Am Nachmittag ziehen die Gewitter auf – hier ist Vorsicht geboten
Die sommerliche Wetterphase findet am Mittwoch ein einigermassen jähes Ende. Der Grund ist eine ausgedehnte Tiefdruckzone über der Schweiz, welche feuchte Mittelmeerluft vom Süden in den Norden zieht. «So bringt der Mittwoch einen wolkenverhangenen Himmel, dazu breitet sich von Südwesten her teilweise kräftiger Regen aus», schreibt etwa MeteoNews in einer Mitteilung.
Am Mittwochmorgen beschränken sich die Regenwolken noch auf den Süden der Schweiz, ein Blick auf den Regenradar zeigt aber: Im Laufe des Nachmittags kann es auch im Norden der Alpen zu teilweise massiven Niederschlägen von bis zu über 60 Millimetern pro Stunde kommen.
Hier ziehen Gewitter auf
Wo genau diese auftreten, lässt sich nur schwierig vorhersagen. Aktuelle Prognosen zeigen, dass die stärksten Niederschläge im Tessin und in der Nordostschweiz fallen sollen. Für den frühen Nachmittag sind laut Niederschlagsradar Platzregen für die Region zwischen Zürich und Luzern sowie Zürich und St.Gallen angesagt.
Um 16 Uhr soll eine grössere Gewitterzelle über die Stadt St.Gallen ziehen. Für den Donnerstagmorgen sind leichtere Regenfälle für die Juraregion und Graubünden angesagt.
«In der Romandie lassen die Niederschläge am Nachmittag tendenziell nach, die Wolken lockern sich etwas auf. Im Süden ist es ganztags trüb mit gewittrig durchsetztem Regen», schreibt der Wetterdienst.
Niederschlagsarmer April bereitet der Natur Probleme
Die Niederschläge drücken zwar manchen aufs Gemüt, der Natur kommen sie aber zugute. Mit dem vergangenen April, der laut Messdaten zu den niederschlagsärmsten Aprilmonaten seit Messbeginn 1864 zählt, breitete sich hierzulande Trockenheit aus.
Über das gesamte Messnetz verzeichneten über 80 Standorte ein neues Rekordminimum an Aprilniederschlägen. An über 20 davon kamen keine zehn Millimeter Niederschlag zusammen, darunter an solchen im Berner Oberland, im Kanton Graubünden oder in der Region zwischen Zofingen und Aarau im Kanton Aargau.
So geht es diese Woche weiter
Am Donnerstag vertreibt trockene Luft aus Südwesten die verbliebenen Regenwolken über der Schweiz. «So gestaltet sich der Tag freundlich mit einem Mix aus Sonne und Wolken, zeitweise ist es auch recht sonnig», schreibt MeteoNews weiter. Auch die Temperaturen steigen wieder leicht.
Diese Strömung aus Südwesten hält auch am Wochenende an, was auf der Alpennordseite zu sonnigem und mildem Wetter führt. «Am Freitag werden dazu warme 22 und am Samstag 24 Grad erreicht», schreibt der Wetterdienst. (leo mit Material der sda)
