Schweiz
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Liveticker

WEF 2020: Trump ist weg ++ Air Force One in Zürich gestartet



Liveticker: WEF 2020

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Team watson
Don Quijote
PeterBlunschi
Adrian_Mueller
DerSeher
17:54
Prinz Charles ist auch in Davos

17:00
«...dann werden wir vielleicht gezwungen sein, Davos zu verlassen»
Während des Weltwirtschaftsforums nisten sich rund um das Davoser Kongresszentrum immer mehr Organisationen ein, die mit dem Anlass nichts zu tun haben. Den Veranstaltern sind solche Trittbrettfahrer ein Dorn im Auge. Sie drohen mit dem Wegzug.

WEF-Geschäftsleitungsmitglied Alois Zwinggi fand am Mittwoch im Interview mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA deutliche Worte: «Die Situation mit Trittbrettfahrern hat sich in den vergangenen Jahren nicht verbessert. Das ist ein grosses Problem für uns.» Irgendwann werde der Moment kommen, indem diese ungebetenen Gäste das Ökosystem von Davos zum Erliegen brächten. «Dann werden wir vielleicht gezwungen sein, Davos zu verlassen.»

Das Problem der zunehmend verstopften Strassen und der teilweise verärgerten Bevölkerung habe nicht hauptsächlich mit dem WEF zu tun, betonen die Organisatoren immer wieder. Die Teilnehmerzahlen am Forum seien in den vergangenen Jahren konstant geblieben, sagte Zwinggi. «Was gewachsen ist, ist das ganze Paralleluniversum um uns herum.»
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Trump läuft watson-User vor die Linse
von Don Quijote
Der Trump-Konvoi beim Glatt - geknipst vom watson-User Don Quijote.
16:28
Air Force One in Zürich gestartet
Der Kurzbesuch von US-Präsident Donald Trump in der Schweiz ist bereits wieder vorbei. Die zweite Air Force One ist um 16.28 Uhr in Zürich-Kloten gestartet. Zuvor musste Trump mit der Limousine von Davos zum Flughafen fahren. Dies weil seine Helis wegen des dichten Nebels nicht abheben konnten.
15:30
Trump-Entourage in St.Gallen gesichtet
Wäre Trumps Konvoi die Schlange beim berühmten Handyklassiker «Snake», er hätte gewonnen. Auf dem Weg zum Flughafen in Zürich ist die gesamte Entourage in der Nähe von St.Gallen gesichtet worden.

15:25
Iraks Präsident Salih spricht mit Trump über Truppen-Reduzierung
US-Präsident Donald Trump und sein irakischer Kollege Barham Salih haben nach Angaben der Regierung in Bagdad über einen Teil-Abzug amerikanischer Soldaten gesprochen. «Während des Treffens wurde über die Verringerung der Truppen und die Bedeutung des Willens des irakischen Volkes zur Wahrung der Souveränität geredet», hiess es in einer am Mittwoch verbreiteten Erklärung des irakischen Präsidialamtes.

Beide hätten sich am Rande des Weltwirtschaftsgipfels in Davos getroffen. Das irakische Parlament hatte die Regierung Anfang Januar in einem nicht bindenden Entschluss aufgefordert, die Anwesenheit ausländischer Truppen im Land zu beenden.

Dem war die gezielte Tötung des iranischen Top-Generals Kassem Soleimani am Flughafen von Bagdad durch die USA vorausgegangen. Die USA haben etwa 5000 Soldaten im Irak im Kampf gegen den IS stationiert. (sda/reu)
US President Donald Trump, right, attends a meeting with his Iraqi counterpart Barham Salih at the World Economic Forum in Davos, Switzerland, Wednesday, Jan. 22, 2020. Trump's two-day stay in Davos is a test of his ability to balance anger over being impeached with a desire to project leadership on the world stage. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump,Barham Salih
15:23
Ex-US-Vizepräsident Gore fordert Schutz des Amazonas-Regenwaldes
Am WEF dominiert dieses Jahr das Thema Umweltschutz. Nebst Klimaaktivistin Greta Thunberg ist auch Ex-US-Vizepräsident Al Gore in Davos. Auf einem Podium forderte er, ganz im Gegensatz zu Präsident Trump, die Intensivierung des Kampfes für den Klimaschutz.

Letztes Jahr brannte in Südamerika der Amazonas-Regenwald. Von Januar bis August 2019 brachen allein in Brasilien insgesamt 75’336 Brände aus. Die damit verbundene Entwaldung sei eine grosse Gefährdung des weltweiten Kampfes für den Klimaschutz, sagte Al Gore am Mittwoch an einer Podiumsdiskussion am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos.

Die Situation in Brasilien präsentiere sich drastisch, sei die Erhaltung des Regenwaldes dort doch essentiell im Kampf gegen die globale Erderwärmung. «Die weltweite Klimakrise ist viel schlimmer als die meisten Leute realisieren», sagte Gore. Die Last des Handelns liege nun «auf den Schultern der Menschen, die heute leben».

Hoffnung dank junger Generation
Hoffnung gebe ihm die junge Generation, sagte Gore. Dabei nannte er speziell die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg, die dieses Jahr ebenfalls am WEF ist. «Unser Haus brennt noch immer. Eure Untätigkeit heizt die Flammen stündlich an», hatte Thunberg den Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft am Dienstag zugerufen.

Mit seinen heutigen Worten bezog nach Thunberg nun auch Gore klar Stellung gegen US-Präsident Donald Trump. In seiner Rede vor dem Davoser Publikum hatte dieser gesagt: «Wir müssen die ewigen Propheten des Untergangs und die Vorhersagen einer Apokalypse ablehnen.» Man dürfe sich nicht von den Schwarzsehern beeinflussen lassen.

Daneben äusserte er sich aber kaum zum Klimawandel. In weiten Teilen tönte seine Rede wie eine seiner Wahlkampfreden. Er lobte ausführlich die gute Wirtschaftsentwicklung und niedrige Arbeitslosigkeit in den USA, die er auf seine Politik zurückführte.
epa08145106 Former US Vice President Al Gore attends the opening session of the WEF, in Davos, Switzerland, 20 January 2020. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos from January 21 to 24.  EPA/ALESSANDRO DELLA VALLE
Gore Vizepräsident unter Clinton
Al Gore war von 1993 bis 2001 US-Vizepräsident unter Bill Clinton. Seit Jahren engagiert er sich für den Umweltschutz. 2006 erregte er Aufsehen mit seinem Film «An Inconvenient Truth». Dieser hatte das Ziel, vor allem die US-Bevölkerung über die Klimaerwärmung zu informieren.

An der Podiumsdiskussion zum Thema «Eine nachhaltige Zukunft für den Amazons sicherstellen» nahmen am Mittwoch nebst Gore auch die britische Verhaltensforscherin Jane Godall oder der kolumbianische Staatspräsident Ivan Duque teil.

Kolumbien will aufforsten
Dieser sagte ebenfalls, dass aus seiner Sicht die grösste Herausforderung der heutigen Zeit der Klimawandel sei. Wenn man diesen aufhalten wolle, dann müsse man die Zerstörung des Amazonas verhindern. Für sein Land sei der Schutz vor Abholzung daher geradezu eine «moralische Verpflichtung».

Nun sollen abgeholzte Gebiete wieder aufgeforstet werden, so Duque weiter. Dabei wolle Kolumbien bis ins Jahr 2020 180 Millionen neue Bäume pflanzen. Der Amazonas-Regenwald sei zwar das Naturerbe von einzelnen Ländern wie Kolumbien. Doch habe er im Kampf gegen den Klimawandel eine Bedeutung für die ganze Welt. (sda)
13:41
Zusammenfassung – Trump: Greta Thunberg soll sich auf andere Länder konzentrieren
US-Präsident Donald Trump hat Klimaaktivistin Greta Thunberg aufgefordert, andere Länder statt den USA stärker in den Fokus zu nehmen. Von der EU verlangte er am Mittwoch vor seinen Pool-Medien in Davos Eile beim Handelsabkommen.

Die USA seien «sauber und schön», sagte Trump an die Adresse Thunbergs. Aber es gebe einen anderen Kontinent, «wo Rauch aufsteigt», sagte Trump, ohne Asien, China oder Indien namentlich zu nennen. «Greta sollte anfangen, sich um diese Länder zu kümmern.»

Manche Aspekte der Klimadebatte seien seiner Meinung nach ein «Schwindel» sagte Trump, ohne Beispiele zu nennen. Zugleich betonte er, die USA wollten sauberes Wasser und saubere Luft.

Trump behauptete, er hätte Thunberg gerne in Davos getroffen. «Sie hat mich auf dem »Time«-Magazin ausgestochen», sagte er. «Time» hat Thunberg zur «Person des Jahres» 2019 gekürt.

EU zur Eile gedrängt
Von der EU verlangte der US-Präsident mehr Tempo bei den Verhandlungen über ein Handelsabkommen. «Sie müssen sich jetzt beeilen», sagte Trump. Die EU sei ein deutlich schwierigerer Verhandlungspartner als China.

Die USA hätten 150 Milliarden US-Dollar im Handel mit der EU verloren, behauptete Trump.Er verlangte, die EU müssten die USA fair behandeln. Es gebe zwar keinen Zeitplan für ein Ende der Verhandlungen, er habe aber ein Datum im Kopf - dies sei nicht mehr weit entfernt. Er habe erst das Teilabkommen mit China abschliessen wollen, bevor er sich um Europa kümmere.

WTO weiter im Visier
Trump wiederholte seine Kritik an der Welthandelsorganisation (WTO) und verlangte erneut eine Reform. Die WTO habe die USA lange Zeit sehr unfair behandelt, sagte Trump. Ohne die Organisation habe China nie die Rolle einnehmen können, die das Land nun innehabe. China und auch Indien hätten nun grossartige Vorteile.

WTO-Generaldirektor Roberto Azevedo betonte, das System habe in vielen Bereichen nicht richtig funktioniert. «Die WTO muss sich ändern.» Dazu sei die Handelsorganisation bereit. Alle müssten zusammenarbeiten, damit die WTO eine relevante Rolle angesichts der aktuellen Herausforderungen spielen könne. (sda/dpa)
US President Donald Trump speaks during a news conference at the World Economic Forum in Davos, Switzerland, Wednesday, Jan. 22, 2020. Trump's two-day stay in Davos is a test of his ability to balance anger over being impeached with a desire to project leadership on the world stage. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump
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Trump auf dem Rückweg – auf der Strasse
von PeterBlunschi

13:15
So abrupt wie er kam, ging er auch wieder
Trump ist weg. Das ging jetzt schnell. Hatte wohl keine Lust mehr. Sowieso hat er alles gesagt, was er sagen wollte. Er ist toll, Amerika ist toll (ausser die Demokraten und die Fake-News-Medien).
13:14
Die korrupten Medien
Weiter geht's mit dem munteren Bashing. Jetzt geht es um die Medien. Die seien korrupt. Es sei unglaublich, wie korrupt die Fake-News-Medien seien. Journalisten hätten Pulitzer-Preise mit Berichterstattungen über ihn gewonnen, und später hätte sich herausgestellt, dass die Geschichten Fake News seien.
13:12
Trump lügt nie
Trump behauptet, er würde nie lügen. Und er hat nie ein Verbrechen begangen. Er würde sogar beim Impeachment-Prozess dabei sein. Wieso er es nicht tue, fragt ein Journalist. «Wenn Sie weiter fragen, mache ich es noch, passen Sie auf!» Und jetzt geht es weiter mit Beleidigungen von Adam Schiff.
13:07
Es geht wieder ums Impeachment und um Bolton
Und weitere ... Sachen. In bester trumpscher Manier springt der US-Präsident von Thema zu Thema. Kurzfassung: Das Impeachment sei ein «Hoax», er ist der erfolgreichste Präsident aller Zeiten und sein Telefongespräch war perfekt.
13:03
Der Travel Ban soll ausgeweitet werden.
Trump sagt, das Einreiseverbot in die USA für Personen aus gewissen Staaten soll ausgeweitet werden. Welche Länder dazukommen sollen, hat er nicht gesagt, dies würde aber bald kommuniziert werden.
13:02
Trump will einen Deal mit der EU ...
... ansonsten will er Konsequenzen ziehen. In der Form von Strafzöllen, vermutlich. «Mit den vorherigen Präsidenten wollte die EU nicht reden. Mit mir wird sie reden.»
12:59
Nun geht es um den Iran
Eine Journalistin fragt Trump, wieso der Präsident gesagt hätte, keine US-Soldaten seien verletzt worden beim Angriff Irans auf einen irakischen Luftwaffenstützpunkt, der von den USA mitgenutzt wird. Denn in Wahrheit seien elf Soldaten verletzt worden. «Ja, das habe ich gehört», sagte Trump. Und weiter: «Einer soll leichte Kopfschmerzen gehabt haben.» Woraufhin die Journalistin sagte: «Besagter Soldat hat ein Schädel-Hirn-Trauma».
12:56
«Perfect Perfect Perfect»
In Trumps Welt ist vieles perfekt. Aber nichts ist so perfekt, wie das Telefongespräch zwischen Trump und Selenskyj. Dort wurde ein neues Level der Perfektion erreicht.
12:54
Zurück zum Impeachment
Es geht wieder ums Impeachment. Und ums Transkript. «Perfect Conversation» – Trump wiederholt sein Mantra. «Shifty Schiff» hätte gelogen. Keine neuen Aussagen hier.
12:52
Zweite Frage dreht sich um Greta Thunberg
Jetzt geht es um Thunberg. Der Journalist fragt Trump, ob er immer noch glaube, genug für die Umwelt zu tun. Trump sagt, er hätte Thunberg gerne reden gehört. Aber die USA sei ausserordentlich sauber. Die USA hätten das sauberste Wasser und die sauberste Luft der Welt. Die Zahlen würden das belegen.
12:49
Seine Rede ist fertig ...?
Trumps Rede scheint schon vorbei zu sein. Nun stellt er sich den Fragen der Journalisten. Die erste betraf natürlich das Impeachment. Da ist Trump gross. Die Beschuldigungen gehen los.
12:47
Trump lobt Sommaruga
Trump zählt auf, was er so gemacht hat und mit wem er sich getroffen hat in Davos. Über «the Swiss President» sagte er, sie sei sehr nett gewesen.
12:46
Donald Trump spricht
Der US-Präsident tritt vor die Medien. Er spricht von den Erfolgen, die er in seiner kurzen Zeit hier erreicht hat.
12:40
Start der Air Force One erst kurz vor 15 Uhr
Planespotter aufgepasst: Wegen der spontanen Pressekonferenz von Trump in Davos verzögert sich auch der Abflug der Air Force One in Zürich. Laut dem Twitter-Kanal Easyspotting startet die Präsidentenmaschine nun um 14.40 Uhr statt wie ursprünglich geplant um 13.10 Uhr.

12:37
Trump hält offenbar noch eine Pressekonferenz
Donald Trump hat offenbar kurzfristig seine Agenda angepasst. Wie die Nachrichtenagentur AFP meldet, will der US-Präsident in Davos noch einmal vor die Presse treten. Derzeit laufen im Davoser Kongresszentrum offenbar die Vorbereitungen.
11:43
Mini-Trump-Interview
Dem SRF ist es gelungen, ein Mini-Interview mit Trump zu führen. Der Reporter fragte Trump, wie er seinen Aufenthalt bis jetzt einschätze. Trumps Antwort: «Sehr gut, die Schweiz ist ein wunderschönes Land und ich denke, wir sind sehr erfolgreich bis jetzt.»

11:37
Trump droht EU: Ohne Handelsabkommen kommen «sehr hohe» Strafzölle
Nach dem Abschluss des Handelsabkommens mit China will sich US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben jetzt auf Verhandlungen mit der EU konzentrieren. Ohne neues Abkommen mit der US-Regierung drohten den Europäern «sehr hohe Zölle» auf den Import von Autos und anderen Waren, sagte Trump am Mittwoch dem US-Nachrichtensender CNBC.

Ohne einen Deal «müssen die USA handeln», warnte Trump in dem Gespräch am Rande der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. Er gehe aber davon aus, dass es zu einer Einigung mit Brüssel kommen werde, sagte Trump weiter.

«Sie werden einen Deal machen, weil sie müssen, sie müssen», sagte der Präsident. Er habe sich in dem Handelskonflikt bislang zurückgehalten, weil er erst jenen mit China zum Abschluss bringen wollte.

Trump beklagte, dass die EU-Staaten deutlich mehr in die USA exportierten als umgekehrt. Bereits nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstag in Davos hatte Trump erneut mit der Einführung von Strafzöllen auf Autoimporte gedroht.

Die USA und die EU sind wichtige Handelspartner. Sie haben 2018 Waren und Dienstleistungen im Wert von fast 1,3 Billionen US-Dollar ausgetauscht. Ein umfassendes Handelsabkommen wird es aber wohl nicht in naher Zukunft geben, auch weil beide Seiten bestimmte Wirtschaftsbereiche ausschliessen wollen: Die EU etwa will ihre Landwirtschaft schützen, die US-Regierung hingegen den Markt für öffentliche Aufträge.

Trumps Regierung hatte der EU bereits 2019 mit Zöllen auf Autoimporte in Höhe von 25 Prozent gedroht. Eine Frist zu deren Verhängung lies die Regierung aber ohne Angabe von Gründen verstreichen. Solche Zölle würden vor allem deutsche Hersteller treffen. Die EU hat klargemacht, dass sie bei einer Verhängung von Strafzöllen ebenfalls neue Importgebühren einführen würde. (sda/dpa)
11:17
US-Vermögensverwalter Blackrock steigt in Klimaschutz-Fonds ein
Eine Investoren-Gruppe um den US-Vermögensverwalter Blackrock will eine halbe Milliarde Dollar für einen privaten Beteiligungsfonds für Klimaschutzprojekte einsammeln. Blackrock leistet eine Anschubhilfe in Höhe von 100 Millionen Dollar für den Fonds, der 2018 von Deutschland und Frankreich sowie privaten gemeinnützigen Stiftungen aufgelegt wurde.

Er soll den Einsatz erneuerbarer Energien und Projekte für mehr Energie-Effizienz finanzieren helfen - unter anderem in Afrika, Südostasien und Lateinamerika. Blackrock drängt Konzerne zu grösseren Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel. Andernfalls würden sich die Anleger zunehmend abwenden, warnte Blackrock-Chef Larry Fink jüngst in einem Brief an Konzernchefs. (sda/apa/reuters)
epa08127746 (FILE) - A view of the New York offices of the financial firm BlackRock in New York, New York, USA, 12 January 2016 (reissued 14 January 2020). Larry Fink, CEO of the world?s largest fund manager BlackRock, has written to executives that the climate change crisis shall guide the investments, reports state on 14 January 2020.  EPA/JUSTIN LANE *** Local Caption *** 52519496
11:12
JOBS JOBS JOBS
US-Präsident Donald Trump ist immer noch in Davos. Und bereits sehr aktiv. Seine Twitter-Gefolgschaft liess er frühmorgens wissen, dass er grandiose Fortschritte macht. «Eine unglaubliche Anzahl an Firmen wird in die USA kommen. Heisseste Wirtschaft! JOBS, JOBS, JOBS!»



Danach gab er ein Interview für Fox News.



Momentan sollte sich Trump in einem Treffen mit Nechirvan Barzani, dem Präsidenten der autonomen Region Kurdistan, befinden. Danach geht es weiter zu einem Meeting mit dem irakischen Präsidenten Barham Salih.
Thunberg widerspricht dem WEF
Die Klima-Aktivistin Greta Thunberg äusserte sich zu einem Tweet vom offiziellen Account des WEF. Gemäss dem Tweet soll Greta gesagt haben, dass noch acht Jahre bleiben, um das Klima zu retten. Die Schwedin widersprach jedoch auf Twitter: «Das habe ich nie gesagt». Weiter schrieb Thunberg: «Es ist nie zu spät, so viel zu machen, wie wir können. Natürlich gibt es kein magisches Datum, um die Welt zu retten».
19:44
Gegenseitiges Vertrauen
Atmosphärisch kommentierte Sommaruga das Treffen mit Trump als «sehr offen und von gegenseitigem Interesse geprägt». Das Gespräch habe länger gedauert als geplant, was meistens eine gute Nachricht sei. Zur Schweizer Delegation gehörten neben der Bundespräsidentin auch Wirtschaftsminister Guy Parmelin, Finanzminister Ueli Maurer und Aussenminister Ignazio Cassis.

Zur Sprache kamen in den 50 Minuten auch die guten Dienste der Schweiz im schwelenden Konflikt mit dem Iran. Trump vertraue der Schweiz «zu 100 Prozent», sagte Sommaruga. Das habe der US-Präsident im Gespräch betont.

Humanitäre Hilfe im Iran

Die Eidgenossenschaft vertritt die diplomatischen Interessen der Vereinigten Staaten im Iran, da Teheran und Washington seit mehr als 40 Jahren keine diplomatischen Beziehungen mehr unterhalten. Die Schweiz sei gerne bereit, weitere Deeskalationsmassnahmen zu ergreifen, sagte Sommaruga.

Eine Regierungsdelegation aus dem Iran hätte ursprünglich am diesjährigen WEF teilnehmen sollen. So war der Besuch von Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif vorgesehen. Doch sagten die Iraner vergangene Woche ihren Davos-Besuch ab.

Kurz vor Abschluss stehen laut dem Bundesrat Verhandlungen über eine verstärkte humanitäre Hilfe im Iran. Die Schweiz wolle die Not der Bevölkerung mildern. Trump habe diese Bestrebungen begrüsst, sagte Sommaruga. (sda)
19:43
Bedauern über Austritt von Klimaabkommen
Neben den Wirtschafts- und Handelsbeziehungen sprachen die höchsten Vertreter der USA und der Schweiz auch über dem Klimawandel, wie Sommaruga ausführte. Sie erwähnte neben den offensichtlichen Unterschieden in diesem Bereich auch Gemeinsamkeiten.

Trump sehe beispielsweise wie die Schweiz enormes Potenzial, das neue Technologien im Umweltbereich hätten. Generell unterstütze sie den vom US-Präsidenten versprühten Optimismus, sagte Sommaruga, um gleich bestimmt hinzuzufügen: «Wenn man ein globales Problem lösen will, müssen alle dazu beitragen.» Sie habe Trump deshalb auch ihr Bedauern ausgedrückt, dass die USA aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten seien.

Unterschiedliche Sichtweisen


Trump habe geantwortet, dass sein Land nicht untätig bleibe in der Umweltpolitik. Ob sich die USA verbindliche Klimaziele ausserhalb des Pariser Abkommens setzen wolle, bleibe aber unklar. «Die Sichtweisen sind verschieden», sagte Sommaruga.

Trotzdem habe sich der US-Präsident «sehr interessiert für unsere Klima-, Energie- und Verkehrspolitik». Trump sei etwa Fan der Wasserkraft. Gleichzeitig wollten die USA aber ihre Ölvorkommen ausschöpfen.
19:43
Viele Hürden bis zu Freihandelsabkommen mit USA
Der Bundesrat möchte die Handelsbeziehungen mit den USA vertiefen. Ob es in absehbarer Zukunft zu einem Freihandelsabkommen kommt, ist dennoch unsicher. Es bestehen verschiedene Sichtweisen zu sensiblen Themen.

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga machte nach dem Treffen mit US-Präsident Donald Trump klar: «Ein Abkommen kommt dann zustande, wenn von beiden Seiten genügend Interesse da ist.» Dazu brauche es noch Überzeugungsarbeit. Die Gespräche gingen weiter.

Innenpolitisch warnen vor allem die Bauern vor der Abschaffung von Zöllen. Aber auch in anderen Gebieten gebe es unterschiedliche Interessen, sagte Sommaruga am Dienstagabend vor den Medien im «House of Switzerland» in Davos am Rande des Weltwirtschaftsforums.

Sehen, was möglich und sinnvoll ist

Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch betonte, dass die heutigen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA bereits gut seien. Es müsse nun erörtert werden, welchen Mehrwert ein Handelsabkommen hätte und wo die beidseitigen Interessen seien.

US-Präsident Trump hatte vor dem Treffen mit der Schweizer Delegation gesagt, er wolle mit der Schweiz ein Freihandelsabkommen abschliessen. «Sehen wir, was möglich ist.» Im Mai 2019 hatte Trump sich bereits mit dem damaligen Bundespräsidenten Ueli Maurer über den Handel zwischen den beiden Ländern unterhalten. Ein Abkommen steht seit Jahren im Raum.
18:26
Anti-WEF-Aktivisten demonstrieren friedlich in Davos
In Davos haben am Dienstagnachmittag insgesamt rund 400 Friedensaktivisten, Klimademonstranten und Globalisierungsgegner gegen das WEF demonstriert. Gegen Abend stiessen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Klimawanderung zu ihren gelichteten Reihen.
demo davos wef 21. januar 2020
Wie watson-Reporterin Jara Helmi berichtet, war die Demo friedlich. Demonstrierende haben sich eingerichtet, sogar gekocht und essen verteilt. Dabei sei getanzt und gesungen worden.

Die um 15 Uhr gestartete Manifestation auf dem Davoser Postplatz hatte eine Bewilligung bis 17 Uhr. Die Teilnehmerzahl hatte die Polizei auf 300 festgelegt. Allerdings waren zu Beginn lediglich etwa hundert Personen dem Aufruf der lokalen Juso gefolgt.

Die Reihen lichteten sich im Verlauf des Nachmittags sichtlich, bis gegen gegen 17.30 Uhr der Tross des Klimamarsches noch einmal für ein Anschwellen der Demonstration sorgte. Die Menge auf dem Postplatz wuchs auf etwa 300 Personen an, wie Polizeisprecherin Anita Senti auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Einen Anlass zum Einschreiten sah die Polizei nicht, da sich die Wanderinnen und Wanderer vor Ort noch verpflegten und im Anschluss abreisen wollten. Die Stimmung auf dem Platz wurde von watson-Reporterin Helmi als gelöst beschrieben, Leute hätten sich teils umarmt. (jaw/sda)
18:18
Wenn der Koala Davos erreicht
Wie unser Reporter vor Ort meldet, ist der Klimamarsch beendet. Das Klima-Koala hats bis noch Davos geschafft:
18:14
Fertig PK
Bundesrätin Sommaruga beendet die Pressekonferenz.
18:12
Thema Freihandelsabkommen
«Wie wichtig ist der semantische Unterschied von Freihandelsabkommen vs. Handelsabkommen?», fragt ein Journalist. Sommaruga möchte nicht weiter ausführen und verweist auf die Staatssekretärin.
18:07
Thema Klimaschutz
Sommaruga sagt, sie habe Trump gesagt, dass Klimaschutzmassnahmen auch so gestaltet werden könnten, dass die Wirtschaft davon profitiert und so eine Wachstumsstrategie verfolgen werden könnte. Trump habe das interessiert zur Kenntnis genommen.
18:03
Jetzt dürfen die Journalisten fragen stellen
«Wie lange hat das Treffen gedauert?» Sommaruga habe die Minuten nicht gezählt aber es habe länger gedauert als eingeplant. Dies sei ein gutes Zeichen.
18:02
Trump dankte der Schweiz
Ausdrücklich gedankt habe Trump für die Vermittlung mit dem Iran, Sommaruga zitierte Trump mit den Worten: «We trust you 100 percent.» Die Schweiz sei gerne bereit auch weiterhin bei der Vermittlung zwischen der USA und dem Iran zu helfen. Ausserdem arbeite die Schweiz an einem Zahlungskanal für humanitäre Hilfe, die Verhandlungen seien kurz vor dem Abschluss.
18:00
Sommaruga spricht über das Treffen mit Trump
Bundesrätin Sommaruga bezeichnete das Treffen mit Trump als «sehr offen», es sei «von gegenseitigem Interesse geprägt» gewesen. Sommaruga präzisiert, dass dies bei allen Gesprächsthemen der Fall war. Also bei Themen wie
bilaterale Beziehungen und der Wirtschaft.
17:32
«Das WEF ist eine total sureale Veranstaltung»
17:00
Trump will mit Schweiz über Handelsabkommen verhandeln
US-Präsident Donald Trump möchte mit der Schweiz ein Freihandelsabkommen abschliessen. Er wolle mit Simonetta Sommaruga über dieses Thema sprechen, sagte er vor Medien in Davos. Die Bundespräsidentin ergänzte, dass auch der Klimawandel Gesprächsthema sein werde.

«Ich hätte gerne ein Freihandelsabkommen mit der Schweiz.» Das sagte US-Präsident Donald Trump vor Schweizer und US-Medien am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos am Dienstag. «Sehen wir, was möglich ist», ergänzte er vor dem Beginn eines Gesprächs mit Vertretern des Bundesrats.

Im Mai 2019 hatte Trump sich bereits mit dem damaligen Bundespräsidenten Ueli Maurer über den Handel zwischen den beiden Ländern unterhalten.

Die derzeitige Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga ergänzte vor der Presse, dass sie mit dem US-Präsidenten ebenfalls über dieses Thema sprechen wolle, dass jedoch auch der Klimawandel sowie die Kultur der Schweiz zur Sprache kommen würden.

Sie erklärte, dass das Bundespräsidium in der Schweiz jedes Jahr an einen anderen Bundesrat weitergeben werde. Somit sei sichergestellt, dass alle Sprachen und Landesteile sowie beide Geschlechter abwechselnd in der Regierung vertreten seien. Der US-Präsident kommentierte dies mit einem «Very good».

Nicht erwähnt wurde von Trump das Repräsentationsmandat der Schweiz für die Beziehungen mit dem Iran. Die Eidgenossenschaft vertritt die diplomatischen Interessen der Vereinigten Staaten im Iran, da Teheran und Washington seit mehr als 40 Jahren keine diplomatischen Beziehungen mehr unterhalten.

Eine Regierungs-Delegation aus dem Iran hätte ursprünglich am diesjährigen WEF teilnehmen sollen. So war der Besuch von Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif vorgesehen. Doch sagten die Iraner letzte Woche ihren Davos-Besuch ab. (sda)
16:44
Trump trifft Sommaruga – und drei weitere Bundesräte
Swiss president Simonetta Sommaruga, right, shakes hands with US president Donald Trump, left, Swiss Federal Councillors Ignazio Cassis, Ueli Maurer and Guy Parmelin, from right, as well as the US ambassador to Switzerland, Edward McMullen, left, look on, during a bilateral meeting on the sidelines of the 50th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Tuesday, January 21, 2020. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)
Seit rund einer halbe Stunde spricht Simonetta Sommaruga mit Donald Trump. Und die Bundespräsidentin kam nicht alleine: Mit dabei sind auch die Bundesräte Guy Parmelin, Ignazio Cassis und Ueli Maurer.
16:29
Die ersten Klima-Wanderer erreichen Davos
15:25
Anti-WEF-Aktivisten versammeln sich zur Demonstration in Davos
watson-Reporter Adrian Müller ist mittlerweile in Davos: «Weil der Klimamarsch mit gegen 1000 Leuten wohl über zwei Stunden Verspätung hat, findet in Davos aktuell nur eine Mini-Demo statt. 'Wir sind die Clown-Armee für ein besseres Klima', witzeln zwei Aktivisten in entsprechender Montur.»
Verkleidet als Clowns, Ronald McDonald oder mit Donald-Trump-Masken auf dem Kopf machten die Teilnehmer ihrem Ärger über die Schattenseiten der Globalisierung Luft. Der US-Präsident wurde auf Plakaten als «Egoist» und «Klimaleugner» bezeichnet. Auch Beschimpfungen unter der Gürtellinie waren zu hören und lesen. Die zumeist junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer verwiesen auch auf das Schaffen von Greta Thunberg. Die junge Schwedin, die am Dienstag selber im WEF-Kongresszentrum auftrat, zeige den Weg, den es zu beschreiten gelte in der Klimapolitik. Die Demonstration ist bis 17 Uhr bewilligt. Ob es zu einem geregelten Zusammentreffen der beiden Gruppen kommt, war zunächst unklar. (sda)
15:07
Klimawandel führt zu mehr Risiken für die Finanzmärkte
Der vom Klimawandel ausgelöste Verlust der Biodiversität führt zu einer deutlichen Zunahme finanzieller Risiken. Gemäss einer Studie könnte dies auch zu mehr Instabilität an den Finanzmärkten führen.

Die finanziellen Risiken, die mit dem Verlust der Biodiversität verbunden sind, bedrohen die Stabilität des Finanzsystems. Das geht aus einem am Dienstag publizierten Bericht des Beratungsunternehmens PwC Schweiz und der NGO WWF Schweiz hervor.

Ausserdem dürften die Risiken im Jahr 2020 noch weiter zunehmen, teilten die beiden Gesellschaften am Dienstag am Rande des diesjährigen Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos mit. Sie forderten daher Zentralbanken und Aufsichtsbehörden auf, sich mit diesem Thema vertieft auseinanderzusetzen.

Während der Klimawandel inzwischen von immer mehr Akteuren als finanzielles Risiko betrachtet werde, sei der damit einhergehende Verlust der biologischen Vielfalt nicht ausreichend als Umweltrisiko anerkannt, hiess es in einer zum Anlass publizierten Pressemitteilung.

Konkret führe der Klimawandel zu einer raschen Veränderung der Ökosysteme. Dies wiederum heize die Erderwärmung weiter an. Es sei gefährlich, dass die Finanzwelt dies nicht berücksichtige, weil fast sämtliche Wirtschaftszweige von der Biodiversität abhängig seien, wurde Andreas Staubli, CEO von PwC Schweiz, zitiert.

Milliarden von Dollar pro Jahr
Die doppelte Krise des Verlusts der biologischen Vielfalt und des Klimawandels müsse «schnell angegangen werden», liess sich auch Thomas Vellacott vom WWF zitieren. Eine Anstrengung sei nötig, die die Zusammenarbeit von wirtschaftlichen, staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren einschliesse.

Dabei wurden auch konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Zentralbanken beispielsweise könnten Stresstests für diese finanziellen Risiken im Bereich der biologischen Vielfalt durchführen, lautet ein Vorschlag. (sda)
14:48
Strasse ist wieder frei
Die Demonstranten haben die blockierte Strasse nach rund einer Stunde wieder freigegeben. «Wir bleiben friedlich», liess eine Sprecherin verlauten.
14:30
Jetzt macht Polizei Kampfmonturen bereit
Unser watson-Reporter vor Ort berichtet von Polizisten, die die Kampfmonturen bereit machen. Derweil liegen die Nerven bei den Einheimischen blank: «Ich muss in Davos arbeiten gehen. Jetzt geht wegen diesen Klimafundis nichts mehr.»
14:24
Die Migros will auch mitreden
Derweil in der Marketingabteilung der Migros: «Hey, Louisa-Viola, wir müssen auch was zum WEF bringen».

«Da hast du recht, Kaspar-Jason, am besten noch mit Trump und ein bisschen Product-Placement.»

«Say no more.»

13:58
Strasse nach Davos blockiert, Gitterwagen kesseln die Demonstranten ein
Demonstranten blockieren die Hauptstrasse nach Davos. Das Problem: Nun ist die Rettungsgasse nach Davos blockiert. Die Polizei muss diese freihalten. Gitterwagen stehen auf beiden Seiten, die Polizei hat die Demonstranten eingekesselt. Diese diskutieren derweil, wie es weitergehen soll. Die Polizei schaut vorerst nur zu.



13:51
Trumps Besuch am WEF in Bildern
Trump am WEF 2020
30 Bilder
Da ist er: US-Präsident Donald Trump ist am 21. Januar 2020 in Zürich gelandet.
Zur Slideshow
13:46
Klare Forderungen im Davoser Schnee
13:27
Die letzte Wander-Etappe ist angebrochen
13:10
Greta hält Rede
The Show must go on: Greta Thunberg, die tschadische Bürgerrechtlerin Hindou Oumarou Ibrahim, der Mediziner und USAID-Leiter Rajiv Shah, Rebecca Blumenstein (New York Times), Allianz-CEO Oliver Bäte diskutieren über den Klimaschutz.

Thunberg kennt keine Gnade. Der Raum ist voller Topmanager, Politiker und anderen mächtigen Leuten, und Thunberg wäscht ihnen alle den Kopf. Wirft ihnen Tatenlosigkeit vor. Sowohl linke wie auch rechte Politiker hätten bisher versagt. «Es geht hier nicht um irgendeine Partei-Politik», sagte sie. Die Klimajugend wolle jetzt Handlungen sehen, nicht in zehn Jahren. Die Teilnehmer im Raum forderte sie auf, an ihre Nachkommen zu denken.
It'
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s the election, stupid!
von PeterBlunschi
Donald Trump hat in Davos weniger zu den WEF-Teilnehmern gesprochen als zum heimischen Publikum. Er hielt eine lupenreine Wahlkampf-Rede, in denen er sich selbst in den allerhöchsten Tönen lobte, die Vorgängerregierung von Barack Obama schlecht redete, die Notenbank FED einmal mehr für ihre Zinspolitik ins Gebet nahm und sogar ein paar Brösemli für das Megathema Klimaschutz übrig hatte. Wirklich relevant war nichts davon, aber Trumps Ansprache war ein guter Vorgeschmack auf das, was in diesem Wahljahr zu erwarten ist.
epa08146949 US President Donald J. Trump smiles before addressing a plenary session during the 50th annual meeting of the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, 21 January 2020. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic 'Stakeholders for a Cohesive and Sustainable World' from 21 to 24 January 2020.  EPA/GIAN EHRENZELLER
12:47
Währenddessen bei Adrian Müller und dem Klimastreik...
Koala im Davoser Tiefschnee: «Die Welt muss aufwachen. Darum marschiere ich drei Tage im Kostüm», sagt Staf aus Belgien.

12:45
Greta war auch im Publikum
Sie fand die Rede wahrscheinlich so semi-spannend.
epa08146958 Swedish environmental activist Greta Thunberg (C) listens to a speech by US President Donald J. Trump at a plenary session during the 50th annual meeting of the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, 21 January 2020. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic 'Stakeholders for a Cohesive and Sustainable World' from 21 to 24 January 2020.  EPA/GIAN EHRENZELLER
12:31
Trumps Botschaft an Greta
Ein Journalist fragte Trump, ob er eine Botschaft für Greta habe. Er wolle «the cleanest air and the cleanest water» haben, sagte er. Und eine Billion Bäume pflanzen mit dem WEF zusammen. Und nein, liebe Kommentarschreiber, ich rede nicht von der englischen «Billion», sondern von der deutschen. Also 1000 Milliarden. Wie sie das anstellen wollen, wissen wir bis jetzt noch nicht.
12:28
Schwab: «Sehr beeindruckt von Trump»
So, die beiden Herren stellen sich den Medien. Schwab sagte den Journalisten, dass er sehr beeindruckt sei von Trumps Rede. Sie sei sehr staatsmännisch gewesen.
12:24
Das grosse Warten an der Eingangstüre hat begonnen
Wird der Präsident Interviews geben? Wird der Blick-Chefredaktor ein weiteres Autogramm kriegen?
12:21
Ausflug in die Renaissance
Die USA stehe für Optimismus, sagt Trump. Er betont die Innovationskraft seines Landes - besonders in den letzten 3 Jahren.

Jetzt erinnert er an die Renaissance, dessen Strukturen noch immer die Welt bestimmen. Florenz, «very nice». Er sei traurig gewesen, als Notre Dame gebrannt habe, es sei so ein schönes Gebäude gewesen. Kaum zu glauben sei das. Aber man werde es wieder aufbauen und die Glocken werden wieder erklingen.

Grosse Errungenschaften würden lange anhalten. Und hier gebe es grossartige Leader im Raum, man habe grossartige Dinge zusammen erreicht.

Und jetzt hat Trump fertig. «God bless your countrys and god bless America»

Schwaab übernimmt.
12:14
Hier redet Trump
Weil das Gesagte nicht wirklich erhellend ist, jetzt ein paar Bilder:
US President Donald Trump, left, addresses next to German Klaus Schwab, right, Founder and Executive Chairman of the World Economic Forum, WEF, during a plenary session during to the 50th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Tuesday, January 21, 2020. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos from January 21 to 24. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
US President Donald Trump, center, and German Klaus Schwab, left, Founder and Executive Chairman of the World Economic Forum, WEF, arrives on stage before addressing a plenary session during to the 50th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Tuesday, January 21, 2020. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos from January 21 to 24. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
US President Donald Trump, right, and German Klaus Schwab, left, Founder and Executive Chairman of the World Economic Forum, WEF, arrives on stage before addressing a plenary session during to the 50th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Tuesday, January 21, 2020. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos from January 21 to 24. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
US President Donald Trump, right, addresses to media next to German Klaus Schwab, left, Founder and Executive Chairman of the World Economic Forum, WEF, before addressing a plenary session during to the 50th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Tuesday, January 21, 2020. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos from January 21 to 24. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)
12:10
Noch mehr Lob
Es geht im selben Stil weiter. Jede Menge Lob. Mann, das muss wirklich schön sein dort in den USA, klingt paradiesisch. «Jede Menge Wohlstand flutet in Gebiete, die so etwas noch nie erlebt haben», sagt er. Auch sei es so mit den Auslandinvestitionen in den USA. Es gebe keinen besseren Platz auf der Welt, als die USA.

Trump hebt das hohe Bildungsniveau in den USA hervor. Wie die USA führend sei bei der Künstlichen Intelligenz und 5G.

Jetzt kommt China dran. Er habe China gestoppt, die die Weltwirtschaft untergraben hätten - und niemand ausser ihm habe etwas gesagt. «We were treated so badly». Jetzt sei die Beziehung zu China so gut wie noch nie zuvor. Tarife werden aber bestehen bleiben, sagt Trump.

Trump ledert jetzt über das Nafta-Abkommen - das schlechteste Abkommen, welches je abgeschlossen wurde- und lobt sein Nachfolge-Abkommen mit Kanada und Mexiko.
12:00
Die besten Zahlen
«We have the best Numbers»
11:59
Lob, Lob, Lob
7 Millionen Jobs habe er geschaffen, statt der 2 Millionen, die vorhergesagt wurden. Das sei unglaublich. Jetzt zählt er weitere Zahlen auf, die unglaublich und historisch gut seien. Veteranen, Afroamerikaner, Schulabbrecher etc. seien so gut dran wie noch nie. «Extraordinary!», «nobody thought, this would be possible», «never seen before». Eigentlich kennen wir ja schon, was Donald Trump erzählt. Neu ist eigentlich nur, dass er es jetzt in den Schweizer Alpen tut. Aber okay...
11:53
Trump lobt seine Wirtschaft
Die US-Wirtschaft erlebe einen Boom, wie ihn die Welt noch nie gesehen habe. Die USA gewinnen, wie noch nie zuvor in der Geschichte. Es sei spektakulär, was in den letzten drei Jahren passiert sei, sagt Trump. Tiefe Armuts- und Arbeitslosenzahlen, der China-Deal und und und. Niemand habe sich so etwas vorstellen können.
11:44
Er kommt
Soeben hat Donald Trump vor Medien ein Statement abgegeben, dass er bald wieder abreisen werde. Kurz nach der Rede werde er wieder gehen, sagt er. Dann müsse er sich wieder um den «Hoax» und die «Witch-Hunt» zu hause kümmern. Klaus mache einen «great Job», sagt Trump. Bald wird er auf der Bühne stehen.
11:36
Warten auf Trump
Alle warten auf US-Präsident Trump. Hinter dieser Tür soll er sein.
11:23
Sommaruga erhebt den Mahnfinger, der Klimastreik steckt fest
Okay, Sommarugas und Schwabs Reden hätten tausende Franken ins Phrasenschwein befördert waren voller mahnender Worte. Die Wirtschaft müsse sich mehr um die Natur kümmern, Profitgier müsse Umweltschutz weichen. Mal schauen, ob Trump ins gleiche Horn blasen wird.

Während die beiden das WEF eröffneten, steckte unser Reporter vor Ort, Adrian Müller, mit dem Klimastrik im Schnee fest.

11:13
Sommaruga spricht.. über die Umwelt
Sommaruga beginnt ihre Rede mit einer Mahnung: «Die Welt steht in Flammen», sagt sie. Die Erde, wie wir sie heute kennen, stehe vor dem Abgrund, wenn man die Umwelt nicht besser schütze. Dann wird erstmal ein Filmchen gezeigt über Schweizer Bienen, die mit Pestiziden vollgespritzt werden. «Wenn wirtschafltiche Interessen über die natürliche Balance unserer Erde gestellt werden, werden die Konsequenzen dramatisch sein.»
11:08
Nun kommt Sommaruga
Schwab kündigt nun Sommaruga an. Die Bundespräsidentin wird in den höchsten Tönen gelobt. Was sie alles für die Umwelt mache sei grandios. Der Themenschwerpunkt wird wirklich auf Biegen und Brechen auf die Umwelt gelegt. Ein wenig Unglaubwürdig.
11:02
Klaus Schwab spricht zuerst...
...in einem sehr interessanten Englisch. «Ze wörld is in ä stait of emörgenzy». Okay, das ist fies. Aber trotzdem lustig.

Schwab spricht mit viel Pathos, die Welt stehe am Abgrund und das WEF will seine Verantwortung wahrnehmen. Man will auf die Jungen hören, «every voice here will be heard and respected». Ausserdem startet das WEF einige Aktionen, zum Beispiel will man bis 2030 eine Billion, also 1000 Milliarden Bäume, pflanzen lassen.

Schwab appelliert auch an die mächtigen Zuschauer im Raum. Sie sollen ihre Energie in gute, nachhaltige Projekte stecken.
10:42
Die Polizei lässt die Klima-Wanderer gewähren.
10:37
Die Demo startet
10:36
Trump hatte eine schöne Aussicht im Helikopter
Trump flog über dem Nebelmeer nach Davos. Das gibt natürlich schöne Bilder.
Marine One carrying US President Donald Trump travels to the Davos landing zone in Switzerland, Tuesday, Jan. 21, 2020. President Trump arrived in Switzerland on Tuesday to start a two-day visit to the World Economic Forum. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump
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Jetzt geht die unbewilligte Demo-Wanderung los.
von Adrian_Mueller
Rund 400 Leute haben sich in Klosters versammelt, um gemeinsam auf Wanderwegen nach Davos zu pilgern. Dies, obwohl die Demo von den Behörden nicht bewilligt wurde.
9:59
Hier stapft Trump durch den Schnee
US President Donald Trump leaves Marine One at the heliport the sideline of the 50th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Tuesday, January 21, 2020. The meeting brings together enterpreneurs, scientists, chief executive and political leaders in Davos January 21 to 24. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
US President Donald Trump gestures as he arrives in Davos, Switzerland on Marine One, Tuesday, Jan. 21, 2020. President Trump arrived in Switzerland on Tuesday to start a two-day visit to the World Economic Forum. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump
US President Donald Trump, center, arrives in Davos, Switzerland on Marine One, Tuesday, Jan. 21, 2020. President Trump arrived in Switzerland on Tuesday to start a two-day visit to the World Economic Forum. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump
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Mit dem Klimastreik unterwegs nach Davos
von Adrian_Mueller
Klimastreiker aus der ganzen Schweiz pilgern derzeit nach Klosters, wo die Demo-Wanderung nach Davos startet. «Für uns ist es zentral, dass wir vor Ort gegen das Gebaren der Wirtschaftsbosse protestieren», sagt Aktivist Cesar Anderegg. Das WEF gehöre abgeschafft. Klaus Schwab versuche bloss, Greta mit der Einladung zu vereinnahmen. «Die WEF-Nachhaltigkeit ist Maskerade».
9:38
Trump ist in Davos gelandet
Der US-Präsident ist mit seiner Helikopter-Flotte in Davos angekommen. Nun wird er sich erstmal ins Hotel zurückziehen, bevor er um 11:30 Uhr seine Rede am WEF hält.
9:20
Greta liest den WEF-Besuchern die Leviten
Greta hat ein Statement vorbereitet. Sie ermahnt die Weltgemeinschaft, dass uns nicht mehr viel Zeit bleibt, um die Klimaerwärmung unter 1,5 Grad zu halten. «Leute sterben auch bei bloss einem Grad Erwärmung.» Ihr Statement referenziert durchwegs wissenschaftliche Daten. Die junge Schwedin kritisierte, dass obwohl die Klimabewegung bei den Jugendlichen dieser Welt Fahrt aufgenommen hat, auf politischer Ebene de facto nichts getan worden sei, um den Klimaschutz zu stärken. Dies müsse sich nun ändern. Dabei forderte Thunberg, dass der Wissenschaft mehr Beachtung geschenkt werden müsse. Sie werde die wissenschaftlichen Daten so lange wiederholen, bis sie endlich in der Öffentlichkeit angekommen sind.
8:58
Greta redet am WEF
Während Trump noch auf dem Weg nach Davos ist, hat Greta Thunberg bereits ihren ersten Auftritt. Bei einer Podiumsdiskussion sprechen junge Aktivisten aus aller Welt über die Zukunft. «Forging a Sustainable Path towards a Common Future» – «Einen nachhaltigen Weg in eine gemeinsame Zukunft schmieden» ist das Thema des Panels
Swedish environmental activist Greta Thunberg takes her seat prior to the opening session of the World Economic Forum in Davos, Switzerland, Tuesday, Jan. 21, 2020. The 50th annual meeting of the forum will take place in Davos from Jan. 20 until Jan. 24, 2020. (AP Photo/Markus Schreiber)
8:52
Jetzt gehts mit dem Heli nach Davos
In einem dieser Helikopter sitzt Trump nun und macht sich auf nach Davos. Welcher es ist, weiss niemand.
8:51
Trump wirkt ein wenig mürrisch...
...aber das würden wir wahrscheinlich auch, wenn wir gerade aufgewacht wären. Wie auch immer. Hier winkt er den Leuten in Zürich zu.
US President Donald Trump waves as he arrives at the airport in Zurich, Switzerland, Tuesday, Jan. 21, 2020. President Trump arrived in Switzerland on Tuesday to start a two-day visit to the World Economic Forum. (AP Photo/Evan Vucci)
Donald Trump
8:36
8:23
Trump ist gelandet!
Auch die zweite Maschine ist nun hier. Ob sich Trump in dieser oder im ersten Flugzeug, das bereits vor 15 Minuten gelandet ist, befindet, wissen wir nicht. Aber eine von beiden wird es sein. Er ist jetzt auf jeden Fall hier. Nun geht es mit dem Helikopter weiter nach Davos.
8:09
Der Blick hat grosse Pläne...
So sieht übrigens die Titelseite des Blicks heute aus. Auf Englisch, damit sie der Präsident auch versteht. Denn der Blick will ein Interview mit Trump. Um jeden Preis. Wir geben dem Blick Erfolgschancen von 17 Prozent.
8:00
Das erste Flugzeug ist da
Das erste der beiden präsidialen Flugzeuge ist gelandet! Ob der US-Präsident in diesem Flugzeug sitzt, weiss man nicht. Die Plane-Spotter wirds trotzdem freuen.
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User Input
7:31 Uhr: User «DerSeher» macht seinem Namen alle Ehre und bereits einen Trump Fan am Flughafen gespottet
von DerSeher
Der erste Fanboy ist schon da... 😂🤦‍♂️
7:11
5:32
So sieht Trumps Tagesablauf aus
Das Weisse Haus hat Trumps detaillierten Zeitplan für den heutigen Dienstag veröffentlicht:

8.25 Uhr: Trump kommt am Flughafen Zürich an.

9.20 Uhr: Der US-Präsident kommt in der Landezone beim InterContinental in Davos an und begibt sich für fast zwei Stunden ins Hotel.

11.10 Uhr: Trump verlässt das Hotel und fährt zum Kongresszentrum, wo er etwa um 11.20 Uhr eintrifft.

11.30 Uhr Trump hält seine Eröffnungsrede im Kongresszentrum

12.15 Uhr Trump trifft sich mit dem WEF-Gründer Klaus Schwab.

12.35 Uhr Ein Empfang mit dem Internationalen Wirtschaftsrat.

14.30 Uhr Trump triff sich mit Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission.

16.15 Uhr Jetzt kommt die Schweiz zum Zug. Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga trifft sich mit dem US-Präsidenten

17.20 Uhr Trump triff den Premierminister Pakistans.

18:30 Uhr Abendessen mit ausgewählten Gästen.

19.50 Uhr Donald Trump zieht sich ins Hotel zurück.
02:06
We are now NUMBER ONE in the Universe, by FAR!!
Kaum in der Luft, twittert Trump los: «Auf dem Weg nach Davos in der Schweiz, um mich mit führenden Persönlichkeiten aus der Politik und der Wirtschaft zu treffen und zusätzliche Hunderte von Milliarden Dollar in die Vereinigten Staaten von Amerika zu bringen! Wir sind jetzt die NUMMER EINS im Universum, und zwar MIT ABSTAND!»
00:55 Uhr
Trump ist unterwegs
Donald Trump ist auf dem Weg nach Zürich. Er wechselte auf dem Andrews-Luftwaffenstützpunkt vom Helikopter in die Air Force One, die kurze Zeit später abhob. Ihre Ankunft in Zürich wird zwischen 8 und 10 Uhr erwartet.
US-Präsident Trump trifft in Davos den irakischen Präsidenten Saleh
Am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos in dieser Woche wollen sich US-Präsident Donald Trump und sein irakischer Amtskollege Barham Saleh zu bilateralen Gesprächen treffen. Das teilte das Weisse Haus am Montag mit.
epa07396930 Iraqi President Barham Saleh speaks at a joint media conference with the French president at the Elysee Palace in Paris, France, 25 February 2019. Saleh is on a two-day visit to France with a focus on the country's security and the fight against the Islamic State group in the region.  EPA/CHRISTOPHE ENA / POOL MAXPPP OUT
Es ist die erste Begegnung der beiden Staatschefs seit dem US-Drohnenangriff in Bagdad von Anfang Januar, bei dem der iranische General Kassem Soleimani sowie der einflussreiche irakische Milizenchef Abu Mehdi al-Muhandis getötet worden waren.

Bei dem Treffen könnte es unter anderem um die vom irakischen Parlament kurz nach dem US-Drohnenangriff erhobene Forderung nach Abzug aller US-Truppen aus dem Land gehen. (sda/afp)
Von der Leyens Rede
Ursula von der Leyen hat eine Rede zu den Feierlichkeiten zur 50. Ausgabe des WEF gehalten. Die neue EU-Kommissionspräsidentin lobte WEF-Gründer Klaus Schwab darin in den höchsten Tönen.

Am morgigen Dienstag beginnt die bereits 50. Ausgabe des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. Grund genug für WEF-Gründer Klaus Schwab, dies bereits am Montagabend mit einer grossen Feier zu zelebrieren.

In einer Rede vor WEF-Teilnehmern im Davoser Kongresssaal sagte der 81-Jährige, dass er oft gefragt werde, worauf er besonders stolz sei. Einerseits, so Schwab unter dem Gelächter der Anwesenden, sei dies natürlich die Tatsache, dass er dank dem WEF seine Frau kennengelernt habe. Andererseits sei er aber vor allem stolz, dass es ihm gelungen sei, «eine echte Gemeinschaft» zu schaffen – von Politikern über die Zivilgesellschaft bis hin zu Wirtschaftslenkern.

Das besondere Augenmerk der Gäste galt aber nicht unbedingt dem WEF-Gründer, sondern Ursula von der Leyen. Die neue EU-Kommissionspräsidentin ergriff direkt nach Schwab das Wort und lobte diesen dafür, dass es ihm gelungen sei, «die hellsten Köpfe» mit den unterschiedlichsten Hintergründen in den Bündner Bergort zu bringen.

Davos sei der Ort, wo Regierungen, die Wirtschaft und die Zivilgesellschaft ihre Kräfte vereinten, sagte die Deutsche. «Davos ist ein Ort, an dem sowohl Wissenschaftler als auch junge Führungskräfte ihre Stimme erheben und sich bemerkbar machen können.»

Treffen mit Sommaruga


Am Nachmittag war von der Leyen zuvor bereits mit Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga zusammengekommen. Zu den Debatten mit der Schweizer Regierung und dem Verhältnis der Eidgenossenschaft zur Europäischen Union äusserte sie sich allerdings nicht mehr weiter.

Am Gespräch am Nachmittag hatten auch Aussenminister Ignazio Cassis und Justizministerin Karin Keller-Sutter teilgenommen. Die zähen Verhandlungen über ein institutionelles Rahmenabkommen standen dabei im Zentrum. (sda)
Klaus Schwab, Founder and Executive Chairman of the World Economic Forum, left, and Ursula von der Leyen, president of the European Commission, pictured during the welcoming address to the 50th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Monday, January 20, 2020. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos from January 21 to 24. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Er hier ist dieses Jahr nicht mehr dabei
Sommaruga trifft Trump
Bundespräsidentin Sommaruga hat anlässlich der Medienkonferenz nach ihrem Gespräch mit Ursula von der Leyen erwähnt, dass sie sich am Dienstag mit US-Präsident Trump treffen werde. Sie werde unter andren die Klima-Thematik ansprechen, hatte sie angekündigt.
epa08144679 The Swiss delegation with State Secretary Roberto Balzaretti, Swiss Federal Councillor Ignazio Cassis, Swiss President Simonetta Sommaruga, and Federal Councillor Karin Keller-Sutter, back from left, face the European delegation with Ursula von der Leyen, president of the European Commission, front right, and her personal advisor Stefanie Riso to bilateral talks in the house of Switzerland on the sidelines of the 50th annual meeting of the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, 20 January 2020. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic 'Stakeholders for a Cohesive and Sustainable World' from 21 to 24 January 2020.  EPA/ALESSANDRO DELLA VALLE / POOL
Das sagt Sommaruga zur EU
Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga spürt im Konflikt mit der EU um ein institutionelles Rahmenabkommen auf beiden Seiten ein «Interesse an Lösungen». Brüssel zeige den «Willen, zu kooperieren», sagte sie im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums in Davos.

Sommaruga kam am Montagnachmittag mit der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zusammen. Am Gespräch teil nahmen auch Aussenminister Ignazio Cassis und Justizministerin Karin Keller-Sutter. Die zähen Verhandlungen über ein institutionelles Rahmenabkommen standen dabei im Zentrum.
Lachende Gesichter auf beiden Seiten: Vor dem Treffen unter dem Vorsitz von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga (rechts) und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen war nichts von der Eiszeit im Rahmenabkommen-Dossier zu spüren.
«Wir haben einander nicht mit Schlüssel- und Reizwörtern provoziert», sagte Bundespräsidentin Sommaruga im Anschluss vor den Medien. Beide Seiten hätten aber klar ihre unterschiedlichen Positionen dargelegt. «Es gibt Differenzen, da muss ich Ihnen nichts vormachen.»

Von einer Eskalation seien die beiden Parteien aber weit entfernt, sagte Sommaruga. Das habe auch mit der Wichtigkeit der bilateralen Beziehungen zu tun. Sommaruga belegte diese Aussage damit, dass der wirtschaftliche Austausch zwischen der Schweiz und der EU täglich über eine Milliarde Franken betrage.

Inhaltlich gebe es nichts Neues zu vermelden, sagte die Bundespräsidentin. Der Bundesrat möchte den bilateralen Weg durch den Abschluss eines institutionellen Abkommens absichern. Voraussetzung dafür sind noch offene Lösungen in Bezug auf den Lohn- und Arbeitnehmerschutz, die staatlichen Beihilfen und die Unionsbürgerrichtlinie. (sda)
Mehr Schwung
Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht davon aus, dass sich die Weltwirtschaft wieder etwas stabilisieren dürfte. Allerdings werde die Erholung auch in den kommenden beiden Jahren bloss «im Schneckentempo» vorangehen.

Unter anderem hätten eine weiterhin lockere Geldpolitik, eine teilweise Einigung im Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie nachlassende Sorgen vor einem ungeregelten Austritt Grossbritanniens aus der EU für Rückenwind gesorgt, hiess es im Konjunkturausblick des IWF. Dieser wurde am Montag auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos den Medien präsentiert.
epa08144509 Kristalina Georgieva, Managing Director, International Monetary Fund (IMF), during a press conference regarding the World Economic Outlook Update, prior the 50th annual meeting of the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, 19 January 2020. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic 'Stakeholders for a Cohesive and Sustainable World' from 21 to 24 January 2020.  EPA/GIAN EHRENZELLER
«Wir erwarten eine moderate Erholung, doch haben wir auch noch keinen klaren Wendepunkt erreicht», erklärte Kristalina Georgiewa an der Pressekonferenz. Die Bulgarin ist seit Oktober 2019 geschäftsführende Direktorin des IWF. Wie sie ausführte, erwartet die Organisation, dass das globale Wirtschaftswachstum auch weiterhin bloss «im Schneckentempo» voranschreiten dürfte.

Trotz der kürzlich erzielten ersten Einigung im Konflikt zwischen den USA und China müsse sich die Welt eben noch damit arrangieren, dass die Unsicherheit auf politischer Ebene zunehme.

Konkret dürfte die Weltwirtschaft nach Einschätzung der IWF-Experten im laufenden Jahr um 3,3 Prozent wachsen, während das Wachstum für 2019 nur auf 2,9 Prozent beziffert wird.

Damit liegen die aktuellen Erwartungen des IWF für das globale Wachstum niedriger als bei der vorangegangenen Prognose im Oktober. Damals hatte der IWF für 2020 ein Wachstum von 3,4 Prozent erwartet. Für 2021 revidierte der Währungsfonds die Prognose auf 3,4 Prozent, nach zuvor 3,6 Prozent.
Sommaruga auf dem Weg ans WEF ...
... mit dem Zug und arbeitend – wie es sich gehört.
Forscher fordern mehr Engagement fürs Klima
Eine Gruppe von Forschern ist unzufrieden mit den bisherigen Massnahmen für den Klimaschutz. In Davos haben sie eine Kampagne lanciert, um den Druck auf die Politik zu erhöhen. Greta Thunberg blieb der Präsentation entgegen früherer Ankündigungen fern.

Unter dem Motto «Unite behind science» hat eine Gruppe von Umweltschützern und Wissenschaftlern am Montag in Davos eine neue Kampagne für griffigere Massnahmen gegen den Klimawandel lanciert. Mit ihrer Kampagne wollen die Forscher um die Wissenschaftsplattform Arctic Base Camp «die Stimmen hervorheben, die nicht ausreichend gehört werden».

In einem Communiqué forderten sie, dass künftig sämtliche politischen oder wirtschaftlichen Entscheidungen immer auch unter dem Aspekt der Klimaerwärmung getroffen werden müssten. Das Ziel, die globale Erwärmung bis ins Jahr 2100 auf insgesamt 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, müsse im Auge behalten werden.

Ausserdem brauche es dringend ein Ende aller Subventionen für nicht-erneuerbare Energien. Kohle dürfe für die Energieerzeugung in reichen Ländern noch maximal bis ins Jahr 2030, in armen Ländern bis 2040 verwendet werden, lautete eine der Forderungen.

Bis 2030 müssten ausserdem Verbrennungsmotoren verboten und die Hälfte aller Landflächen der Welt unter Schutz gestellt werden. Schliesslich hiess es auch, dass Staaten künftig die Verschmutzung der Umwelt statt die Einkommen ihrer Bürger besteuern könnten.
Participants of the WEF follow a presentation in the so called Science Hub on the third day of the annual meeting of the World Economic Forum in Davos, Switzerland, Thursday, Jan. 19, 2017. (AP Photo/Michel Euler)
Was kostet das WEF?
Die Kosten gaben im Vorfeld zu reden. Das WEF selber zahlt 2,25 Millionen Franken für den Schutz der Teilnehmer. Dabei ist der tatsächliche Aufwand massiv höher: Der Kanton Graubünden alleine rechnet mit rund 9 Millionen Franken Kosten für die öffentliche Hand. 32 Millionen Franken verbucht der Bund, etwa für die Überwachung des Luftraumes, für Transportflüge für Staatschefs oder für die Bewachung von Objekten.
epa08143898 A general view over Davos with the congress center during the 50th annual meeting of the World Economic Forum (WEF) in Davos, Switzerland, 20 January 2020. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos under the topic 'Stakeholders for a Cohesive and Sustainable World' from 21 to 24 January 2020.  EPA/GIAN EHRENZELLER
Auch die übrigen Kantone zahlen an das WEF. Da Graubünden selber nicht genügend Polizisten zur Verfügung hat, müssen auch solche aus dem Unterland anreisen. Für diesen Einsatz erhalten die Kantone pro Mann und Tag 600 Franken. Dies decke die tatsächlichen Kosten gemäss Kantone längst nicht.

Noch bis Ende 2021 dauert die Vereinbarung mit dem WEF über die Zahlung der 2,25 Millionen Franken. Wird der Kanton Graubünden danach vom WEF mehr Geld verlangen?
Zürcher Polizei macht sich für Trumps Landung bereit
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos bedeutet für die Zürcher Kantonspolizei vor allem viel Arbeit: Am Flughafen landen in diesen Tagen 130 völkerrechtlich geschützte Gäste, 5 Angehörige von Königshäusern, 22 Präsidentinnen und Präsidenten und 23 Premierministerinnen und Premierminister. Für deren Schutz stehen auch Scharfschützen bereit.

Auch wer nicht als Politiker oder Wirtschaftsführerin ans WEF eingeladen ist, kann in diesen Tagen im Raum Zürich von diesem Grossanlass betroffen sein. Die Polizei wird in der Nähe des Flughafens vermehrt Personen und Fahrzeuge kontrollieren, um die Sicherheit zu gewährleisten, wie die Kantonspolizei am Montag mitteilte.
Praezisionsschuetzen der Kantonspolizei Zuerich ueberwachen den Flughafen Zuerich am World Economic Forum (WEF), aufgenommen am Montag, 20. Januar 2020. (KEYSTONE/Ennio Leanza)
An Spitzentagen sind über 400 Kantonspolizistinnen und Kantonspolizisten für das WEF im Einsatz, dazu kommen 300 Angehörige der Stadtpolizei. Ein Grossaufgebot an Sicherheitskräften ist vor allem für Dienstagmorgen geplant.

Dann soll US-Präsident Donald Trump auf dem Flughafen Zürich landen. Die Kantonspolizei rechnet damit, dass der Verkehr wegen der vielen Schaulustigen ins Stocken geraten wird. Wer nicht unbedingt an den Flughafen muss, sollte diesen weiträumig umfahren.

Den WEF-Trubel über die Webcams des Flughafens zu beobachten, ist übrigens nicht möglich. Der Flughafen hat seine Kameras aus Sicherheitsgründen abgestellt, wie jedes Jahr während des WEF.
Die Entwicklung des WEF
Programm heute
Bevor es richtig los geht in Davos wird heute um 10 Uhr die Kapo Graubünden und die Schweizer Armee über das Sicherheitsdispositiv informieren. Die PK ist live bei uns zu sehen.

Um 14 Uhr wird dann Greta Thunberg - zusammen mit Wissenschaftlern - eine Pressekonferenz abhalten. Die Klimaaktivistin weilt ebenfalls in Davos.
Greta Thunberg kritisierte bei ihrer kurzen Rede die Tatenlosigkeit von Regierungen und Politikern. "Es gibt keine Anzeichen von Massnahmen. Das muss sich ändern", sagte sie.
WEF startet
Bereits zum 50. Mal wird dieses Jahr das WEF durchgeführt. Und es wird Hochbetrieb in Davos herrschen: Neben zahlreichen internationalen Regierungschefs und Wirtschaftsführern reisen auch alle sieben Mitglieder der Bundesrats in das Bündner Bergdorf. Es dürften rund sechzig bilaterale Treffen stattfinden.

Bundespräsidentin Sommaruga trifft sich mit dem US-Präsidenten Donald Trump. Des Weiteren wird sie zahlreiche weitere bilaterale Gespräche führen - gemäss Mitteilung unter anderem mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez und dem chinesischen Vize-Premier Han Zheng.
Staff member Rodrigo Rodrigues Amaral vacuums the floor prior to the 50th annual meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, Monday, January 20, 2020. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos from January 21 to 24. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)
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Klimawandel: WEF-Kritiker marschieren nach Davos

Diese Souvenir-Verkäuferin trotzt den WEF-Verlockungen

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