Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Traumjobs der Schweizer Jugendlichen im internationalen Vergleich



ZUR OSTERLAMMPRODUKTION DER BAECKEREI ST. JAKOB IN ZUERICH STELLEN WIR IHNEN HEUTE, MITTWOCH, 21. MAERZ 2018 FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A pastry chef takes the baking pans with the traditional Easter lambs from the baking tray trolley that she just moved out of the oven, pictured in the bakehouse of the St. Jakob bakery in Zurich, Switzerland, on February 22, 2018. The St. Jakob foundation is an economically driven social enterprise that integrates people with disabilities into the employment market. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Eine Konditorin nimmt die Backformen mit den traditionellen Osterlaemmern vom Blechrollwagen, den sie soeben aus dem Backofen genommen hat, aufgenommen am 22. Februar 2018 in der Backstube des St. Jakob Becks in Zuerich. Die Stiftung St. Jakob ist ein wirtschaftlich ausgerichtetes Sozialunternehmen, das Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt integriert. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Schweizer Jugendliche haben eine grössere Vorstellungskraft zur Vielfalt des Arbeitsmarkts als teils Gleichaltrige in anderen Industrieländern. Eine OECD-Studie führt das unter anderem darauf zurück, dass Schulen früh Kontakte in die Arbeitswelt vermitteln.

Im Zeitalter sozialer Medien und künstlicher Intelligenz treten Jugendliche in den 36 Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) kaum Tätigkeiten an, die mit der Digitalisierung entstanden sind. Sie wählen weiterhin vor allem etablierte Berufe wie Ärztin, Lehrer, Polizist oder Unternehmensmanagerin. Zu diesem Schluss kommt eine am Dienstag veröffentlichte Auswertung der jüngsten Pisa-Studie durch die OECD.

Bild

Bild: oecd

In Rahmen der Pisa-Studie wurden 15-jährige Schülerinnen und Schüler gefragt, welchen Beruf sie ihrer Erwartung nach dereinst als 30-Jährige haben werden. 47 Prozent der Knaben und 53 Prozent der Mädchen nannten einen von zehn besonders häufig angegeben Berufen. Damit hat sich die Fokussierung auf wenige Berufe seit der Erhebung 2000 um einige Prozentpunkte erhöht.

Auch in der Schweiz, in Deutschland und Österreich gibt es eine stärkere Fokussierung, allerdings sind die beruflichen Ambitionen klar vielfältiger als im Durchschnitt. Nur etwa vier von zehn Schülern nannten einen der zehn am häufigsten genannten Berufe.

Bild

bild: oecd

Die breiteren Berufsvorstellungen widerspiegelten die Stärke der Berufsberatung in diesen Ländern, heisst es im Bericht. Jugendliche würden mit einer Vielzahl von Berufen konfrontiert, und dies versetze sie in die Lage, von Jung auf hochwertige Ausbildungsprogramme zu verfolgen und fundierte Entscheidungen zur Berufswahl zu treffen. Die Vielfalt der Berufsbildung führe auch zu Jobs mit höherem Status und besserer Bezahlung.

Regierungen und Arbeitgeber empfiehlt die Studie, Schülerinnen und Schülern möglichst früh ein umfassendes Bild von der Arbeitswelt zu vermitteln. Dazu zählen etwa Praktika und andere Kontakte in die Berufswelt, Berufsberatung oder den Besuch von Jobmessen. Die OECD geht davon aus, dass 39 Prozent der genannten Traumberufe dem Risiko unterliegen, in den nächsten 10 bis 15 Jahren durch Automatisierung wegzufallen. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Menschen mit dem perfekten Namen für ihren Job

«Human Resources ist der Sand im Getriebe»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • leverage 22.01.2020 17:20
    Highlight Highlight Ichvdenke die waren nicht ehrlich. Sonnst würde da Influencer und Youzuber stehen. ;)
  • Ohmann94 22.01.2020 16:06
    Highlight Highlight Wie kann es sein das so wenige Buben Ärzte werden wollen?! Dieser Missstand muss behoben werden! Trauen sie es sich etwa nicht zu? Ist es die Gesellschaft, die ihnen vorschreibt, dass sie das nicht können oder sollen! Wir sollten am besten Sensibilisierungsprogramme und Awareness-Kampagnen starten, die den Knaben den Mut geben, einen den Frauen ebenbürtigen Beruf anzustreben! Das scheint absolut sinnvoll, notwendig, jaaa sogar eine Pflicht zu sein. Ich bin dafür, dass in Schulen vermehrt Knaben unterstützt werden auf ihrem Weg zur Gleichstellung der Geschlechter bei den Ärzten... L O L
  • Dominik Treier 22.01.2020 15:12
    Highlight Highlight Immerhin sind die Ärzte wieder vor den Erbsenzählern und Fachfremden Sparmeistern klassiert... Vielleicht gibt es nich Hoffnung...

Wir leben in einer Leistungsgesellschaft – denkste!

Du kannst alles erreichen, solange du die nötige Leistung erbringst. Die Chancen sind für alle gleich; das Einzige, was über Erfolg oder Misserfolg bestimmt, ist das Ausmass an Fleiss und Ausdauer, das du zu investieren bereit bist.

So in etwa lässt sich das Grundversprechen unserer kapitalistischen Leistungsgesellschaft zusammenfassen. Und wir dürfen in der Tat froh sein, in einer Gesellschaft zu leben, die nach diesem meritokratischen Ideal strebt, denn die Alternativen sind fundamental …

Artikel lesen
Link zum Artikel