DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Am Sonntag, 18. Mai, auf der Enge Wiese in Zürich.
Am Sonntag, 18. Mai, auf der Enge Wiese in Zürich.Bild: KEYSTONE
Kein Kälteeinbruch in Sicht

Auf die Eisheiligen folgt direkt der Sommer

18.05.2014, 16:5118.05.2014, 17:13

Das Schweizer Wetter hat am Wochenende nach den kühlen und nassen Eisheiligen direkt in den Sommermodus gewechselt. Während es am Samstag vielerorts noch kühl und windig war und am Sonntagmorgen teilweise noch Bodenfrost herrschte, klettere das Thermometer im Verlauf des Sonntags auf sommerliche Temperaturen.

In Visp wurden am Nachmittag 24,6 Grad gemessen, wie Felix Blumer von SRF Meteo sagte. Damit kratzten die Walliser bereits am Sommerwert von 25 Grad. Auch an anderen Orten herrschten Temperaturen von über 20 Grad. Vielerorts in der Schweiz waren erstmals seit Wochen die Pärke, Seepromenaden oder Strassencafés wieder voller Menschen, die die Sonne genossen.

In weiten Teilen der Schweiz begann zudem die Heuernte. Auf Heuwetter hatten die Bauern bislang vergeblich gehofft: Die ersten drei Wochen im Mai waren zu nass, zu kalt und zuletzt auch zu windig. Dennoch begann die Heuernte in diesem Jahr früh.

Nächste Woche erwarten uns bis zu 28 Grad

Seit dem Beginn des Kälteeinbruchs am 25. April lagen die Temperaturen zwei bis drei Grad unter dem Schnitt. In Zürich zum Beispiel liegt die durchschnittliche Mai-Temperatur bei 13,5 Grad. In den ersten Maiwochen 2014 lag sie aber 2,7 Grad tiefer. «Die Krönung waren die Eisheiligen zwischen dem 12. und dem 15. Mai mit teilweise Schnee und Hagel», sagte Blumer. Nach der kalten Sophie am 15. des Monats zeigten die Thermometer zwar offiziell bis zu 16 Grad an. Doch wegen der starken Bise war es etwa die gefühlte Hälfte davon.

Doch nun kommt der Sommer – darüber sind sich die Meteorologen einig: Spätestens ab Dienstag prognostiziert zum Beispiel Meteonews 25 Grad bei leichtem Föhn. Grund für den Wetterwechsel sei, dass die Winde von Nord auf Süd drehen. Sie bringen warme Luft aus Nordafrika nach Europa. Die Temperaturen klettern kommende Woche stetig nach oben auf bis zu 28 Grad.

«Bis zur Wochenmitte könnten wir gar direkt in den Hochsommer durchstarten», sagte SRF-Meteorologe Blumer. Auch Meteonews geht davon aus, dass mit Föhn das Thermometer im Rheintal auf 30 Grad klettert und damit die St. Galler in diesem Jahr ihren ersten offiziellen Hitzetag erleben könnten.

Vorläufig kein Kälteeinbruch in Sicht

«Da die Luft derzeit trocken ist, lässt sich das aushalten», sagte Blumer. Doch die wegen der trockenen und klaren Luft prallen Sonne habe auch ihre Tücken: Es bestehe die Gefahr von Sonnenbränden und Hitzschlägen, warnte der Wettermann.

Wie lange die Schönwetterlage auf der Alpennordseite andauern wird, ist noch offen. Ein Ende sei derzeit nicht absehbar, sagte Blumer. Vorläufig sei jedenfalls kein Kälteeinbruch in Sicht, liess Meteonews verlauten.

Das Nachsehen hat das Tessin, in dem in den vergangenen Wochen wegen des Nordföhns die Sonne lachte, wenn auch bei windigem Wetter. Doch am Samstag zogen in der Sonnenstube erste Wolken auf. Kommende Woche sollten die Tessiner und Tessinerinnen den Regenschirm wieder mitnehmen, wenn sie das Haus verlassen. Ab Donnerstag geht es dann laut den Meteorologen gar nicht mehr ohne Schirm oder Regenjacke. (viw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Sie spielen hier den weissen Ritter der Medienvielfalt»: «Arena»-Moderator teilt aus
Die Diskussionen um das Medienpaket waren schon vor der «Arena»-Sendung emotional. Besonders für einen Gast war Moderator Brotz gewappnet, unter Beschuss geriet allerdings ein anderer.

Die Gemüter waren beim Schweizer Radio und Fernsehen schon vor der «Arena» zum Mediengesetz erhitzt. Ein Grund dafür war der kürzliche Auftritt von Ex-Weltwoche-Chef und Referendumsunterstützer Philipp Gut, der nun am Freitagabend erneut als Gast geladen war. Um kurz zu rekapitulieren: Guts Redeschwall führte die «Club»-Moderatorin Barbara Lüthi irgendwann dazu, ihn mit energischem Klopfen gegen die Plexiglasscheibe zum Schweigen zu bringen.

Zur Story