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Bild: swisswebcams

20 Zentimeter đŸŽ¶ â€“ pĂŒnktlich zum Ferienende schneit es
vielerorts 

Der Winter meldet sich zurĂŒck: Am Berchtoldstag hat es in den Bergen endlich wieder einmal geschneit. Verbreitet gab es rund zehn Zentimeter Neuschnee, an machen Orten auch die doppelte Menge. In den nĂ€chsten Tagen dĂŒrfte die Schneedecke weiter anwachsen.



Eine Front brachte der Schweiz am Samstag verbreitet Regen und Schnee. An vielen Bergstationen wurden ungefÀhr zehn Zentimeter Neuschnee gemessen, so etwa in Flumserberg im Kanton St. Gallen, wie Andreas Asch vom Wetterdienst MeteoSchweiz am Sonntag auf Anfrage sagte.

Manche Skigebiete durften sich ĂŒber noch mehr Schnee freuen: Auf dem SĂ€ntis beispielsweise gab es 20 Zentimeter Neuschnee, auf der SchwĂ€galp 21 Zentimeter. Im waadtlĂ€ndischen La DĂŽle fielen sogar 25 bis 30 Zentimeter Schnee.

Weiterhin auf Schnee warten muss das Flachland. Die Schneefallgrenze sank im Verlaufe des Samstags zwar, allerdings nur auf rund 800 Meter. Im Flachland fielen am Samstag statt Schneeflocken verbreitet 5 bis 15 Millimeter Regen.

Halber Meter Neuschnee

sÀntis

Blick vom Gipfel des SĂ€ntis.
bild: swisswebcams

In den Bergen dĂŒrfte die Schneedecke in den nĂ€chsten Tagen stetig dicker werden. In der Nacht auf Montag zieht die nĂ€chste Front ĂŒber die Schweiz, die erneut Niederschlag bringen dĂŒrfte. Auch in den kommenden Tagen regnet und schneit es immer wieder, wie Asch von MeteoSchweiz sagte. Die Schneefallgrenze dĂŒrfte zwischen 700 und 1000 Meter liegen.

Bis Samstag werden in den westlichen Alpen und im Wallis zwischen einem halben und einem ganzen Meter Schnee erwartet, im Osten dĂŒrften es zwischen 20 und 50 Zentimeter sein.

Nur ein Drittel der ĂŒblichen Schneemenge

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La DĂŽle, Waadtland.
bild: swisswebcams

Das dĂŒrfte die Skigebiete freuen, die bereits seit lĂ€ngerem auf die weisse Pracht warten. In den Schweizer Bergen liegt derzeit ungewöhnlich wenig Schnee – laut MeteoSchweiz nur rund 30 Prozent der langjĂ€hrigen Norm.

Im SĂŒden und im Engadin liege gar so wenig Schnee wie seit Messbeginn noch nie zu dieser Jahreszeit, schrieb das WSL-Institut fĂŒr Schnee- und Lawinenforschung SLF am Samstag. Es stuft die Lawinengefahr im grössten Teil der Alpen derzeit als mĂ€ssig ein, nur vereinzelt gilt die Gefahrenstufe «erheblich».

Die Lawinengefahr dĂŒrfte in der kommenden Woche jedoch im Norden und vor allem im Westen markant ansteigen. «Dort wird die Lawinensituation fĂŒr Wintersportler sehr kritisch», schreibt das SLF auf seiner Homepage.

Erster Regen seit zwei Monaten

Etwas Entspannung bringt der Niederschlag hingegen der AlpensĂŒdseite, die unter einer langanhaltenden Trockenheit leidet. In Ascona im Tessin beispielsweise fiel nach Angaben von SRF Meteo wĂ€hrend 65 Tagen kein Regen.

Am Samstag regnete es in allen Gebieten des SĂŒdens, auch Ascona erhielt erstmals seit Ende Oktober wieder etwas Regen. Bis das Niederschlagsdefizit kompensiert sei, brauche es aber noch einige Zeit, schreibt SRF Meteo. Die Waldbrandgefahr ist im Tessin und in Teilen des GraubĂŒndens noch immer erheblich bis gross.

Nahe bei der Sonne

Wer trotz des trĂŒben Wetters am Wochenende die Sonne zu Gesicht bekam, dem könnte diese grösser erschienen sein als sonst – und dies zu Recht: Die Erde erreichte am Sonntag nĂ€mlich den sonnennĂ€chsten Punkt ihrer jĂ€hrlichen Umlaufbahn. Der Abstand betrug noch rund 147 Millionen Kilometer. Die maximale Entfernung, die am 4. Juli erreicht wird, betrĂ€gt 152 Millionen Kilometer.

«Damit kommt uns die Sonne heute rund 7 Prozent grösser vor als im Sommer zum Zeitpunkt der maximalen Entfernung», schreibt SRF Meteo. Auf die Temperatur hat die Distanz zwischen Erde und Sonne allerdings nur einen marginalen Einfluss. (wst/sda)

Hat vielleicht bald eine Ende: Badewetter in Europa

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Badewetter in Europa
quelle: ap/ap / bob edme
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