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So früh wie am Donnerstag geht die Sonne dieses Jahr nie mehr auf, aber es schiffet trotzdem weiter 



Obwohl der längste Tag des Jahres erst am 21. Juni bevorsteht, steht bereits am Donnerstag der früheste Sonnenaufgang des Jahres an. Leider versperren aber wohl Wolken die Sicht. Von Donnerstag bis Freitagmorgen gibt es intensiver Dauerregen.

Über den Bergen von Samnaun GR dürften mit etwas Wetterglück bereits um 5.23 Uhr die ersten Sonnenstrahlen zu erblicken sein, wie SRFMeteo am Mittwoch mitteilte. In Zürich geht die Sonne um 5.29 Uhr auf, in Genf erst um 5.43 Uhr.

Dienstag ist der längste Tag

Der längste Tag und damit der astronomische Sommeranfang steht erst am kommenden Dienstag bevor. Um 00.34 Uhr erreicht die Sonne den scheinbar nördlichsten Punkt ihrer jährlichen Umlaufbahn. Der 21. Juni dauert in der Schweiz knapp 16 Stunden.

Dass der früheste Sonnenaufgang nicht mit dem längsten Tag zusammenfällt, hat mit der Umlaufbahn der Erde um die Sonne zu tun, wie SRFMeteo erklärt. Die Sonne steht nicht jeden Tag zur gleichen Zeit exakt im Süden. Derzeit erreicht sie den Kulminationspunkt in Zürich um 13.26 Uhr.

Der späteste Sonnenuntergang fällt dieses Jahr auf den 25. Juni. Im Pruntruter Zipfel im Kanton Jura wird die Sonne erst um 21.32 hinter dem Horizont verschwinden.

Dauerregen

Am Donnerstag und in der Nacht auf Freitag sagen Meteorologen heftigen und anhaltenden Niederschlag voraus. Weil die Boden nach den schweren Regenfälle der vergangenen Tage gesättigt sind, dürfte sich die bereits angespannte Hochwasserlage weiter zuspitzen, teilt MeteoNews mit.

Entlang der zentralen und östlichen Voralpen wie auch in Teilen Graubündens dürften nach den aktuellen Modellen  verbreitet zwischen 40 und 70 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen, besonders im Tessin auch 100 Liter, lokal sogar noch deutlich mehr. Der Sommer lässt weiter auf sich warten, auch in den kommenden Tagen wird es immer wieder nass. (whr/sda)

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