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192 km/h: Auf dem Gütsch toben die Orkanböen ++ Zuglinien eingestellt



Der Föhn hat in der Nacht auf Freitag an Stärke zugelegt und in den Schweizer Bergen für erste Orkanböen gesorgt. Auch im Flachland blies es in den frühen Morgenstunden kräftig. Seinen Höhepunkt erreicht der Föhnsturm laut Meteorologen zum Mittag.

Um 13 Uhr zeigte die Messstation auf dem Gütsch dann auch 192km/h an. Gegen den Abend sollte der Föhn sich legen.

Die stärkste Windböe in den Bergen vor fünf Uhr wurde in Les Diablerets VD mit 126 Kilometern pro Stunde gemessen, wie die Wetterdienste SRF-Meteo und MeteoNews mitteilten. Auch in den Niederungen kam es zu starkem Wind. In Gersau SZ blies es den Angaben zufolge mit Tempo 114.

Die Winde beeinträchtigen auch den Verkehr. Mehrere Bahnen stellten aus Sicherheitsgründen vorsorglich ihren Betrieb ein. In der Westschweiz etwa verkehrten zwischen Aigle VD und Monthey VS keine Züge.

Bis am frühen Nachmittag erwarten die Meteorologen Windspitzen von bis zu 130 km/h, auf den Alpengipfeln gar bis zu 170 km/h. Die Wetterexperten empfehlen lose Gegenstände wie insbesondere Weihnachtsdekoration im Freien gut zu befestigen oder zu entfernen. Zudem seien Spaziergänge im Wald aufgrund der Gefahr von herunterfallenden Ästen gefährlich.

Für die Südschweiz sind neben dem starken Wind auch ergiebige Niederschläge vorhergesagt. In den Regionen Simplon, Tessin, Misox und Bergell könnten von Freitag bis Samstag 60 bis 120 Millimeter Regen fallen, so viel Wasser wie normalerweise im ganzen Monat Dezember fällt. (sda)

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