Schweiz
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epa01057654 South African grown Pineapples for sale in a vegetable market in Cape Town, South Africa 06 July 2007. High levels of the toxic heavy metal Cadmium have been found in South African Pineapples after farmers unwittingly used fertiliser contaminated with this trace element. Pineapple exports from South Africa have been affected as a result and at least one shipment of canned Pineapples from South Africa has already been rejected in the European Union. South African Pineapple farmers are blaming the governmental department of agriculture for their big losses resulting from allowing the suppliers to import the contaminated fertiliser from China.  EPA/NIC BOTHMA

Bis vor kurzem warb Coop noch mit Ananas, die zu 100 Prozent aus fairem Handel stammten. Jetzt sind es nur noch 95 Prozent. Das verärgert die Kunden. Bild: EPA

Coop wirbt mit «Taten statt Worten» – verkauft neu trotzdem Prix-Garantie-Ananas



«Wir reden nicht, wir machen», heisst es auf der Coop-Webseite «Taten statt Worte». Durchnummeriert und kombiniert mit hübschen Bildern fasst der Detailhändler sein Engagement für mehr Nachhaltigkeit zusammen.

So heisst es etwa bei der «Tat Nr. 251» bis vor Kurzem noch: «Das gesamte Sortiment an Ananas» stammt aus einem fairen Handel. Wie eine aufmerksame Kundin jedoch festgestellt hat, ist dies nun nicht mehr so. Auf Facebook reagiert die Kundin enttäuscht und erkundigt sich bei Coop, warum nun plötzlich auch Prix-Garantie-Ananas in der Obstabteilung zu finden sind.

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bild: screenshot/taten-statt-worte-ch

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bild: facebook

Gemäss dem Detailhändler wurde die Tat Nr. 251 angepasst: «Die 100 % Max Havelaar Fairtrade wurden eingehalten bis zum Zeitpunkt, als die Prix Garantie Ananas ins Sortiment kam. Aus diesem Grund haben wir nach der Einführung der Ananas die Tat angepasst», schreibt Coop auf Facebook.

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bild: facebook

Mediensprecherin Andrea Bergmann bestätigt dies. «Seit Mitte September gibt es auch Prix Garantie-Ananas im Sortiment.» Dass Coop damit seine eigenen Prinzipien verletzt, bestreitet Bergmann. «Bei ‹Taten statt Worte› handelt es sich um eine transparente Plattform und um Taten, die wir effektiv umsetzen.» Es käme hin und wieder vor, dass Taten abgeändert werden müssen, weil sich das Angebot verändert habe, so Bergmann.

«Wir sind gerade daran, unser Prix Garantie-Sortiment stark auszubauen», erklärt Bergmann. Deshalb musste auch die Tat Nr. 251 angepasst werden, da ab sofort nur noch 95 Prozent der Ananas aus fairem Handel stammen. (ohe)

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56Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Janis Joplin 25.09.2019 08:45
    Highlight Highlight Die Tat angepasst...klaro, was nicht passt, wird passend gemacht. #ironieoff
  • MacB 25.09.2019 08:23
    Highlight Highlight WIr halten uns an die Taten, ausser etwas anderes bringt 0.5% mehr Umsatz in der Warengruppe. Dann passen wir halt die Taten an, who cares...bravo Coop!
  • Süffu 25.09.2019 08:17
    Highlight Highlight Anscheinend unterschätze ich den Ananas-Markt. Die Erweiterung des Angebots um eine billig Ananas ist so lohnenswert, dass man einen Shitstorm riskiert (oder halt ein Shitstörmli)?
  • gnagi 24.09.2019 22:59
    Highlight Highlight Wäre es den Grossisten wirklich ernst mit Nachhaltigkeit und Fairness, würden keine Nestléprodukte mehr in den Regalen stehen. Aber Profit kommt vor Gewissen.
    • Tschaesu 25.09.2019 06:43
      Highlight Highlight Wäre es den Kunden ernst damit, würden sie es nicht mehr kaufen.
  • homo sapiens melior 24.09.2019 22:14
    Highlight Highlight Dank dem Engagement von Coop rutschte die Schweiz in Bio weltweit auf Platz zwei. Das ist ein grosser Verdienst. Perfekt ist nichts. Aber sie tun immer was.

    Wenn euch etwas nicht passt, dann kauft es nicht. Das nennt man die Macht der Kunden.
  • Randalf 24.09.2019 22:14
    Highlight Highlight
    Finde ich voll okay so von Coop. Wer fair trade möchte und das Geld dazu hat, kann das kaufen.

    Das die finanziell Schwächeren sich auch eine frische Ananas leisten können finde ich in Ordnung.

    Ich bin mit Dosenananas (Toast Hawai, Riz cazimir etc.) aufgewachsen. Die frische Frucht war nur etwas für reiche Leute.

    Gut, stellt sich natürlich die Frage: Braucht es Ananas und andere Südfrüchte in der Schweiz???
    Für mich persönlich nicht.🤷‍♂️
    • TingelTangel 24.09.2019 22:29
      Highlight Highlight Ich finde auch Heute noch die Dosenananas Besser und wenn ich eine Frische Süsse Frucht möchte genehmige ich mir eine Reife Birne.
    • PeteZahad 25.09.2019 07:51
      Highlight Highlight Und die Dosenananas ist dann Fair Trade?
    • Süffu 25.09.2019 08:23
      Highlight Highlight Also ist es in Ordnung, wenn finanziell schlechter gestellte favon profiteren, wenn irgendwo sonst auf der Welt finanziell schlechter gestellte noch weniger für ihre Arbeit/Produkt erhalten?

      Wenn diese Doppelspurigkeit beibehalten wird, wird der faire Handel nicht zum Standart, der er sein müsste.

      (was sich coop darunter verspricht ein Produkt zu pushen, welches co2 mässig nicht der hit ist und dazu noch aus "unfairem" Handel stammt, kann ich mir nicht erklären..)
  • Aithria 24.09.2019 21:33
    Highlight Highlight Das ist eine lustige Sache, das Werbeplakat, welches verheisset, 'Taten statt Worte'. Wieso?

    Weil es selbst ja nur Wort ist und der Süchtige, der sagt, ich höre auf mit der Sucht, und jener, der es tut sind nicht dieselben.

    Das Plakat, meine Freunde, kann also gar nicht ernst gemeint sein, erzürnt euch solcherhalben bloss nicht.

    Redeweise beeinflusst durch die Lektüre der Odyssee, übersetzt von Voss.
  • Enzian034 24.09.2019 21:30
    Highlight Highlight Dieses Unternehmen meide ich mittlerweile mehr als 15 Jahre. Schon mal aufgefallen das die Geschäftsführer keine Schweizer Namen mehr haben? Mein Bruder arbeitete mehr als 20 Jahren in diesem Betrieb, erfüllte immer die Umsatz Vorgaben und wurde dann zurückgestuft mit einer Fadenscheinigen Behauptung um einen 1995 eingewanderten Flüchtling die Leitung zu übergeben für die Hälfte des Lohnes, versteht sich.
  • Statler 24.09.2019 21:11
    Highlight Highlight Greenwashing vom Feinsten. Aber was erwartet man von einem Grossverteiler mit dem Motto «Für MICH und dich»?
    «Taten statt Worte»? Einfach nur lächerlich.
    Und die Mär von der Eigenverantwortung der Konsumenten sollte man wirklich langsam beerdigen.
    Wenn mir ein Konzern zusichert(!), dass er ökologisch und nachhaltig handelt, dann will ich das auch glauben können, ohne zuerst das Kleingedruckte lesen zu müssen.
    Aber dass vieles davon einfach nur Geblubber ist, dürfte mindestens seit den manipulierten Abgastests der Autoindustrie klar sein.

    • Fly Baby 25.09.2019 08:31
      Highlight Highlight «Wir sind gerade daran, unser Prix Garantie-Sortiment stark auszubauen» das sagt doch schon alles. Immer billiger.
  • Grego 24.09.2019 20:37
    Highlight Highlight Coop wirbt auch mit dem Spruch "für dich und mich". Aus eigener Semesterferienjob-Erfahrung kann ich aber sagen, dass mit "für dich und mich" definitiv nicht die armen Kommissionierer/innen in den Verteilzentren gemeint sind, die oft zu einem Mindestlohn aber mit hohen Performance-Erwartungen 8.5 Stunden in Schichten arbeiten, in manchen Fällen kaum Tageslicht sehen und irgendwie allgemein einfach einen Scheissjob haben. Aber für dich und mich verkauft sich halt einfach gut.
    • Statler 25.09.2019 09:07
      Highlight Highlight Du hast den Spruch eben falsch in Erinnerung. Er lautet nämlich «für MICH und dich». Also zuerst komm ich und dann alle anderen.

      Das passt zwar zu unserer egozentrischen Zeit, aber mir kommt jedes Mal das Kotzen, wenn ich den höre.

      Bei uns hiess das früher™: Dä Esel voruus.

      Coop hatte einige solche fragwürdige Aktionen. Erinnere mich an eine Werbung, in der jemand ein Portemonnaie am Boden findet und dann fröhlich damit einkaufen geht, statt es abzugeben. Wirklich grenzwertig. Ich boykottiere den Laden nach Möglichkeit.
  • jjjj 24.09.2019 20:29
    Highlight Highlight Hauptsache auf Facebook einen shitstorm entfachen wollen... 🥴
  • Krise 24.09.2019 20:17
    Highlight Highlight Genau wie Migros mit ihrer "Nachhaltigkeit" was den ganzen Plastikmüll aus China den sie für ihre Sammelaktionen brauchen angeht. Einfach nur zum Kotzen.
  • Random Striker 24.09.2019 20:11
    Highlight Highlight Wenn Coop sowieso hin und wieder Taten abändert, dann könnten sie bei dieser Gelegenheit auch mal bei ihrem Branding tatkräftig werden und ihr Prix Garantie Label auf richtiges Französisch korrigieren. Würde eh keiner merken - garanti.
  • neutrino 24.09.2019 19:03
    Highlight Highlight Ich bin ja auch für System Change, aber ich habe trotzdem mal eine Frage: ihr wollt ja alle, dass Coop, Migros, etc. primär grün und nachhaltig ist. Mir ist aber Gewinn auch wichtig - sonst gibt's keinen Lohn mehr für mich und meine Familie darf auf's Sozialamt. Darf ich fragen, bei welchen Unternehmen ihr arbeitet, die grün und nachhaltig sind und trotzdem einen guten Lohn bezahlen?
    • NoBrainer 24.09.2019 19:24
      Highlight Highlight Also in Ihrem Systemdenken ist es ok, dass Ihr Wohlstand auf ökologisch & sozial unfairen Produkten oder Dienstleistungen basiert? Hauptsache mir und den Meinen gehts gut? Wie lange noch, wenn wir menschliche und natürliche Ressourcen vernichten? Ich arbeite für ein kleines Unternehmen, das kein green washing verübt - Inklusionsstellen, Fair-Trade und Bioprodukte anbietet - und, welche Überraschung: ich kann zufrieden von dem ausbezahlten Lohn in Zürich leben.
    • El Vals del Obrero 24.09.2019 21:05
      Highlight Highlight Ein guter Lohn widerspricht aber möglichst hohem Gewinn, von dem her ein Widerspruch in sich selbst.
    • Nick Name 24.09.2019 22:16
      Highlight Highlight Darf ich fragen, was ein «guter Lohn» ist?
      Das ist m.E. nämlich auch ein Punkt, wo wir früher oder später über die Bücher müssen – als Teil des «System Change» ...

      Und: Wirklich komplett «grün und nachhaltig» kann in der Schweiz zurzeit allenfalls ein Nischen-Unternehmen sein. Denn ein Bestehen ist so kaum möglich – solange nebendran immer noch ein Konkurrent «Prix Garantie» anbietet –, entsprechend sind die Löhne auf dem Level «grün und nachhaltig» grundsätzlich (im Verhältnis!) eher tief.
  • Saraina 24.09.2019 18:45
    Highlight Highlight Ich wäre schon froh, wenn Coop endlich Südfrüchte und Gemüse aus Italien und Spanien mit Fairtrade-Label anbieten würde!
    • Waseli 24.09.2019 18:57
      Highlight Highlight Wenn fairtrade heisst, dass auch der einfache Plantagenarbeiter, nicht nur der Besitzer, wäre das wünschensewert.
      Bei Italien und Spanien gibts mir immer einen fahlen nachgeschmack, weil die jetztige Produktion einfach zu hoch ist und zusammen mit Tourismus die Wasservorkommen zu sehr beansprucht :(.
    • Saraina 24.09.2019 20:18
      Highlight Highlight Allerdings ist die Produktion zumindest in Spanien auch noch alles andere als nachhaltig. Das ist ebenfalls ein Problem, du hast Recht. Mir ging es um die Mafia, welche afrikanische Migranten als quasi-Sklaven auf den Feldern und in den Gewächshäusern arbeiten lässt.
    • Waseli 24.09.2019 21:39
      Highlight Highlight Habe erst jetzt gesehen, dass die Hälfte meines ersten Satzes verloren ging. Bin natürlich deiner Meinung Betreff Quasi-Sklaven.
      Soweit ich aber weiss sind Fairtrade Label für Entwicklungsländer angedacht, um den Produzenten bessere Bedinungen zu bieten (mit Vorschriften der Industriestaaten betreff Arbeitsbedingungen etc.). Ich denke daher, dass für Spanien andere Instrumente angewendet werden müssten, um bessere Bedinungen für den Einzelnen Arbeiter zu erzielen. Oder Fairtrade wird auf Industriestaaten ausgedehnt mit Augenmerk auf den Einzelnen Arbeiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SGR 24.09.2019 18:42
    Highlight Highlight Ananas aus Ghana und Costa Rica...
    seltsam dass sich nicht schon längst Klimaaktivisten vor den Läden angekettet haben 😉


    • Magd 24.09.2019 19:37
      Highlight Highlight Ich sage ja, CO2 Steuern für Lebensmittel, dann wird der BS auch ein bisschen weniger. Fleisch aus Argentinien, Prox Garantie aus Costa Rica usw.
  • Magnum44 24.09.2019 18:32
    Highlight Highlight Angebot und Nachfrage.
    • El Vals del Obrero 24.09.2019 21:08
      Highlight Highlight Das kann aber auch als Ausrede missbraucht werden:

      Verkäufer: "Finde es ja nicht gut, aber die Nachfrage besteht nun mal (sonst profitieren nur andere Verkäufer)"

      Käufer: "Finde es ja nicht gut, aber das Angebot besteht nun mal (nur auf mich kommt es ja nicht an)"
    • Francis Begbie 24.09.2019 21:48
      Highlight Highlight Es gibt auch eine nachfrage für:
      Heroin
      Massenvernichtungswaffen
      Sklaven
      DDT
      FCKW
      Plutonium

      (Man füge hier weitere Dinge ein)
      Würde Coop diese anbieten, wenn Coop denn dürfte? Also ist das „Nachfrageargument“ ein Bullshitargument. Die kriegen einfach den Hals nicht voll genug.
  • dmark 24.09.2019 18:31
    Highlight Highlight Wurde die gute Frau denn gezwungen die "nicht fair gehandelte" Ananas zu kaufen oder möchte sie lediglich ihr Ethikempfinden anderen Leuten aufdrücken?
    Wer nicht will, der soll solche Produkte einfach nicht kaufen und gut ist.
    Mir gehen solche dauer-empörte Leute, mit ihre zwanghaften erzieherischen Art irgend wie auf den Keks.
    • NoBrainer 24.09.2019 18:47
      Highlight Highlight Es geht nicht um dauer-empört. Wenn Ihnen die Umwelt, gesundheitliche und soziale Verantwortung gegenüber Produzenten oder Erntehelfer am Hintern vorbeigehen ist das Ihre persönliche Sache. Wenn sich jedoch ein Grosskonzern offensichtlich grün wäscht, verletzt er meiner Meinung nach, das Vertrauensverhältnis Kunde-Unternehmen (und tritt soziale und ökologische Werte zusätzlich mit den Füssen)... Das ist mehr als nur Keks...
    • Silent_Revolution 24.09.2019 20:14
      Highlight Highlight Die Empörung in deinen Zeilen ist ja mal so gar nicht vorhanden, genau so wenig die erzieherische Art, indem du von der Frau verlangst, dass sie sich über ihren persönlichen Konsum hinaus, nicht über Missstände beklagen darf.

      Was genau hast du jetzt eigentlich kritisiert?
    • dmark 24.09.2019 23:57
      Highlight Highlight Was meinst du, wie viele Konzerne sich "grün waschen" und sich anschliessend mit dem Papier, auf dem sie das veröffentlicht haben, den Allerwertesten abwischen?
      Letztendlich geht es den Firmen doch nur um den Gewinn - davon leben sie. Der Rest ist reines Marketing und "grün" zieht nun mal.


  • Roro Hobbyrocker 24.09.2019 18:27
    Highlight Highlight Ach darum war Greta gestern bei der UNO so emotional.
    • Dominik Treier 24.09.2019 18:37
      Highlight Highlight Hahahaha.... Das war so lustig angesichts der teilweisen Arbeitsbedingungen auf diesen Plantagen, wenn du dort mal ein paar Jährchen arbeiten müsstes würde ich schon fast lachen...
    • Roro Hobbyrocker 24.09.2019 19:57
      Highlight Highlight Haha der mit der Plantage war gut. Also ich sage es dir wie es mit den fairen Handel läuft. Diese Organisation schreiben den Plantagenbetreiber vor wie sie zu Produzieren haben. Dafür wir ein Teil der Ernte abgenommen (sie können nicht die ganze Ernte abnehmen, da sie auch nicht garantieren können, dass alles verkauft wird). Der Rest der Ernte müssen sie zum schlechten Weltmarktpreis verkaufen. Also sie Produzieren teurer und haben im schlimmsten Fall weniger Geld als vorher.
      https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/kritik-an-fairtrade-wie-fair-ist-fairtrade-wirklich
    • Roro Hobbyrocker 24.09.2019 20:07
      Highlight Highlight Das einzige was wirklich Helfen würde sind Projekte wo man regionale Genossenschaften macht mit eigener Bank und Vermarktung (dies gibt es schon in Guatemala oder Indien). Diese sind spezialisiert auf ihren Markt, können somit ihre Qualität verbessern und mit einfachen Mitteln ihre Produktion erhöhen. Da sie die Produkte gemeinsam anbieten können erzielen sie einen guten Preis. Also sie erreichen mehr Gewinn, die Fläche wird nachhaltiger Bewirtschaftet und die Produzenten fühlen sich nicht bevormundet. Der Clou dabei die Lebensmittel bleiben trotzdem günstig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rotom 24.09.2019 18:24
    Highlight Highlight Ich kann es nicht mehr hören! Alle Unternehmen sind plötzlich so sozial und nachhaltig. Wenn man ehrlich ist, existiert dies doch nur auf dem Papier, der Werbung.
    Lügen und Heuchelei wo man nur hinsieht und der Konsument hechelt brav hinterher.
    • dirirev 24.09.2019 18:37
      Highlight Highlight Anscheinend hat es sich langsam aber sicher ausgehechelt. Immer mehr Kunden schauen den Unternehmen genau auf die Finger.
    • Dominik Treier 24.09.2019 18:40
      Highlight Highlight Nun das würde ich so nicht sagen. Natürlich ist es sicher, dass praktisch kein Unternehmen, dass vorher schon existiert hat und nicht zu diesem Zweck gegründet wurde jetzt plötzlich sozial und nachhaltig ist, wenn man die Unternehmen aber zwingt so zu handeln, indem man sonst nichts kauft, ist das schon mal etwas. Man muss nur immer im Hinterkopf haben, dass man es nicht per se mit Menschen mit dieser Einstellung zu tun hat, sondern mit Geschäftemachern. Es wäre natürlich zu begrüssen, wenn man Unternehmen unterstützen könnte die immer schon so gehandelt haben und damit glaubwürdiger sind...
    • Decke 24.09.2019 20:54
      Highlight Highlight Sehe ich anders. Die Unternehmen die tatsächlich sozial und nachhaltig sind haben einfach kein Geld um eine Marketing Attacke zu starten. Oder diese über Jahre aufrecht zu erhalten. Darum keine Chance sich im Markt anständig zu positionieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zeusli 24.09.2019 18:21
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • TheBear97 24.09.2019 18:20
    Highlight Highlight Naja, die Sache wäre ziemlich einfach und schnell erledigt: Niemand kauft die Prix Garantie Ananas und sie wird früher oder später aus dem Sortiment verschwinden.
    Aber Coop für das Sortiment zu kritisieren ist natürlich viel einfacher als selbst darauf zu achten, was man kauft.
    • dirirev 24.09.2019 18:38
      Highlight Highlight Die, die kritisieren, achten ja wohl darauf. Es geht eher um die, die nicht hinschauen und nicht kritisieren.
    • Dominik Treier 24.09.2019 18:44
      Highlight Highlight Nur ist das Problem doch, dass man dem Kunden eine Entscheidung abverlangt, für die er nur ungenügende Fakten zur Hand hat... Weiss der Kunde am Regal was konkret besser wird, wenn man teurere Ananas kauft? Kann er erahnen, wie es den Billigarbeitern geht oder sieht er es? Nein! Das einzige, was er hat, um seine Entscheidung zu treffen sind nichtssagende Labels und der Preis und da schauen eben viele auf den Preis! Genau gleich beim Fleisch! Es kann nicht immer alle Verantwortung auf den Konsumenten geschoben werden, es muss soziale Mindeststandards geben!
    • Butschina 24.09.2019 18:58
      Highlight Highlight Wahre Worte
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sapientia et Virtus 24.09.2019 18:20
    Highlight Highlight Die gute Frau kann immer noch aus 95% des Sortiments auswählen. Wenn dass nicht genug ist, ist ihr auch nicht mehr zu helfen!
    • dirirev 24.09.2019 18:38
      Highlight Highlight Es geht ums Prinzip. Taten statt Worte.
    • Lami23 24.09.2019 18:52
      Highlight Highlight Es geht ja nicht darum, dass sie zuwenig Auswahl hat. Sondern um Greenwashing.

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