DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Rennen um OECD-Chefposten: Hildebrand erhält harte Konkurrenz

Das Rennen um den Posten als OECD-Generalsekretär ist lanciert. Gleich neun Kandidaten machen dem früheren SNB-Präsidenten Philipp Hildebrand den Job streitig. Darunter sind auch klingende Namen.
02.11.2020, 13:51
Letzten Mittwoch hat der Bundesrat Philipp Hildebrand für das Amt des OECD-Generalsekretärs nominiert.
Letzten Mittwoch hat der Bundesrat Philipp Hildebrand für das Amt des OECD-Generalsekretärs nominiert.Bild: keystone

Gleich zehn Personen sind für den Posten des Generalsekretärs der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nominiert worden. Das gab die Organisation mit Sitz in Paris am Montag bekannt. Darunter sind der dänische Vize-Generalsekretär der OECD, Ulrik Vestergaard Knudsen, die ehemalige schwedische EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström, Australiens Finanzminister Mathias Cormann und Estlands Staatspräsidentin Kersti Kaljulaid. Damit erwächst Philipp Hildebrand harte Konkurrenz.

Letzte Woche gab der Bundesrat bekannt, Hildebrand ins Rennen zu schicken. Dieser war von 2010 bis 2012 Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), bevor er im Zuge der sogenannten Hildebrand-Affäre zurücktrat. Ihm wurde Insiderhandel vorgeworfen. Zwar verzichtete der Staatsanwalt am Ende auf ein Strafverfahren gegen Hildebrand, aber im Laufe der Untersuchung räumte er seinen Sessel freiwillig.

Der OECD-Generalsekretär wird von den 37 Mitgliedsländern auf fünf Jahre bestimmt. Die neue Amtszeit beginnt zum Juni 2021. Amtsinhaber Angel Gurría hatte im Juli angekündigt, sich nach 15 Jahren an der Spitze nicht um ein weiteres Mandat zu bewerben. (chmedia/dpa/rwa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Winterthur beschafft kein russisches Gas mehr: Geht das überhaupt?
Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Die Stadt Winterthur wendet sich von russischem Gas ab. Warum andere Städte Zweifel haben, ob das funktioniert, und wie sie das heikle Thema handhaben.

Schluss mit russischem Gas: Diese Devise verfolgt Winterthur seit dem 1. Juni. Seither bezieht die Stadt nur noch Erdgas aus Quellen in der Nordsee – aus Norwegen, Holland oder Grossbritannien. Mit dem Krieg in der Ukraine sei sowohl vom Stadtwerk als auch seitens der Kundschaft der Wunsch nach nicht-russischem Erdgas aufgekommen, teilte die Stadt Winterthur am Freitag mit.

Zur Story