Schweiz
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ZUM ENTSCHEID DES STAENDERATS, DEN SCHUTZ DES WOLFS NICHT AUFZUHEBEN, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH 9. MAERZ 2016 FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Des chiens-loups de Tchequie sont photographies ce jeudi 2 aout 2012 aux Diablerets. Ces chiens-loups sont venus pour effectuer des tests speciaux. Leur but est de faire une simulation d'attaque sur un troupeau de moutons et avec une puce de voir la reaction des moutons selon leur pulsation du coeur. Ce projet est encore au stade de prototype et en cours d'evolution. (KEYSTONE/Maxime Schmid) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Geht es nach der Walliser Volksinitiative, soll der Bestand an Grossraubtieren wie etwa dem Wolf reguliert werden können. Bild: KEYSTONE

Eingereicht: Kantonale Volksinitiative fordert ein Wallis ohne Grossraubtiere



Im Wallis ist am Montag eine kantonale Volksinitiative für ein «Wallis ohne Grossraubtiere» eingereicht worden. Die Initianten von CVP und CSP Oberwallis haben den Wolf, den Luchs und den Bär im Visier.

Die Volksinitiative wurde am Montag mit 9500 Unterschriften der Walliser Regierungspräsidentin Esther Waeber-Kalbermatten übergeben. Die Beglaubigung der Unterschriften steht noch aus, sie dürfte dennoch zu Stande gekommen sein - notwendig gewesen wären 6000 Unterschriften.

Mit der Initiative soll in der Kantonsverfassung verankert werden, dass «der Staat Vorschriften zum Schutz vor Grossraubtieren und zur Beschränkung des Bestandes erlässt». Insbesondere sei die Einfuhr und die Freilassung von Grossraubtieren sowie die Förderung des Grossraubtierbestandes verboten.

Mit der Initiative soll der Bestand an Grossraubtieren wie jener des Wildes reguliert werden können. Der Kanton könne selbst entscheiden, wie viele Wölfe oder Luchse in den Wäldern des Kantons für eine ausgeglichene Fauna geduldet werden.

Das widerspricht aber der Berner Konvention, die gewisse Wildtierarten wie den Wolf wegen ihrer geringen Zahl schützt. Der Kanton selber könne nicht über eine Kündigung dieser Konvention entscheiden, sagte am Montag der CVP-Nationalrat Roberto Schmidt vor den Medien in Sitten.

Er würde aber Druck auf den Bund ausüben, wie Schmidt weiter ausführte. Es ist das erste Mal, dass ein Kanton diese Frage an der Urne klärt. Die kantonale Volksinitiative kommt im Bergkanton auf die politische Agenda, nachdem im vergangenen Herbst erstmals ein Wolfsrudel im Oberwallis bestätigt wurde. (sda)

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