Schweiz
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People on slacklines above the Aare river during a hot summer day, in Bern, Switzerland, Friday, June 28, 2019. The forecast predicts hot weather in Switzerland with maximum temperature at 38 degrees Celsius. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Spätestens morgen sehnen wir uns wieder nach dem kühlen Nass. Bild: KEYSTONE

Dank der Bise gab's heute eine kleine Verschnaufpause – doch morgen erwarten uns 36 Grad



Kurze Verschnaufpause: Am Samstagmorgen wurden in der Schweiz Temperaturen unter 20 Grad gemessen. Grund für die Erfrischung war die Bise, welche die Feuchtigkeit der letzten Tage mit trockener Luft weggeblasen hat.

So wurde in Ebnat-Kappel eine Tiefsttemperatur von 10.5 Grad registriert, wie der private Wetterdienst MeteoNews am Samstag mitteilte. In Bern zeigte das Quecksilber 12.8 Grad an. Doch schon morgen Sonntag sollen wieder sehr heisse Luftmassen in die Schweiz gelangen. Erwartet werden Temperaturen von bis zu 36 Grad. Ab Montag steige die Gewitterwahrscheinlichkeit an.

Weiterhin ist mit einer hohen Ozonbelastung zu rechnen. Die kantonalen Umweltämter rufen deshalb die Bevölkerung auf, körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Zudem gibt es an einigen Orten weiterhin Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen, um weniger Luftschadstoffe zu generieren, so zum Beispiel in Kanton Genf und Tessin. Ozonhöchstwerte wurden vor allem im Tessin gemessen. Den Spitzenwert erreichte am Mittwoch Chiasso mit 296 μg/m3.

Auch fördern einige Kantone den öffentlichen Verkehr, um die Ozonbelastung zu senken: Im Kanton Waadt und Wallis wird für zwei Monate ein Schnupperhalbtax-Abonnement angeboten, das mit einem 20-Franken-Bon günstiger erworben werden kann. Das Angebot in Zusammenarbeit mit den SBB ist ab dem 28. Juni während fünf Tagen erhältlich, wie der Webseite www.vs.ch zu entnehmen ist.

Waldbrandgefahr

Gemäss Naturgefahrenbulletin des Bundes herrscht in weiten Teilen des Wallis, des Tessins und im Gebiet um Basel auch in den kommenden Tagen die zweithöchste von fünf Hitze-Gefahrenstufen. Die Behörden rechnen erst ab Dienstag mit einer Entspannung.

Wegen der Hitze schmilzt in den Bergen auch der teilweise noch massig vorhandene Schnee. Das führt zu erhöhten Abflüssen in alpinen Gewässern. So heisst es auf der Webseite des Marzilibades in Bern, die Aare führe momentan «gefährlich viel Wasser». Am Bodensee und an der Rhone herrscht mässige Hochwassergefahr.

Das Risiko von Waldbränden ist aufgrund der Trockenheit ebenfalls gestiegen. In der Nordwestschweiz und im Tessin herrscht «erhebliche» Gefahr. Die betroffenen Kantone mahnen zu sorgfältigem Umgang mit Feuer im Freien. (viw/sda)

Wo ist die Hitze am schönsten? In Paris, Amsterdam, London ...

Wir testen vier Ventilatoren

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 29.06.2019 15:06
    Highlight Highlight Bise? Welche bise?
  • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 29.06.2019 15:05
    Highlight Highlight I
  • Patch 29.06.2019 14:16
    Highlight Highlight Weiss jemand wo ich diese Slackline über Wasser finde auf dem Bild oben? Würde das gerne probieren.
    • Viktoria 29.06.2019 14:19
      Highlight Highlight Also das Bild zeigt die Aare in Bern, aber das hast du vermutlich schon selbst erkannt 🙈 Wo genau das ist, kann ich dir leider nicht sagen. Laut der Bildagentur wurde das Foto aber gestern aufgenommen – ist also auf jeden Fall aktuell.
    • AoxoToxoA 29.06.2019 14:23
      Highlight Highlight Zwischen Aarstrasse und Almaziquai ;)
    • Gott 29.06.2019 14:27
      Highlight Highlight Dalmazibrücke gerade nach dem Marzilibad
    Weitere Antworten anzeigen

Sitten, 30 Grad – Hitzetag in der zweiten Septemberhälfte

In Sitten hat es am Montag noch einmal einen Hitzetag gegeben: Die Temperatur stieg am Nachmittag auf 30.2 Grad, wie SRF Meteo mitteilte. Mehr als 30 Grad in der zweiten Septemberhälfte gab es in der Walliser Kantonshauptstadt bisher erst viermal.

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