Schweiz
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Schweiz bleibt beim Wohneigentum Schlusslicht Europas



Trotz dem grossen Run aufs Eigenheim bleibt die Schweiz das Land mit der tiefsten Wohneigentumsquote Europas. Nur hierzulande stellen Mieterinnen und Mieter noch die Mehrheit der Bevölkerung.

2016 lebten in der Schweiz gemäss Angaben von Eurostat 42.5 Prozent der Bevölkerung in den eigenen vier Wänden. Das ist zwar gegenüber den 37 Prozent im Jahr 2008 eine deutliche Verbesserung. Aber selbst zu den letztplatzierten EU-Mitgliedern Deutschland (51.7 Prozent) und Österreich (55.0) bleibt der Abstand gross.

Im EU-Durchschnitt beträgt die Wohneigentumsquote laut Eurostat 69.3 Prozent. Darunter rangieren auch die Niederlande (69.0 Prozent), Schweden (65.2), Frankreich (64.9), Grossbritannien (63.4) und Dänemark (62.0). Spitzenreiter ist Rumänien mit 96.0 Prozent. Es folgen Litauen, Kroatien und die Slowakei mit Werten um die 90 Prozent. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ökonometriker 03.11.2017 06:39
    Highlight Highlight In den Städten muss man auch gut rechnen, dass sich bei einer Bruttomietrendite von unter 2 Prozent der Kauf von Wohneigentum finanziell lohnt. Man muss oft auf weiter steigende Preise wetten, da die Mietersparnis die Zins-, Unterhalts- und Abschreibungskosten nicht zu decken vermag und einen höheren Zins als langfristige Investionen in die Kapitalmärkte abwirft.

    Wohneigentum lohnt sich in Regionen mit höheren Bruttorenditen (>4 Prozent), also in kleineren Städten oder auf dem Land - oder aber natürlich wenn man steigende Immopreise erwartet.

    Ich bin jedenfalls gerne Mieter...
    2 1 Melden
  • walsi 03.11.2017 06:29
    Highlight Highlight Auf Inside Paradeplatz gab es zum Thema Amortisation von Hypotheken einen interessanten Artikel. Ich bin mal so frei und verlinken den hier, weil ich denke dass er zum Thema passt. https://insideparadeplatz.ch/2017/02/17/banken-verweisen-gerne-auf-den-steuervorteil-bei-hypotheken-dass-das-dem-portmonnaie-des-kunden-nichts-bringt-wird-verschwiegen/
    4 0 Melden
  • Schneider Alex 03.11.2017 05:48
    Highlight Highlight Wuest und Partner stellen fest, dass wegen den Verdichtungsbemühungen in der Stadt Zürich, kaum noch Einfamilienhäuser erstellt werden können. Zudem werden alte EFH abgerissen. Die Nachfrage nach diesen sei aber nach wie vor gross (NWCH vom 28.10.2016, Seite 9)
    Ich stelle fest, dass eine Mittelstandsfamilie heute - im Gegensatz etwa zu den 50er Jahren - wegen der hohen Preise kaum noch ein EFH in einer Agglomeration erwerben kann. Selbstverständlich werden sich die Menschen den engen Verhältnissen zwangsweise anpassen müssen. Für Individualisten ein Verlust an Lebensqualität.
    6 1 Melden
  • michiOW 02.11.2017 23:38
    Highlight Highlight Wieso ist es besser, eine Immobilie zu besitzen?

    Damit verbunden sind auch Risiken, welche man als Mieter nicht hat.
    6 4 Melden
  • Bav 02.11.2017 23:17
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären was so schlecht an Mieten ist, dass von Verbesserung gesprochen wird? (Ernstgemeinte Frage)
    9 2 Melden
    • Donald 03.11.2017 00:47
      Highlight Highlight Das ist mir auch nicht klar 🤔
      Für mich ist es eher eine Verschlechterung. Wer will schon so ein Risiko privat tragen?
      4 3 Melden
  • Madison Pierce 02.11.2017 21:51
    Highlight Highlight Mich würden die Gründe interessieren: Ist Wohneigentum in den anderen Ländern im Vergleich zum Einkommen günstiger? Spart man in anderen Ländern lieber? Sind die Richtlinien zur Kreditvergabe weniger streng?
    12 0 Melden
    • walsi 03.11.2017 06:13
      Highlight Highlight Die Preise der Immobilien sind billiger, nicht nur real gegenüber der Schweiz sondern auch im Verhältnis zur Kaufkraft der Einwohner.
      9 0 Melden
    • Elpolloloco 03.11.2017 10:17
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen, dass wir in der Schweiz wohl auch teuer bauen.
      2 0 Melden
  • Crank 02.11.2017 20:01
    Highlight Highlight Ist es schlecht, in Miete zu leben? Ich finds gäbig.
    30 4 Melden
  • mrmikech 02.11.2017 19:54
    Highlight Highlight Ist halt sauteuer hier eine wohnung zu kaufen, und die meiste wohnungen kann mann überhaupt nicht kaufen, nur mietwohnungen werden angeboten. Wird sich vielleicht ändern nach Krise 2018.
    8 2 Melden
  • Gubbe 02.11.2017 19:20
    Highlight Highlight Wenn der Zins langsam auf 4% steigt, werden proportional Häuser leer und zum Kauf angeboten. Heute leben viele in Saus-und Braus, haben einen Jahreszins von 10'000 Franken bei 1%. Bei 40'000 Franken, wird es nur noch sausen.
    19 6 Melden
    • Nuka Cola 03.11.2017 08:29
      Highlight Highlight Weiss nicht was die Blitzer haben, hast nämlich recht.
      4 0 Melden
  • dommen 02.11.2017 18:26
    Highlight Highlight Tja, kommt davon, wenn man Reparaturarbeiten am Haus sowie Schulden darauf von den Steuern abziehen kann. Da würde ich auch die letzte Hypothek drauflassen, da hilft auch kein Eigenmietwert. Man macht nämlich trotz diesem noch vorwärts...
    5 18 Melden
    • Gubbe 02.11.2017 19:14
      Highlight Highlight Sie vergessen dabei, das man das Geld erst haben muss, um Arbeiten ausführen zu lassen. Auch bei Ihrem Wagen müssen Sie den Service bezahlen. Können aber nichts abziehen, weil sie das Ding nicht versteuern.
      19 1 Melden
    • dommen 02.11.2017 21:43
      Highlight Highlight Jaja, das habe ich auch nicht gemeint. Ich wollte nur darauf hinaus, dass es sich in der Schweiz nicht lohnt, sein Haus vollständig abzubezahlen. Man fährt besser, wenn man quasi den letzten Rest der Schulden behält. In keinem anderen Land in Europa gibt es das.
      8 5 Melden
  • justatrollolol 02.11.2017 18:04
    Highlight Highlight Dafür sind unsere banken top, was den anteil an hypotheken bei krediten angeht. #eigenmietwert
    20 2 Melden
  • Pasch 02.11.2017 17:22
    Highlight Highlight Praktisch keins der sogenannten Eigenheime sind auch echte Eigenheime gehört alles den Banken!
    #Vermögenssteuer, danke dafür!
    68 6 Melden
  • stadtzuercher 02.11.2017 17:08
    Highlight Highlight Dafür sind wir beim Mieter-Sein Spitzenreiter. Ist eine Frage der Wahrnehmung: Wo ist Spitze, und wo ist hinten.

    Neoliberale Ideologien empfinden Miete ja als kommunistisches Teufelszeug. Ich finde Miete eine pragmatische Sache, vor allem wenn es Hand in Hand mit einem guten Mietrecht geht.
    15 13 Melden
    • phreko 02.11.2017 17:20
      Highlight Highlight Wer behält den Gewinn? (Differenz zwischen Miete und Hypothekarzinsen)
      12 1 Melden
    • stadtzuercher 02.11.2017 17:30
      Highlight Highlight phreko, 50% der schweizer bevölkerung versteuert kein oder weniger als 50'000 fr vermögen. werden sich wohneigentum nie leisten können. wenn die wohneigentum haben sollen, müssen sie sich verschulden. wer macht gewinn mit den schulden anderer?
      22 0 Melden
    • phreko 02.11.2017 21:48
      Highlight Highlight @Stadtzürcher: Glaubst du Vermieter arbeiten bloss mit Eigenkapital?
      5 0 Melden
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