Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Es regnet! Gute Nachricht: Donnerstags wird's besser. Schlechte Nachricht: Nicht lange ...



Wunderschönen guten Morgen, Freunde. Wie ihr sicher schon bemerkt habt: Es regnet! Und wir haben einen Sündenbock: Er heisst Axel! So zumindest heisst das Tiefdruckgebiet, das uns noch bis Mittwoch schlechtes Wetter beschert.

Bild

Niederschlagsmengen bis Mittwoch. Bild: meteonews

Tiefdruckgebiet Axel sorgt in der neuen Woche vor allem in den östlichen Landesteilen für teilweise kräftigen Dauerregen. Gebietsweise kommen bis am Mittwoch über 100 Millimeter Regen zusammen.

Auch der Dienstag wird mies

Auch am Dienstag setzt sich das nasse Wetter fort. Vor allem in einem Dreieck zwischen den Kantonen Nid- und Obwalden, dem Glarnerland und dem Rheintal muss bis Mittwochmorgen verbreitet mit 50 bis 90 Millimeter Regen gerechnet werden, wie Meteonews in einer Mitteilung schreibt.

Stellenweise sind auch über 100 Millimeter möglich, besonders im äussersten Osten der Schweiz. In den angrenzenden Gebieten wie z.B. dem östlichen Berner Oberland sind 20 bis 50 Milimeter Regen zu erwarten, im Westen und im Mittelland sind es deutlich weniger. Die Schneefallgrenze liegt bei 2000 bis 2400 Meter, dadurch kommt gebietsweise Schmelzwasser zum Regen hinzu.

Das grosse Aber ...

Am Mittwoch zieht das Tief langsam nach Nordosten ab, und das Wetter beruhigt sich. Allerdings bleibt die Druckverteilung eher flach, wodurch sich im Laufe des Tages neue Schauer- und Gewitterzellen bilden können. Nach einem vorübergehend meist trockenen und zeitweise sonnigen Donnerstag kündigt sich auf das kommende Wochenende bereits die nächste Schlechtwetterphase an. Allerdings ist die genaue Entwicklung zur Zeit noch unklar.

Bild

Screenshot: srf.ch/meteo

Gibt's jetzt Überschwemmungen?

Das ist nicht klar zu sagen. Bei den genannten Niederschlagsmengen ist es durchaus möglich, dass Bäche oder kleinere Flüsse über die Ufer treten könnten. Auch lokale Murgänge sind in den am stärksten betroffenen Regionen nicht ganz ausgeschlossen. (jaw)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

So viel Schnee lag am 5. Mai noch in den Bergen

Der Mai bringt Neuschnee

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

12
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Paulxanta 20.05.2019 22:59
    Highlight Highlight Wer behauptet von Euch immer was gut und schlecht ist ?? Lasst das Wetter wie es ist und gut ist!
  • Cosmopolitikus 20.05.2019 10:46
    Highlight Highlight Ich freue mich ab den positiven Kommentaren hier. Es scheint mir, dass es viel mehr Menschen gibt, welche die Zusammenhänge richtig erkennen und deuten können, finde ich voll cool.
    @ Watson: Das Thema Grundwasser wäre auch mal einen Artikel wert 👍
  • Sapere Aude 20.05.2019 10:45
    Highlight Highlight Gibt kein schlechtes Wetter, lediglich schlechte Ausrüstung. Es regnet seit Monaten zu wenig. Eine Wohltat das Wetter momentan folglich für die Natur und Grundwasserspiegel.
  • Team Insomnia 20.05.2019 09:43
    Highlight Highlight Ich arbeite immer Nachtschicht.
    Daher schlafe ich - wenn überhaupt - bei solchen Tagestemperaturen deutlich besser (mehr Erholung, weniger Lärm) als bei 30 Grad Hitze.
    Befürchte aber jezt schon das Juli und August doch wieder brutal heiss werden.
  • TheRealDonald 20.05.2019 09:26
    Highlight Highlight Angesichts der immer häufigeren Trocken-/Dürre-Perioden wäre vielleicht die Zuordnung der Begriffe "gutes" und "schlechtes" Wetter zu überdenken.
  • Hardy18 20.05.2019 09:22
    Highlight Highlight Regen ist das neue schöne Wetter.
  • egemek 20.05.2019 09:21
    Highlight Highlight Höchste Zeit, dass es etwas regnet. Es werden Zeiten kommen, da sehnen wir uns nach jedem Tropfen. Also, geniesst das Gummistiefel-Wetter. :)
  • Emil22 20.05.2019 08:58
    Highlight Highlight Schlechte Nachricht? Also bei uns liegt der Grundwasserspiegel mehr als einen Meter unter dem üblichen Schnitt, viele Quellen sind trocken. Ein weiterer Hitzesommer könnte zu einem echten Problem werden. Vom jetzigen Niederschlag geht viel direkt in die Vegetation und nur beschränkt ins Grundwasser. Soll ruhig noch weiterregnen.
    • Repplyfire 20.05.2019 10:02
      Highlight Highlight Kann ihnen bei ihrem Kommentar absolut zustimmen. Um das Defizit des vergangenen Jahres auszugleichen muss es noch viel länger Regnen. Und dieser gleichmässige Regen über einen längeren Zeitraum ist eigentlich perfekt. Von daher ist dieses Regenwetter absolut willkommen :)
    • CuJo 20.05.2019 10:35
      Highlight Highlight Was heisst "bei uns" ? In der Region in der Du wohnst oder bei uns in der CH ? Der Grundwasserspiegel liegt nicht überall in der CH unter dem Schnitt, das stimmt schlicht und einfach nicht.
      ....und nein, ein weiterer Hitzesommer würde nicht zu einem echten Problem werden. "Noch" nicht.
  • Gubbe 20.05.2019 08:36
    Highlight Highlight Was wollt ihr denn? Sonne, so könnt ihr über die Wärme und das Klima klagen, oder Regen und kühler, dass ihr über zu viel Wasser lamentieren könnt. Beides ist einfach Wetter, man kann's nicht wählen.
    • ElChulien 20.05.2019 09:08
      Highlight Highlight Bis jetzt hat sich hier noch niemand beklagt :) Kommt vielleicht noch.

«Das war zu viel» – Berner Dorf Gunten nach heftigem Regen unter Wasser

Im Berner Oberland sind zwei Kantonsstrassen wieder offen, welche am Mittwochmorgen nach heftigen Regenfällen unpassierbar geworden waren. Es geht um die Seestrasse bei Gunten am Thunersee und um die Strasse von Steffisburg nach Teuffenthal.

Stundenlang schüttete es in der Nacht auf Mittwoch in der Schweiz wie aus Kübeln. Es kam zu regionalen Überschwemmungen. Besonders hart getroffen wurde die Ortschaft Gunten bei Thun.

Dort ist am Vormittag die Seestrasse überflutet worden. Das Eibächli ist …

Artikel lesen
Link zum Artikel