Schweiz
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Freihandelsabkommen mit der Türkei stösst auf Gegenwehr



Swiss Federal Councilor Ignazio Cassis, right, welcomes Mevluet Cavusoglu, left, Foreign Minister of the Republic of Turkey, during a official visit to Switzerland, on Friday, 14 August 2020, in Bern, Switzerland. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Ignazio Cassis, rechts, mit Mevluet Cavusoglu Bild: keystone

Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats (APK-N) ist der Auffassung, dass die Ratifizierung des Freihandelsabkommen mit der Türkei zu einem kritischen Zeitpunkt erfolgt. Wie ihre Schwesterkommission wird sie mit einem Schreiben an den Gesamtbundesrat gelangen.

Eine Ratifikation zum jetzigen Zeitpunkt erachte eine Mehrheit der APK-N aus völkerrechtlichen und menschenrechtlichen Gründen als bedenklich, teilten die Parlamentsdienste am Mittwoch mit.

Die Kommission verwies dabei auf die Lage in Bergkarabach und die Rolle der Türkei in diesem Konflikt. Diese Bedenken seien Wirtschaftsminister Guy Parmelin mitgeteilt worden.

Ausserdem wird die APK-N ihre Kritik in einem Schreiben dem Gesamtbundesrat unterbreiten. Zuvor war bereits die Aussenpolitische Kommission des Ständerats (APK-S) wegen des Freihandelsabkommens mit der Türkei beim Bundesrat vorstellig geworden.

Zunächst hatte der Bundesrat das Freihandelsabkommen nicht ratifiziert, obwohl die Zustimmung des Parlaments vorlag. Er begründete dies unter anderem mit dem Einmarsch der türkischen Armee in Syrien. Vergangene Woche bestätigte dann das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco), dass der Prozess zur Ratifizierung eingeleitet wurde. (aeg/sda)

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