Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ab 2020 gibt es bei Migros und Coop gar keine Gratis-Plastiksäcke mehr



Geschenkparade beim weihnachtlichen Sonntagsverkauf an der Zuercher Bahnhofstrasse, am Sonntag, 21. Dezember 2008. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Zuerst waren es die Plastiksäckli, jetzt soll es auch die mehrfach verwendbaren Plastiksäcke treffen: Ab 2020 wird an sämtlichen Kassen des Detailhandels auf die Abgabe von Gratis-Plastiksäcken verzichtet.

Diese neue Regelung entspringt einer Branchenvereinbarung der «Swiss Retail Federation» und «IG Detailhandel Schweiz». Die beiden Organisationen hatten 2016 auf freiwilliger Basis eine Vereinbarung lanciert, um den Verbrauch von sogenannten «Raschelsäckli» zu verringern. Dank der Initiative konnte der Verbrauch von Einweg-Plastiksäcken bei den beteiligten Unternehmen bis heute um 86% gesenkt werden.

Nun wurde diese Vereinbarung erweitert. Neu sind auch mehrfach verwendbare Plastiksäcke, auch ausserhalb des Food-Bereichs, von der Regelung betroffen. Unterzeichnende Unternehmen verpflichten sich damit, zukünftig schweizweit an sämtlichen Kassen des Detailhandels auf die Gratisabgabe von Plastiksäcken zu verzichten.

Wo Plastiksäcke aus hygienischen Gründen nötig sind oder im Offenverkauf als Erstverpackungen eingesetzt werden (z. B. bei Früchten und Gemüse), bleibt die Gratisabgabe von Plastiksäcken weiterhin möglich. Die Umsetzung der erweiterten Branchenvereinbarung in den einzelnen Unternehmen erfolgt bis spätestens 31.12.2020. (dfr)

Die fünf grössten Plastiksünder am Mittelmeer

Plastik-Müllhalde in Indonesien

Play Icon

Kampf gegen den Plastik

In diesen 7 Ländern und Städten herrschen bereits Plastikverbote

Link zum Artikel

Der Kampf gegen den Plastikmüll nimmt zu – eine dieser 8 Massnahmen könnte es richten

Link zum Artikel

So sehen die Regale aus, wenn man Produkte mit Mikroplastik entfernt

Link zum Artikel

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

Link zum Artikel

Kampf gegen den Plastik

In diesen 7 Ländern und Städten herrschen bereits Plastikverbote

19
Link zum Artikel

Der Kampf gegen den Plastikmüll nimmt zu – eine dieser 8 Massnahmen könnte es richten

45
Link zum Artikel

So sehen die Regale aus, wenn man Produkte mit Mikroplastik entfernt

62
Link zum Artikel

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

78
Link zum Artikel

Kampf gegen den Plastik

In diesen 7 Ländern und Städten herrschen bereits Plastikverbote

19
Link zum Artikel

Der Kampf gegen den Plastikmüll nimmt zu – eine dieser 8 Massnahmen könnte es richten

45
Link zum Artikel

So sehen die Regale aus, wenn man Produkte mit Mikroplastik entfernt

62
Link zum Artikel

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

78
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

26
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Triple 23.10.2019 13:51
    Highlight Highlight Ich amüsiere mich immer wieder prächtig ab den vielen Anti-Plastik Posts. Okay, ich selber benutze schon seit Jahren keine der Säckchen mehr. Aber was es unter dem Strich der Umwelt bringt verstehe ich immer noch nicht. Der Energieaufwand für die Produktion von Kunststoff ist doch tiefer wie für Glas oder Papier. Es handelt sich hier meiner Meinung nach nicht um ein Problem des Plastiks, sondern der Entsorgung.
  • fidget 23.10.2019 13:43
    Highlight Highlight Der Gedanke mag nobel sein, aber Mehrwegplastiksäcke sind echt nicht das Problem. Die Detailhändler sollten sich mal dem ganzen Verpackungsmüll annehmen. Es ist teilweise irrsinnig wieviel Abfall mit einem einzigen Produkt gekauft wird. Die Verpackungsindustrie hat wesentlich grössere Möglichkeiten Unmengen an Müll zu vermeiden.
  • Robin Le Chapeau 23.10.2019 13:41
    Highlight Highlight Vor einiger Zeit wurde da ein Preis von 5 Rappen eingeführt. Es sollte 1 Franken sein. Bequemlichkeit sollte eben einfach ihren Preis haben. Wenn ich was kleines für zwischendurch kaufe, brauche ich kein "Raschelsäckli", dann geht das mit dem Rucksack oder der Tasche die man eh dabei hat. Wenn ich Grosseinkauf mache, nehme ich meine langlebigen Einkaufstaschen mit. So einfach wäre das. Ein bisschen Eigenverantwortung und gesunder Menschenverstand würde reichen. Wenn's nicht geht dann sollte eben kosten... aber nicht 5 Rappen, was für ein Witz.
  • Delfina 23.10.2019 13:36
    Highlight Highlight Ist ein Anfang, aber es braucht noch deutlich mehr Anstrengungen in diese Richtung. Gemüse z.B. konsequent nur noch offen verkaufen. Zero waste Läden machen es bereits vor👏
  • sunshineZH 23.10.2019 13:02
    Highlight Highlight Und in Thailand läuft jeder Thai mit einer Plasticktüte herum, für ALLES 😆
  • Lucas29 23.10.2019 12:21
    Highlight Highlight In der Schweiz macht dies überhaupt keinen Sinn. Schweizweit gibt es Kehrichrverbrennungsanlagen, die sehr gute Filter haben.
    Zudem sind Säcke aus Stoff weitaus umweltschädlicher, aufgrund der Baumwolle und der Herstellung solchiger.
    • Delfina 23.10.2019 16:03
      Highlight Highlight @Lucas29: Baumwolle und Co können übrigens auch biologisch angebaut werden. Ein Baumwollsack kann x-mal gebraucht werden. Meine sind seit Jahren in Gebrauch, können repariert werden und sind sogar aus gebrauchten Baumwollstoffen genäht. Das ist bestimmt nachhaltiger als ein Wegwerfplastiksack aus Erdöl!
  • Mügäli 23.10.2019 11:10
    Highlight Highlight Gute Entscheidung .. aber bitte hört auch endlich mit dem Verpackungswahnsinn auf. Das Gemüse, die Aktionspackungen werden teilweise in 2-3 Lagen eingepackt.
  • Medizinerli 23.10.2019 11:08
    Highlight Highlight Am besten für jedes Plastiksäckli schweizweit ca. 50 Rappen verlangen auch in der Früchte- und Gemüseabteilung. Wer ein Säckli benötigt wird sich das kaufen und hoffentlich mehrmals verwenden.
  • John Henry Eden 23.10.2019 10:59
    Highlight Highlight Diese Säckli aus LDPE sind gar nicht übel. Jute, Baumwolle, Papier, Bioplastik usw. sind weitaus umweltschädlicher.

    Aber die Idiocracy nimmt jeden Weg, den sie kriegen kann.
    • El Vals del Obrero 23.10.2019 12:14
      Highlight Highlight Kommt immer drauf an, wonach man die Umweltschädlichkeit misst.

      Möglich, dass Jute etc mehr Energie braucht.

      Dafür ist es garantiert viel besser, wenn es nicht korrekt entsorgt wird (und ja, das gibt es auch in der "sauberen" Schweiz).

      Baumwolle (schädlicher Anbau, kommt von weit her, es gäbe lokale Alternativen) ist aber wirklich Humbug verglichen mit Jute oder Hanf. Bei einem Einkaufssack ist es ja völlig egal, wenn der Stoff etwas rauher ist.
    • nur Ich 23.10.2019 14:15
      Highlight Highlight Die mögen nicht schlecht sein im Vergleich. Aber bei jedem Einkauf ein neues Säckli kriegen, macht einfach keinen Sinn. Von dem her ist zu hoffen, dass die Dinger mehrmals benutzt werden, wenn sie was kosten. Und vor allem, dass in den Läden nicht automatisch gleich alles in einen Plastiksack gesteckt wird. Das Verkaufspersonal ist zum Teil so schnell, dass ich es kaum schaffe zu sagen, dass ich keinen brauche.
  • Allion88 23.10.2019 10:55
    Highlight Highlight Herrlich wie firmen jezt gewisse dinge verteuern können im namen des klimas und die leute findens noch gut.

    Konsequent wäre es, auf plastik zu verzichten.

    Egal, der online handel wird sich freuen
  • Yummy 23.10.2019 10:42
    Highlight Highlight Der Detailhandel kann sich auch selber ins Knie schiessen...

    Detailhandel: Selbst in den Laden laufen, Einkäufe selbst nach Hause tragen und jetzt noch die Tasche dafür bezahlen.

    Online: ein Klick und es kommt gratis nach Hause. Mit Karton-Umverpackung und Plastikfüllmaterial.

    Dann werde ich wohl noch mehr online bestellen.
    Wiedermal die Grünen die nicht bis zur Nasenspitze denken...
    • who cares? 23.10.2019 11:31
      Highlight Highlight Wenn du deine eigene Tasche mitnimmst musst du für keine bezahlen. Es gibt heute sehr gut faltbare, leichte Taschen, die passen zusammengefaltet etwa Portmonnaiegrösse in jede Hand- oder Jackentasche. Damit bist du sogar bei Spontankäufen immer vorbereitet.
    • Sappho 23.10.2019 11:36
      Highlight Highlight Kompliment für diese Haltung! Hauptsache man denkt nur an die eigene Bequemlichkeit.
    • bbelser 23.10.2019 13:44
      Highlight Highlight Sind wohl eher Leute wie du, die nicht nur nicht bis zur Nasenspitze denken können, sondern auch noch ihre Ignoranz als vermeintliche Cleverness verkaufen wollen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • lily.mcbean 23.10.2019 09:51
    Highlight Highlight Aber sämtliches Gemüse wird trotzdem noch in Plastik verpackt sein.

    Scheinheiligkeit at it's finest.
    • Decke 23.10.2019 10:32
      Highlight Highlight Ist es nicht.. die Kleber haben sich nicht schlecht durchgesetzt. Wird noch mehr kommen. Aber guter Kommentar, Hauptsache wettern. Sie machen immerhin einen Anfang. Wenn du Chefs wärst würde sich garnichts ändern. Nur weil du glaubst es sei so einfach
    • INVKR 23.10.2019 11:08
      Highlight Highlight @Decke: Ironischerweise wüsste lily.mcbean das auch, wenn sie/er tatsächlich daran interessiert wäre, den eigenen Plastikverbrauch zu minimieren, anstatt nur daran, anderen Leuten Scheinheiligkeit vorzuwerfen.
    • lily.mcbean 23.10.2019 11:09
      Highlight Highlight 😂😂😂

      Danke viel, viel mal für deine äusserst Weisen Worte!

      Apropos hab ich von Klebern noch nicht viel gesehen. Und das Problem zieht sich eigendlich durch das ganze Selbstbedienungssortiment. Hast du das Gefühl das zb die Fleischpäckchen die Abends abgeschrieben werden aufgemacht werden um den Abfall zu trennen?

      SPOILERALARM: Werden sie nicht.

      Warum ich das weiss? Ich war 3 Jahre in der Coop Metzg.

      Aber vielen Dank das du mich belehren wolltest!
    Weitere Antworten anzeigen
  • w'ever 23.10.2019 09:51
    Highlight Highlight egal ob gratis oder nicht. auf plastiksäcke sollte komplett verzichtet werden.
  • ingmarbergman 23.10.2019 09:46
    Highlight Highlight Auch die kleinen Säckchen können in der Mehrheit der Fälle weg.
    Wir nutzen seit einiger Zeit nur noch die Netzchen die es auch in der Migros gibt. Das funktioniert tiptop.

    Wenn man sieht wieviele Leute unsinnig Plasticksäckchen nehmen, dann wird einem schlecht.
    Wieder mal ein Beispiel, dass eigenverantwortung nicht funktioniert und die Menschen (leider) nur mit Vorschriften zum Umdenken zu bewegen sind.

ETH-Studie zeigt: Wer eingebürgert wird, verdient über 5000 Franken mehr pro Jahr

Die Einbürgerung wirkt sich direkt auf das Portemonnaie aus. Besonders stark vom Schweizer Pass profitieren Leute mit tiefen Löhnen und Zugewanderte aus der Türkei und Ex-Jugoslawien.

Der Schweizer Pass ist bares Geld wert. Der Effekt ist für andere Länder schon länger bekannt, nun ist er auch für die Schweiz belegt. Eingebürgerte erhalten in 15 Jahren im Schnitt rund 5000 Franken mehr Lohn pro Jahr als Ausländer, deren Einbürgerung abgelehnt wurden. Das sind total über 75'000 Franken.

ETH-Forscher um Dominik Hangartner, Professor für Politikanalyse, untersuchten in ihrer Studie die Einbürgerungsgesuche der 46 Deutschschweizer Gemeinden, die bis 2003 in geheimer …

Artikel lesen
Link zum Artikel