker - lieber austeilen, statt sachlich Diskutieren ...
    • dorfne 28.09.2019 08:51
      Highlight Highlight Ich habe von Fischer gestern nicht zum ersten Mal nur die vorgefertigten SVP-Textbausteine gehört. Während sein Parteifreund Köppel von "marxistischem Ökoterror" redet, spricht Fischer nur von "Gefährdung der Martktwirtschaft" durch Klimamassnahmen. Abgemilderte Töne 3 Wochen vor den Wahlen! Die SVP will ja nicht, dass jetzt alle zur GLP überlaufen.
    • LLewelyn 28.09.2019 08:55
      Highlight Highlight Die JSVP ist noch weniger meins als die Mutterpartei, aber Fischer find ich - für einen Jungpolitiker (die mag ich generell nicht so) - recht okay. Auf jeden Fall authentischer als dieser Gockel von der JFDP.
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  • Fairness 28.09.2019 08:15
    • Laienprediger 28.09.2019 12:33
      Highlight Highlight @ Fairness: Höhere Besteuerung grosser Vermögen und dadurch höhere Steuereinnahmen? Das macht nur Politiker glücklich.
  • Töfflifahrer 28.09.2019 08:10
    Highlight Highlight Wenn man diese Sendung schaut, was genau ist dann eigentlich der Gewinn?
    Es werden eh nur Standpunkte der Parteien propagiert, die wir schon kennen. Es kann doch nicht der Sinn der Sache sein, dass man wartet bis sich jemand verplappert um den oder die danach auszulachen.
    Das einzige was ab und zu demaskierend ist, sind die fehlenden Antworten auf klare Fragen und Statements aus dem Zuschauerraum.
    Mich hätte die Antwort auf die Frage warum die Parteien und Regierungen die Wissenschaft nicht ernst nehmen/nahmen z.B. brennend interessiert. Das ist übrigens die Forderung von Greta.
    • Gonzolino_2017 28.09.2019 08:39
      Highlight Highlight ... fragt ein Töfflifahrer? ... wenn das Greta wüsste ...
    • Clank 28.09.2019 13:55
      Highlight Highlight Was heisst denn bitte die Wissenschaft ernstnehmen? Da gibt es schon zahlreiche politische Massnahmen, um den Klimawandel zu verhindern, wenn die Wirtschaft bzw das Volk da nicht mitmacht, kann die Politik auch nichts machen.
      Dieser populistische Greta Klima-Aktivismus "die Politik macht zu wenig. Sie soll eine Lösung zaubern" bringt niemand etwas, ausser einen Sündenbock zu finden.
      Selbst mit nur Wissenschaftler an der Macht wird das Problem nicht so einfach gelöst.
    • Nikl 30.09.2019 04:08
      Highlight Highlight Die Politik macht ja effektiv wenig bis gar nichts, bis vor bald einem Jahr Greta durch die Medien ging. Und es geht auch nicht darum ob die politik was macht oder nicht oder wie viel sondern fakt ist es wird zu wenig gemacht also müssen wir mehr tun.
  • banda69 28.09.2019 07:58
    Highlight Highlight ... wenn wir schon bei Übernamen sind. 😉😂
    Benutzer Bild
  • Arneis 28.09.2019 07:43
    Highlight Highlight Die ZKB investiert aktuell Milliarden von CHF in Öl-Aktien....aber natürlich "wir haben dazugelernt"
    • joevanbeeck 28.09.2019 23:28
      Highlight Highlight Und die ZKB liefert dem Kanton Zürich hunderte Millionen Franken ab damit der den Sozialstaat und andere Kantone am Leben erhalten kann.
    • Nikl 30.09.2019 04:09
      Highlight Highlight Gut so de kanton ist ja auch besitzer wohin soll das geld sonst? einem chef banker als Boni oder was?
  • Tenno 28.09.2019 07:41
    Highlight Highlight Ich fand Ronja schwach bzw. gefangen in den Parteiparolen. Andri war kaum zu aushalten. Fischers Seitenhieb auf Andris Spider vor ein paar Jahren war köstlich. Von Ronja hätte ich erwartet, dass sie Andri stellt bzgl. Verursacherprinzip. Es bringt wenig, wenn man einfach über den Finanzplatz generell schimpft, wenn ein Vertreter dessen Vorort ist und mit dem klaren Standpunkt des Verursacherprinzip eine riesen Angriffsfläche bietet. Genau dort hätte Ronja den Andri packen können und ihn in die Ecke treiben können.
    Fie CVP Vertreterin wäre besser in der Loge gesessen und einer der Grünen vorne.
  • Freethinker 28.09.2019 07:36
    Highlight Highlight Irgendwie finde ich es schade, wenn man als Mitte-Politiker nicht mehr gehört wird. Es wird wohl keine besseren Lösungen geben, wenn sich die Diskutierenden auf extremen Positionen befinden. Medial ist dies natürlich interessanter wegen den "kernigen" Aussagen, für die Lösungsfindung jedoch tendenziell schwieriger. Eine Frage an watson: Warum kriegt die JUSO soviel Raum bei euch, inklusive Vorstellungsvideo? Da habt ihr wohl dasselbe Problem wie die Arena, nur in die andere politische Richtung.
    • dorfne 28.09.2019 09:50
      Highlight Highlight Es waren 2 SVP-Vertreter anwesend. Genügt Ihnen das nicht? Zum Glück ist die SRG noch nicht in Blocherhand.
  • Moretti 28.09.2019 07:30
    Highlight Highlight Silberschmidt: "dass jedem Vermögensverwalter die Bedeutung von ökologisch nachhaltigen Investments bewusst sei und dieses auch hochprofitabel sei."

    Das ist genau das schmierige Geplappere, dass mich von der FDP wegdrängt. Ich arbeite in der Vermögensverwaltung und der Typ hat einfach keine Ahnung. Es braucht viel Erfahrung und Expertise um wirklich nachhaltige Investments zu finden, deshalb braucht es auch Inzentivierung für einen Vermögensverwalter, dieses Know-How aufzubauen. Ein breites Bewusstsein in der Branche gibt es noch lange nicht - tönt halt einfach gut dies zu behaupten.
    • dorfne 28.09.2019 09:51
      Highlight Highlight ....Kreide fressen vor den Wahlen.
    • Chrigi-B 28.09.2019 10:10
      Highlight Highlight "Es braucht viel Erfahrung und Expertise um wirklich nachhaltige Investments zu finden"

      Soso...

      Wenn sie über diese Erfahrung verfügen, sollten sie ja wissen, dass es praktisch keine nachhaltigen Investments gibt.

      Global supply chain und so 😉
    • Moretti 28.09.2019 11:19
      Highlight Highlight @ Chrigi-B

      Du hast nicht unrecht, aber es gibt sie.

      Nur sind die meisten nachhaltigen Investments aber in den seltensten Fällen "hochprofitabel" wie vom lieben Herr Silberschmidt propagiert.

      Er meint wohl die trendigen "ESG" Investments; die aber in den meisten Fällen ganz einfach "Marketing-Gugus" sind.
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  • Der Kritiker 28.09.2019 06:58
    Highlight Highlight Betreffend Aufzählung der grössten CO2-Emittenten hat Fischer ein bisschen im Trüben gefischt. Wenn man schon Staaten runterleiert, dann sollte man auch die Reichen Folge kennen.
    • Der Kritiker 28.09.2019 13:33
      Highlight Highlight ok ok, Reihenfolge.... Autokorrektur lässt grüssen.
  • Spooky 28.09.2019 06:43
    Highlight Highlight Diese Jungen benutzen ja die genau gleichen Phrasen und Floskeln wie die Alten. Darum: im Guten oder im Schlechten, es wird alles beim Alten bleiben. 🙃
    • rodolofo 28.09.2019 10:17
      Highlight Highlight Nicht ganz wie bei den Alten.
      Bei den Jungen ohne Falten! ;)
    • Spooky 28.09.2019 19:27
      Highlight Highlight rodolofo

      😂

«Das ist eine Frechheit»: Juso-Jansen liest in der AHV-«Arena» den Männern die Leviten

Länger leben, länger arbeiten? Die Altersvorsorge ist das grosse Sorgenkind der Schweiz. Die «Arena» dreht sich auch um die Gender-Frage, ganz und gar nicht zur Freude aller. Eine Jungpolitikerin gibt besonders Gas.

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