Schweiz
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Firefighters walk across charred land to another area as they work to put out fires in the Vila Nova Samuel region, along the road to Jacunda National Forest near the city of Porto Velho in Rondonia state, part of Brazil's Amazon, Sunday, Aug. 25, 2019. Leaders of the Group of Seven nations said Sunday they were preparing to help Brazil fight the fires burning across the Amazon rainforest and repair the damage even as tens of thousands of soldiers were being deployed to fight the blazes that have caused global alarm. (AP Photo/Eraldo Peres)

Reichlich spät hat in Brasilien die Bekämpfung der Brände begonnen. Bild: AP

Kritik auch in Norwegen: Mercosur-Deal immer stärker unter Beschuss

Das Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten ist kaum ausgehandelt und steht bereits auf der Kippe. Nicht nur in der Schweiz ist die Kritik gross, sondern auch im Efta-Partnerland Norwegen.



Er gilt als schwächste Figur im Bundesrat: Der Waadtländer Guy Parmelin hat im VBS kaum Spuren hinterlassen. Auch nach seinem Wechsel ins Wirtschaftsdepartement hat der frühere Winzer bislang keine Stricke zerrissen. Umso wichtiger wäre der am Samstag vermeldete Durchbruch bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit dem Mercosur.

Pech nur, dass ein anderes Ereignis in Südamerika alles in den Schatten stellte: Die katastrophalen Brände im Amazonas-Urwald, die zum grössten Teil von Menschenhand gelegt wurden, um Weide- und Ackerland zu gewinnen. Ermuntert wurden die Brandstifter durch den brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro (Übername «Hauptmann Kettensäge»).

Brände zerstören Brasiliens grüne Lunge

Für den Rechtspopulisten hat die Ausbeutung des Regenwalds Priorität gegenüber dem Schutz. Damit aber ist das Mercosur-Abkommen in Frage gestellt, bevor die definitive Fassung des Vertragstextes vorliegt – da konnte sich SVP-Bundesrat Parmelin an einer Medienkonferenz am Samstag noch so sehr bemühen, die Vorteile für die Schweizer Wirtschaft hervorzuheben.

Grüne und SP legen sich quer

Die Grünen wollen bereits an ihrer Delegiertenversammlung vom nächsten Samstag über die Vorbereitung eines Referendums entscheiden, kündigte Parteipräsidentin Regula Rytz an. Am Montag legte die SP nach: Eine Unterzeichnung des Abkommens komme «derzeit nicht in Frage», liess sich die St.Galler Nationalrätin Claudia Friedl in einer Mitteilung zitieren.

Kritik am Deal mit den vier Ländern Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay äussern nicht nur Linke und Grüne, sondern auch die Landwirtschaft. Der Bauernverband lässt offen, ob er das Abkommen unterstützen wird. In seiner Stellungnahme allerdings erwähnt er nur negative Punkte, etwa dass Präsident Bolsonaro «den Umweltschutz und die Arbeitsrechte mit Füssen» trete.

«Wenn er weiterhin Wälder abbrennen lässt, um Nutzfläche für die Fleischproduktion zu gewinnen, mache ich bei diesem Abkommen nicht mit», sagte der Berner SVP-Nationalrat und Landwirt Andreas Aebi den Tamedia-Zeitungen. Er war Mitglied der Delegation, die im Frühjahr 2018 mit dem damaligen Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann den Mercosur besuchte, und hatte sich damals verhalten positiv geäussert.

epa07723133 Argentinian President Mauricio Macri (R) and Brazilian President Jair Bolsonaro pose during the Mercosur Summit, held at the Belgrano Station, in Santa Fe, Argentina, 17 July 2019.  EPA/Juan Ignacio Roncoroni

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro (l.) und sein argentinischer Kollege Mauricio Macri: Mit der Einigkeit könnte es bald vorbei sein. Bild: EPA

Gegenwind für den Vertrag gibt es aber nicht nur in der Schweiz. Sie hat ihn nicht allein ausgehandelt, sondern zusammen mit den anderen Efta-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen. In Oslo bemühte sich Handelsminister Torbjørn Isaksen wie sein Schweizer Kollege, die Vorteile für die Exportwirtschaft hervorzuheben. Mit überschaubarem Erfolg.

Eine Milliarde für den Regenwald

Nicht nur die linke Opposition kündigte Widerstand an. «Unsere schlimmsten Befürchtungen betreffend die Regierung Bolsonaro sind eingetroffen», sagte Øyvind Eggen, Direktor des norwegischen Regenwaldfonds, am Samstag der Zeitung «Dagsavisen». Norwegen hat bis heute 8,3 Milliarden Kronen (rund eine Milliarde Euro) für die Rettung des brasilianischen Regenwalds aufgewendet.

Mitte August stoppten die Skandinavier eine weitere Zahlung von 300 Millionen Kronen aus Protest gegen das Vorgehen der Regierung Bolsonaro. Obwohl oder gerade weil Norwegen seinen Wohlstand primär dem Nordsee-Erdöl verdankt, betreibt es eine sehr aktive Klimapolitik. Erklärtes Ziel ist es, sich als erstes Land der Welt ausschliesslich aus erneuerbaren Energien zu versorgen.

Spannungen im Mercosur

Wenn die Norweger das Mercosur-Abkommen ablehnen, ist es vermutlich erledigt. Gleiches gilt für die Isländer. Die Regierung in Reykjavik äusserte sich in einer ersten Stellungnahme ebenfalls positiv, doch die Insel im Nordatlantik bekommt die Erderwärmung besonders stark zu spüren. Letzte Woche erklärte Island als erster Staat einen Gletscher an einer Zeremonie offiziell für «tot».

R.I.P. Gletscher Okjökull

abspielen

Video: srf

Doch selbst wenn sich die Lage im Amazonas-Gebiet entspannen und die Efta ihre Reihen schliessen sollte, ist das Abkommen nicht gesichert. Denn auch innerhalb des Mercosur gibt es Spannungen. Derzeit deutet alles darauf hin, dass Argentiniens wirtschaftsliberaler Präsident Mauricio Macri bei den Wahlen am 10. Dezember seinen Job verlieren wird.

Klarer Favorit ist der Peronist Alberto Fernandez, ein Weggefährte der früheren Präsidentin Cristina Kirchner. Deren Amtszeit war geprägt durch eine linkspopulistische und protektionistische Wirtschaftspolitik. Nun tritt Kirchner als Vize-Kandidatin an. Brasilien droht gemäss NZZ mit dem Austritt aus dem Mercosur, womit die Abkommen mit Efta und EU wohl Makulatur wären.

Globalisierung und Freihandel sind in letzter Zeit in Verruf geraten. Diese Tatsache und die verheerende Umweltpolitik von Jair Bolsonaro sind schlechte Vorzeichen für das Mercosur-Abkommen. Und für Guy Parmelins ersten Erfolg als Wirtschaftsminister.

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1.35 Millionen Hektare abgeholzt

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    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 27.08.2019 17:18
    Highlight Highlight "Für den Rechtspopulisten hat die Ausbeutung des Regenwalds Priorität gegenüber dem Schutz".

    Schön wärs. Wenigstens würde dann der Regenwald noch für irgendetwas dienen.

    Aber er wird ja stattdesen einfach nutzlos in die Luft verpufft. Wertvoll ist den Brandstiftern nur das Land - der Wald darauf ist nur im Weg.
  • homo sapiens melior 27.08.2019 14:55
    Highlight Highlight Peter Blunschis erhellende Artikel sind für mich der Hauptgrund, Watson zu lesen.
  • Mutbürgerin 27.08.2019 12:44
    Highlight Highlight Die Menschen wollen billig und gut leben. Alle sind für das Klima, für liebe Tierchen und gegen Verschwendung, wenn man sie fragt. Das Verhalten ist aber anders, siehe Flugscham, die es gar nicht gibt. Die meisten geniessen in den Ferien die Überlegenheit eines Touristen über die Lokalbevölkerung und wissen um die Ausbeutung durch den Westen. Ein bitzli Trinkgeld, das persönlich kaum schmerzt, tröstet aber über jegliches Aufflammen von Mitleid schnell hinweg, man ist ja kein Unmensch. Die Politik kann versuchen, die Bevölkerung über Gesetze zum Glück zu zwingen, solange sie noch gewählt sind.
  • Puki 27.08.2019 11:35
    Highlight Highlight It’s Not Just Brazil’s Forests That Are Burning, Bolivia Is on Fire Too
    While the burning Amazon rainforest in Brazil has dominated international news coverage, over a million hectares of Bolivia’s unique Chiquitano dry forest has also been destroyed in recent weeks. Like in Brazil, protesters blame the gov. for the disaster and say it isn’t doing enough to put the fires out. For weeks they have been demanding president Morales asks for int. aid and repeals environmentally damaging laws..
    https://novaramedia.com/2019/08/26/its-not-just-brazils-forests-that-are-burning-bolivia-is-on-fire-too/
  • Der Ökofuzi 27.08.2019 11:16
    Highlight Highlight Herr Bolsonaro hätte Sanktionen statt eines Abkommens verdient.
    Wenn man ihn beim Kässeli packt, würde er sich vielleicht auch ein klein bisschen Gedanken um den Regenwald machen.
  • Mutbürgerin 27.08.2019 10:40
    Highlight Highlight Ein Drittel der Stromproduktion von Deutschland erfolgt durch Kohle. Wann kündigen wir die Bilateralen Verträge mit Deutschland?
    • sowhat 27.08.2019 11:36
      Highlight Highlight @ Wutbürgerin. Was meinst du, könntest du irgendwann mal versuchen beim Thema zu bleiben?
    • Fritz N 27.08.2019 13:35
      Highlight Highlight @ sowhat da verlangst du aber viel von ihr...
    • lilie 27.08.2019 18:06
      Highlight Highlight Die Bilaterale mit Deutschland (= EU) aufzukündigen würde der Schweiz weit mehr schaden als Deutschland. Von daher ist da gar nichts gewonnen.
  • m. benedetti 27.08.2019 10:35
    Highlight Highlight Interessant, dass hier alle gegen Bolsonaro wettern. Wo wart ihr als unter Lula und Rousseff eigentlich genau dasselbe passierte? Seit Jahrzehnten brennt der Wald im Amazonasgebiet immer wieder, meist mutwillig verursacht. Und auch in Europa wurde der Wald immer wieder (brand)gerodet, um Agrarfläche zu gewinnen. Natürlich ist das verwerflich, aber es ist nicht neu. Neu ist, dass die vom Klimawahn beseelten Gutmenschen jetzt mit dem Drohfinger auf Bolsonaro zeigen, wo war der Drohfinger bei den „linken“ Lula und Rousseff?
    • sowhat 27.08.2019 11:35
      Highlight Highlight Naja, irgendwann muss man mal anfangen. Und warum nicht jetzt?
      Nur weil es früher falsch war, müssen wir ja nicht weiter machen.
    • piddou 27.08.2019 11:40
      Highlight Highlight Soweit ich mich erinnern kann wurde der Drohfinger schon früher immer wieder erhoben. Seit jahrzenten wird versucht den Regenwald vor Abholzung zu Retten.
    • Ueli Blocher 27.08.2019 12:22
      Highlight Highlight Die anzahl Brände hat sein Bolsoaro massive zugenommen. Und Jeder ist zu viel. Dieser "Partiot" Bolsonaro will auch die Indigene Bevölkerung Eliminieren. Dabei sind die gerade das Wahre Brasilien!
    Weitere Antworten anzeigen
  • PrivatePyle 27.08.2019 10:20
    Highlight Highlight Irgendein kluger Kopf hat mal gesagt, man solle politische Entscheidung nicht von Emotionen abhängig machen.
    Insofern wäre es aus Schweizer Sicht unklug auf dieses Abkommen zu verzichten. Wir haben einen Handelsüberschuss von 1 Milliarde gegenüber Mercosur. Wir ALLE würden von diesem Abkommen profitieren und der Einfluss auf die Brände ist gleich null!

    Fakt ist, dass die Brandrodungen in Südamerika, Südostasien und Afrika kaum was mit Freihandelsabkommen zu tun haben. Unser Konsumverhalten ist massgebend.
    Im protektionistischen Bolivien zum Beispiel wüten die Brände sogar noch schlimmer!

    • Fritz N 27.08.2019 13:55
      Highlight Highlight es geht hier nicht um Emotionen, sondern um Grundsätze, aber dass es Neoliberale nicht so mit Grundsätzen haben, erstaunt mich nicht...
    • PrivatePyle 27.08.2019 17:47
      Highlight Highlight Fritz
      Dir ist schon aufgefallen, dass wir heute schon Millionen Tonnen Soja und Fleisch aus Südamerika importierten? Ganz ohne FHA!
      Das perverse daran ist ja, dass der Staat sich daran durch Zölle dumm und dämlich verdient.
      Warum also die Zölle nicht abschaffen?
      Dein "Grundsatz" liegt beim Konsumenten. Er hat den grösste Einfluss auf Importe durch seine Nachfrage, FHA spielen da eine sekundäre Rolle.
      Das ist kein Neoliberalismus sondern einfache Ökonomie.
  • /bin/env bash -c "install_gentoo.sh" 27.08.2019 10:08
    Highlight Highlight Wieder einmal sind es Rechtspopulisten wie Jair Bolsonaro die unsere Welt mit Füssen treten...
  • Auric 27.08.2019 09:24
    Highlight Highlight Da stellt sich die Frage:
    Wer hat was davon dass die Schweiz und Norwegen KEINE Südamerikanische Produkte kaufen??

    Diejenigen die dann weniger von IHREN Produkten verkaufen!

    Also lasst eich ahnungslosen möchtegern Umweltschützer ruhig von den Amis vor den Karren spannen und helft den US Rindermästern!
    • sowhat 27.08.2019 11:32
      Highlight Highlight Nix US Rindermäster. Dieses Fleisch wollen wir auch nicht. Sinn macht hier nur in CH produziertes Biofleisch.
    • walsi 27.08.2019 12:18
      Highlight Highlight @sowhat: Die Agrarfläche in der Schweiz reicht abet nur un ca. 5.5 Mio. Menschen zu ernähren. Aktuell leben aber 8 Mio. hier, was machen wir mit denen die zu viel sind, wenn wir kein Nahrungsmittel mehr importieren?
    • ingmarbergman 27.08.2019 12:24
      Highlight Highlight @walsi: was für ein Unsinn. Die Ackerfläche in der Schweiz reicht völlig, um 10Mio zu ernähren. Nur halt nicht mit Fleisch (was unnötig viel Ressourcen braucht), sondern mit Kartoffeln, Rüben, Gemüse, etc etc

      Das was du da machst, ist einen fremdenfeindlichen Diskurs, nämlich dass die Schweiz überbevölkert sei, weiterzuschreiben.
      Entweder aus Naivität oder extra. Beides mögest du bitte sein lassen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 27.08.2019 09:21
    Highlight Highlight sorry, aber mir ist es nie auch nur ansatzweise in den sinn gekommen, dass verseuchte drecksfleisch von da odr sonstwo im ausland zu kaufen.
    es gibt mehr als genug fleisch auch hier vom bauern und das ist garnicht viel teurer.
    und palmölzeugs brauch ich grad auch nicht.
    schaltet mal euren verstand ein beim einkauf
    • PrivatePyle 27.08.2019 13:47
      Highlight Highlight "und palmölzeugs brauch ich grad auch nicht."

      Wenn du wüsstest wo das "Zeugs" überall drinsteckt. Und ich mein damit nicht mal Nutella...
    • lilie 27.08.2019 18:09
      Highlight Highlight @THE: Das Fleisch, dass du beim Bauern kaufst, wird auch mit Soja gefüttert, dem der Urwald weichen musste...
  • Artsens 27.08.2019 09:19
    Highlight Highlight Wenn nur mal unsere Grosskonzerne wie, COOP, MIGROS, PRODEGA undCo, fleisch aus BRASILIEN, URUGUAY,ARGENTINIEN STOPPEN würden, würde schön einige Ix tonnen fleisch sein. Bin kein vegi, liebe fleisch. Aber in europa gibts genug gute qualität. Und jeden tag fleisch, muss ja nicht sein. Bund und wirtschaft auch europäisch, hättens in der Hand. Es ist 12 UHR!!!!
  • Matrixx 27.08.2019 09:11
    Highlight Highlight Wenn man halt Kakistokraten im ganz äusseren Rand in die Regierung wählt, ist man sehr nahe am Abgrund...
    Da sollten andere Staaten dies nicht auch noch unterstützen.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 27.08.2019 08:53
    Highlight Highlight Ein solches Handesabkommen ist ein gutes Werkzeugs, den Zugang zu diesen Märkten langfristig zu sichern. Sich zum einen über den steigenden protektionismus beklagen, dann aber wieder ein solches abkommen ablehnen, weil jetzt in einem der Ländern für 4 oder 8 Jahre ein Rechtsextremer an der Macht ist, funktioniert nicht.
    Auch weil ein Handelsabkommen ja gerade vor politischen kurzschlüssen schützen soll.
    Und ohne Handelsabkommen wird der Handel ja nicht zum erliegen kommen, er wird einfach stärker besteuert...
    • sowhat 27.08.2019 11:30
      Highlight Highlight Deine Überlegungen sind ja nicht falsch. Ich meine nur, sie sind überholt. Diese Art von Handelsbeziehungen sind von gestern. Die heutigen Anforderungen sind kurze Wege. Also eben nicht mehr weltumspannender Handel.
    • PrivatePyle 27.08.2019 14:12
      Highlight Highlight sowhat
      Es wird die Ware angekauft, die am billigsten ist. Der Weg fällt nur wenig in die Kostenrechnung.
      Oder warum denkst du wird dann rund 60% des Import-Geflügelfleisch aus Brasilien herangeschifft?
      Tendenz steigend und dies ganz ohne Freihandelsabkommen.
      Die Wahrheit ist: die grosse Mehrheit der Konsumenten interessiert es nicht die Bohe, von wo das Curry-Chicken herkommt, das beim Inder um die Ecke gekauft wurde.
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 27.08.2019 08:35
    Highlight Highlight Das einzige was wir als Konsumenten tun können, ist konsequent auf brasilianisches Fleisch zu verzichten.
    • ingmarbergman 27.08.2019 08:53
      Highlight Highlight Schweizer Fleisch wird auch mit brasilianischem Soja produziert.
    • Artsens 27.08.2019 09:24
      Highlight Highlight 70% der menscheit in der schweiz, kauft einfach, mit wenig verstand ein. Sei es mit wein, autos usw aus übersee.
    • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 27.08.2019 11:48
      Highlight Highlight ingmarbergman

      Weiderind vom Biometzger wird hoffentlich nur Gras fressen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ich_bin_ich 27.08.2019 08:26
    Highlight Highlight Naja, ist ja nicht so als hätte man nicht andere fragwürdige Abkommen unterzeichnet in der Vergangenheit.
    Inkonsequenz hüben wie drüben.
    Bolsonaro ist zu laut zur falschen Zeit, sonst würden wohl alle den Deal mit Handkuss annehmen.
    • sowhat 27.08.2019 10:24
      Highlight Highlight @ich...,dass bisher fragwürdige Abkommen unterzeichnet wurden, bedeutet nicht, dass wir das weitehin tun sollten. Im Gegenteil. Es ist ein Grund endlich damit aufzuhören.
    • Ich_bin_ich 27.08.2019 11:06
      Highlight Highlight @sowhat
      Das hört sich löblich an.
      Nur wenn ich so lese auf der seco-page, mit welchen Ländern wir erst kürzlich Abkommen geschlossen haben und aktuell in Verhandlungen sind, sehe ich das alles lediglich als Opportunismus ohne Linie.
    • sowhat 27.08.2019 11:26
      Highlight Highlight @ich...,da widersprech ich dir noch nichtmal. Ich finde nur der Aufschrei muss irgendwann mal laut werden und dann laut bleiben. Hilft vlt auch für die noch hängigen Verhandlungen. Irgendwannn müssen wir ja anfangen. Und wenn da eben jetzt Bolsonaro grad als Hebel wirkt, dann sollten wir den nutzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wideblitz 27.08.2019 08:20
    Highlight Highlight Hinweis: Fast sämtliches Poulet-Tiefkühlzeugs in Migros und Coop stammt aus Brasilien.
    Kaufe schon seit jahren keins mehr obwohl lecker.. 😏
    • piddou 27.08.2019 11:44
      Highlight Highlight Mache ich gleich, weniger dafür mit Blick von wo.
  • Linus Luchs 27.08.2019 07:54
    Highlight Highlight "...da konnte sich SVP-Bundesrat Parmelin an einer Medienkonferenz am Samstag noch so sehr bemühen, die Vorteile für die Schweizer Wirtschaft hervorzuheben."

    Parmelin fühlt sich halt der Schweizer Tradition verpflichtet, vom Elend im Ausland wirtschaftlich zu profitieren.
  • SIEGLINDE 27.08.2019 07:38
    Highlight Highlight Europa braucht sich nicht rühmen, denn nur das die deutschen ihre drecksautos los werden importiert man das GENMANIPULLIERTE FUTTER samt Fleisch wenns niemand kauft erledigt das der Markt selbst nur derStaat ist ein Hindernis indem er alles und jeden Dreck fördert und Subventioniert ich les nur immer andere machen alles Falsch und was macht die EU die betonieren alles zu und verdrängen Wiesen,Wälder und Äcker wenn ich Millionen WIRTSCHAFTSFLÜCHTLIGE aufnehme brauche ich Wohnungen und SEHR SEHR VIEL MEHR ENERGIE zum heizen CO2 die EU würde passen nur die Deutschen passen nicht in die EU
    • Amboss 27.08.2019 08:09
      Highlight Highlight Mal hin und wieder ein Absatz oder sogar einen Punkt würde diesem Text guttun.
      Dann würde es auch nicht so als so als unreflektierter Rundumschlag gegen jeden und alles wirken.
    • Gubbe 27.08.2019 10:10
      Highlight Highlight Du bist der Deutschphobie sehr nahe, gell?
  • Corahund 27.08.2019 07:38
    Highlight Highlight Die Produktion und Herstellung von Gütern im Angesicht der weltweiten Bevölkerungsexplosion und unserer Geiz-ist-Geil-Mentalität kann nicht immer billiger werden. Also wird in der Schweiz auf politischem Weg mit Gesetzen ein kleinräumiges Biotop zu erstellt. Unsere Waren beziehen wir dreckbillig aus Ländern wie eben Brasilien. Dort wird ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt billig für die zahlungskräftigen Länder dieser Welt produziert. Unsere Vorwürfe und Forderungen sind äusserst scheinheilig und inkonsequent. Spätestens beim nächsten Einkauf ist der Preisvergleich das einzige Kriterium.
  • Kronrod 27.08.2019 07:34
    Highlight Highlight So ein Zufall, ausgerechnet in den beiden Ländern, deren Produkte unter dem Abkommen am meisten mit denjenigen aus Brasilien konkurrieren müssten, formieren sich nun Proteste.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 27.08.2019 09:46
      Highlight Highlight Das hat jeweils eigene Gründe: In Irland und Frankreich fürchten sich Landwirte vor der übermächtigen Konkurrenz: (Poulet-, Rind-)fleisch, Ölsaaten und Zucker.
      Norwegen ist imho wegen Bolsonaro angegrätzt, weil die Norweger Gelder in den Amazonas-Fonds pumpen (Kompensation?). Die Brasilianer wollen NGOs und andere Vertreter aus dem Fond werfen, weil die angeblich (?) ineffizient arbeiten. Inwiefern der Vorwurf von der Bolsonaro-Regierung (Salles?) vorgeschoben ist, um missliebige Kontrollen zu unterlaufen, müsste man prüfen - genauso wie norweg. Konzerne in Brasilien. War da was?
    • sowhat 27.08.2019 11:14
      Highlight Highlight @Kronrod, das ist doch auch logisch und richtig. Solche Abkommen sollen den beteiligten Ländern ja was bringen, sonst braucht man sie nicht abzuschliessen.
      Nur weil einige Grossunternehmen resp. internationale Industrieunternehmen etwas davon haben, sollen sie nicht abgeschlossen werden. Diese ziehen eh wieder weg, wenn was anderes nicht passt.
  • PlayaGua 27.08.2019 07:25
    Highlight Highlight Auch wenn der Bauernverband nun vor allem Nachhaltigkeitspunkte aufzählt wäre ich nicht sicher, ob er ablehnt. Beim Indonesien-Abkommen war ihm die Nachhaltigkeit auch nicht mehr wichtig sobald das Rapsöl nicht mehr in Gefahr war.
  • Majoras Maske 27.08.2019 07:23
    Highlight Highlight Bolsonaro nennt die Sorge um die Lunge der Welt eine "koloniale Mentalität". Dann darf man brasilianisches Fleisch auch "Brandfleisch" nennen. Die Konsumenten sollten wirklich langsam deutlich kritischer werden, was sie mit ihren Käufen unterstützen und fördern.
    • Puki 27.08.2019 07:49
      Highlight Highlight Nicht dass ich seine Politik gutheisse, aber ganz unrecht hat er ja nicht. Europa hat fast alle seine ursprünglichen Wälder bereits lange abgeholzt und die meisten Länder, wenn nicht alle, eine deutlich schlechter Umweltbilanz als südamerikanische Länder. Also schon ein bisschen heuchlerisch, mit dem Finger auf andere zu zeigen.
      Weshalb verlangen die europäischen Regierungen nicht verbindliche Zusagen zur Umwelt bei solchen Verträgen? Klar, schadet der heimischen Wirtschaft und bringt weniger Gewinne. Aber die bösen sie die Regierungen dort, respektive nur Bolsonaro könnte man meinen
    • bokl 27.08.2019 08:15
      Highlight Highlight Auch bei Bolsonaro sind nicht alle Aussagen Mist. Westeuropa hat etwa noch 20 - 40 Prozent Waldanteil. Ein Ruf zur Wiederaufforstung der eigenen "Lungen", anstatt Wälder auf anderen Kontinenten zu nutzen, ist durchaus legitim.
    • Der Rückbauer 27.08.2019 08:23
      Highlight Highlight Brandfleisch, diesen Ausdruck hab ich mir gemerkt. Mercosur-Handelsabkommen sofort einfrieren. Die 20 Mio. Soforthilfe hat Bolsonaro zurückgewiesen und gesagt, die Europäer sollen damit den Wald in Europa (wieder-)aufforsten. -
      Keine Hilfen mehr, sondern Sanktionen. Und Sanktionen gegen Russland aufheben.
      Wir werden uns selbst zerstören. Demokratie und Kapitalismus sind nicht geeignet, die Welt zu erhalten. Jeder schaut nur für seinen eigenen Vorteil.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheRealDonald 27.08.2019 07:14
    Highlight Highlight Was wir in Europa zuletzt brauchen ist billiges Fleisch von Weiden aus abgeholztem, südamerikanischen Regenwaldgebiet. Augen auf beim Einkauf und im Restaurant.
    • Pafeld 27.08.2019 08:42
      Highlight Highlight Augen auf hierzulande. Es wäre endlich Zeit, dass die Futterherkunft deklariert wird. Auch Schweizer Rinder, Schweine und Hühner werden mit BT-Soja aus abgeholzten, südamerikanischen Regenwäldern gefüttert, um die uns gewohnte Milch- und Fleischleistung zu liefern.
    • Artsens 27.08.2019 09:22
      Highlight Highlight Genau das ist der Punkt, leider sehen unsere Grosskonzerne nur das geld.geld.geld. Auch dort sollte man schauen, wo man einkauft. Schöner tag the realdonald
    • Perry_ 27.08.2019 10:48
      Highlight Highlight Das Problem lieber Donald ist nicht das Fleisch aus der Region - sondern vielmehr das die Region das Futter für das Fleisch auf der ganzen Welt produziert! Auch schweizer Fleisch wird mit Soja aus Südamerika gefüttert! Da bringen Labels leider nicht viel.
    Weitere Antworten anzeigen
  • felixJongleur 27.08.2019 06:58
    Highlight Highlight Wenn Bolsonaro auf jemanden hören muss, dann auf seine Agrarlobby. Ein Grund mehr zu schauen, wo das Poulet, Futtermittel (?) etc. herkommen.
    • offspring 27.08.2019 07:54
      Highlight Highlight Fleisch, speziell Poulet, aus Brasilien und Ungarn kommt bei mir nicht auf den Teller. Da esse ich lieber kein Fleisch als sowas.
    • ninolino 27.08.2019 08:33
      Highlight Highlight Poulet ist auch kein Fleisch sondern Geflügel.
      Zwischen Fisch und Fleisch wird ja auch unterschieden, Vögel sind biologisch näher bei Fischen als bei Säugetieren.

      'Klugscheissmodus' off
    • rburri38 27.08.2019 08:38
      Highlight Highlight Es sollte gar kein Fleisch von der Angeboten werden. Die Bürger schaffen es nicht, also muss die Politik ran.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kellersamuel182@gmail.com 27.08.2019 06:46
    Highlight Highlight Billige Polemik eines Populisten und das sage ich als Wähler von Parteiunabhängigen, SP und FDP!

    Herr Blunschi weiss offensichtlich NICHT, dass der Bundesrat Parmelin im Auftrag des Gesamtbundesrat handelt.

    Im weiteren kommt noch dazu, dass die Schweiz der Verhandlungsführer der EFTA- Staaten ist, in dessen Auftrag Bundesrat Parmelin verhandelt.

    Das Mandat wird LOGISCHERWEISE durch ALLE EFTA- Staaten verabschiedet.



    • supremewash 27.08.2019 07:54
      Highlight Highlight Es wäre, so glaube ich, auch niemandem in den Sinn gekommen, das Abkommen als Parmelins Verdienst anzuerkennen. Unabhängig von dessen Akzeptanz.
    • kellersamuel182@gmail.com 27.08.2019 09:16
      Highlight Highlight @surpremewash

      Die billige und populistische Polemik von Herrn Blunschi, sprechen jedoch ganz klar eine andere Sprache.

      Er schreibt ganz klar, dass Bundesrat Parmelin alleine gehandelt hat und das ihm der Regenwald egal sei bzw. die wirtschaftlichen Interessen Vorrang haben.

      Mit KEINEM Wort erwähnt Herr Blunschi, dass Bundesrat Parmelin im Auftrag der Efta- Staaten und somit auch im Auftrag des Gesamtbundesrat handelt.

      Eine solche Diskriditierung- egal welcher Person oder Partei- ist meiner Meinung nach ( Art.16. BV), diskriminierend.
    • PrivatePyle 27.08.2019 10:30
      Highlight Highlight Es ist immer dasselbe Spielchen der Medien. Wenn SP-Bundesräte unpopuläre Entscheide vertreten müssen, wird an erster Stelle darauf hingewiesen, dass es sich um einen Entscheid des Gesamtbundesrates handelt unter Verweis auf das «Kollegialitätsprinzip». Sind es SVP- oder FDP-Bundesräte wird gezielt auf die Person geschossen. Messen mit doppelten Standards halt.
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  • pamayer 27.08.2019 06:32
    Highlight Highlight Jööööööööh, Parmelin hat mal was hingekriegt.
    Darauf muss man anstossen. Mit einem sizilianischen Weisswein.
  • AdvocatusDiaboli 27.08.2019 05:59
    Highlight Highlight Richtig so. Nun sollten auch noch die Freihandelsabkommen mit China und Indien gekündigt werden. Der jetztige interkontinentale Freihandel hat ausgedient und ist nicht nachhaltig.

    • sowhat 27.08.2019 11:22
      Highlight Highlight Ich denke auch, dass wir mittlerweile erkennen sollten, dass diese Art von Freihandel überholt ist. Die Transportwege sind zu lang und damit zu umweltschädlich. Ziel muss sein konsumnah (im geografischen Sinn) zu produzieren, was möglich ist. Es gibt noch genug, was nicht geht und darum transportiert werden muss.

SBB-Personal demonstriert gegen Meyer: «Chefs sind meilenweit von Realität entfernt»

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