Schweiz
Wallis

Spitäler schlagen nach Branddrama Alarm und rufen zu Zurückhaltung auf

feuer crans montana
Das Lokal «Le Constellation», in dem sich der tödliche Brand erignet hat.Bild: x

Spitäler schlagen Alarm und rufen Bevölkerung zu Zurückhaltung auf

Nach dem tödlichen Brand in der Silvesternacht in Crans-Montana im Wallis stehen die regionalen Spitäler stark unter Druck. Mehrere Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt und mussten medizinisch versorgt werden.
01.01.2026, 12:0301.01.2026, 13:44

Wie Gesundheitsinstitutionen in der Westschweiz mitteilen, sind die Notaufnahmen derzeit stark ausgelastet – insbesondere mit Brand- und Rauchverletzungen. Die Spitäler richten deshalb einen dringenden Appell an die Bevölkerung: Am Neujahrstag solle auf riskante Freizeitaktivitäten verzichtet werden, um zusätzliche Notfälle zu vermeiden. Solidarität sei jetzt besonders wichtig.

Um die Verletzten rasch versorgen zu können, sind zahlreiche Helikopter im Dauereinsatz. Patienten wurden in verschiedene Spitäler in der ganzen Schweiz geflogen. Für Angehörige und Betroffene wurde zudem eine Informationshotline eingerichtet. Sie ist unter der Nummer 0848 112 117 erreichbar.

Nach Angaben des Westschweizer Fernsehens RTS ereignete sich die Explosion im Untergeschoss einer Bar. Das Lokal ist für mehrere Hundert Gäste ausgelegt. Laut Polizei hielten sich zum Zeitpunkt des Vorfalls über hundert Personen in den Räumlichkeiten auf. Die Ermittlungen zur genauen Ursache dauern an. (mke)

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Bar Le Constellation, Crans-Montana VS
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78 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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RuediRupf
01.01.2026 12:09registriert November 2023
Wenn wir eines in der Geschichte der Menschheit gelernt haben, dann ist es die Tatsache, dass "bitten" nichts bringt. In solchen Momenten sollten die Skigebiete geschlossen werden. Über Entschädigungen können wir in der reichen Schweiz immernoch später diskutieren. Jetzt gehen einfach die Opfer dieser unsäglichen Katastrophe vor!
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Ben_solo
01.01.2026 12:02registriert Januar 2021
Man könnte auch einfach die Bahnen schliessen um weitere unnötige Notfälle zu verhindern und aus Respekt vor den Helden in den Spitälern und den anderen Rettungskräften, die alles machen um die Leben der Schwerverletzten zu retten
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Dr. Rodney McKay
01.01.2026 12:03registriert September 2024
„ Die Behörden bitten die Bevölkerung, risikoreiche Aktivitäten vorerst zu vermeinden und rufen zu Solidarität auf.“

Dann schliesst verdammt noch einmal die Skigebiete im Kanton. Das wird wohl jeder verstehen. Die Rettungskräfte haben keine Kapazität jetzt noch Zusätzlich solche Verletzte herumzufliegen.
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