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Guck nicht so, wir können doch auch nix dafür! Jetzt gibt's Schnee bis ins Flachland und den grossen Temperatursturz



Wenn du heute nicht den ganzen Tag im Keller verbracht hast, wird dich das nicht mehr so richtig überraschen: Am Wochenende schneit es zum ersten Mal in diesem Jahr auch im Flachland. Lange liegen bleiben wird der Neuschnee zwar nicht. Für Schneemänner sollte es aber allemal reichen.

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Schon heute Freitag herrschte in der Schweiz stürmisches Herbstwetter. Im Flachland wurden Böen von 70 bis 90 Stundenkilometern gemessen, wie MeteoNews am Freitag auf Anfrage der SDA mitteilte. In den Bergen wehte es in Orkanstärke.

Autobahn-Viadukt wegen Wind gesperrt

Im Jura musste wegen der starken Winde ein Autobahn-Viadukt auf der A16 zwischen Pruntrut und Chevenez gesperrt werden. Dies ordnete die Kantonspolizei Jura an, nachdem am Freitagmorgen ein Anhänger von den starken Böen umgerissen worden war. Verletzt wurde niemand.

MeteoNews empfahl, sich zur Hauptsturmzeit am Nachmittag nicht im Wald aufzuhalten, da grössere Äste herunterfallen und kleinere Bäume entwurzelt werden könnten.

Viel Regen und der grosse Temperatursturz

In der Nacht auf Samstag gibt es viel Regen und die Temperaturen gehen stark zurück. Die Schneefallgrenze sinkt allmählich unter 1000 Meter. Bis Samstagmorgen rechnet MeteoNews mit 30 bis 60 Litern Niederschlag pro Quadratmeter. Die lange Trockenzeit ist somit vorbei.

Fahrraeder im Schnee in Zuerich am Sonntag, 28. Dezember 2014. Nach den gruenen Weihnachten kommt jetzt der Schnee auch bis ins Flachland.(KEYSTONE/Walter Bieri )

Falls du dich nicht mehr erinnern kannst: Das ist Schnee (ja, Velos sind's auch, aber eben auch Schnee).
Bild: KEYSTONE

Am Wochenende wird es auch immer wieder Schneeschauer geben. Der erste Schnee wird aber wohl nicht lange liegen bleiben. «Auf alle Fälle reicht es für erste Schneemänner», sagte der Meteorologe Moritz Gubler von MeteoNews.

Er bezeichnet den Wetterumschwung allerdings nur als «ersten Wintergruss», denn schon nächste Woche werde es wieder milder. Mit dem warmen Herbstwetter ist es aber endgültig vorbei. Das Temperaturniveau steigt zwar wieder ein bisschen, bleibt aber grundsätzlich tief. (sda/meg)

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