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Nadia, Julia und Patrizia, von rechts nach links, kuehlen sich im Wasser ab, im Freibad in Winterthur, am Sonntag, 8. Juni 2014. Strahlend blauer Himmel und hochsommerliche Temperaturen: Puenktlich zu Pfingsten hat sich das Wetter in der Schweiz von seiner praechtigsten Seite gezeigt. Tagsüber erwartet meteonews, dass die Hitzemarke von 30 Grad am Pfingstsonntag sowie am Pfingstmontag teilweise deutlich ueberschritten wird. Danach duerften die Temperaturen langsam etwas zurückgehen, sollten aber bis ueber die Wochenmitte sommerlich bleiben. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)....Nadia, Julia and Patrizia, from right to left, enjoy the water in the public bath in Winterthur, Switzerland, 08 June 2014. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

So prognostizierten Wetterschmöcker und Meteorologen im Frühjahr den Sommer. Am 8. Juni war die Welt auch noch in Ordnung, wie dieses Bild aus dem Freibad Winterthur zeigt. Bild: KEYSTONE

Prognose in die Hose

Schauen Sie mal, was für einen tollen Sommer uns die Wetterexperten prognostizierten



Was haben wir uns nach dem sagenhaften Frühling auf den Sommer gefreut. Schliesslich klangen die Prognosen der Wetterexperten geradezu verführerisch. Doch Prognose und Realität lagen wohl schon lange nicht mehr so weit auseinander wie in diesem sogenannten Sommer.

Prognose

«Auch im August können die Badehungrigen noch viele heisse Tage erleben.»

Wetterschmöcker Karl Reichmuth

Realität

Eine Bademeisterin unter einem Schirm beobachtet das Treiben im Lido von Lugano an einem regnerischen Tag am Montag, 25. August 2014. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Die Realität: Eine Bademeisterin kontrolliert das «Treiben» im Lido von Lugano am Montag, 25. August 2014. Bild: TI-PRESS

Prognose

«Um Mitte bis Ende Juli gibt's eine Hitzewelle. Das Schweisswasser von den Duschen können die Kanalisationen kaum mehr schlucken.»

Wetterschmöcker Martin Horat

Realität

Blick auf eine ueberschwemmte Strasse, aufgenommen am Dienstag, 22. Juli 2014 in Pfaeffikon. Nach starken Regenfaellen sind diverse Schweizer Strassen wegen Hochwassers gesperrt. Besonders viel regnete es in der Zentral- und der Ostschweiz sowie im Jura. Im Loetschental und im Zuercher Oberland wurden Strassen wegen Hochwassers gesperrt. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Kanalisationen konnten das Wasser ab Mitte Juli tatsächlich nicht mehr schlucken, wie diese überschwemmte Strasse am Dienstag, 22. Juli 2014 in Pfäffikon zeigt. Doch nicht nur die Pfäffikoner wissen, dass das kein Schweisswasser ist. Bild: KEYSTONE

Prognose

«Der Sommer wird schön und ideal. Im Juli muss man sich einen Kaputt (Regenschutz) anziehen, dass es einem die Haut nicht vor Hitze verbrennt.»»

Wetterschmöcker Alois Holdener

Realität

ARCHIV - Ein Modell praesentiert bei einer Solaria-Messe in Koeln am 2. November 2007 ein Solarium. Betreiber von Solarien droht seit Montag, 1. Maerz 2010 ein Bussgeld bis zu 50.000 Euro, wenn sie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren auf die Sonnenbank lassen. Bereits sei August 2009 ist das Gesetz zur Regelung des Schutzes vor nichtionisierender Strahlung in Kraft. Danach ist der Solariumsbesuch für Minderjaehrige verboten. Denn das Hautkrebs-Risiko ist fuer diese Altersgruppen zu hoch. (AP Photo/ Roberto Pfeil,file) --- FILE ---Model Monika poses in a sun bed at the Solaria fair in Cologne, western Germany, Nov. 2, 2007.  (AP Photo/Roberto Pfeil,file)

Schützen musste man höchstens die Augen – und zwar im Solarium. Wer sich nämlich in diesem Sommer sonnen wollte, war unter der künstlichen Sonne meistens am besten aufgehoben. Bild: AP

Prognose

Wetterkarte

Die Prognose des US-amerikanischen Wetterdiensts NOAA prognostizierte überdurchschnittlich warme Temperaturen (gelb).  Bild: noaa.gov

Realität

Wetterkarte wetter

Tatsächlich blieben die Durchschnittstemperaturen im Sommer vor allem in Mitteleuropa deutlich unter dem Durchschnitt. Bild: wetteronline.de

(meg)

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