DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kahlschlag beim Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger: 250 Stellen werden abgebaut 

29.09.2016, 06:4029.09.2016, 07:32

Der Solarzulieferer Meyer Burger spart weiter: Das Unternehmen baut bis Ende Jahr 250 Stellen ab, ein Drittel davon in der Schweiz, hauptsächlich in Thun BE. Gespart werden sollen nochmals 50 Millionen Franken pro Jahr.

Der Stellenabbau findet im Rahmen eines Restrukturierungsprogramms statt, mit dem das Unternehmen seine Profitabilität nachhaltig erhöhen will, wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Dazu will sich Meyer Burger auf seine Kerntechnologien konzentrieren. Ziel sei, das Unternehmen in seinen strategischen Technologiebereichen zu stärken. Zudem solle es flexibler auf kurzfristige Marktveränderungen reagieren können.

Auch hier werden Stellen gestrichen: Das Produktionsgebäude von Meyer Burger in Thun. 
Auch hier werden Stellen gestrichen: Das Produktionsgebäude von Meyer Burger in Thun. Bild: KEYSTONE

Konkret würden die Abteilung für Forschung und Entwicklung, die weltweite Verkaufs- und Serviceorganisation, wie auch gewisse Teile des Produkteportfolios weiter gestrafft. Zum Stellenabbau schreibt Meyer Burger, Kündigungen seien wahrscheinlich für etliche Mitarbeiter nicht zu umgehen. Es finde zunächst ein Konsultationsverfahren mit den Arbeitnehmervertretern statt.

Meyer Burger ist angesichts der Lage in der Solarindustrie schon seit längerem auf Sparkurs: Seit 2011 sei der Personal- und Betriebsaufwand von 330 Millionen auf zuletzt 210 Millionen Franken reduziert worden. Damit habe das Unternehmen im ersten Halbjahr 2016 erstmals wieder auf Stufe EBITDA einen Gewinn erzielt. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Ukrainische Kinder sollen in der Schweiz Hilfe erhalten – aber noch sind keine hier

Kinder aus der Ukraine sollen in der Schweiz medizinische Hilfe erhalten. Seitdem dies im Juli bekanntgegeben worden ist, sind aber noch keine Kinder eingetroffen. Weil noch einiges einiges abgeklärt werden muss, ist auch nicht bekannt, wann es soweit sein wird.

Zur Story