Schweiz
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ZUR EINFUEHRUNG DES SWISSPASSES VOR DREI MONATEN STELLEN WIR IHNEN HEUTE, MITTWOCH, 4. NOVEMBER 2015, FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A conductor verifies a train passenger's SwissPass, photographed on November 4, 2015 in an Eurocity train of the Swiss Federal Railways SBB bound from Zurich, Switzerland, to Milano, Italy. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Zugbegleiter kontrolliert den SwissPass eines Zugreisenden in einem Eurocity-Zug der Schweizerischen Bundesbahnen SBB unterwegs am 3. November 2015 von Zuerich nach Mailand. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

SBB-Kunden können ihr GA weiterhin nicht online hinterlegen. Bild: KEYSTONE

Die treusten SBB-Kunden gehen leer aus: Darum kriegen die GA-Besitzer keinen Rabatt

Mit einem «Blumenstrauss» an Ermässigungen und Gutschriften beteiligt die SBB ihre Kunden am Gewinn. Wer eine ÖV-Flatrate besitzt, kann aber nicht einmal das GA online hinterlegen.



Die Good News für Pendler zuerst:

Die 490'000 Besitzer eines GAs hingegen warten vergeblich auf Gutschriften oder Ermässigungen. «Das ist leider so. Wir können momentan noch nicht nachvollziehen, welche der GA-Kunden wie viel unterwegs sind», erklärte SBB-Chef Andreas Meyer bei SRF «10vor10».

Einzig die Gebühr von zehn Franken für die Hinterlegung der 3860 Franken teuren ÖV-Flatrate (2. Klasse) fällt weg.

Der Haken: GA-Besitzer müssen auch im Jahr 2019 am Schalter antraben, um an ihr Geld zu kommen. Eine Online-Hinterlegung ist nach wie vor nicht möglich. Diese Kunden-Schikane ist kein Zufall: «Das ist eine gewollte Hürde der SBB, die sicherstellen soll, dass dieses Angebot nicht zu oft genutzt wird», sagt Josianne Walpen, Leiterin Mobilität des Konsumentenschutzes. Die SBB möchten das GA grundsätzlich nicht noch attraktiver gestalten, sondern längerfristig ersetzen.

Der Hintergrund: Weil viele Leute täglich lange Strecken pendeln, verdienen die SBB mit dem GA weniger Geld. Ideen, die Anzahl der nutzbaren Tage bei der ÖV-Flatrate einzuschränken, wurden wieder verworfen.

Wann die Online-Hinterlegung eingeführt wird, ist laut SBB noch offen. Man sei sich bewusst, dass dies für die Kunden einfacher wäre. Die einzige Alternative zum Schalter ist derzeit die SBB-GA-Hotline.

Die Passagierorganisation «Pro Bahn» wünscht, dass alle Kunden am guten Ergebnis der SBB partizipieren können. «Grundsätzlich sollte man die Preise für alle Billetts und Abos senken und den Gewinn nicht über Sparbilletts und Gutscheine zurückgeben», sagt Karin Blättler von «Pro Bahn».

Wer von den verschiedenen Gutschriften, Gutscheinen, Preissenkungen oder Sparbilletten profitieren wolle, müsse sich während der nächsten Zugreisen ausreichend Zeit nehmen, um den Durchblick zu erhalten, so die SKS weiter. Ausserdem seien die Sparbillette nur online lösbar und Gutschriften verfielen oft ungenutzt.

mit Material von keystone-sda

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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beat-Galli 21.03.2019 07:11
    Highlight Highlight Hört auf zu jammern!
    Erstens haben es viele erkannt: Die SBB macht beim GA mit, kann aber nicht einfach darüber entscheiden.
    Aber viel wichtiger ist, dass der produzierte Bahnkilometer 16Rp kostet und die Einnahmen des GA irgendwo bei 12 Rp pro km ist. Sprich defizitär.

    Ihr wollt ein billigeres GA? Dann fragt gefälligst die Deppen, wie mich, welche keins haben und euch euren Luxus schenken sollen.

    Leider rentiert es für mich leider nicht.
    Aber das muss es auch nicht.
  • Lilamanta 20.03.2019 21:53
    Highlight Highlight Ich habe mich als GA-Besitzerin heute über diesen Entscheid der SBB so geärgert, dass ich ohne den Aufpreis zu bezahlen 1. Klasse in der S12 gefahren bin. Ätsch!
  • Hoppla! 20.03.2019 21:39
    Highlight Highlight Was auch Pro Bahn nicht checken will: Die Abopreise macht nicht die SBB (alleine). Also kann sie auch keine Preisnachlässe auf diesen geben ohne Zustimmung dee anderen Mitglieder des VÖV. Sei das Ergebnis noch so gut.
  • Lörrlee 20.03.2019 16:31
    Highlight Highlight Habe mal die SBB angeschrieben, weshalb GA Nutzer 5 CHF zahlen müssen, wenn sie das GA vergessen. Da haben sie angegeben, das sei wegen den Umtrieben der Fall.
    Als ich nachfragte, welche Umtriebe entstehen würden, da sie einen ja so oder so im System finden und mit der ID bestätigen können, gibt es keine Umtriebe. Ausserdem würden die Umtriebe nur entstehen, eben weil sie eine Entschädigung verlangen würden und es stört auch Mitfahrer, welche ihren Ausweis bereithalten aber weiterlesen wollen.

    Antwort SBB: Kein weiterer Kommentar, Kundenanfrage sei nun aus ihrer Sicht abgeschlossen.

    Sauerei!
  • WID 20.03.2019 12:58
    Highlight Highlight Sind nicht 1/3 der GAs von MitarbeiterInnen der Transportunternehmen?
    • Lörrlee 20.03.2019 16:34
      Highlight Highlight Jepp, inklusive Gratis-Option auf 1. Klasse
    • Sir Eau Tonin 20.03.2019 20:49
      Highlight Highlight Lörrlee, träum weiter von der Gratis-Option...
    • Hoppla! 20.03.2019 21:37
      Highlight Highlight Da hat jemand grosse Ahnung
    Weitere Antworten anzeigen
  • sherpa 20.03.2019 12:06
    Highlight Highlight Herr Meier hören Sie doch endlich auf, uns GA Besitzern irgend etwas vorzugaukeln. Sie können sehr wohl allen GA Besitzern bei der Verlängerung einen Rabatt gewähren, ohne auch nur einen Meter der mit Abo gefahrenen Strecke oder Destinationen zu kennen. Es braucht nur etwas guten Willen und den treusten Kunden auch etwas entgegen zu kommen. Aber offenbar ist dies nicht in ihrem Sinn und versuchen mit billigen Ausreden die GA Besitzer zu beruhigen. Aber so nicht, Herr Meier!!
  • sikki_nix 20.03.2019 11:59
    Highlight Highlight Kleiner SBB - Lifehack: Schaut immer nach Sparbilletten. Und wenn Ihr das tut, schaut nicht nur nach der 2.Klasse, sondern schaut euch auch die angebote der 1. Klasse an. Es gibt manchmal Fälle, wo es gar günstiger ist 1. Klasse zu fahren.
  • Shikoba 20.03.2019 11:40
    Highlight Highlight Den Grund habe ich jetzt aber nicht verstanden. Nur weil sie nicht wissen, wie oft ein GA Besitzer tatsächlich den Zug benützt? Das wissen sie bei den Halbtax Besitzern aber auch nicht 🤔 Und dann hätten nur diejenigen etwas gekriegt, die wenig fahren, weil die anderen eh schon "gut wegkommen" oder wie muss man das verstehen?
    • Gsnosn. 20.03.2019 12:52
      Highlight Highlight Die fahren nur halbe Zeit :-p
    • Lörrlee 20.03.2019 16:34
      Highlight Highlight Jain, bei Halbtax wissen sie es, weil man ja trotzdem ein Ticket kaufen muss, bei dem man dann angibt, dass man Halbtax-Besitzer ist.
      Aufgrund der gekauften Fahrten mit Halbtax-Ermässigung lässt sich das dann messen.

      Bei GA sollte es eigentlich möglich sein, da sie den GA-Code ja immer scannen und oftmals auch nachfragen von wo nach wo man fährt. Vielleicht bin ich da auch nicht der einzige der jeweils fragt "muss ich das angeben?" und nach ihrem üblichen "Nein" sagt "Dann will ich nicht".
      Ich bin bei einigen Prozessen der SBB wirklich überfragt, um ehrlich zu sein...
  • JonahI 20.03.2019 11:36
    Highlight Highlight Anstatt die 10 Franken Gebühr beim Hinterlegen zu erlassen, sollte die Hinterlegung endlich online möglich werden. Das wäre technisch keine Sache, aber die SBB wollen das natürlich nicht, da dann mehr Leute das GA bei Abwesenheit hinterlegen würden.
  • Dewar 20.03.2019 11:22
    Highlight Highlight Im ersten Atemzug argumentieren, man wisse nicht, wie viel die Kunden das GA nutzen (weiss man das denn beim Halbtax?!), dann aber sagen, das GA werde gegenüber dem Preis "überstrapaziert". Und warum soll die Nutzung überhaupt eine Rolle spielen für die Gutscheine? Tatsache ist doch, dass GA-Kunden absolut gesehen am lukrativsten sind. Hat man Angst, dass GA-Halter die Gutscheine als Einzige tatsächlich einlösen? Oder weiss man einfach, dass diese Leute nicht so schnell auf's Auto umsteigen? Finde es jedenfalls schade die GA-Kunden bei Verspätungen, Gutschriften etc. aussen vor zu lassen.
    • fant 20.03.2019 15:45
      Highlight Highlight Warum sind 'GA-Kunden absolut gesehen am lukrativsten'? Weil sonst niemand pro Jahr der SBB so viel Geld gibt?

      Macht aus meiner Sicht keinen Sinn, das muss man relativ zu den bezogenen Leistungen (gefahrene Bahnkilometer) beziehen...
  • Baum68 20.03.2019 11:01
    Highlight Highlight Da sagte der eine Kollege zum anderen.
    „Du ich habe die SBB schön betrogen.
    Habe mir ein GA gekauft aber ich fahre gar nicht Zug!!“
    😁
  • fadnincx 20.03.2019 10:56
    Highlight Highlight Warum wird die SBB nicht dazu verpflichtet ALLE Preise gleichmässig zu senken, anstelle dieses Gutscheinblödsinns? Kann doch nicht so schwer sein!
    • Beat-Galli 21.03.2019 07:13
      Highlight Highlight Weil die SBB 12 mia Schulden hat.
      Und die sollten entlich mal etwas runter!
  • Baum68 20.03.2019 10:55
    Highlight Highlight Zu dem Gewinn der SBB haben vorallem auch die Mitarbeitenden beigetragen.
    Es wäre Zeit auch Ihnen zu danken und nicht nur Lippenbekenntnise. Der Neue Zug die grossen Baustellen die Monsteranlässe usw. Dank Ihnen ist es möglich Hunderttausende zum und vom Fest weg zu bringen. Darum wäre es an der Zeit auch dennen zu Danken die es erst möglich machen überhaupt zu Reisen.
    • g-rd 20.03.2019 12:24
      Highlight Highlight Die Mitarbeitenden erhalten dafür auch heftigst verbilligte GAs. Für sich und für Partner und Kinder und weiss nicht wen alles. Pensionierte Bähnler profitieren ebenfalls. Das sind lebenslange Boni im jährlich vierstelligen Bereich. Ähnliches gilt für Angestellte beim Bund und staatsnahen Betrieben. Bei den Leuten mit Halbtax kann man davon ausgehen, dass die meisten ihre Billette selber bezahlen. Da ist es auch nichts als richtig, denen auch mal ein Zückerli zu geben.
    • Asmodeus 20.03.2019 12:41
      Highlight Highlight Die Mitarbeiter haben dadurch viel dazu beigetragen indem sie gefeuert wurden und der Rest die entstandene Mehrarbeit schlucken musste.

      Typisch gewinnorientierte Firma leider.
    • Baum68 20.03.2019 21:13
      Highlight Highlight G-rd das GA ist ein Lohnbestantteil und wird besteuert. Zudem ist es abgestuft Höhere Einkommen bekommen 1.klasse GAs.
      Tiefere Einkommen schauen da schon eher in die Röhre. Die meinte ich. Und toll das sich die Politik darüber aufregt. Nationalräte bekommen ein 1.Klassse GA Geschenkt.
      Na Bravo !
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  • alessandro 20.03.2019 10:33
    Highlight Highlight Das GA ist gemessen daran was viele beim Pendeln zurücklegen eigentlich viel zu billig...
    • sealeane 20.03.2019 10:48
      Highlight Highlight Naja... Viele wie ich haben aber auch ein GA ohne es vollständig finanziell wieder heraus zu holen... Und wer 4000 billig nennt... Für etwas das man jedes Jahr zahlen muss und kein wiederverkaufswert hat? Naja da scheint mir Jemand in Mathe nicht so gut aufgepast zu haben...
    • Asmodeus 20.03.2019 11:01
      Highlight Highlight Dafür, dass man aufs Pendeln angewiesen ist, zum Pendeln sogar gezwungen wird, alle gegen die Autos jammern und die SBB eigentlich ein Staatsbetrieb ist der eine Grundleistung zur Verfügung stellt ist das GA noch zu teuer.
    • Caryssia Mal'Ganis 20.03.2019 11:17
      Highlight Highlight @sealeane
      Für Menschen, die in der Position sind und sich zwischen Auto und GA entscheiden können, ist das GA definitiv die günstigere Alternative!

      Klar ist der Verzicht auf ein eigenes Auto nicht in jeder Wohn- und Arbeitssituation praktikabel, aber wer die Möglichkeit hat, kommt mit dem GA über's Jahr gesehen günstiger an's Ziel. Zumal der Wiederverkaufswert - den du hier explizit nennst - beim eigenen Auto eher solala ist. ;-)
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  • sealeane 20.03.2019 10:31
    Highlight Highlight Leider sowas von wahr. 😐

«Der Zug stellt einfach ab»: So leiden die Lokführer unter den SBB-Pannen-Doppelstöckern

Zwar rollen die neuen SBB-Intercitys seit dem 9. Dezember auf Nebenstrecken. Dies aber alles andere als zuverlässig. Die Stimmung beim Zugpersonal ist angespannt. 

Es ist ein Bähnler-Schrecken ohne Ende: Seit dem 9. Dezember 2018 verkehren zwar die ersten Doppelstöcker-Intercitys (FV-Dosto) des Herstellers Bombardier fahrplanmässig als Interregio zwischen Chur, St.Gallen, Zürich und Basel. 

Wegen Türstörungen, Softwareproblemen, Fehlern beim Passagierinfosystem sowie den Klimaanlagen kommt es aber immer wieder zu Zugsausfällen. Dies obschon die Züge eigentlich bereits vor fünf Jahren hätten abgeliefert werden sollen. 

In einem geharnischten …

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