Schweiz
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Der Verzicht auf Fleisch und weitere tierische Produkte ist seit geraumer Zeit ein heiss diskutiertes Thema. Gemäss einer neuen Studie von Tier im Fokus leben insbesondere Frauen zwischen 18 und 39 Jahren vegan. (Symbolbild)

Bild: KEYSTONE

Coop lässt Aktionsfleisch aus Übersee einfliegen



Schäppchenjäger aufgepasst: Bei Coop gibts Rind und Lamm zum Aktionspreis! Der Grossverteiler wirbt zurzeit mit Aktionen für Rinds-Entrecôte oder Lamm-Nierstücke. Für 4.50 bzw. 4 Franken ab 100 Gramm ist man bereits dabei.

Dass das Rind dabei aus Uruguay stammt, das Lamm aus Australien und Neuseeland – geschenkt. Dass das Fleisch mit dem Flugzeug transportiert wird, erfährt jedoch nur, wer den kleinen Aufdruck auf dem Etikett bemerkt. Dies berichtet das SRF heute morgen.

In einer Stellungnahme sagt Coop, dass Schweizer Fleisch mit 80 Prozent im Sortiment klar Priorität habe.

«Die Nachfrage, gerade nach Edelstücken wie Rinds-Entrecôte und Lammnierstück, ist gross. Die Schweizer Produktion reicht nicht aus, um den Bedarf an diesen Stücken zu decken.»

CO2-Kompensation, um mit grün zu werben?

Coop kompensiert die Flüge zwar. So prangt auf den Fleischverpackungen auch eine Etikette mit der Aufschrift «CO2-kompensiert». Bei einem Transport, für den es auch ökologischere Alternativen gäbe, zum Beispiel gefroren per Schiff, wirkt das jedoch, wie das SRF es schön beschrieb, wie ein «ökologisches Feigenblatt».

Coop sagt dazu gegenüber SRF: «Wir kompensieren seit 2007 den CO2-Ausstoss aller Flugtransporte von Produkten mit hochwertigen Kompensationsprojekten. Dazu arbeiten wir mit dem WWF zusammen.»

«Taten statt Worte»

Der Detailhandelsriese wirbt momentan mit seiner Nachhaltigkeitskampagne «Taten statt Worte». Mit ihr will Coop zeigen, wie ökologisch im Unternehmen gewirtschaftet wird.

So sollen zum Beispiel bis ins Jahr 2023 alle Warentransporte CO2-neutral sein. Wie das funktionieren soll? «Mit technisch möglichen und finanziell zweckmässigen Massnahmen soll der absolute CO2-Ausstoss so weit wie möglich reduziert werden»

Nun passen diese Versprechen nicht sonderlich mit dem Fluglamm aus Uruguay zusammen. Coop erklärt sich gegenüber dem SRF so:

«Als Vollsortimenter bieten wir eine grosse Vielfalt an Produkten an. So können unsere Kunden frei entscheiden, welche Produkte am besten ihren Bedürfnissen entsprechen.»

(dfr)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Triple 31.10.2019 14:45
    Highlight Highlight Ist doch eigentlich ganz einfach. Sich einfach die Mühe nehmen und das Etikett lesen. Braucht halt ein wenig mehr Zeit, ist aber interessant zu lesen was uns alles von der Lebensmittelindustrie vor die Nase gestellt wird. Ich selber lese jedes Etikett und versuche wo vorhanden CH Artikel zu kaufen und bei zu viel E und sonstigem Zeugs lege ich es einfach zurück ins Regal.
    Meiner Meinung nach muss halt der Konsument seine Verantwortung tragen. Aber da zählt halt oft nur der Preis.
  • verwundertes rehlein 31.10.2019 06:35
    Highlight Highlight da find ich als bio deklarierter randen aus spanien ebenso fragwürdig lieber coop
  • Schneider Alex 31.10.2019 06:18
    Highlight Highlight Wer nimmt denn den Grossverteilern ihre heuchlerischen Nachhaltigkeitskampagnen noch ab?
  • Kong 30.10.2019 23:06
    Highlight Highlight wäre doch ok, wenn CH Produktion nicht ausreicht... dann ist das Regal eben leer... unser Konsum ist nicht mehr gesund...
  • Frances Ryder 30.10.2019 15:46
    Highlight Highlight Man muss nicht das Kleingedruckte lesen, um so was zu erkennen. Wenn nicht Fett Schweizerfleisch oder ein Schweizerkreuz drauf ist, sollts eigentlich schon klar sein.
  • Negan 30.10.2019 15:29
    Highlight Highlight Wirklich? Eine zig wöchige reise mit Schiffsmotoren und im Tiefkühler soll ökologischer sein, als ein paar Stunden Fliegen? Glaube ich nicht! Der Grünwahn vernebelt wohl auch Journalisten die Sinne. ;)
    • Urs Kesselring 30.10.2019 19:47
      Highlight Highlight Das stimmt schon, mit dem Schiff ist ökologischer. Da du natürlich viel mehr Laden kannst. Hab dazu mal vor Jahren, also vor dem Klimaklima mimimi mal beim WWf nachgefragt, die haben mir das bestätigt.
    • Bits_and_More 31.10.2019 10:59
      Highlight Highlight Ich wiederhole mich:

      Ja, ist es (Zahlen inkl. Herstellung für Rindfleisch):
      Regional: 6900g/kg Co2
      Schiff: 7240g/kg Co2
      Flugzeug: 17670g/kg Co2

      Im Vergleich zu Regional braucht das Schiff ca. 5% mehr Co2 für Herstellung und Transport.
      Beim Flugzeug sind es mehr als 150% mehr.

      https://www.swissveg.ch/transport
    • Negan 31.10.2019 13:26
      Highlight Highlight Nun, Bits, dies zu belegen mit einem Vegilink... guter Versuch ;) Aber ok, ich weiss es nicht, kann es mir aber nicht vorstellen, dass dem wirklich so ist. Aus meiner beruflichen Ausbildung, kenne ich mich aber mit Motoren aus. Und ich weiss was für alte und schmutzige Motoren in solchen Schiffen noch in Betrieb sind. Und wenn der wochenlang auf See ist, kann ich mir einfach nicht Vorstellen, dass ein Transportflugzeug in 6-8 Stunden wirklich schädlicher sein soll. Aber wie gesagt, ich bin kein Wissenschaftler.
    Weitere Antworten anzeigen
  • e.marono@sunrise.ch 30.10.2019 15:29
    Highlight Highlight Vor ein paar Jahren verkaufte coop verfaulet Fleisch, da wir nach dreimaliger Rückgabe des Fleisches kaufen mir kein Lebensmittel mehr beim coop, coop täuschte Verbraucher, wissen sie nicht was sie essen oder woher es kommt, Wahrung taucht chinesischen Fleischs in Bell Basel auf, wissen Mann das weil kontaminiert wahr, wie viele Jahre haben sie dies schöngetan, coop ist kein Unternehmen, dem man vertrauen kann
  • Denk Mal 30.10.2019 12:59
    Highlight Highlight Bireweichi Antwort von Coop. Wenn die Inlandproduktion die Nachfrage nicht decken kann, braucht es doch keine Aktionen, um das Produkt absetzen zu können. Schickt diese Marketing-Strategen in die Wüste oder in einen Anfängerkurs für Marketing plus Nachhaltigkeit. Schade, solches hätte Coop nicht nötig.
  • Trollgeflüster 30.10.2019 12:41
    Highlight Highlight
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    Ä Guetä wünschi!! Nicht...
    • gigichess 30.10.2019 13:25
      Highlight Highlight TOP Beitrag - schockierend und irrational. Absolut sehens- und leidenswert.
    • Forest 30.10.2019 13:28
      Highlight Highlight Hier sieht man mal wieder wie Uniformiert die Kommentarschreiber sind. Die Schifffahrt und Flugfahrt sind wohl das kleinste Übel. Schlimmer ist die Abholzung von Wäldern welches unter anderem das CO2 bindet. Die Nachfrage steigt und der Futtermittel-Anbau ebenfalls. Alle die jetzt mit Soja, Mango etc. kommen vergessen wohl dass diese Lebensmittel sowohl für Mensch als auch für Tier geeignet wären. Wir verschwenden Tonnenweise Ressourcen an Tiere damit wir später ein Steak essen können. Ineffizienter geht es eigentlich kaum.
    • Maragia 30.10.2019 15:57
      Highlight Highlight @Forest: Das ist halt ein Luxus den wir leisten. Wie auch ein Smartphone, ein Auto, die Avocado aus Südamerika etc.
      Ich finde man kann sich das mal leisten, wenn dies bewusst stattfindet und nicht zu häufig
  • Salamikönig 30.10.2019 12:21
    Highlight Highlight Die Einzigen die das ändern können, sind wir, in dem wir es nicht kaufen. Ganz einfach.
  • Anded 30.10.2019 12:20
    Highlight Highlight Coop waren doch die mit dem umettiketierten „Frisch“fleisch vor paar Jahren.
    Dass Coop noch Fleisch verkaufen kann liegt wohl an der Ignoranz oder der Vergesslichkeit der Kunden.
  • dave1771 30.10.2019 12:16
    Highlight Highlight Die Schuld beim Händeler suchen, wenn sie eigentlich beim Käufer ist.
    • e.marono@sunrise.ch 30.10.2019 15:47
      Highlight Highlight
      Niemand weiß, woher das Fleisch kommt, nur was auf dem Etikett steht, nachdem es um die Welt transportiert wurde, und Restaurants müssen Schweizer Fleisch schreiben
    • etz au no 30.10.2019 20:59
      Highlight Highlight dave hat recht, wir Konsumenten haben die Macht dafür zu sorgen, dass solches Zeugs nicht mehr verkauft werden kann, wenn die Nachfrage fehlt. Leider ist Geiz immer noch geil und die Ignoranten zahlreich. Wenn die Herkunft nicht angeschrieben ist, fragen!
  • Namenloses Elend 30.10.2019 12:12
    Highlight Highlight Ich hatte im Sommer auch wieder mal Lust auf ein gutes Rindsteak. Da es Samstag war und die Metzgerei des Vertrauens beireits zu war also ab zum Supermarkt. Migros: Rindsfilet M Classic; Uruguay by air. M-Budget, kein Filet aber CH Fleisch. Immerhin.

    Also ab zu Coop. Rindsfilet: Paraguay by air. Wie alles andere auch, ausser das club steak. Dieses habe ich dann auch genommen, aber war wie immer Bell Qualität also mies und ohne Geschmack.

    Fazit: Ich hab mich an dem Tag ultra aufgeregt und von da an auch nur noch CH Fleisch in der Metzgerei gekauft. Lieber kein Fleisch als so n Rotz.

  • Andij 30.10.2019 12:07
    Highlight Highlight "Als Vollsortimenter bieten wir eine grosse Vielfalt an Produkten an. So können unsere Kunden frei entscheiden, welche Produkte am besten ihren Bedürfnissen entsprechen."

    Stets wird die Verantwortung auf den Kunden überwälzt! Gibt es kein Angebot, gibt es keine Nachfrage, sprich ist kein Lammfleisch aus Neuseeland verfügbar, wird auch keines gekauft. Die Unternehmen sollen endlich zu ihrer Verantwortung stehen solche unsinnigen Angebote nicht mehr zu vertreiben! Andernfalls ist hier politisch einzuschreiten!
    • Maragia 30.10.2019 15:58
      Highlight Highlight Gibt es keine Nachfrage, so gibt es auch kein Angebot (irgendwann). Die Konsumenten sind genau so schuld..
    • Andij 30.10.2019 19:53
      Highlight Highlight Solange es günstig und verfügbar ist, findest du immer Abnehmer.
      Zudem ist es eine Zumutung, dass alle Kunden stets auf das Kleingedruckte achten müssen, von wo das Fleisch nun kommt, ob Palmöl im Produkt enthalten ist oder anderes unerwünschtes...
      Von einer Genossenschaft für dich und mich würde ich erwarten, dass mittlerweile ökologische und ethische Richtlinien bestünden, die den Konsumenten in der Entscheidungsfindung entlasten und nicht die reine Profitgier das Angebot bestimmt.
  • FrischerToast 30.10.2019 11:56
    Highlight Highlight Typisch Coop. Aussen hui innen pfui! Ich musste abgelaufenen offen Käse neu etikettieren um so das MHD zu verlängern.
    • e.marono@sunrise.ch 30.10.2019 15:56
      Highlight Highlight Coop sollte kein Fleisch verkaufen dürfen, auspacken und wieder einpacken mit einem anderen Datum neu zu etikettieren, bis das Fleisch verfault ist, und es dann für frisches Fleisch Teak zu verkaufen, weil alle Metzger den coop verlassen, weil sie nicht für diese dinge verantwortlich gemacht werden wollen .
    • lily.mcbean 30.10.2019 16:08
      Highlight Highlight Na gut, die Haltbarkeit von Käse ist um einiges länger als was ausgezeichnet wird. Im prinzip ist so gut wie alles was an Käse im Coop weggeschmissen wird noch einwandfrei.
  • Supermonkey 30.10.2019 11:55
    Highlight Highlight Ist nir der Transport CO2-kompensiert oder auch die Produktion des Fleisches?🤔
  • Bashteli 30.10.2019 11:51
    Highlight Highlight 👍🏻
    Benutzer Bild
  • The Destiny // Team Telegram 30.10.2019 11:50
    Highlight Highlight Per Schiff ist ökologischer?
    Wirklich?

    (ernst gemeint)
    • Bits_and_More 30.10.2019 12:57
      Highlight Highlight Ja, ist es (Zahlen inkl. Herstellung für Rindfleisch):
      Regional: 6900g/kg Co2
      Schiff: 7240g/kg Co2
      Flugzeug: 17670g/kg Co2

      Im Vergleich zu Regional braucht das Schiff ca. 5% mehr Co2 für Herstellung und Transport.
      Beim Flugzeug sind es mehr als 150% mehr.

      https://www.swissveg.ch/transport
  • KoSo 30.10.2019 11:48
    Highlight Highlight
    Play Icon
  • Manulu 30.10.2019 11:47
    Highlight Highlight Ich kaufe seit Jahren nur Schweizer Fleisch und bin gerne bereit dafür wesentlich mehr zu bezahlen.
    • e.marono@sunrise.ch 30.10.2019 15:59
      Highlight Highlight Niemand weiß, woher das Fleisch kommt, nur was auf dem Etikett steht, nachdem es um die Welt transportiert wurde, und Restaurants müssen Schweizer Fleisch schreiben, das gibt's mir zu denken.
    • Manulu 30.10.2019 16:28
      Highlight Highlight Was sie hier schreiben ist Quatsch. Die Schweiz ist keine Bananenrepublik. Auf den Verpackungen steht nicht nur „Schweizer Fleisch“ sondern auch wer dieses produziert hat (Ident. Nr). Also sparen sie sich die Zeit für solche Kommentare und informieren sich in dieser Zeit!
  • ströfzgi 30.10.2019 11:40
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man weniger den Coop an den Pranger stellen als den Konsumenten.
  • Platon 30.10.2019 11:13
    Highlight Highlight Ist das das Fleisch vom Bauern nebenan?
    • Denk Mal 30.10.2019 13:03
      Highlight Highlight Ja, in der globalisierten Welt ist auch das "aus der Region für die Region".... :)
  • Weiterdenker 30.10.2019 11:07
    Highlight Highlight Wenn das Fleisch wirklich mit dem Flugzeug transportiert wird, ist das auf jeden Fall ökologischer, als wenn es mit einem Riesentanker um die halbe Welt verschifft wird. Ich verstehe nicht, wieso dass alle heutzutage denken, dass das Flugzeug der grösste Schadstoffverursacher ist, obwohl die Schifffahrt ein x-Faches an Schadstoffen verursacht.
    • Bits_and_More 30.10.2019 11:30
      Highlight Highlight So ein Schwachsinn. Der Ausstoss an Schadstoffen pro transportierem kg ist bei einem Frachter wesentlich tiefer, als bei einem Flugzeug.

      1 kg Rindfleisch aus Übersee mit dem Frachter: 7240g Co2, Flugzeug 17670g und regional 6900g.

      Die Zahlen sind inkl. Produktion.

      https://www.swissveg.ch/transport
    • Chewbacca 30.10.2019 11:40
      Highlight Highlight Schwachsinn. Die ausgestossenen CO2 pro Tonnenkilometer sind bei Flugzeugen um ein vielfaches höher, weshalb Transport mit Flugzeug für die gleiche Strecke entsprechend mehr CO2 ausstosst als Frachtschiffe.
    • Supermonkey 30.10.2019 11:57
      Highlight Highlight Da machst Du einen gewaltigen Rechnungsfehler....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Enzian034 30.10.2019 11:04
    Highlight Highlight Das macht nicht nur Coop so, sondern auch Denner hat
    Rindsentrecôte in der Aktion aus Uruguay. Aber Mango aus Brasilien oder Advocado aus Mexiko sind Nachhaltig?
    Wir Verbraucher haben es in der Hand. Bei mir kommt nur Fleisch auf den Tisch von einem Metzgermeister aber dafür nur 1-2 mal die Woche und meine Früchte und Gemüse kaufe ich auf dem Wochenmarkt.
  • T@Bern 30.10.2019 10:58
    Highlight Highlight Coop predigt Wasser und verkauft in grossen Mengen Wein ! ... immer GROSS das auf ÖKO machen aber wenn es um den eigenen kommerziellen Erfolg geht, wird dann kurzerhand grosszügig darüber hinweg entschieden. Da zieht sich durch das ganze Sortiment - in der Werbung BIO OEKOPLAN etc. als quasi Coop-Standard verkaufen, aber dann ein ganzes Coop-Magazin versenden, in welchem es um Fleisch geht > ÖKO? ..ok - die Manager von BELL haben wohl genügend Einfluss gehabt ;-) @coop, ihr seit nicht glaubwürdig!
    • e.marono@sunrise.ch 30.10.2019 16:05
      Highlight Highlight Der Wein in der Coop-Apfellerei ist nicht derselbe, ich wäre mir des Originalweins nicht so sicher, ich bin mir sicher, sie haben ihn schon gemischt
  • Nonkonformist 30.10.2019 10:57
    Highlight Highlight Neuseeländisches Lamm ist besser als Schweizer Lamm, und sowieso produziert die Schweiz niemals genug Lamm um den Bedarf zu decken. Ich bin froh um die Coop Lamm Aktionen, denn diese Lamm Nierstücke sind etwas vom Besten, das es gibt. Beim Rind ist es ähnlich, da esse ich lieber ein Südamerikanisches Stück, als eines aus der Schweiz. Qualität und Preis der Südamerikanischen Rinder sind einfach unschlagbar gut.
    • Supermonkey 30.10.2019 11:58
      Highlight Highlight Muss man produzieren um den Bedarf zu decken oder Essen was produziert wird? Lamm und Rind ist dekadent... Nimenad braucht das wirklich, also kann man auch nicht von Bedarf sprechen...
    • Ton 30.10.2019 12:24
      Highlight Highlight Ich mag vorallem die Antibiotikanote im Abgang.
    • Nonkonformist 30.10.2019 13:53
      Highlight Highlight @momkey:
      Ganz klar produzieren um den Bedarf zu decken. Das nennt sich Wirtschaft. Also ich brauche Lamm und Rind. Ohne würde mir jeden Tag etwss fehlen. Also natürlich ist Bedarf da.
    Weitere Antworten anzeigen
  • conszul 30.10.2019 10:42
    Highlight Highlight Wenn ich Fleisch esse, kaufe ich bewusst Schweiz Fleisch. Punkt. Und wenn die Filets ausverkauft sind, kann der Metzger herrliche Alternativen inkl. Rezepten anbieten. Probierts aus!
    • e.marono@sunrise.ch 30.10.2019 16:08
      Highlight Highlight das Fleisch muss in der metzgerei und nicht im
      coop gekauft werden
  • El Vals del Obrero 30.10.2019 10:36
    Highlight Highlight Ich habe bisher bei den Grossverteilern noch nie Lammfleisch gesehen, das nicht aus Australien oder Neuseeland kommt.

    Und das Frischfleisch nicht per Schiffcontainer transportiert wird, sollte man sich ja denken können.

    Von dem her sehr schlecht, aber überhaupt nichts neues.
    • smoking gun 30.10.2019 11:07
      Highlight Highlight @El Vals del Obrero: Sorry, stimmt nicht. Vor mir auf dem Tisch liegt eine Packung Schweizer Lamm-Koteletten „Alplamm“, gekauft in der Migros.

      Natürlich gibts das frisch aus der Schweiz nicht das ganze Jahr, aber Fleisch sollte sowieso was besonderes sein und nicht jeden Tag gegessen werden.

    • Til 30.10.2019 12:21
      Highlight Highlight Oft kommt das Fleisch aber tiefgekühlt per Schiff. CO2 hundert mal weniger als mit dem Flug.
  • lily.mcbean 30.10.2019 10:36
    Highlight Highlight Mein Fazit an alle die sich deswegen jetzt empören: Geht bei einem richtigen privaten Metzger einkaufen, die können sich solche Skandale nicht leisten. Oder direkt ab Hof kaufen.
    • karl_e 30.10.2019 11:20
      Highlight Highlight Für Städter ohne Auto ist direkt ab Hof sehr aufwendig. Mit Auto ist's ökologisch problematisch, wegen zwei Kilo Fleisch zwei Tonnen SUV zu bewegen.
    • Frida Kahlo 30.10.2019 11:48
      Highlight Highlight warum muss ich an etwas versautes denken wenn du "privaten Metzger" schreibst?
    • lily.mcbean 30.10.2019 12:58
      Highlight Highlight @karl

      Mittlerweile gibts ganz pfiffige Bauern die ein Lieferservice eingerichtet haben oder Paketservice. Da habts ihr in der Stadt manchmal sogar praktischer weil grösseres Angebot.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magd 30.10.2019 10:30
    Highlight Highlight Und noch was @Coop - es geht um "Chäschüechli". Bitte lasst eure auch von Migros machen oder kauft die beim selben Hersteller brandlabeln ein. Das sind nicht nur Welter, da sind ganze Galaxien dazwischen. Tchuligom, isch mer grad so in Sinn cho.
    • Füürtüfäli 30.10.2019 10:59
      Highlight Highlight Die "Migi-Chääschüächli" sind mit Abstand die Besten. Habe alle CH- Läden Chääschüächli durch probiert, aber kein einziger kommt an die von der Migi ran.

      So, und jetzt hab ich Gluscht auf Chääschüächli 🙄

    • The Destiny // Team Telegram 30.10.2019 11:54
      Highlight Highlight Chäschüechli sind ja so verdammt schwer zum selber machen /s

      Verpackung etc...
    • nass 30.10.2019 11:58
      Highlight Highlight Und die Schinkengipfeli genauso. Die vom Migros sind um Welten besser als die von Coop. Es grüsst ein Coopkind😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magd 30.10.2019 10:26
    Highlight Highlight Ich kauf nach Möglichkeit nur Fleisch von Metzgern die ich kenne oder weiss wer für sie schlachtet und woher das Fleisch kommt.

    Auf Strauss, Krokodil, Frösche und Importfisch (als Angler/in sowieso) kann ich bestens verzichten.

    Es ist eine Schande für die Tiere, das Tierwohl, die Umwelt und auch für unsere Gesundheit solches Fleisch / Gemüse in den Massen zu importieren.

    Die andere Seite der Medaille ist halt, dass die Leute immer weniger verdienen KK kosten steigen und es wirklich Leute gibt die jeden fünfer drehen. Dafür habe ich Verständnis, wenn sich solche Menschen das mal gönnen.
  • alles auf rot 30.10.2019 10:25
    Highlight Highlight Als nächstes kommt raus, dass die Bananen gar nicht aus der Schweiz sind 😱
  • azoui 30.10.2019 10:20
    Highlight Highlight Es ist freiwillig, solches Fleisch zu kaufen.
    Coop bietet es an, weil die Leute es wollen und kaufen.

    Ich entscheide mich lieber für das Knochengereifte Fleisch, das gibts halt nicht täglich.
    • e.marono@sunrise.ch 30.10.2019 16:20
      Highlight Highlight Das Schlachthaus Bell im Basel war schon immer eine gute Adresse, aber seit der coop gekauft habe, ist etwas schlecht und es ist nicht das, was ich wollte
    • azoui 30.10.2019 19:06
      Highlight Highlight @marone, ich weis jetzt nicht, wie alt Du bist.
      Ich war noch in der Schule, als Coop die Bell AG aufgekauft hat. In ein paar Jahren gehe ich in die Pension.
      Nebenbei, habe bei Bell meine Lehre gemacht.
  • Optimist 30.10.2019 10:19
    Highlight Highlight Und wie steht's denn mit dem Käse, der aus der Schweiz exportiert wird? Werfen wir den ausländischen Kunden auch vor, diesen zu konsumieren??? Nein, wir Schweizer wollen doch das Business genauso.
  • Magnum44 30.10.2019 10:16
    Highlight Highlight Angebot und Nachfrage.
  • Snooks 30.10.2019 10:16
    Highlight Highlight Dann kauft es nicht. Der Konsument hat es in der Hand.
  • lily.mcbean 30.10.2019 10:16
    Highlight Highlight Oh mein Gott überrascht das jetzt wirklich jemanden? Wer diesen Mist von wegen Nachhaltigkeit (seis jetzt Coop, Migros oder Aldi etc) wirklich glaubt ist doch echt selber schuld....Liest doch die Etiketten!
    Das Aktionspouletfleisch ist imfall meistens aus der Slowakei! Und Trutenfleisch ist IMMER Import.

    Und bevor jetzt der nächste Shitstorm kommt- haltet eich fest- das TK Chinoisefleisch ist GEPRESST! An guata.
    • Snooks 30.10.2019 11:27
      Highlight Highlight Es gibt auch Schweizer Trutenfleisch. Dem Rest Stimme ich zu.
    • lily.mcbean 30.10.2019 12:56
      Highlight Highlight @snooks, nicht im Coop. Also mal sicher nicht in der Region Südostschweiz
  • Kyle C. 30.10.2019 10:14
    Highlight Highlight Das Rindfleisch aus Uruguay findet man im Coop - meistens zu Aktionspreisen - schon seit langer Zeit. Habs mal vor ca. einem Jahr mal (irrtümlicherweise) gekauft und es was leider auch qualitativ jenseits von einem "Edelstück". Somit gleich zwei Gründe diese Angebote nicht zu nutzen.
    • karl_e 30.10.2019 11:30
      Highlight Highlight Das kommt wohl daher, dass in Uruguay die schlachtreifen Rinder vor der Schlachtung kaum in "Feedlots" mit Soya und Mais aufgeblasen werden, was die Edelstücke schmackhafter machen dürfte.
      Wenn ich importiertes Fleisch kaufe, dann solches aus Uruguay, bei welchem auch auf Antibiotika und andere Tricksereien verzichtet wird.
  • Optimistic Goose 30.10.2019 09:55
    Highlight Highlight Die Nachfrage ist das Problem. Grillt mal einen Nierenzapfen. Besorgt euch einen Smoky Mountain und macht Siedfleisch und Schweineschulter, Federstück und Lanmschulter, was sonst niemand will. Diese Mocken sind fabelhaft auf einem einfachen kleinen Smoker!
    • adam gretener 30.10.2019 10:13
      Highlight Highlight Schmoren, egal wie, ist sowieso die beste Zubereitsungsart für Fleisch. Ich mochte einmal im Monat ein Ragout aus Ochsenschwanz. Kein Filet kommt da ran.
    • lily.mcbean 30.10.2019 10:30
      Highlight Highlight Beef Brisket 😍🤩
  • Jacques #23 30.10.2019 09:45
    Highlight Highlight Was war zuerst.
    Huhn oder Ei?
    Angebot oder Nachfrage?

    Nicht anbieten. Amen.
    Alles andere ist scheinheilige Makulatur.

    Typisch dafür. Die Paletten Erdbeeren im Ladeneingang aus Spanien. Im Februar.

    Angebot oder Nachfrage?
    Klar werden sie gekauft.
  • Trollgeflüster 30.10.2019 09:45
    Highlight Highlight Kein Tag ohne irgendwelche Negativschlagzeilen zu Coop... Was genau ist dort los???
    • Caturix 30.10.2019 09:55
      Highlight Highlight Nichts. Das selbe wie bei allen Läden es liegt an den medien die übertreiben. Schuld an dem Theater ist der Kunde, der will nur Filet und nichts bezahlen.
    • lily.mcbean 30.10.2019 10:31
      Highlight Highlight Beim Migros und den anderen Grossen läuft genau das Gleiche.
  • NathanBiel 30.10.2019 09:41
    Highlight Highlight Mich würde ein Vergleich der Ökobilanz eines Lammnierstücks aus Neuseeland interessieren, das Tiefgefroren über Wochen per Schiff, Rheinschiff(?) und/oder Lastwagen in die Schweiz kommt oder aber per Flugzeug und Lastwagen.
    • dorfne 30.10.2019 09:57
      Highlight Highlight Den Preisvergleich auch bedenken. Wenn das gleiche in der CH produzierte Stück 3 mal so teuer ist wie das importierte, stimmt wahrsch. etwas nicht mit der Tierhaltung und den Löhnen. Natürlich dürften die Herden in Übersee grösser sein als in der kleinen Schweiz. Dennoch.
    • grmir 30.10.2019 10:36
      Highlight Highlight Basierend auf einer kurzen Suche nach Zahlen ca. Faktor 50:

      Schiffstransport ca. 0.2-0.5 Megajoule pro Frachttonnenkilometer, Flugzeug ca. 10-20.

      Kühlung wird die Effizienz wohl noch etwas zugunsten vom Flugzeug verschieben. Kurz noch als Kontext, die Produktion einer Tonne Rindfleisch benötigt ca. 200 Gigajoule. Bei Transport mit Flugzeug NZ-CH (20'000 km) kommen da also noch ca. 200-400 Gigajoule pro Tonne obendrauf, vs. 5-10 Gigajoule per Schiff.
    • Walter Sahli 30.10.2019 10:48
      Highlight Highlight Ist zwar einige Jahre her und ich habe die Zahlen nicht mehr genau im Kopf, aber die Grössenordnung sollte noch stimmen:
      1Kg Frischfleisch aus Neuseeland braucht für den Transport mit dem Flugi 6Kg Erdöl und gefroren mit dem Schiff um die 4.5KG Erdöl.
  • chnobli1896 30.10.2019 09:36
    Highlight Highlight Den Transport von Fleisch mit Co2 kompensieren.
    Co2-Kompensiert doch die Produktion von Fleisch, das wäre mal etwas.
    • dorfne 30.10.2019 09:57
      Highlight Highlight Gute Idee!
  • PVJ 30.10.2019 09:30
    Highlight Highlight "Die Nachfrage, gerade nach Edelstücken wie Rinds-Entrecôte und Lammnierstück, ist gross."

    Der Schweizer will halt Edelstücke, also werden diese beschafft. Umgekehrt sind die weniger edlen Stücke gerade vom Lamm beim Grossverteiler meist nur auf Bestellung erhältlich.

    Ich kaufe Fleisch fast nur noch als Mischpaket direkt beim Produzenten, da hat es edles und weniger edles drin. So ein Misch-Angebot wäre ev. auch für Grossverteiler ein Ansatz. Wäre sicher nachhaltiger als die üblichen Nachhaltigkeitskampagnen, die ausser schönen Worten und Filmchen wenig bringen.
  • postscriptum 30.10.2019 09:24
    Highlight Highlight Ja dann kann man den Bedarf halt nicht decken? Na und? Dann heisst's halt: "Rind? Is aus!" Und dann sucht man halt eine Alternative. Entweder kocht man was anderes oder man geht zum Metzger oder zur Konkurrenz. Das kann nicht so verkehrt sein.
  • fidget 30.10.2019 09:23
    Highlight Highlight Taten statt (leere) Worte. Ein toller Slogan, nur müsste man ihn auch noch umsetzen. Die Unternehmenskommunikation scheint mir nicht die beste zu sein. Stets wird die Verantwortung an die Kunden abgetreten. Warum bietet man solchen ökologischen Unsinn denn einfach nicht an? Dort fängt Verantwortung an, weil wenn erst der Kunde entscheiden soll, ist die Ware bereits hierhin transportiert worden. Wird es nicht gekauft entsteht Food Waste. Coop soll seine Verantwortung als zweitgrösster Detailhändler des Landes wahrnehmen und den Worten wirklich Taten folgen lassen.
    • Arts 30.10.2019 09:58
      Highlight Highlight "Taten statt Worte" bedeutet für mich CO2 vor Ort zu reduzieren und nicht bloss mit Zertifikaten zu kompensieren.
  • THEOne 30.10.2019 09:23
    Highlight Highlight "So sollen zum Beispiel bis ins Jahr 2023 alle Warentransporte CO2-neutral sein."
    hmm, kommen die dann mit den segelflieger und pedalobooten hierher oder wie...?
    es wird immer zeugs importiert, solange die nachfrage besteht, und offensichtlich besteht die nachfrage...


    • Arts 30.10.2019 09:45
      Highlight Highlight Es wird CO2-Kompensiert... Heisst eigentlich nichts anderes als die Ökobilanz zu exportieren..
    • THEOne 30.10.2019 10:17
      Highlight Highlight @ arts
      sehr schön gesagt. 😁
    • etz au no 30.10.2019 21:10
      Highlight Highlight CO2 Kompensation = moderner Ablasshandel
  • Pumuckl 30.10.2019 09:19
    Highlight Highlight Coop bietet Flug-Import-Lammfleisch und -Rind Entrecôte seit Monaten in Aktion an. Das ist nichts Neues.

    Ich finde, dass der Konsument ja wohl noch in der Lage sein sollte zu bemerken, ob es sich um CH oder ausländisches Fleisch handelt (Schweizer Kreuz vs. Flugzeug-Symbol).

    Coop würde weniger Importierte Edelstücke anbieten, wenn sich die Konsumenten auch einmal überwinden würden anderes Fleisch wie ein Braten, Hackfleisch oder Suppenfleisch zuzubereiten.

    Aus meiner Sicht ein reines Wohlstands-Problem.
  • neutrino 30.10.2019 09:18
    Highlight Highlight Ich sehe da eher den Konsumenten in der Pflicht: so lange etwas erlaubt ist und die Nachfrage besteht, bieten es einfach andere Anbieter an und die Konsumemten weichen aus.

    Wenn bspw. Swiss die ökologisch unmögliche Kurzstrecke Zürich-Frankfurt streicht, dann springen andere Gesellschaften in die Bresche. Weil all die Geschäftsreisenden die Strecke immer noch buchen.

    Bin kein Ökonome, aber wie das aufgehen soll, dass Coop, Swiss, etc. sich ökologisch besser als andere verhalten sollen (und so auf Gewinn verzichten) dazu bessere Löhne zahlen sollen als die anderen, etc., ist mir schleierhaft.
    • Forest 30.10.2019 09:56
      Highlight Highlight Gut in solchen Fällen darf auch unsere Rüstungsindustrie Waffen in Kriegsgebiete und Menschenrechts verachtende Länder verkaufen. Wenn wir nicht verkaufen tut es ein anderer. Angebot und Nachfrage tolles Argument bravo.
    • dorfne 30.10.2019 10:07
      Highlight Highlight Stimmt. Aber "wir ändern nichts, weil die andern ja auch nichts ändern" wird das Klima nicht retten.
    • neutrino 30.10.2019 10:34
      Highlight Highlight @Forest: wieso so ironisch und persönlich - kann man nicht sachlich bleiben? Ich finde, man soll Rüstungsexporte verbieten. Irgendetwas auf moralischer und freiwilliger Basis funktioniert nicht. Das war meine Aussage.

      @dorfne: nein - es muss eine einheitliche Gesetzgebung her, die für alle gleich ist und gilt, alles andere funktioniert nicht. Oder akzeptierst du, dass du heute dein ökologisch verwerfliches Smartphone abgibst und ich meines behalten kann? Denke schon - weil ansonsten brauchst du das Argument: ich muss nichts machen, weil der andere auch nichts macht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Statler 30.10.2019 09:17
    Highlight Highlight «Als Vollsortimenter bieten wir eine grosse Vielfalt an Produkten an. So können unsere Kunden frei entscheiden, welche Produkte am besten ihren Bedürfnissen entsprechen.»

    Auf Deutsch: Wir labern zwar die ganze Zeit von ökologischer Verantwortung, scheren uns aber einen Dreck darum wenn's um die Kohle geht und wälzen die Verantwortung auf unsere Kunden ab. Die sind ja selber schuld, wenn sie den Müll kaufen, den wir anbieten.

    • lily.mcbean 30.10.2019 10:36
      Highlight Highlight Ich hab ja 3 Jahre in einer Coop Metzg verplempert. Mein Chef fands immer lustig Aktionskleber auf Sachen zu pappen die schlecht liefen. Und siehe da, kaum waren Aktionskleber drauf gings meistens weg wie warme Brötli.

      Seine Devise: Kunden sind dumm, die kaufen dir alles wenn du es nur richtig anschreibst.
  • Auric 30.10.2019 09:16
    Highlight Highlight kann jemand erklären warum Rinds-Entrecôte aus Uruguay dann 45 CHF/kg kostet?

    Ich meine Entrecôte ist schlechtere Qualität als Filet, und das kann man FOB für 8$/kg bekommen
    https://meatcommerce.com/trade/frozen-beef-tenderloin-from-uruguay-for-sale-92

    Jetzt sagt aber keiner das liegt an den Gehältern der Mädels und Jungs in den COOP Shops.
    • maylander 30.10.2019 12:13
      Highlight Highlight FOB heisst, die ware ist an Bord des Schiffs in Uruguay. Dann muss der Container noch nach Rotterdam und von da in eine Verteilzentrale. Dann müssen die Fleischstücke umgepackt und geschnitten werden und kommen dann in eine Laden bei uns. Wie bei Bananen etc fällt der grossteil der Kosten in Europa an.
      Beim Import von Fleisch fällt wahrscheinlich auch noch einiges an Papierkram an.
  • homo sapiens melior 30.10.2019 09:12
    Highlight Highlight Die Tannenzapfen-Weihnachtsdeko, die sie verkaufen, ist auch toll. Aus China importiert. Weil in der Schweiz und allgemein Europa gibt's ja überhaupt nirgendwo Tannenzapfen.
  • dorfne 30.10.2019 09:07
    Highlight Highlight Nachfrage kann man auch schaffen mit solchen Angeboten. Fakten: Aktuelle Coopzeitung - nur 35% der Leute legen Wert auf eine regionale Herkunft des Fleisches; nur 23% auf eine tierfreundliche Haltung. Seit 1950 hat sich der Fleischkonsum in der Schweiz verdoppelt. Der Bund subventioniert Fleischwerbung am TV mit unseren Steuergeldern. Die Fleischproduktion ist nebst den fossiler Brennstoffen die grosste CO2-Schleuder überhaupt! Angstmacherei? Nein. Tatsachen.
  • RandomNicknameGenerator 30.10.2019 09:04
    Highlight Highlight Der Tierschutz hat eine neue Website; ziemlich interessant was hinter den Labeln wirklich steckt...
    https://essenmitherz.ch/
  • Magos 30.10.2019 09:03
    Highlight Highlight "recherchen von SRF". Also, SRF war in den letzten paar Jahren in einem Coop, gratuliere.

    Aber zur Sache: Coop wird es sich einfach machen und das Problem auf den Konsumenten abschieben "wenn es gekauft wird, wird es verkauft".
    Konsequent müsste niemand mehr das billigfleisch kaufen, was natürlich heisst, wer kein Geld hat, kriegt keinen. Den schwarzen Peter haben die Ärmsten, die Verantwortung haben alle ausser Coop.
    • dorfne 30.10.2019 10:11
      Highlight Highlight Ob reich oder arm, alle sollten weniger Fleisch essen! Ich muss nicht zu billige Edelstücke essen auf Kosten von Mensch und Tier um ein erfülltes Leben zu haben.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 30.10.2019 09:03
    Highlight Highlight Wenn korrekt und umfassend kompensiert, ist das aus CO2 sicht wohl besser als das Rindfleich aus der Region, dessen Transport nicht kompensiert wurde..
    • Keyser Söze 30.10.2019 09:38
      Highlight Highlight Wie kann man CO2 kompensieren, wenn nicht mit weniger Transport?
    • Arts 30.10.2019 09:53
      Highlight Highlight Naja, Kompensation ist so eine Sache, Mit Geld kann man alles machen nicht? Man investiert einfach in Zertifikate und dann ist kompensiert,

      Man handelt mit einem Derivat. Und lompensiert?

      Frage mich wo hier die Wertschöpfung für die Natur bleibt..
    • Arts 30.10.2019 09:54
      Highlight Highlight Es ist ja bekannt das die Steuerungswirkung von Zertifikaten äußerst gering ist, da man auf die Entwicklung von Aktien oder Anleihen spekuliert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jetzt LIVE dazugeschaltet 30.10.2019 09:00
    Highlight Highlight Unsere Urgrossväter und Urgrossmütter verwerteten noch (fast) das ganze Tier - wenn sie den Fleisch hatten.

    Coop ist so scheinheilig und unglaubwürdig wie Migros.




    • dorfne 30.10.2019 10:12
      Highlight Highlight Mitsamt den Konsumenten, die taube Ohren haben für die ganze Aufklärungsarbeit der Medien.
  • Simon Probst 30.10.2019 09:00
    Highlight Highlight Ich gehe jeweils ins Coop und kaufe mir mein znüni-sandwich in einzelteilen. aktuell staune ich, da 100g Serrano Schinken gleich teuer ist wie 100g salami, aber ich nehms gerne
  • sherpa 30.10.2019 08:55
    Highlight Highlight Titel in der COOP Zeitung: Ein Tier von hier ", verlogener geht es wohl nicht mehr, wenn Aktionen mit Fleisch aus Australien, Neuseeland oder Uruguay angepriesen werden. Ist aber nicht der erste Widerspruch und nicht erste Peinlichkeit welche sich COOP leistet, wird sich auch immer wieder wiederholen. Gelernt haben die Verantwortlichen offenbar noch gar nichts und wenn man dann auch noch die Ausreden hört, welche über Radio SRF verbreitet werden, stehen einem wirklich die Haare zu Berg. Unglaublich, was sich diese Firma alles erlaubt.
  • boromeo 30.10.2019 08:51
    Highlight Highlight Also etwa so, wie wenn ich meine Frau schlage, und ihr dann im Nachhinein den Arzt bezahle...…….! Es ist manchmal einfach ätzend, wie sich solche Einkaufsriesen rechtfertigen.
  • Watsianer 30.10.2019 08:43
    Highlight Highlight Kann keinen Fehler von Seiten Coop erkennen. die Herkunft ist auf dem Produkt deklariert, Co2 wird freiwillig kompensiert. Dass die inländische Produktion den Bedarf nicht decken kann ist ebenfalls eine Tatsache. Per Flugverkehr wird wohl effizienter sein als per Schiff (Kühlkette, Haltbarkeitsdauer).

    Die einzige Lösung dieses "Problems" wäre die inländische Produktion über Subventionen anzukurbeln oder den Konsum zu verringern.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 30.10.2019 09:00
      Highlight Highlight Dumme Frage, wie kann Fleisch das via Flugzeug eingeflogen wird, Günstiger sein als Schweizer Fleisch?

      Das kann doch niemals Aufgehen ohne das irgendwer nicht Fair entlöhnt wird
    • Krise 30.10.2019 09:11
      Highlight Highlight Hab noch nie gesehen, dass es vom Südafrikanischen Strauss nichts mehr hat, vom Biopoulet aber fast immer.
    • Forest 30.10.2019 09:16
      Highlight Highlight Fleisch ist viel zu billig und wird sowieso schon subventioniert. Es kann nicht sein, dass für fünf Minuten Genuss die Umwelt dermassen geschädigt wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triumvir 30.10.2019 08:41
    Highlight Highlight Das geht gar nicht! Sofort aufhören mit diesem Unsinn! Ausserdem: wer garantiert uns, dass die Fleischproduktion im Ausland auch unseren Minimalstandards punkto Tierschutz genügt!? Da können sie noch lange den Transport kompensieren.
  • Krise 30.10.2019 08:39
    Highlight Highlight Lamm aus Neuseeland, Pferd aus Argentinien, Wild aus Neuseeland, das geht sehr oft so. Man muss sich die Packung nur zwei Sekunden anschauen um es zu lesen. Und ich als Sozialhilfeempfängerin kaufe prinzipiell kein ausländisches Fleisch, also kommt mir nicht mit dem Preis als Argument!
    • Krise 30.10.2019 09:12
      Highlight Highlight Das Gleiche gilt übrigens für Früchte/Gemüse. Aus den Nachbarländern ist für uns ok wenn es kein lokales Angebot gibt.
    • dorfne 30.10.2019 09:19
      Highlight Highlight Danke.
    • sunshineZH 30.10.2019 19:04
      Highlight Highlight Die Sozialhilfe zahlt ja auch gut 😃
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frausowieso 30.10.2019 08:39
    Highlight Highlight So lange die Politik solche Importe erlaubt, werden sie auch getätigt. Vielen Konsumenten ist es doch egal, woher ihr Fleisch kommt. Sobald sie günstiges Fleisch sehen, ist die Vernunft ausgeschalten. Zudem geht man automatisch davon aus, dass die Herkunft und Produktion schon ok ist, wenn das Produkt ja verkauft werden darf. Es entbehrt sich ja auch jeglicher Logik, dass wir in der Schweiz Tierschutzbestimmungen haben, jedoch Produkte importiert werden dürfen, die diesen Bestimmungen nicht genügen.
  • Uf em Berg 30.10.2019 08:33
    Highlight Highlight Die Nachfrage steuert das Angebot. Von daher sollten sich die Konsumenten selbst an der Nase nehmen, wenn ein solcher Import notwendig ist. Wenn Coop oder Migros keine solchen Angebote hat, wandern die Konsumenten ins Ausland ab, wo die Herkunft oft einiges schlimmer ist. Es ist naiv zu denken, dass die Anbieter den Markt an den Konsumenten vorbei steuern können.
    • Krise 30.10.2019 08:39
      Highlight Highlight So en Chabis.
    • Watsianer 30.10.2019 09:01
      Highlight Highlight Warum ist das Chabis? Es gibt keinen Punkt vom Post von "Uf em Berg" der nicht objektiv korrekt ist. Die Nachfrage, also die Konsumenten bestimmen das Angebot.

      Solche Aussagen machen richtiggehend wütend. Wollt ihr eine Planwirtschaft in dem der Staat den Import/Export vollständig reguliert und kontrolliert?

    • Eisvogel 30.10.2019 09:07
      Highlight Highlight @Uf em Berg
      Das Angebot steuert, zum Beispiel über den Preis, auch die Nachfrage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WID 30.10.2019 08:32
    Highlight Highlight Wenn die Grossverteiler nur noch ökologisch und sozial vertretbare Produkte anbieten würde, könnte die Verkaufsfläche um 90% reduziert werden. Mir würde das reichen.
  • Xonic 30.10.2019 08:31
    Highlight Highlight Lamm kommt sowieso praktisch ausschliesslich aus Neuseeland/Australien. Das ist nichts neues.

    Einfach nicht kaufen, aber den Grossteil der Kunden interessiert nur eines; der Preis.
    • karl_e 30.10.2019 11:16
      Highlight Highlight Ich glaub, bei Denner kommt das Lamm auch aus Grossbritannien oder Irland.

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